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Unterscheidung zwischen einer nicht lebensbedrohlichen und einer lebensbedrohlichen Synkope

Titel: Unterscheidung zwischen einer nicht lebensbedrohlichen und einer lebensbedrohlichen Synkope

Hausarbeit , 13 Seiten

Autor:in: Francisco Fernandez Pedrejon (Autor:in)

Medizin - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Hausarbeit habe ich mich mit dem Thema "Synkope" und deren wesentlichen Unterscheidung zwischen einer lebensbedrohlichen und einer nicht lebensbedrohlichen Synkope befasst.

Der Grund für die Auswahl der Thematik ist meine frühere Arbeit beim Rettungsdienst, bei der ich erstmals in meiner Ausbildung mit Patienten in Kontakt gekommen bin. Während der Dienstzeit im Rettungsdienst wird man mit vielen Einsätzen konfrontiert, wie auch mit einer scheinbar harmlosen Synkope. Aufgrund meiner Verschwiegenheitspflicht ist es mit untersagt, persönliche Angaben zu dem Patienten, wie Namen, Adresse, aber auch deren Wohnsituation der Patientinnen zu nennen. Ein weiterer Grund für meine Wahl war die Bekanntschaft mit einem jungen Mann in meinem
Alter, der sehr engagiert in einer katholischen Kirche war und während einer Messe an einem Sonntagmorgen synkopierte. Ich selbst wäre nicht zu der Auswahl gekommen, wenn ich nicht die Bekanntschaft mit einer Patientin an meiner ehemaligen Arbeitsstelle gemacht hätte.

Zu Beginn meiner Hausarbeit beziehe ich mich auf ein Einsatzgeschehen und berichte aber einen Einsatz, der sich während meiner Dienstzeit ereignet hat. Im Folgenden befasse ich mich mit dem vielseitigen Arten von Synkopen. Dabei möchte ich die Unterschiede und Fakten einzelner Synkopenarten hervorheben und kritisch diskutieren. Zum Ende möchte ich die Art der Synkope erläutern, die der Patientin am Morgen vor Beginn der Vorlesung an einer Bushaltestelle widerfahren ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fallbeispiel

2.1 Einsatzstichwort: Synkope - Rettungswagen mit Sonder- und Wegerechte

2.2 Vor Ort bei dem Patienten

2.3 Algorithmen

3 Pathophysiologie einer Synkope

3.1 Was bedeutet eigentlich eine Synkope?

3.2 Die möglichen Ursachen einer Synkope

4 Welche Arten von Synkopen gibt es und wie werden diese Arten voneinander unterschieden?

4.1 Orthostatische Synkope

4.1.1 Kardiale - Synkope

4.1.2 Zerebrovaskuläre Synkope

4.1.3 Neural vermittelte Synkope (vagale Synkope)

4.1.4 Ohnmacht, aber keine Synkope

5 Fazit:

6 Welche Form der oben aufgeführten Synkopen, könnte unsere Patientin gehabt haben?

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, das medizinische Phänomen der Synkope zu erläutern und eine klare Differenzierung zwischen harmlosen, nicht lebensbedrohlichen Formen und potenziell lebensbedrohlichen Ursachen für das Rettungsdienstpersonal herauszuarbeiten.

  • Pathophysiologische Grundlagen der Synkope
  • Differenzierung verschiedener Synkopenarten (orthostatisch, kardial, zerebrovaskulär, neural vermittelt)
  • Einsatztaktische Algorithmen (ABCDE, SAMPLE, OPQRST, FAST) zur Patientenbeurteilung
  • Abgrenzung der Synkope zu Pseudosynkopen und anderen Bewusstlosigkeitsformen
  • Analyse eines Fallbeispiels zur praktischen Anwendung der diagnostischen Schemata

Auszug aus dem Buch

3.1 Was bedeutet eigentlich eine Synkope?

Wer unter dem griechischen Begriff „Synkope“ sich vorher keine Gedanken gemacht hat oder dies zum ersten Mal hört, der wird höchstwahrscheinlich wenig damit anfangen können. „Synkope“, besteht aus zwei Silben „syn und kopten“ was so viel heißt wie „mit und unterbrechen“ (vgl. www.thieme_connect.com/diesynkope). Bei dem medizinischen Fachausdruck verbirgt sich die Beschreibung für eine plötzlich einsetzende Bewusstlosigkeit, die aber nur für eine kurze Zeit andauert. So wird die Synkope gegenüber anderen Formen einer Bewusstlosigkeit definiert (vgl. Prof. Dr. Pfafferott und Prof. Dr. Seidl, Patienteninformationsblatt 2012, S.3). Der für uns meist verwendete Begriff, wird auch oftmals unter Kreislaufkollaps bezeichnet. Die Bewusstlosigkeit tritt häufig plötzlich und ohne Vorzeichen auf. Vorübergehend können auch Schwindelgefühle auftreten, bis die Bewusstlosigkeit eintritt. Zu unterscheiden sind Schwindelattacken oder auch das sogenannte „Schwarz werden vor den Augen“. (vgl. Prof. Dr. med. D. Andersen, cardio-guide.com/Synkope), Der Betroffene nimmt so teilweise seine Umgebung wahr und kann sich bei einem möglichen Sturz noch selbst abfangen, sodass dies keine schwere Verletzung zu Folge hat.

Das Herzkreislaufsystem, also die Blutzirkulation in den Gefäßen, kann immer mit dem Auftreten einer Synkope einhergehen. Wie alle Organe und somit auch besonders das Gehirn, benötigt es ausreichend Sauerstoff, um effizient arbeiten zu können. Wird die ausreichende Sauerstoffversorgung zum Gehirn unterbrochen, reagiert das Organ sehr schnell und es tritt zunächst eine Bewusstlosigkeit ein (vgl. Prof. Dr. Pfafferott und Prof. Dr. Seidl, Patienteninformationsblatt 2012, S.3). Bei vielen Patienten kann allein das zu schnelle Aufstehen aus dem Liegen genügen, um eine Bewusstlosigkeit auszulösen. Eine plötzliche Unterbrechung des Hin-Blutflusses kann zu einer Synkope führen und so für etwa zwanzig Sekunden andauern (vgl. Prof. Dr. med. D. Andersen, cardio-guide.com/Synkope). Ist der Blutdruck unter 60 mmHg oder bei einer zwanzigprozentigen Absenkung der Sauerstoffsättigung im Gehirn, führt dies zu einer Synkope.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert die Motivation für diese Arbeit, die aus persönlichen Erfahrungen im Rettungsdienst und dem Wunsch zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas Synkope resultiert.

2 Fallbeispiel: Dieses Kapitel schildert den realen Einsatz bei einer jungen Patientin mit Synkope und führt die rettungsdienstlichen Untersuchungsschemata ein.

3 Pathophysiologie einer Synkope: Es werden die medizinische Definition der Synkope sowie die zugrundeliegenden physiologischen Prozesse und Ursachen der Mangeldurchblutung des Gehirns erklärt.

4 Welche Arten von Synkopen gibt es und wie werden diese Arten voneinander unterschieden?: Eine detaillierte Betrachtung der verschiedenen Synkopenformen wie orthostatische, kardiale, zerebrovaskuläre und neural vermittelte Synkopen sowie deren jeweilige Abgrenzung.

5 Fazit:: Zusammenfassende Betrachtung der verschiedenen Mechanismen einer Synkope und der Bedeutung der Unterscheidung zwischen harmlosen und ernsthaften Erkrankungen.

6 Welche Form der oben aufgeführten Synkopen, könnte unsere Patientin gehabt haben?: Anwendung des theoretischen Wissens auf das Eingangs geschilderte Fallbeispiel zur Herleitung der wahrscheinlichsten Ursache.

Schlüsselwörter

Synkope, Rettungsdienst, Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps, Pathophysiologie, Anamnese, Diagnostik, Notfallmedizin, Kardiale Synkope, Orthostatische Synkope, Nervus vagus, Differenzialdiagnose, Notfallmanagement, Blutdruck, Sauerstoffversorgung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der medizinischen Definition und Differenzierung der Synkope, insbesondere der Unterscheidung zwischen harmlosen Formen und lebensbedrohlichen Notfällen im Kontext des Rettungsdienstes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Pathophysiologie der Synkope, verschiedene medizinische Klassifizierungen (orthostatisch, kardial, neural, etc.), sowie rettungsdienstliche Beurteilungsschemata.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, dem Rettungsdienstpersonal theoretisches Hintergrundwissen zu vermitteln, um Patienten mit Synkopen sicher einzuschätzen und adäquat zu versorgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse in Kombination mit einer Fallstudienanalyse, bei der ein praktischer Rettungsdiensteinsatz theoretisch reflektiert und ausgewertet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung rettungsdienstlicher Algorithmen (ABCDE, SAMPLE, etc.), eine detaillierte pathophysiologische Herleitung der Synkope sowie die Analyse verschiedener Synkopenarten und deren Abgrenzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Synkope, Notfallmedizin, Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps, Differenzialdiagnose und rettungsdienstliche Algorithmen.

Wie unterscheiden sich echte Synkopen von Pseudosynkopen?

Im Gegensatz zur echten Synkope, die auf einem Kreislaufkollaps beruht, liegt einer Pseudosynkope häufig eine psychische Überforderung oder Konversionsstörung zugrunde.

Warum ist das "Fast"-Schema für den Rettungsdienst relevant?

Das FAST-Schema dient der schnellen Identifikation von neurologischen Ausfällen, insbesondere zur Abgrenzung von Schlaganfällen, die als Differenzialdiagnose bei Bewusstseinsstörungen in Betracht gezogen werden müssen.

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Details

Titel
Unterscheidung zwischen einer nicht lebensbedrohlichen und einer lebensbedrohlichen Synkope
Autor
Francisco Fernandez Pedrejon (Autor:in)
Seiten
13
Katalognummer
V1197140
ISBN (PDF)
9783346648495
ISBN (Buch)
9783346648501
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterscheidung synkope
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Francisco Fernandez Pedrejon (Autor:in), Unterscheidung zwischen einer nicht lebensbedrohlichen und einer lebensbedrohlichen Synkope, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1197140
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Leseprobe aus  13  Seiten
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