Die Armenfrage in Jeremias Gotthelfs Frühwerk am Beispiel des "Bauernspiegel"


Hausarbeit, 2020

24 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1 „Es werden alle Zeit Arme sein im Lande“ (Dtn 15,11)

2 Die Armenfrage in Gotthelfs Frühwerk am Beispiel des „Bauernspiegel“
2.1 Das Problem der Armut und die sozialen Verhältnisse in der Schweiz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
2.1.1 Die beiden Extrempositionen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
2.1.2 Die Schweiz mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe
2.1.3 „Von der dezentralen Form der Unterstützungspflicht durch die Bürgergemeinde zu einem System privater Wohltätigkeit“ im Kanton Bern
2.2 Der junge Gotthelf und dessen Gottes- und Menschenverständnis
2.2.1 Gotthelfs Überzeugung von der „Kraft des Geistes“
2.2.2 Die „Natur der Armen, die ist nicht von Gott, die ist von den Menschen“ (XV, 249)
2.2.3 Der Mensch als freies Geschöpf
2.2.4 Die „Gleichheit des Einzelnen vor dem Gesetz“
2.2.5 Die „christliche Erziehung [als] der Eckstein der wahren Freiheit“ (Erg. 15, 302)
2.2.6 Gotthelfs Dichtung als Reflexion der Wirklichkeit
2.3 Das Armutsproblem und seine Ursachen im „Bauernspiegel“
2.3.1 Die seltsame Dialektik zwischen Milieugeprägtheit und individueller Freiheit
2.3.2 Die Selbstsucht als erzieherische Fehlerziehungsursache und ihre Konsequenzen für das Verdingkind Jeremias
2.3.2.1 Die „Vergötzung des Besitzes“
2.3.2.2 Die Bildungsfeindlichkeit der Gesellschaft
2.3.2.3 Der fehlende Stellvertretergedanke der Erzieher
2.4 Die sittliche Erziehung der Armen und der Weg zu einem neuen Menschen
2.4.1 Anneli als „reines, ideales Wesen“
2.4.2 Bonjour als „förmlicher Schulmeister“ (DBS 197)
2.4.3 Der Weg zur Reinigung durch Gott und die Liebe

3 Eine „Tendenz zur Materialisierung der Armutsfrage“

4 Literaturverzeichnis

1 „Es werden alle Zeit Arme sein im Lande“ (Dtn 15,11)

„Ihr habt alle Zeit Arme bei euch“ (Mt 26,11) heißt es in einer Stelle aus dem 5. Buch Mose. Denn nach christlich biblischer Auffassung der Armut stellt dieses Phänomen zunächst die Folge der Erbsünde dar und kann somit aufgrund seiner tiefen Ursache niemals ganz ausgerottet werden. Die Existenz solcher sozialen Unterschichten wird jedoch nicht nur hingenommen, sondern darüber hinaus aufgrund des Gedankens der christlichen Caritas als notwendig empfunden. So sieht man in dem neutestamentlichen Ethos der Nächstenliebe gegen die Armen nicht nur eine heilige Pflicht, sondern ebenso die Möglichkeit, das religiös motivierte Eigeninteresse zu befriedigen, indem man sich erhofft, mit den Almosen, der Armenpflege und den damit verbundenen Fürbitten für das Seelenheil des Spenders Verdienste für das Jenseits zu erwerben. Dahingegen gilt Geiz als eine schwere Sünde und kann mit Höllenstrafen vergolten werden.1 Während die nicht freiwilligen Armen den größten Anteil der Besitzlosen im Mittelalter darstellen, existiert auch eine Gemeinschaft der freiwilligen Armen, welche aufgrund der „im Neuen Testament propagierten Idealisierung von Armut“2 in jeglichem Besitz ein Hindernis für das Heil in Christus sieht und daher der Forderung, „[v]erkaufe alles, was du hast und gib es den Armen“ (Lk 18,22), Folge leistet. Neben diesen Auffassungen kann die Armut im Christentum auch als Bewährungsprobe des Menschen gedeutet werden, in welcher er seine Gottesfurcht beweisen soll. Dabei gilt das Jenseits als der Ort, an dem der Ausgleich dafür stattfindet. Aufgrund einer derartigen auf das Jenseits ausgerichteten christlich-mittelalterlichen Sozialethik und des Glaubens, die von Gott gegebenen Ungleichheiten durch das Gebot der Nächstenliebe sowie durch eine brüderliche Armenpflege ausgleichen zu können, ist es unmöglich, sozial praktizierbare Ideen zur Auflösung des Gegensatzes von Arm und Reich zu entwickeln.3 Erst durch einen im Spätmittelalter stattfindenden Umbruch in der Begründung der Armenfürsorge aus dem traditionell-patriarchalischen Gedanken der Caritas in das innerweltlich gesellschaftliche Bewusstsein findet durch den Prozess der Pädagogisierung eine Verbindung von Maßnahmen der Armenfürsorge mit Verhaltensregeln statt, welche sich nicht nur die Reduktion des Bettelns, sondern gleichfalls die Verhaltensänderung der Armen zum Ziel setzen.4 An dieser Stelle muss jedoch hervorgehoben werden, dass damit „keineswegs bereits eine pädagogisch intendierte Vereinigung von Armenfürsorge und Armenerziehung vollzogen ist“5, sondern die Armenpflege bis in das Spätmittelalter als ein eigenständiger und vom Erziehungswesen vollständig getrennter Bereich gilt, dessen Annäherung an die Armenerziehung nur sukzessiv erfolgt. So werden noch lange Zeit die menschlichen Bedürfnisse sowie die pädagogischen Ansätze der „merkantilistisch-utilitaristischen Zielsetzung“6 und somit der wirtschaftlichen Effektivität sowie Produktion untergeordnet. Im ausgehenden 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts – zur Zeit des Pietismus – rückt dann allmählich während des Wandels der Armenfürsorge die positive Fürsorge an die Stelle der Repression, was die Gründung vieler deutscher Armen- und Waisenschulen zur Folge hat, in welchen versucht wird, die pädagogischen Ideen umzusetzen. Allerdings werden dort nicht immer nur religiöse-erzieherische Absichten verfolgt, sondern nach wie vor auch wirtschaftspolitisch-merkantilistische. Erst der Kerngedanke der Aufklärung – die Idee von der allgemeinen Menschenwürde – und die damit verbundene neue Einstellung zum Menschen lassen die Forderung nach der Erziehung der Armen zum aufgeklärten und mündigen Staatsbürger in den Vordergrund rücken, woraufhin öffentliche Armenschulen errichtet werden. Man löst die Armut nun folglich mehr und mehr aus dem christlichen Zusammenhang, so dass sie nicht mehr als Folge der Ursünde, Prüfung oder Segen gesehen wird, sondern lediglich als ein „diesseitige[s], innerweltliche[s], rein soziale[s] Problem“7 mit erkennbaren Ursachen, welches durch Erziehung und neue Produktionsmethoden beseitigt werden könne. Während die dafür speziell errichteten Armenschulen mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht und der Volksschule sich auflösen, kann keineswegs davon gesprochen werden, dass sich damit auch das Problem der Armutsfrage gelöst hätte, denn es handelt sich hier lediglich um einen „partiellen Wandel von der Armenfürsorge zur Armenerziehung“8 im Bereich des allgemeinen Schulwesens. Ein Grund für die weiterhin bestehende Problematik ist das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorherrschende malthusianische Denken in Deutschland, die Überbevölkerung sei die Ursache der Armennot, wobei der Staat selbst durch eine Vielzahl fürsorgerischer Maßnahmen diese Überbevölkerung fördere.9 Eine Reduktion dieser Maßnahmen sowie eine Verschärfung der Armengesetze scheint demzufolge die richtige Lösung für die Armutsproblematik zu sein. Der Staat sieht sich deshalb lediglich für die Bereitstellung von Volksschulen und Geldern zuständig.10 Jene staatliche Haltung hat die Gründung privater Hilfsorganisationen zur Folge, welche die Armut nicht mehr nur als sozioökonomisches Problem, sondern vielmehr als menschliche Aufgabe sehen, die ihrerseits eine erzieherische Lösung fordere.

In folgender Arbeit sollen zunächst das Problem der Armut sowie die damit zusammenhängenden Reformideen in der Schweiz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts analysiert werden. Dabei sollen vor allem die sozialen Verhältnisse im Kanton Bern, welche als Grundlage der weiteren Arbeit dienen sollen, erschlossen werden. Im Anschluss soll genauer darauf eingegangen werden, welches Verständnis Gotthelf von Armut pflegt. Auf Basis dieses Armutsverständnisses soll mithilfe des Gotthelfschen Freiheits- und Gleichheitsbegriffes erschlossen werden, worin er die prinzipielle Lösbarkeit des Armutsproblems sieht. Anschließend sollen anhand Gotthelfs Frühwerks „Der Bauernspiegel“ die Ursachen solcher Ungleichheiten aufgezeigt werden, wobei daraufhin die konkrete literarische Lösung des Armutsproblems im „Bauernspiegel“ dargestellt werden soll. Zum Schluss der Arbeit soll ein Ausblick auf die gegenwärtige Armutsfrage gegeben werden.

2 Die Armenfrage in Gotthelfs Frühwerk am Beispiel des „Bauernspiegel“

2.1 Das Problem der Armut und die sozialen Verhältnisse in der Schweiz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

2.1.1 Die beiden Extrempositionen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Wie bereits zu Beginn der Arbeit erläutert11, verstehen die Schüler der Aufklärung sowie die Frühsozialisten und Liberalen die Armut als ein „profanes, ökonomisches und soziales Problem mit erkennbaren Ursachen.“12 Diese Ansicht hat ihren Ursprung wohl in der Überzeugung, dass alle Menschen von Natur aus gut seien und dass mithilfe der Vernunft sowie einer pädagogisch wertvollen Erziehung sowohl die Welt neu eingerichtet als auch das Armutsproblem gelöst werden könne. Bis zu diesem Punkt stimmen die beiden Extrempositionen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts – die Frühsozialisten und Frühliberalen – überein, nicht aber in ihren methodischen Lösungsansätzen. Während die Frühsozialisten das Eigentum als Quelle allen Übels betrachten und demzufolge eine auf Privateigentum basierende Gesellschaftsordnung negieren und stattdessen eine Veränderung der Gesellschaftsstruktur sowie eine „Neuordnung der Eigentumsverhältnisse“13 in einer kommunistischen Gütergemeinschaft anstreben, glauben die Frühliberalen, nur ein auf eine kapitalistische Wirtschaftsordnung gestütztes, politisches System könne Harmonie und damit Gerechtigkeit sichern. Friedrich Harkort (1793-1880) – einer der wohl bekanntesten Vertreter einer frühen linksliberalen Richtung des deutschen Liberalismus14 – kann als einer der wenigen Frühliberalen gelten, welcher das Phänomen der Armut nicht nur ökonomisch zu begreifen weiß, sondern gleichfalls pädagogisch. Er sieht deshalb das signifikante Defizit in der Partizipation sowohl an der neu hinzugewonnen Freiheit als auch am Bildungsprozess verantwortlich für die Situation der Armen in Deutschland. Darüber hinaus steht für Harkort „der geistige Besitz weit über dem materiellen Eigentum“15, weshalb er nicht nur die Mitarbeit des einzelnen in einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, sondern die „Emanzipation des Geistes“ als wichtigen Lösungsansatz für die soziale Frage sieht. Unter der Einbeziehung nicht nur ökonomischer, sondern auch sozialer Einflussfaktoren ist Harkort mit seinen Gedanken im Liberalismus selbst heftig umstritten, da diese Position sonst überwiegend die erzieherischen Maßnahmen auf ein Minimum reduziert. Folglich muss betont werden, dass jeder dieser beiden Extrempositionen in Deutschland ihrerseits nochmals über ein breites Spektrum verfügt. Der Einfachheit halber und zum Zwecke eines besseren Verständnisses wird jedoch auf eine genauere Auffächerung verzichtet.

Während Deutschland sowie große Teile Westeuropas zu Beginn des 19. Jahrhunderts schon weitgehendst mit dem Pauperismus als Massenarmut konfrontiert werden und sich demzufolge dort erneut die Frage stellt, ob gegen dieses für die Gesellschaft existenzielle Problem mit erzieherischen oder ökonomischen Maßnahmen vorgegangen werden soll, „vertreten in der Schweiz die ersten Volkserzieher einen beide Aspekte umfassenden Ansatz.“16 So wollen sie eine primär erzieherische Bekämpfung der herkömmlichen Form der Armut ebenso mit ökonomischen Maßnahmen – weniger im Sinne einer finanziellen Unterstützung, sondern vielmehr im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“17 – verbinden.

2.1.2 Die Schweiz mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe

In der Schweiz setzt sich im Laufe des 18. Jahrhunderts folglich die Ansicht durch, Unterricht und Schule seien die entscheidenden Mittel zur Bekämpfung der Armut. Neben der Ablösung des Merkantilismus durch einen dezentralisierten Physiokratismus18, durch welchen man sich mithilfe von verbesserten ökonomischen Fertigkeiten und Kenntnissen eine qualitative Hebung der Lebensbedingungen in den unteren Schichten erhofft, findet in Ergänzung zur Ökonomie eine Privatisierung der Armenfürsorge statt, mithilfe derer man den Menschen pastoral unterrichten möchte. Darüber hinaus bemühen sich zu dieser Zeit auch Schweizer Pädagogen in Anlehnung an den Grundgedanken des Physiokratismus, dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe näher zu kommen. So gelingt es Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) als ersten Pädagogen, eine „Kongruenz von Armenfürsorge und Pädagogik“19 herzustellen. Sowohl die ökonomische Armut als auch die sittliche Verwahrlosung der Armen sieht er durch die falsche Erziehung der Kinder verursacht, weshalb er diese zum Ansatzpunkt seiner Lösung macht. Vergleicht man zu dieser Zeit die Lage der Schweiz mit der Deutschlands oder Frankreichs, muss allerdings hervorgehoben werden, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung der Schweiz bei Weitem noch nicht so weit fortgeschritten ist, sondern erst ihren Anfang nimmt, wenn auch bereits erste Auswirkungen der europäischen Industrialisierung in der Schweiz wahrnehmbar sind. Folglich muss deshalb beachtet werden, dass die Ausgangssituation und mit ihr die „Rahmenbedingungen einer erzieherischen Lösung des Armutsproblems in der Schweiz“20 wesentlich different sind.

2.1.3 „Von der dezentralen Form der Unterstützungspflicht durch die Bürgergemeinde zu einem System privater Wohltätigkeit“ im Kanton Bern

Trotz der vergleichsweise recht schleichend fortschreitenden Industrialisierung in der Schweiz wächst die Zahl der Armen im Kanton Bern seit dem 18.21 Jahrhundert wie überall in Europa zunehmend, wie Karl Geiser22 in seiner „Geschichte des Armenwesens im Kanton Bern“ berichtet. Für diese stetige Zunahme der Unterstützten nennt er drei entscheidende Ursachen, wobei er die erste in dem in den dreißiger und vierziger Jahren stattfindenden Übergang zur Milchwirtschaft und im damit zusammenhängenden Rückgang des Getreidebaus sieht. Ein zweiter wichtiger Faktor ist in den zwanziger Jahren der Rückgang der Leinwandweberei, welcher nicht nur ungünstige Zollgesetze für den Export mit sich zieht, sondern auch die Konkurrenzfähigkeit der bernischen Leinwandweberei gefährdet – denn England stellt mittlerweile durch die Aufhebung der Kontinentalsperre mit seinen billigen Rohstoffen einen starken Konkurrenten dar.

[...]


1 Vgl. Reinhild Buhne: Jeremias Gotthelf und das Problem der Armut. Bern: Francke 1968 (= Basler Studien zur

deutschen Sprache und Literatur 36), S. 10.

2 Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs. Zu einer Frühform christlichen sozialpolitischen und sozialpädagogischen Denkens und Handelns. Zugl.: Trier, Univ., Diss., 1994. Münster, Hamburg: Lit 1994 (= Sozialpädagogik, Sozialarbeit im Sozialstaat 4), S. 1.

3 Vgl. Reinhild Buhne: Jeremias Gotthelf und das Problem der Armut, S. 11.

4 Vgl. Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs, S. 2.

5 Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs, S. 2.

6 Ebd., S. 4.

7 Reinhild Buhne: Jeremias Gotthelf und das Problem der Armut, S. 9.

8 Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs, S. 7.

9 Vgl. ebd.

10 Vgl. Detlev Peukert: Grenzen der Sozialdisziplinierung. Aufstieg u. Krise d. dt. Jugendfürsorge von 1878 bis 1932. Teilw. zugl.: Essen, Univ., Habil.-Schr., 1984. Köln: Bund-Verl. 1986, S. 44f.

11 Vgl. hierzu: Kapitel 1.

12 Reinhild Buhne: Jeremias Gotthelf und das Problem der Armut, S. 12.

13 Ebd.

14 Zur Situation des Frühliberalismus in der Schweiz, insbesondere im Kanton Bern, vgl. im Einzelnen:

C. F. Burkhardt: Gotthelf und die Politik. In: Schweizerische Monatshefte für Politik und Kultur (1925) H. 8.

15 Friedrich Harkort: Bemerkungen über die Hindernisse der Civilisation und Emanzipation der unteren Klassen. In: Schriften und Reden zu Volksschule und Volksbildung. Hrsg. von Theodor Rutt. Paderborn: Schöningh 1969, S. 68.

16 Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs, S. 9.

17 Ebd., S. 7.

18 Volkswirtschaftliche Theorie des 18. Jahrhunderts, nach welcher der Boden und die Landwirtschaft die alleinigen Quellen des nationalen Reichtums darstellen.

19 Gerhard Gey: Die Armenfrage im Werk Jeremias Gotthelfs, S. 8.

20 Ebd., S. 10.

21 Ebd., S. 13.

22 Vgl. Karl Geiser: Geschichte des Armenwesens im Kanton Bern von der Reformation bis auf die neuere Zeit: Stämpfli 1894, insbesondere Kap. VI.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Armenfrage in Jeremias Gotthelfs Frühwerk am Beispiel des "Bauernspiegel"
Hochschule
Universität Regensburg  (Germanistik)
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V1195889
ISBN (Buch)
9783346639394
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armenfrage, Gotthelf, Bauernspiegel, Das Problem der Armut, Schweiz, Die sozialen Verhältnisse in der Schweiz, Hilfe zur Selbsthilfe, System privater Wohltätigkeit, Gottesverständnis, Menschenverständnis, Armutsproblem, Freiheit, Bildungsfreindlichkeit, Die sittliche Erziehung, Materialisierung der Armutsfrage, Jeremias Gotthelf
Arbeit zitieren
Selina Kreuzer (Autor:in), 2020, Die Armenfrage in Jeremias Gotthelfs Frühwerk am Beispiel des "Bauernspiegel", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195889

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