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Schulbasiertes Interventionstraining. Auswirkungen auf die Emotionsregulation bei Jugendlichen

Titel: Schulbasiertes Interventionstraining. Auswirkungen auf die Emotionsregulation bei Jugendlichen

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sylvia Silberkuhl (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie wirken sich schulbasierte Interventionsprogramme auf die Emotionsregulationsfähigkeit aus? Dieser Frage wird in der Arbeit nachgegangen, indem die Wirkungsweise der Emotionsregulation veranschaulicht und zwei Erhebungen zu den Auswirkungen von schulbasierten Interventionstrainings bei Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 19 Jahren miteinander verglichen und diskutiert werden.

Zunächst werden in Kapitel 2 die Emotion und die Emotionsregulation erläutert sowie der Prozess der Emotionsregulation dargestellt. Kapitel 3 führt die Bedeutung der Emotionsregulationsfähigkeit in der Adoleszenz an. Kapitel 4 beleuchtet exemplarisch zwei Längsschnittstudien und gibt damit einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung. Die Ergebnisse werden abschließend in Kapitel 5 diskutiert.

Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Nicht zuletzt wurde in den letzten Jahren ein zunehmender Zusammenhang zwischen auffälligem Verhalten und mangelnden emotionalen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen deutlich. Unter anderem ist die Relation zwischen Angst und Depressionen wissenschaftlich belegt. Dabei scheint insbesondere die erfolgreiche Emotionsregulation eine entscheidende Rolle für die psychische Gesundheit zu spielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Emotion

2.2 Emotionsregulation

2.2.1 Prozessmodell der Emotionsregulation nach Gross und Thompson (2007)

2.2.2 Modell der Emotionsregulation von Gratz und Roemer (2004)

3 Aktueller Forschungsstand

3.1 Studie „Boost Camp“ (2021)

3.2 Studie „EmoTIConS“ (aktuell)

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit schulbasierter Interventionsprogramme zur Förderung der Emotionsregulationsfähigkeit bei Jugendlichen im Alter von 11 bis 19 Jahren, um deren Bedeutung für die psychische Gesundheit zu beleuchten.

  • Theoretische Fundierung von Emotionen und Emotionsregulation
  • Prozessmodelle der Emotionsregulation (Gross & Thompson; Gratz & Roemer)
  • Analyse und Vergleich der Studie „Boost Camp“ (2021)
  • Analyse und Vergleich der Studie „EmoTIConS“ (aktuell)
  • Diskussion von Interventionsfaktoren für nachhaltige Trainingserfolge

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Prozessmodell der Emotionsregulation nach Gross und Thompson (2007)

Eine der bekanntesten Theorien zur Emotionsregulation ist das fünfstufige Prozessmodell von Gross und Thompson (2014), welches fünf Regulationsstrategien benennt, die vom Individuum bewusst oder unbewusst eingesetzt werden:

1. Mit der Situationsauswahl wird eine Auswahl von Orten, Personen oder Situationen vorgenommen, um etwa damit einhergehende unangenehme Emotionen zu vermeiden oder positive zu verstärken.

2. Der Situationsmodifizierung liegt die Absicht zugrunde, Situationen durch proaktives Verhalten zu beeinflussen und zu kontrollieren.

3. Aufmerksamkeitslenkung wird durch die gedankliche Konzentration auf einzelne Elemente einer Situation erreicht.

4. Die Kognitive Veränderung zeigt die Bedeutung auf, die einem Umstand verliehen wird. In diesem Zusammenhang kann es zu einer kognitiven Neubewertung (Reappraisal) kommen, indem das Individuum bewusst eine Umbewertung vornimmt und Situationen in einem neuen Licht sieht.

5. Durch die Strategie der Reaktionsveränderung werden auftretende Emotionen überspielt oder unterdrückt.

Die ersten vier Methoden zählen zu den sogenannten antezedenzfokussierten Strategien, da sie sich auf den Zeitraum beziehen, bevor sich eine Emotion voll ausgebildet hat. Die reaktionsfokussierte fünfte Methode konzentriert sich auf die emotionale Reaktion im gegenwärtigen Moment, wenn die Emotion gespürt wird (In-Albon, 2013, S. 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Anstieg psychischer Störungen bei Jugendlichen und die wachsende Bedeutung der Emotionsregulation als Schutzfaktor für die psychische Gesundheit.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie Emotion und Emotionsregulation und stellt relevante wissenschaftliche Prozessmodelle von Gross & Thompson sowie Gratz & Roemer vor.

3 Aktueller Forschungsstand: Hier werden die Herausforderungen der Adoleszenz beschrieben und zwei Längsschnittstudien („Boost Camp“ und „EmoTIConS“) bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Emotionsregulationsfähigkeit von Jugendlichen untersucht.

4 Diskussion: Das Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Ergebnisse der Studien und diskutiert Einflussfaktoren wie Interventionsdauer und methodische Ansätze, um Empfehlungen für schulbasierte Präventionsprogramme abzuleiten.

Schlüsselwörter

Emotionsregulation, Jugendliche, schulbasierte Interventionen, psychische Gesundheit, Emotionsregulationsfähigkeit, Boost Camp, EmoTIConS, Prozessmodell, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Adoleszenz, Prävention, emotionale Kompetenz, Längsschnittstudie, Stressbewältigung, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen von schulbasierten Interventionstrainings auf die Fähigkeit von Jugendlichen, ihre Emotionen erfolgreich zu regulieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit umfasst die theoretischen Grundlagen von Emotionen, verschiedene Regulationsmodelle sowie die praktische Evaluation von Präventionsprogrammen im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise schulbasierter Programme zu analysieren und zu diskutieren, inwiefern diese Jugendliche in ihrer emotionalen Entwicklung und Gesundheit unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, in der sie zwei spezifische Längsschnittstudien (Boost Camp und EmoTIConS) hinsichtlich ihrer Methodik und Ergebnisse gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen und Modelle der Emotionsregulation sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Betrachtung zweier aktueller Forschungsstudien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Kernbegriffen zählen Emotionsregulation, Adoleszenz, schulbasierte Prävention, emotionale Kompetenz und Interventionsprogramme.

Warum zeigen die beiden vorgestellten Studien so unterschiedliche Ergebnisse?

Die Arbeit vermutet, dass Unterschiede in der Interventionsart (z.B. DBT-basierte Ansätze bei EmoTIConS), der Dauer des Trainings und der psychischen Reife der Altersgruppen eine entscheidende Rolle für den Erfolg spielen.

Welche Rolle spielt die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) im Kontext der EmoTIConS-Studie?

Die DBT dient als therapeutische Basis, die spezifische Skills zur Achtsamkeit und Belastungstoleranz vermittelt, was laut ersten Ergebnissen zu einer Verringerung der emotionalen Belastung bei den Jugendlichen führt.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für zukünftige Programme?

Sie empfiehlt, Trainingsfaktoren wie Dauer, Einbindung von Lehrkräften und kontinuierliche Übungseinheiten durch Hausaufgaben zu optimieren, um nachhaltige Lerneffekte zu erzielen.

Welchen Einfluss haben die Erhebungsinstrumente auf die Aussagekraft der Studien?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Wahl der Fragebögen entscheidend ist; so konnte „Boost Camp“ aufgrund der begrenzten Erfassung der Emotionsregulationsfähigkeiten durch die gewählten Skalen keine signifikanten Veränderungen nachweisen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulbasiertes Interventionstraining. Auswirkungen auf die Emotionsregulation bei Jugendlichen
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,3
Autor
Sylvia Silberkuhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1196205
ISBN (PDF)
9783346641144
ISBN (Buch)
9783346641151
Sprache
Deutsch
Schlagworte
allgemeine psychologie emotionsregulation jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylvia Silberkuhl (Autor:in), 2022, Schulbasiertes Interventionstraining. Auswirkungen auf die Emotionsregulation bei Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1196205
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Leseprobe aus  14  Seiten
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