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Jane Austen: Lovestory oder Gesellschaftssatire? Ein Vergleich von zwei unterschiedlichen "Pride and Prejudice" Adaptionen

Titre: Jane Austen: Lovestory oder Gesellschaftssatire? Ein Vergleich von zwei unterschiedlichen "Pride and Prejudice" Adaptionen

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Stefanie Krause (Auteur)

Philologie Anglaise - Littérature
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die folgende Arbeit wird sich mit der Problematik beschäftigen wie die Interpretation des Regisseurs eine Verfilmung beeinflussen kann. Am Beispiel von Jane Austens vielfach verfilmten Roman Pride and Prejudice wird versucht, zwei unterschiedliche Adaptionen gegenüber zu stellen und heraus zu arbeiten, wie schon kleine Details eine große Wirkung erzielen können. Es wurden bewusst zwei zeitlich nahe Verfilmungen gewählt um ungleiche Wertvorstellungen und unterschiedliche gesellschaftliche Einflüsse auf die Regisseure auszuschließen. Besonders im Bezug auf die in Pride and Prejudice enthaltenen Hochzeiten hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges verändert. Heutzutage haben Hochzeiten und vor allem die Emanzipation der Frau einen ganz anderen Stellenwert wie beispielsweise noch in den 40er Jahren, als u.a. eine bekannte Verfilmung vom MGM veröffentlicht wurde.
Im Folgenden soll vor allem darauf eingegangen werden, wie sowohl Änderungen des Romanstoffes als auch Interpretationen von Charakteren und deren Handlungen die

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyseteil

2.1. Universal Adaption

2.1.1 Handlung

2.1.2 Charaktere

2.1.2.1 Fitzwilliam Darcy

2.1.2.2 Lizzie

2.1.2.3 Die Bennets

2.1.2.4 Mr. Collins

2.1.2.5 Caroline Bingley

2.1.2.6 Weitere Charaktere

2.2 BBC-Adaption

2.2.1 Handlung

2.2.2 Charaktere

2.2.2.1 Fitwilliam Darcy

2.2.2.2 Lizzie

2.2.2.3 Mr. Bennet

2.2.2.4 Mrs. Bennet

2.2.2.5 Caroline Bingley

2.2.2.6 Mr. Collins

2.2.2.7 Wickham

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der filmischen Interpretation auf die Wahrnehmung der Zuschauer am Beispiel zweier Adaptionen von Jane Austens Roman "Pride and Prejudice". Ziel ist es, Unterschiede zwischen der Romanvorlage und deren Umsetzung durch die Regisseure Joe Wright und Simon Langton herauszuarbeiten sowie zu analysieren, wie gezielte Veränderungen von Handlungssträngen und Charakterzeichnungen die Wirkung auf das Publikum steuern.

  • Vergleich zweier Pride and Prejudice Adaptionen (2005 vs. 1995)
  • Analyse filmischer Schwerpunkte: Liebesgeschichte vs. Gesellschaftssatire
  • Interpretation von Charakteren und deren Anpassung an moderne Sehgewohnheiten
  • Auswirkung von Detailänderungen auf den Gesamteindruck und die Spannungsdramaturgie

Auszug aus dem Buch

2.1.2.1 Fitzwilliam Darcy

Die dem romankundigen Zuschauer wohl am meisten ins Auge stechende Abweichung vom Roman ist die Charakterisierung Darcys. Wird er im Roman von Begin an als stolz und arrogant beschrieben, fällt die Beurteilung seiner Rolle im Film wesentlich milder aus. Dies könnte am Darsteller selbst liegen, der zwar durchaus maskulin und standesgemäß präsentiert wird, aber auch eine weiche und schüchterne Seite an sich hat. Bei seinem ersten Auftreten auf dem Ball hält er sich im Hintergrund, was jedoch nicht daher rührt, dass ihm die Gesellschaft zuwider ist (wie er es im Roman und in der BBC Verfilmung gegenüber Bingley äußert), sondern eher daher, dass er zu schüchtern ist um Kontakte zu schließen. Seine starren und in die Ferne schweifenden Blicke wirken eher geistig abwesend als abwertend, was nicht unbedingt mit der Missachtung der Gesellschaft zusammenhängt, da er dieser zwar wenig Aufmerksamkeit schenkt, sie aber nicht explizit verschmäht. Der Zuschauer sieht ihn deshalb auch nicht als überheblichen und unhöflichen Zeitgenossen an, sondern empfindet eher eine Art Mitleid für den mit der ihm unbekannten Gesellschaft überforderten Neuling.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik filmischer Adaptionen eines Romans und Erläuterung der Zielsetzung dieser vergleichenden Arbeit.

2. Analyseteil: Untersuchung von Abweichungen zwischen Film und Vorlage in Bezug auf Handlung und Charakterdarstellung in den Adaptionen von 2005 und 1995.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der unterschiedlichen Ansätze der beiden Verfilmungen und deren Wirkung auf die Zuschauererwartung.

Schlüsselwörter

Pride and Prejudice, Jane Austen, Filmadaption, Literaturverfilmung, Charakterdarstellung, Regieinterpretation, Joe Wright, Simon Langton, Gesellschaftssatire, Liebesgeschichte, BBC, Universal, Vergleich, Dramaturgie, Romanvorlage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit vergleicht zwei unterschiedliche Verfilmungen des Klassikers "Pride and Prejudice" von Jane Austen, um zu analysieren, wie filmische Mittel und Regieentscheidungen die Interpretation der Geschichte und der Charaktere beeinflussen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind der Vergleich zwischen der literarischen Vorlage und ihrer filmischen Umsetzung, die Darstellung gesellschaftlicher Standesunterschiede sowie der Fokus auf die Liebesbeziehung zwischen Darcy und Elizabeth Bennet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kleine Details in der Umsetzung, wie die Kürzung oder Erweiterung von Nebenhandlungen, die Wahrnehmung des Zuschauers gezielt in eine bestimmte Richtung lenken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Analyse (komparative Methode), wobei die beiden Adaptionen systematisch in Hinblick auf Handlungsstrukturen und die Interpretation der Hauptfiguren untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Kinofassung von 2005 (Universal) als auch der TV-Mehrteiler von 1995 (BBC) detailliert analysiert, wobei insbesondere der Fokus auf die Darstellung der Charaktere und die Gewichtung von Handlungssträngen liegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Filmadaption, literarische Vorlage, Charakterinterpretation, Gesellschaftssatire und der Fokus auf die Entwicklung der Protagonisten Darcy und Lizzie.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von Mr. Collins in den beiden Filmen?

Während er in der BBC-Version als lächerlicher Charakter wie in der Vorlage erscheint, interpretiert Joe Wright ihn in der Universal-Adaption als sexuell frustrierten Mann, was die Charakterzeichnung grundlegend verändert.

Warum ist die Entscheidung des BBC-Mehrteilers zur Detailgenauigkeit für den Zuschauer relevant?

Durch die Länge von 270 Minuten können Nebenhandlungen und gesellschaftliche Kontexte besser abgebildet werden, was dem Zuschauer ein tieferes Verständnis für die Motive der Figuren ermöglicht, die im Kinofilm oft zu kurz kommen.

Welche Rolle spielen die Landschaftsaufnahmen in der Universal-Verfilmung von 2005?

Sie dienen der Erzeugung einer romantischen Stimmung, führen aber laut der Autorin teilweise dazu, dass für das Verständnis der Geschichte wichtigere Informationen oder Nebenhandlungen vernachlässigt werden.

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Résumé des informations

Titre
Jane Austen: Lovestory oder Gesellschaftssatire? Ein Vergleich von zwei unterschiedlichen "Pride and Prejudice" Adaptionen
Université
University of Mannheim  (Anglistisches Seminar)
Cours
Jane Austen
Note
2,0
Auteur
Stefanie Krause (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
32
N° de catalogue
V119820
ISBN (ebook)
9783640234134
ISBN (Livre)
9783640234448
Langue
allemand
mots-clé
Jane Austen Lovestory Gesellschaftssatire Vergleich Pride Prejudice Adaptionen Jane Austen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Stefanie Krause (Auteur), 2007, Jane Austen: Lovestory oder Gesellschaftssatire? Ein Vergleich von zwei unterschiedlichen "Pride and Prejudice" Adaptionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119820
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Extrait de  32  pages
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