In der vorliegenden Hausarbeit zum Studienmodul Sportpsychologische Trainingstechniken III wird die Planung sowie Durchführung einer Sportpsychologischen Maßnahme zur Steigerung der Sprintleistung eines 23 Jahre alten Eishockeyspielers erläutert.
Die jährliche sogenannte „Skills Competition“ ist ein Wettbewerb, der im Zuge der All Star Games in der höchsten College Spielklasse der USA (NCAA) absolviert wird. In verschiedenen Disziplinen treten die Kontrahenten gegeneinander an und versuchen Bestleistungen zum festgelegten Zeitpunkt abzurufen. Ein gutes Abschneiden geht meist mit einer Steigerung des Marktwertes und damit einer höhere Chance einher, in der höchsten Spielklasse der Welt (NHL) Fuß fassen zu können.
Inhaltsverzeichnis
1.SPORTPSYCHOLOGISCHE MAßNAHME ZUR VERBESSERUNG DER WETTKAMPFLEISTUNG
1.1.Thema: Verbesserung der Sprintleistung gemessen an der Rundenzeit in der Sportart Eishockey
1.2.Athletenbeschreibung
1.3.Ausgangssituation
1.4.Selbsteinschätzung des Klienten
1.5.Problemstellung
1.5.1 Auswertung Fragebogen (WAI-S)
1.6.Zielvereinbarung /Auftragsklärung
2.MAßNAHMENPLANUNG
2.1.Struktur des Maßnahmenplanes
2.2.Begründung der gewählten Maßnahmen
3.UMSETZUNG/BESCHREIBUNG DER GEPLANTEN MAßNAHMEN
3.1 Trainingseinheit 1: Selbstgesprächsregulation 1
3.2 Trainingseinheit 2: Prognosetraining 1
3.3 Trainingseinheit 3: Mentales Training
3.4 Trainingseinheit 4: Selbstgesprächsregulation 2
3.5 Trainingseinheit 5: Prognosetraining 2
3.6 Trainingseinheit 6: Prognosetraining 3
3.7 Trainingseinheit 8: Selbstgesprächsregulation 3
3.8 Wettkampf
4.DISKUSSION
4.1 Vorgehensweise
4.2 Zielerreichung
4.3 Verbesserungsvorschläge
Zielsetzung und Themenbereiche
Diese Arbeit zielt darauf ab, die sportpsychologische Betreuung eines Eishockeyspielers bei der Vorbereitung auf eine "Skills Competition" zu planen und umzusetzen, mit dem primären Fokus, durch die Reduktion von Wettkampfangst und die Optimierung mentaler Strategien eine verbesserte Rundenzeit zu erzielen.
- Analyse der Ausgangslage mittels WAI-S Fragebogen
- Einsatz von Selbstgesprächsregulation zur Stressbewältigung
- Anwendung von Mentalem Training zur Bewegungsoptimierung
- Durchführung von spezifischem Prognosetraining unter Wettkampfbedingungen
Auszug aus dem Buch
Mentaltraining
Es ist für die gewünschte Wirkung des Mentalen Trainings wesentlich, eine angemessen intensive, realistische und vor allem fehlerfreie Bewegungsvorstellung der Zielbewegung aufzubauen. (J.Meyer,H.D.Herrmann,2015)
Die in diesem Fall gewünschte Bewegungsvorstellung soll dazu führen, dass der Athlet sich bewusst wird, welche Bewegungen benötigt sind um die Aufgabe positiv abzuschließen. Nach der Beschreibung und intensiven Videobetrachtung sollte bereits eine detaillierte Bewegungsvorstellung vorliegen. Gerade durch die Videobetrachtung ist der Sportler unter Umständen dazu verleitet, vermehrt die Außenperspektive zu berücksichtigen. Durch die praktische Durchführung und die ausführliche Analyse des Erlebens bei der praktischen Durchführung wird nun versucht, möglichst viel kinästhetische Bewegungsinformation in die Bewegungsvorstellung einfließen zu lassen. Durch entsprechendes Hinterfragen der praktisch durchgeführten Bewegung soll das Bewegungsgefühl bei der optimalen Bewegungsausführung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Sportlers gerückt werden. (J.Meyer,H.D.Herrmann,2015) Durch die eigens vom Sportler erstellten Knotenpunkte und Schlagwörter ist es nun das Ziel, diese Punkte mental zu trainieren und somit eine „perfekte Runde“ (zeitlich) auch abseits des Eises mental absolvieren zu können und somit im Gehirn zu festigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1.SPORTPSYCHOLOGISCHE MAßNAHME ZUR VERBESSERUNG DER WETTKAMPFLEISTUNG: Einführung in die Thematik der Sprintleistungsverbesserung im Eishockey inklusive Athletenbeschreibung, Ausgangssituation und Analyse der Wettkampfangst.
2.MAßNAHMENPLANUNG: Detaillierte Strukturierung des vierwöchigen Trainingsplans und theoretische Begründung der gewählten sportpsychologischen Interventionsmethoden.
3.UMSETZUNG/BESCHREIBUNG DER GEPLANTEN MAßNAHMEN: Dokumentation und Analyse der einzelnen acht Trainingseinheiten, unterteilt in Selbstgesprächsregulation, Mentales Training und Prognosetraining, sowie die Auswertung des abschließenden Wettkampfs.
4.DISKUSSION: Kritische Reflexion der Vorgehensweise, Erörterung der Zielerreichung und Ableitung von Verbesserungsvorschlägen für zukünftige Coachings.
Schlüsselwörter
Eishockey, Skills Competition, Sportpsychologie, Wettkampfangst, Selbstgesprächsregulation, Mentales Training, Prognosetraining, Rundenzeit, Leistungssteigerung, WAI-S, Knotenpunkte, Schlagwörter, Stressbewältigung, Bewegungsvorstellung, Leistungsdruck.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die sportpsychologische Betreuung eines Eishockeyspielers zur Leistungssteigerung bei einer "Skills Competition" durch gezieltes Mentaltraining.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte sind Wettkampfangst, Selbstgesprächsregulation, Mentaltraining und die Simulation von Wettkampfbedingungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch eine vierwöchige sportpsychologische Intervention eine Rundenzeit von unter 14 Sekunden im Eishockey-Sprint zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine Kombination aus Gesprächsprotokollen, Videoanalyse und dem WAI-S Fragebogen zur Erfassung der Wettkampfangst verwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung und die Durchführung der acht Trainingseinheiten zur mentalen Vorbereitung des Athleten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind unter anderem Eishockey, Wettkampfangst, Selbstgesprächsregulation, Mentaltraining und Leistungssteigerung.
Warum wurde das Prognosetraining als Methode gewählt?
Es wurde gewählt, um dem Athleten realistische Wettkampfbedingungen zu simulieren und den Umgang mit Ablenkungen und Druck zu trainieren.
Wie erfolgreich war die Intervention am Ende?
Der Athlet erreichte eine Zeit von 13,98 Sekunden und wurde zweitschnellster Teilnehmer, womit er sich deutlich unter den Spitzenplätzen platzierte, auch wenn das Ziel knapp verfehlt wurde.
- Arbeit zitieren
- Kevin Napravnik (Autor:in), 2022, Planung und praktische Umsetzung eines Coaching-Prozesses, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1196216