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Das "Natürliche Turnen" im Kontext der Reformpädagogik

Título: Das "Natürliche Turnen" im Kontext der Reformpädagogik

Trabajo de Seminario , 2008 , 16 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Ellen-Gesine Weller (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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Die Kritik am Turnmodell des 19. Jahrhunderts brachte seit der Jahrhundertwende für die Praxis und die Theorie der Leibeserziehung neue Impulse. Zu beachten sind hierbei neben dem englischen Sport die Entwicklungen des Frauen- und Mädchenturnens, die Tanz- und Gymnastikbewegung und das reformpädagogische Konzept des „Natürlichen Turnens“ nach Gaulhofer und Streicher.
In dieser Arbeit wird zunächst die Bedeutung des Dogmas „Reformpädagogik“ näher erläutert, bevor damit der Bezug zum Sport und der „Erziehung vom Kinde aus“ hergestellt wird. Daraufhin werden die „Drei Säulen“ der reformpädagogischen Leibeserziehung vorgestellt, wobei die Konzentration auf der dritten Säule, dem „Natürliche Turnen“, liegt.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Reformpädagogik

1.1 Begriffsklärung

2. Reformpädagogik und Sport

2.1 Erziehung vom Kinde aus

2.2 Die „Drei Säulen“ der Reformpädagogischen Leibeserziehung

2.2.1 Englische Spiel- und Sportbewegung

2.2.2 Deutsche Gymnastikbewegung

3. Das natürliche Turnen

3.1 Pestalozzi

3.2 Gaulhofer und Streicher

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung und den Einfluss des „Natürlichen Turnens“ im Rahmen der reformpädagogischen Bestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts. Ziel ist es, das Verhältnis zwischen der allgemeinen Reformpädagogik und der spezifischen Sportpädagogik zu klären sowie die theoretischen Ansätze bedeutender Akteure in diesen Kontext einzuordnen.

  • Grundlagen und Definition der Reformpädagogik
  • Die „Erziehung vom Kinde aus“ als leitendes Paradigma
  • Die drei Säulen der reformpädagogischen Leibeserziehung
  • Das „Natürliche Turnen“ nach Gaulhofer und Streicher
  • Die pädagogische Bedeutung von Johann Heinrich Pestalozzi

Auszug aus dem Buch

3.2 Gaulhofer und Streicher

Die Turnpädagogin Margarete Streicher wurde am 9. April 1891 in Graz (Steiermark) geboren und verstarb am 1. Februar 1985 in Wien. Sie war Fachinspektorin für Mädchenturnen an Mittelschulen und reformierte mit Karl Gaulhofer das österreichische Schulturnen.

Karl Gaulhofer kam am 13. November 1885 in Feldbach (Steiermark) zur Welt und verstarb am 28. Oktober 1941 in Amsterdam (Niederlande). Von 1919 bis 1932 war Gaulhofer als Referent für körperliche Erziehung im Bundesministerium für Unterricht in Österreich eingesetzt. Der Turnpädagoge vertrat eine ganzheitliche Meinung der Leibeserziehung und fand mit dem von Margarete Streicher und ihm entwickelten "natürlichen Turnen" internationale Anerkennung. Gaulhofer bewirkte die Reform der Turnlehrerausbildung an den Universitäten in Österreich, ebenso die des Schul- und Vereinsturnens. Ab 1932 hatte er das Amt des Rektors der Akademie für körperliche Erziehung in Amsterdam inne.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Kritik am traditionellen Turnmodell des 19. Jahrhunderts thematisiert und das Ziel der Arbeit definiert, die reformpädagogische Strömung des „Natürlichen Turnens“ vorzustellen.

1. Reformpädagogik: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Reformpädagogik sowohl in einem weiten historischen Sinne als auch als spezifische Epoche zwischen 1890 und 1940.

2. Reformpädagogik und Sport: Hier wird die kritische Revision der sportpädagogischen Praxis und die theoretische Neuorientierung der körperlichen Erziehung im Kontext der Reformbewegung dargelegt.

3. Das natürliche Turnen: Dieses Kapitel behandelt die Konzepte des natürlichen Turnens, stellt die Verbindung zu Pestalozzi her und analysiert das Wirken von Gaulhofer und Streicher.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über die Autonomiebestrebungen der Reformpädagogik und der kritischen Auseinandersetzung mit deren möglicher Vereinnahmung durch ideologische Strömungen.

Schlüsselwörter

Reformpädagogik, Natürliches Turnen, Leibeserziehung, Gaulhofer, Streicher, Erziehung vom Kinde aus, Sportpädagogik, Schulturnen, Ganzheitlichkeit, Körperbildung, Gymnastikbewegung, Pestalozzi, Bewegungsfreiheit, Gesundheitsvorsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung des „Natürlichen Turnens“ innerhalb der reformpädagogischen Bewegung und dessen Bedeutung für die Leibeserziehung des 20. Jahrhunderts.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Reformbewegung, den verschiedenen Säulen der Leibeserziehung und der spezifischen Didaktik des natürlichen Turnens.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie reformpädagogische Ansätze, insbesondere das „Natürliche Turnen“, dazu beigetragen haben, starre, formalistische Turnformen zu überwinden und eine kindgerechte Erziehung zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der pädagogische Standardwerke und geschichtliche Quellen zur Reformpädagogik und Sportpädagogik ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Reformpädagogik, den Bezug zur Sportpädagogik sowie die detaillierte Darstellung der Akteure Pestalozzi, Gaulhofer und Streicher.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Reformpädagogik, Natürliches Turnen, Leibeserziehung, Ganzheitlichkeit und die Erziehung vom Kinde aus.

In welchem Verhältnis steht Pestalozzi zum natürlichen Turnen?

Pestalozzi gilt als wichtiger pädagogischer Wegbereiter, da seine Konzeption der ganzheitlichen Menschenbildung – die Einheit von Kopf, Herz und Hand – die Basis für moderne, kindorientierte Ansätze bildete.

Wie bewerten Gaulhofer und Streicher den Begriff der "Natürlichkeit"?

Sie betonen, dass jede Erziehung künstlich ist, jedoch das natürliche Turnen darauf abzielt, die biologischen und kindgerechten Bewegungsbedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt erzwungene Übungsformen aufzudrängen.

Welche Kritik wird an der Reformpädagogik im Fazit geäußert?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Betonung von Leiblichkeit und Gemeinschaft innerhalb der Reformpädagogik eine gewisse Passivität gegenüber der Vereinnahmung durch die nationalsozialistische Ideologie begünstigt haben könnte.

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Detalles

Título
Das "Natürliche Turnen" im Kontext der Reformpädagogik
Universidad
University of Marburg
Calificación
2
Autor
Ellen-Gesine Weller (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
16
No. de catálogo
V120346
ISBN (Ebook)
9783640241569
ISBN (Libro)
9783640245239
Idioma
Alemán
Etiqueta
Natürliche Turnen Kontext Reformpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ellen-Gesine Weller (Autor), 2008, Das "Natürliche Turnen" im Kontext der Reformpädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120346
Leer eBook
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