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Leseförderung. Diagnose und praktische Analyse anhand eines Fallbeispiels

Titel: Leseförderung. Diagnose und praktische Analyse anhand eines Fallbeispiels

Hausarbeit , 2019 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie können Diagnose und Förderung im Bereich der Leseförderung stattfinden? Dem soll im Rahmen der Hausarbeit nachgegangen werden. Beginn der Arbeit ist ein kurzer theoretischer Einstieg. Im weiteren Verlauf gilt der Fokus einem ausgewählten Kind und dessen Fähigkeiten in Bezug auf Lesekompetenz. Passend zur Analyse werden Diagnose und Förderung dargelegt. Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit zur durchgeführten Diagnose und Förderung im Bereich der Lesekompetenz. Seit der Veröffentlichung, der Internationalen Grundschul-Lese Untersuchung (IGLU) 2016, ist bekannt, dass sich die Leseleistung Deutscher Kinder nicht verbessert hat.

Im Gegenteil, teilweise hat sie sich verschlechtert. Deutlich wird dies im signifikanten Anstieg der Anzahl an Kindern, die am Ende der vierten Klasse keine ausreichende Lesekompetenz besitzen. So waren es „im Jahr 2011 […] 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler die nicht Kompetenzstufe III [erreichten], während diese Zahl 2016 bei rund 19 Prozent liegt“. Dies deutet auf einen wachsenden Förderbedarf im Bereich des Lesens hin. Viele Verlage vertreiben deshalb die passenden Tests, sowohl digital als auch in Printformat. Das soll den Weg zur Diagnose und Förderung der Schülerinnen und Schüler erleichtern und beschleunigen.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Einzelne Tests reichen nicht aus um Kinder mit Leseschwierigkeiten adäquat zu fördern. Dem stimmt ebenso der Grundschulverband zu. Dieser beschäftigt sich nach wie vor mit passenden Förderkonzepten und empfiehlt die sogenannten „didaktischen Leitideen zur Förderung“. Förderung ist demnach beziehungsreich, verstehensorientiert, diagnosegeleitet, differenziert, kommunikativ und kooperativ. Diese Leitgedanken lassen sich mit einer einzigen Testung, sei sie standardisiert oder nicht, kaum vereinbaren. Vielmehr bedarf es einem Dialog zwischen Lehrkraft und Kind, welcher auf das Verstehen der Inhalte von Seiten des Kindes abzielt und an die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler individuell angepasst ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachdidaktischer Hintergrund

2.1 Kompetenzstufen des Lesens

2.2 Das Mehrebenenmodell

2.2.1 Die Prozessebene

2.2.2 Die Subjektebene

2.2.3 Die soziale Ebene

2.2 Übungsbereiche zur Steigerung der Lesefertigkeit

3. Fallbeschreibung

3.1 Testverfahren

3.1.1 Leise und laut Vorlesen

3.1.2 Fragen zum Text

3.1.3 Stolperwörter-Lesetest

3.2 Diagnose

3.2.1 Was kann Anna?

3.2.2 Wo liegen Annas Schwächen?

3.3 Förderung

3.3.1 Lautlese-Verfahren

3.3.2 Kiste anhand schriftlicher Anweisung einräumen

3.3.3 S oder Z?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung von Leseschwächen im Grundschulalter unter Einbeziehung didaktischer Leitideen. Anhand einer Fallanalyse des Kindes Anna wird aufgezeigt, wie theoretische Modelle der Lesedidaktik in die Praxis umgesetzt werden können, um individuelle Lesekompetenzen gezielt zu stärken.

  • Theoretische Grundlagen zur Lesekompetenz und zum Mehrebenenmodell
  • Methodische Ansätze zur Diagnostik (Lautleseprotokolle, Stolperwörter-Lesetest)
  • Analyse individueller Stärken und Schwächen einer Schülerin
  • Praktische Fördermaßnahmen und methodische Differenzierung
  • Verknüpfung von Diagnose und beziehungsorientierter Förderung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Leise und laut Vorlesen

Um Anna die Möglichkeit zu geben sich mehrmals mit dem Text auseinanderzusetzen, bekam sie die Aufgabe ihn zunächst laut und danach noch einmal leise zu lesen. Durch das laute Vorlesen konnte ein Lautleseprotokoll erstellt werden (siehe Anhang). Mit Hilfe dieses Protokolls kann sowohl die Lesegeschwindigkeit, als auch die Dekodiergenauigkeit eines Kindes ermittelt werden. Dabei stoppt die Testperson die Zeit, während das Kind einen altersgemäßen Text laut vorliest. Nach einer Minute wird markiert bis zu welcher Stelle das Kind gelesen hat. Nachdem der gesamte Text zu Ende gelesen wurde, werden die Wörter gezählt, die innerhalb der gestoppten Minute richtig gelesen wurden. Dieses Ergebnis wird durch die Gesamtanzahl an gelesenen Wörter pro Minute dividiert. Multipliziert man die errechnete Zahl mit 100, erhält man die Dekodiergenauigkeit des Kindes in Prozent. (Rosebrock & Nix 2017, S.42)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den steigenden Förderbedarf im Bereich Lesen und diskutiert die Notwendigkeit diagnosegeleiteter, individueller Förderkonzepte im Grundschulalter.

2. Fachdidaktischer Hintergrund: Es werden zentrale theoretische Modelle wie die Kompetenzstufen des Lesens, das Mehrebenenmodell und Übungsbereiche zur Lesefertigkeit vorgestellt, die als Grundlage für die Diagnose dienen.

3. Fallbeschreibung: In diesem Hauptteil wird das Fallbeispiel Anna detailliert analysiert, diagnostiziert und darauf basierende konkrete Fördermaßnahmen werden entwickelt und beschrieben.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Umsetzung der didaktischen Leitideen des Grundschulverbandes herausfordernd ist, aber durch beziehungs- und kommunikationsorientierte Methoden erfolgreich gelingen kann.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesekompetenz, Mehrebenenmodell, Diagnose, Grundschule, Lautlese-Verfahren, Stolperwörter-Lesetest, Leseflüssigkeit, Leseverständnis, Förderbedarf, Differenzierung, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Lesedidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung der Leseförderung bei Grundschulkindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Lesedidaktik, die Diagnose von Lesefertigkeiten und die Ableitung individueller Fördermaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie Diagnose und Förderung unter Berücksichtigung didaktischer Leitideen zur Förderung in der Praxis realisiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Fallstudie mit standardisierten Testverfahren wie dem Stolperwörter-Lesetest und Lautleseprotokollen zur qualitativen und quantitativen Analyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt die Analyse des Fallbeispiels Anna, inklusive der Durchführung von Tests, der Identifikation ihrer Stärken und Schwächen sowie der Erarbeitung gezielter Förderübungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Leseförderung, Mehrebenenmodell, Diagnose und Leseflüssigkeit.

Welche Schwierigkeiten zeigen sich bei der Schülerin Anna bezüglich der Aussprache?

Anna zeigt Probleme bei der Graphem-Phonem-Zuordnung, insbesondere beim Dehnungs-h und der Aussprache des Graphems <z> als /s/, was vermutlich auf ihre italienische Muttersprache zurückzuführen ist.

Wie trägt der Stolperwörter-Lesetest zur Diagnose bei?

Er ermöglicht eine standardisierte Ermittlung der Lesegeschwindigkeit und -genauigkeit, wodurch Annas Leseleistung objektiv eingeordnet und als sehr schwach identifiziert werden konnte.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leseförderung. Diagnose und praktische Analyse anhand eines Fallbeispiels
Hochschule
Pädagogische Hochschule in Schwäbisch Gmünd
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V1196268
ISBN (PDF)
9783346647764
ISBN (Buch)
9783346647771
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leseförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Leseförderung. Diagnose und praktische Analyse anhand eines Fallbeispiels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1196268
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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