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Beweglichkeit fördern - Vergleichende Analyse zweier unterschiedlicher Dehnungsprogramme

Bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren

Title: Beweglichkeit fördern - Vergleichende Analyse zweier unterschiedlicher Dehnungsprogramme

Examination Thesis , 2008 , 189 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franziska Maresch (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Da Bewegung im Alltag aber nicht mehr zwangsläufig in dem Maß gegeben ist, wie es der Körper speziell die Muskulatur zum Ausgleich von mangelnder Bewegung brauchen würde, kommt es zu vielen Bewegungseinschränkungen, die mit Zwangs- und Fehlhaltungen (z.B. durch langes Sitzen) dazu führen, dass die Muskulatur nicht mehr genügend Reize zur Entwicklung und zum Erhalt ihrer Funktionen bekommt. Da aber eine gut entwickelte/augebildete Muskulatur wesentlich zum gesunden und beschwerdefreien Leben beiträgt (Jordan & Schwichtenberg, 2005, S. 7), müssen Gegenmaßnahmen getroffen werden, um die oben genannten motorischen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern. Die Schule und vor allem der Sportunterricht spielen dabei eine entscheidende Rolle. Denn hier verbringen die Kinder und Jugendlichen die meiste Zeit ihrer jungen Lebensjahre. Zu einer Zeit, in der die genannten motorischen Fähigkeiten ausgebildet und auch noch verbessert werden können.
Genau hier setzt die Idee dieser Arbeit an. Diese Examensarbeit soll sich mit der Förderung und Verbesserung der Beweglichkeit im Rahmen des Sportunterrichts befassen. Werkzeug wird dabei das Beweglichkeitstraining sein. Mit zwei sehr unterschiedlichen Dehnungsprogrammen und einer kurzen Interventionszeit von drei Wochen und reduzierten Rahmenbedingungen soll aufgezeigt werden, dass eine Verbesserung der Beweglichkeit auch auf dieser Grundlage möglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

1.2 Zielsetzung und Thematischer Aufbau der Arbeit

2 Beweglichkeit und Beweglichkeitstraining

2.1 Begriffsbestimmung von Beweglichkeit

2.1.1 Definition von Beweglichkeit

2.1.2 Beweglichkeit als Komponente der sportlichen Leistungsfähigkeit

2.1.3 Einordnung in die motorischen Fähigkeiten

2.1.4 Formen der Beweglichkeit

2.1.5 Bedeutung der Beweglichkeit

2.1.6 Determinanten von Beweglichkeit

2.2 Physiologischer Exkurs zur Beweglichkeit

2.2.1 Der aktive Bewegungsapparat

2.2.1.1 Die Skelettmuskulatur

2.2.2 Der passive Bewegungsapparat

2.2.2.1 Gelenke

2.2.2.2 Sehnen und Bänder

2.2.3 Dehnfähigkeit des tendomuskulären Systems

2.2.3.1 Die Dehnfähigkeit der Muskulatur

2.2.3.2 Dehnungsverhalten des Bindegewebes (Sehnen, Bänder)

2.2.4 Neurophysiologische Faktoren der Dehnfähigkeit

2.2.4.1 Der Muskelspindelreflex

2.2.4.2 Der Sehnenspindelreflex

2.3 Trainingseffekte in der Beweglichkeit

2.3.1 Begriffsbestimmung Training

2.3.2 Methoden des Beweglichkeitstrainings

2.3.2.1 Klassische Dehnmethoden

2.3.2.2 Neuere Dehnmethoden

2.3.2.3 Alternative Dehnmethode

2.3.3 Normativa des Beweglichkeitstrainings

2.3.4 Effektivität der Dehnmethoden

2.3.5 Beweglichkeitstraining im Schulsport

2.3.5.1 Besonderheit im Kindes- und Jugendalter

2.3.6 Trainingseffekte des Beweglichkeitstrainings

2.3.6.1 Senkung der Ruhespannung

2.3.6.2 Beseitigung muskulärer Dysbalancen

2.3.6.3 Verletzungsprophylaxe und Vermeidung von Muskelkater

2.3.6.4 Psychophysische Wirkung

2.3.7 Nachhaltigkeit von Trainingseffekten

2.3.7.1 Begriffsbestimmung Nachhaltigkeit

2.3.7.2 Nachhaltige Trainingseffekte

2.3.8 Erklärungsansätze für Trainingseffekte

2.3.8.1 Titin als Quelle der Ruhespannung

2.3.8.2 Strukturelle Veränderungen

2.3.8.3 Erhöhte Dehntoleranz und Habituation

3 Darstellung der Empirischen Untersuchung

3.1 Voraussetzende Bezüge und Ansatzstellen der empirischen Untersuchung

3.2 Methodische Überlegungen

3.3 Forschungsfragen und Forschungshypothesen

3.4 Untersuchungsmethodik

3.4.1 Personenstichprobe

3.4.2 Variablenstichprobe

3.4.2.3 Gütekriterien

3.4.3 Treatmentstichprobe

3.4.4 Ablauf der Untersuchung

3.4.5 Statistik

3.5 Darstellung der Ergebnisse

3.5.1 Effektivität der Dehnprogramme

3.5.1.1 Stand and Reach

3.5.1.2 Grätsche

3.5.1.3 Rumpfbeuge sw

2.5.2.4 Ausschultern

3.5.2 Effektivitätsvergleich der angewandten Dehnmethoden unter besonderer Berücksichtigung der Normativa des Beweglichkeitstrainings

3.5.2.1 Stand and Reach

3.5.2.2 Grätsche

3.5.2.4 Ausschultern

3.5.3 Nachhaltige Trainingseffekte

3.5.3.1 Stand and Reach

3.5.3.2 Grätsche

3.5.3.3 Rumpfbeuge seitwärts

3.5.3.4 Ausschultern

3.5.4 Geschlechtsspezifische Unterschiede

3.5.4.1 Stand and Reach

3.5.4.2 Grätsche

3.5.4.3 Rumpfbeuge seitwärts

3.5.4.4 Ausschultern

3.5.5 Häufigkeit der sportlichen Betätigung

3.5.5.2 Grätsche

3.5.5.3 Rumpfbeuge seitwärts

3.5.5.4 Ausschultern

3.6 Diskussion

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität und Nachhaltigkeit zweier unterschiedlicher Dehnprogramme (Dehnen nach dem PI-Effekt und intuitives Stretching) im Sportunterricht bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren zu untersuchen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Möglichkeit, durch zeitlich effizientes Beweglichkeitstraining innerhalb reduzierter Rahmenbedingungen eine messbare Verbesserung der Bewegungsreichweite zu erzielen.

  • Vergleichende Analyse von PI-Effekt und intuitivem Stretching
  • Einfluss der Trainingsdauer und -intensität auf die Beweglichkeit
  • Nachhaltigkeit der Trainingseffekte nach einer dreiwöchigen interventionsfreien Phase
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede
  • Analyse des Einflusses der allgemeinen sportlichen Aktivität auf die Dehnfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Personenstichprobe

An der empirischen Untersuchung nahmen insgesamt 43 Schüler der Offenen-Schule-Waldau (OSW) teil. Sie befanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchungen und der Beweglichkeitsprogramme im 10. Schuljahr und waren zwischen 16 und 18 Jahren alt. Alle Schüler waren Teilnehmer des Wahlsports Fußball. Trotz der allgemein eher männlich dominierenden Sportart war die Anzahl an Jungen und Mädchen wie in der Abbildung (3-1) zu sehen, zahlenmäßig homogen.

Die getesteten Schüler wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen in die Gruppe 1 bestehend aus 23 Schülerinnen und Schüler, 11 Jungen und 12 Mädchen. Und zum anderen aus der Gruppe 2, die aus 11 Jungen und 9 Mädchen bestand (Tab. 3-1). Die Einteilung der Gruppen wurde vom Lehrer übernommen. Die Gruppe 1 bestand aus den fußballinteressierten Schülern der Klassen 10 a, b, c und die Gruppe B bestand aus 10 d, e, f. Beide Gruppen fungierten aufgrund der Untersuchungsvariante (Kap. 3.4.3) als Experimentalgruppen. Zu den Endtests standen wegen zwischenzeitlicher Krankheit oder nur noch 42 Schüler zur Verfügung. Aufgrund dessen fließen nur noch Ergebnisse von den genannten 42 Schülern in die Auswertungen der Nachtests ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Problemdarstellung und Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Beweglichkeitsförderung im Sportunterricht.

2 Beweglichkeit und Beweglichkeitstraining: Theoretische Grundlagen zu Begriffen, Physiologie, Methoden und Trainingseffekten.

3 Darstellung der Empirischen Untersuchung: Aufbau und methodisches Design der durchgeführten Studie sowie deren Ergebnisse und Diskussion.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Haupterkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Beweglichkeitstraining, Dehnmethoden, PI-Effekt, intuitives Stretching, Schulsport, Bewegungsreichweite, Trainingseffekte, Nachhaltigkeit, Beweglichkeit, Adoleszenz, Sportunterricht, motorische Fähigkeiten, Dehnfähigkeit, Gelenkigkeit, muskuläre Dysbalancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Effektivität und Nachhaltigkeit von zwei spezifischen Dehnprogrammen im Rahmen des Sportunterrichts bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die physiologischen Grundlagen der Beweglichkeit, verschiedene Methoden des Dehnungstrainings (insbesondere der PI-Effekt und intuitives Stretching) sowie deren Anwendung im Schulsport.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass ein kurzes, systematisches Beweglichkeitstraining die sportmotorische Leistungsfähigkeit verbessern kann, selbst wenn die zeitlichen Rahmenbedingungen begrenzt sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine empirische Untersuchung mit zwei Schulgruppen durchgeführt, wobei vier standardisierte sportmotorische Tests zur Messung der Bewegungsreichweite über verschiedene Zeitpunkte (prä, post, follow up) angewandt wurden.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu den physiologischen Faktoren der Dehnfähigkeit sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Versuchsreihe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beweglichkeitstraining, PI-Effekt, intuitives Stretching, Bewegungsreichweite, Trainingsnachhaltigkeit und Sportunterricht.

Wie unterscheidet sich der PI-Effekt vom intuitiven Stretching?

Der PI-Effekt nutzt eine progressive Steigerung des Dehnreizes mit isometrischer Anspannung, während das intuitive Stretching auf natürlichen, instinktiven Bewegungsabläufen basiert und deutlich zeitsparender konzipiert ist.

Können Schüler ohne Vorerfahrung an dem Programm teilnehmen?

Ja, die Arbeit zeigt, dass die gewählten Methoden auch in einer Schulumgebung ohne spezielle Vorkenntnisse anwendbar sind und positive Effekte auf die Beweglichkeit haben.

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Details

Title
Beweglichkeit fördern - Vergleichende Analyse zweier unterschiedlicher Dehnungsprogramme
Subtitle
Bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren
College
University of Kassel
Grade
1,0
Author
Franziska Maresch (Author)
Publication Year
2008
Pages
189
Catalog Number
V120147
ISBN (eBook)
9783640376995
ISBN (Book)
9783640376971
Language
German
Tags
Beweglichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Maresch (Author), 2008, Beweglichkeit fördern - Vergleichende Analyse zweier unterschiedlicher Dehnungsprogramme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120147
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