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Anglizismen in französischen und deutschen Medien. Paralleltextvergleich von Zeitschriftenartikeln

Title: Anglizismen in französischen und deutschen Medien. Paralleltextvergleich von Zeitschriftenartikeln

Seminar Paper , 2014 , 39 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Heike Kahle (Author)

German Studies - Linguistics
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Das Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit sich der Umgang mit fremdsprachlichen Einflüssen, insbesondere mit dem Einfluss des Anglo-Amerikanischen von Land zu Land unterscheidet. Als Untersuchungsgegenstand dienen im Ressort "Reisen" erschienene Presseartikel der französischen und deutschen Medienlandschaft.

Ein Vergleich bezüglich der Verwendung von Anglizismen in einem mehr oder minder offiziellen Kontext wie Veröffentlichungen journalistischer Art bietet sich insofern an, als dass aufgrund der geographischen Nähe der beiden europäischen Länder zunächst ein ähnlich intensiver Einfluss des Anglo-Amerikanischen auf die jeweiligen Nationalsprachen anzunehmen ist, jedoch aufgrund der unterschiedlichen dieses Thema betreffenden Gesetzeslagen von vornherein divergente Bedingungen vorherrschen.
Zur Untersuchung der Texte wird die Methode des Paralleltextvergleichs angewandt, in Rahmen derer die Artikel einer detaillierteren Analyse unterzogen werden sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Theoretische Grundlagen

II.1 Zur Methode des Paralleletextvergleichs

II.2 Die Korpusanalyse als Instrument des Paralleltextvergleichs

III. Auswahl des Basismaterials

IV. Anglizismen

IV.1. Der Anglizismusbegriff – Definition und Eingrenzung

IV.2. Klassifizierung lexikalischer Anglizismen

IV.3. Weltsprache Englisch

V. Anglizismen: Problem oder Bereicherung? – Sprachpolitik in Frankreich und Sprachpflege in Deutschland

V.1 Die Sprachpolitik Frankreichs

V.2 Sprachpflege in Deutschland

VI. Paralleltextanalyse an konkreten Beispielen: französische und deutsche Zeitschriftenbeiträge zum Thema „Reisen“

VI.1 Paralleltextvergleich am Beispiel von Artikeln der Rubrik „Reisen“ der französischen und deutschen Ausgabe des N.E.O.N.-Magazins

VI.1.1 Kurzporträt

VI.1.2 Paralleltextvergleich: Quantitative und qualitative Analyse

VI.2 Paralleltextvergleich am Beispiel von Artikeln der Rubrik „Reisen“ der französischen und deutschen femininen Presse

VI.2.1 Paralleltextanalyse: deutsche und französische Ausgabe des Magazins „Cosmopolitan“

VI.2.2 Paralleltextanalyse: die Frauenzeitschriften „BIBA“ (französisch) und „Maxi “ (deutsch)

VI.3 Gesamtauswertung der Textkorpora

VII. Fazit und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Englischen auf die deutsche und französische Sprache anhand von Zeitschriftenartikeln aus dem Ressort „Reisen“. Das primäre Forschungsziel besteht darin, zu analysieren, ob sich der Umgang mit Anglizismen in den Medien der beiden Länder trotz unterschiedlicher sprachpolitischer Rahmenbedingungen unterscheidet und welche Rolle diese Begriffe bei der Zielgruppenansprache spielen.

  • Kontrastiver Vergleich deutscher und französischer Presseerzeugnisse.
  • Analyse des Anglizismengebrauchs in Lifestyle-Magazinen.
  • Evaluation der Auswirkungen nationaler Sprachpolitik auf mediale Texte.
  • Untersuchung qualitativer und quantitativer Aspekte lexikalischer Entlehnungen.
  • Identifikation von Beweggründen für die Verwendung englischsprachiger Begriffe im journalistischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

II. Theoretische Grundlagen

Der Paralleltextvergleich stellt eine in den Sprachwissenschaften und für translatologische Zwecke häufig angewandte Methode der kontrastiven Linguistik dar.

Um die Validität der Ergebnisse der Paralleltextanalyse zu gewährleisten, muss das Textmaterial, auf dessen Grundlage die Untersuchung erfolgen soll, so ausgewählt werden, dass aufgrund ihrer Vergleichbarkeit hinsichtlich der textexternen Charakteristika eine gewisse Nähe zwischen den Texten gegeben ist. In dieser Hinsicht stellt die Klassifizierung der Texte gemäß ihrer Textsortenzugehörigkeit ein wichtiges Auswahlkriterium dar.

Textsorten können dabei „als in einer Kommunikationsgemeinschaft etablierte Muster komplexen sprachlichen Handelns“ verstanden werden, die in „ähnlichen Sprech- oder Schreibsituationen“ realisiert werden und hinsichtlich ihrer Funktion miteinander vergleichbar sind. Das Ziel eines Textsortenvergleichs ist die Unterscheidung von für die jeweilige Textsorte universell für alle dieser Textsorte zugehörigen Texte geltenden Merkmale von spezifischen textimmanenten Merkmalen zu unterscheiden. Wird etwa ein interlingualer Vergleich von Texten vorgenommen, so sollen anhand des Textsortenkriteriums die universell sprachübergreifenden Charakteristika von den für den betrachteten Sprach- bzw. Kulturraum distinktiven Charakteristika abgegrenzt werden. Dadurch sollen durch deduktive Verfahren allgemeingültige Aussagen zur Vertextungspraxis des untersuchten Sprach- und Kulturraums getroffen werden können, die nicht nur für die Translatologie wichtige Dienste leisten, sondern auch für weitere Wissenschaften, wie etwa Soziologie oder die Kulturwissenschaften von Nutzen sein können.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Sprache als dynamisches System ein und beleuchtet den historischen sowie gegenwärtigen Einfluss des Englischen als Weltsprache.

II. Theoretische Grundlagen: Hier werden die methodischen Ansätze des Paralleltextvergleichs sowie der Korpusanalyse als Instrumente der kontrastiven Linguistik erläutert.

III. Auswahl des Basismaterials: Das Kapitel begründet die Auswahl der untersuchten Lifestyle-Magazine und definiert die Kriterien für das zu analysierende Textkorpus.

IV. Anglizismen: Es erfolgt eine Definition des Anglizismusbegriffs sowie eine Klassifizierung lexikalischer Anglizismen unter Berücksichtigung ihrer verschiedenen Erscheinungsformen.

V. Anglizismen: Problem oder Bereicherung? – Sprachpolitik in Frankreich und Sprachpflege in Deutschland: Dieses Kapitel kontrastiert die staatlich gelenkte französische Sprachpolitik mit dem eher offenen Umgang in Deutschland.

VI. Paralleltextanalyse an konkreten Beispielen: französische und deutsche Zeitschriftenbeiträge zum Thema „Reisen“: Der Hauptteil der Arbeit bietet eine detaillierte quantitative und qualitative Analyse der Artikel aus N.E.O.N. sowie verschiedenen Frauenzeitschriften.

VII. Fazit und Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die ursprüngliche Arbeitshypothese vor dem Hintergrund der empirischen Daten kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Anglizismen, Paralleltextvergleich, kontrastive Linguistik, Sprachpolitik, Journalismus, Medien, Lifestyle-Magazine, Sprachpflege, Korpusanalyse, Lexik, Sprachkontakt, Globalisierung, Übersetzungsarbeit, Textsorte, Fremdspracheneinfluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden Untersuchung des Gebrauchs von Anglizismen in deutschen und französischen Zeitschriftenartikeln aus dem Ressort „Reisen“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Sprachpolitik, der Einfluss der englischen Sprache als Lingua franca, journalistische Sprachverwendung und die methodische Umsetzung kontrastiver Textanalysen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es zu klären, ob nationale Unterschiede in der Sprachpolitik zu einer differierenden Häufigkeit und Art der Verwendung von Anglizismen in der französischen und deutschen Presse führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode des Paralleltextvergleichs sowie die Korpusanalyse, um quantitativ und qualitativ objektive Rückschlüsse aus den gewählten Pressebeiträgen zu ziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkret ausgewählte Artikel aus Lifestyle-Magazinen wie N.E.O.N., Cosmopolitan, BIBA und Maxi, um den Grad der Anglizismen-Integration und deren Wortkategorien zu bestimmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Anglizismen, Kontrastive Linguistik, Sprachpolitik, Paralleltextvergleich und Journalismus.

Warum spielt die Textsortenwahl eine entscheidende Rolle?

Die Textsorte ist entscheidend, um die Validität der Vergleichbarkeit zu sichern, da nur ähnlich strukturierte Texte aussagekräftige linguistische Ergebnisse liefern.

Zu welchem Ergebnis kommt die Arbeit hinsichtlich des Vergleichs?

Überraschenderweise zeigen die Analysen, dass sich der Umgang mit Anglizismen in der untersuchten Presse trotz unterschiedlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen (z.B. Loi Toubon in Frankreich) quantitativ kaum unterscheidet.

Welche Rolle spielt die Wortart bei den Ergebnissen?

Es konnte gezeigt werden, dass die Mehrheit der Anglizismen Substantive sind, während Verben englischen Ursprungs im Französischen eher integriert werden als im Deutschen.

Warum wurden gerade Reiseartikel als Untersuchungsgegenstand gewählt?

Reiseartikel bieten eine hohe Affinität zu internationalem Flair, Exotik und Weltläufigkeit, was sie zu einem idealen Anwendungsfeld für die Untersuchung moderner, globalisierter Sprachphänomene macht.

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Details

Title
Anglizismen in französischen und deutschen Medien. Paralleltextvergleich von Zeitschriftenartikeln
College
University of Leipzig  (Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie)
Course
Seminar Fachkommunikation Französisch - Paralleltextvergleich
Grade
2,0
Author
Heike Kahle (Author)
Publication Year
2014
Pages
39
Catalog Number
V1195854
ISBN (PDF)
9783346645326
ISBN (Book)
9783346645333
Language
German
Tags
Paralleltextvergleich Anglizismen französische Medien Französich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Kahle (Author), 2014, Anglizismen in französischen und deutschen Medien. Paralleltextvergleich von Zeitschriftenartikeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195854
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