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Virtuelle Unternehmen am Beispiel eines Kleinunternehmens der IT Branche

Title: Virtuelle Unternehmen am Beispiel eines Kleinunternehmens der IT Branche

Term Paper , 2008 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Joachim Bothur (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Seit ca. 20 Jahren beschäftigen sich Organisationswissenschaftler mit Virtuellen Organisationsformen. Waren lange Zeit semantische Kontroversen und konzeptionelle Unschärfen Hinderungsgrund für eine Zuordnung zur Organisationslehre, so ist es in der jüngeren Vergangenheit durch zahlreiche Literaturveröffentlichungen und sachliche Diskussionen gelungen, vom Mythos Virtuelles Unternehmen zu einem Modell mit wissenschaftlicher Anerkennung und Praxisbezug zu gelangen.

Im ersten Teil dieser Arbeit wurde nachgewiesen, dass durch eine gezielte Auswahl und Beschreibung von konstitutiven Merkmalen und den damit verbundenen Vorteilen und Risiken ein Praxisbezug zur IT-Branche hergestellt werden kann. Hierfür war es notwendig, die teilweise idealtypischen Merkmalsausprägungen in drei praxisrelevante Typen zu überführen.

In Kapitel 2 wurde dann die aktuelle Situation und Trendentwicklung der IT-Branche vorgestellt. Anhand von ausgewählten Argumenten konnte aufgezeigt werden, dass dieser Wirtschaftszweig besonders gut geeignet ist, innerhalb der speziellen Organisationsform des Virtuellen Unternehmens tätig zu werden.
Die anschließende Fallstudie verdeutlicht, dass die erarbeiteten Definitionsmerkmale (s. Abschnitt 1.4) eines Virtuellen Unternehmens durchaus in der Praxis vorhanden sind und sich nach Typisierungsmerkmalen (s. Abschnitt 1.6) einordnen lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Zum Konzept Virtueller Unternehmen

1.1 Wissenschaftliche Einordnung des Untersuchungsfeldes

1.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes

1.3 Ziele

1.3.1 Vorteile

1.3.2 Problemfelder und Risiken

1.4 Merkmale eines Virtuellen Unternehmens

1.4.1 Netzwerkartige Struktur

1.4.2 Ausnutzung von Wettbewerbsvorteilen

1.4.3 Eine gemeinsame Mission

1.4.4 Substitution umfangreicher Vertragswerke durch Vertrauen

1.4.5 Geschlossenes Auftreten nach außen

1.4.6 Verknüpfung durch Informations- und Kommunikationstechnik

1.4.7 Zeitliche Befristung der Mission

1.5 Definition eines Virtuellen Unternehmens

1.6 Typisierung von Virtuellen Unternehmen

2 Virtuelle Unternehmen im Umfeld von Kleinst- und Kleinunternehmen der IT Branche

2.1 Kleinst- und Kleinunternehmen in der IT Branche

2.1.1 Definition

2.1.2 Struktur der Unternehmensgrößenklassen

2.2 Situation und Trends in der IT-Branche

2.3 Das Hervorrufen einer Win-Situation durch Bildung von Virtuellen Unternehmen

3 Fallstudie – Das ALLGÄUERSYSTEMHAUS-

3.1 Darstellung des Unternehmens

3.2 Umsetzung der Merkmale

3.3 Typisierung

4 Schlussbetrachtung

4.1 Zusammenfassung

4.2 Fazit

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert das Konzept der Virtuellen Unternehmen und untersucht, inwiefern die IT-Branche aufgrund ihrer spezifischen Struktur und Dynamik ein ideales Umfeld für diese Kooperationsform darstellt. Ziel ist es, theoretische Merkmale zu definieren und deren Anwendbarkeit anhand eines konkreten Praxisbeispiels, dem ALLGÄUERSYSTEMHAUS, kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definitionen virtueller Organisationsformen
  • Charakteristika und Wettbewerbsvorteile virtueller Kooperationen
  • Die IT-Branche als Anwendungsgebiet für virtuelle Unternehmen
  • Empirische Einordnung und Typisierung virtueller Modelle
  • Praktische Fallstudie eines IT-Dienstleisters

Auszug aus dem Buch

3.2 Umsetzung der Merkmale

Bereits in dieser frühen Gründerphase nutzt die MP-C GbR konsequent das Konzept des Virtuellen Unternehmens, da sie den hohen Anforderungen des Marktes mit den derzeitigen Kapazitäten noch nicht gerecht werden kann, aber auf Wettbewerbsvorteile nicht verzichten möchte. Die Vorteile liegen laut Aussage des Geschäftsführers in der Flexibilität, durch Bündelung von Know-how beispielsweise auch anspruchsvollere und/oder größere Projekte bearbeiten zu können sowie gleichzeitig die Eigenmarke ALLGÄUERSYSTEMHAUS am Markt als potenten Partner bekannt zu machen.

Als stabile Basis dient ein Kooperationsnetzwerk, wofür ca. zehn Netzwerkpartner mit unterschiedlichen Kernkompetenzen gewonnen werden konnten. Der Kontakt zu den festen Partnern ist über lokale Wirtschaftsforen (s. z.B. www.wirtschaftsforum-blaichach.de) und persönliche Kontakte zustande gekommen. Neben der Qualifikation war bei der Suche nach den Partnern ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen Voraussetzung, um in das Kooperationsnetzwerk aufgenommen zu werden. Unzuverlässigkeit bzw. Vertrauensverlust führt zu einem Ausschluss aus dem Kooperationsnetzwerk. Im Bedarfsfall kann, abhängig von der benötigten fachlichen Kompetenz, auf eine große Zahl externer Partner zurückgegriffen werden, welche beispielsweise über Internetportale, Branchenbücher sowie persönliche Kontakte gefunden werden. Für diese gilt als Voraussetzung zur Teilnahme an einem Projekt u.a. ihr guter Ruf sowie vorhandene Referenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zum Konzept Virtueller Unternehmen: Dieses Kapitel erarbeitet die theoretischen Grundlagen, Merkmale sowie die wissenschaftliche Definition und Typisierung virtueller Unternehmen.

2 Virtuelle Unternehmen im Umfeld von Kleinst- und Kleinunternehmen der IT Branche: Es wird die Eignung der IT-Branche für virtuelle Organisationskonzepte analysiert, unter Berücksichtigung von Branchen-Trends und der Unternehmensstruktur.

3 Fallstudie – Das ALLGÄUERSYSTEMHAUS-: Dieses Kapitel wendet die theoretischen Erkenntnisse auf das Praxisbeispiel eines IT-Kleinstunternehmens an und zeigt die konkrete Umsetzung des Konzepts.

4 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, zieht ein Fazit zur Eignung des Konzepts für die IT-Branche und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Virtuelles Unternehmen, IT-Branche, Kooperationsnetzwerk, Kernkompetenzen, Flexibilität, Wissensmanagement, Projektorganisation, Wettbewerbsvorteile, KMU, Marktauftritt, Vertrauen, Systemtheorie, Outsourcing, IT-Dienstleistungen, Best-of-everything-Organisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Organisationsform des Virtuellen Unternehmens und untersucht deren Anwendbarkeit in der IT-Branche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Fundierung virtueller Netzwerke, deren spezifische Vorteile und Risiken sowie die Analyse der IT-Branche als ideales Umfeld für solche Kooperationen.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Definition des Konzepts virtueller Unternehmen und der Nachweis, wie kleine IT-Unternehmen durch diesen Ansatz flexibler agieren und Wettbewerbsvorteile erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zur Erarbeitung der theoretischen Merkmale und einer praxisorientierten Fallstudie zur empirischen Überprüfung der Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Merkmale, die Analyse der spezifischen Trends in der IT-Branche und die detaillierte Fallstudie des Unternehmens "MP-C GbR" (ALLGÄUERSYSTEMHAUS).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "Virtuelles Unternehmen", "Kernkompetenzen", "Kooperationsnetzwerk", "Flexibilität" und "IT-Branche".

Warum ist das ALLGÄUERSYSTEMHAUS ein geeignetes Fallbeispiel?

Das Unternehmen illustriert exemplarisch, wie ein IT-Kleinstunternehmen in der Gründungsphase durch ein virtuelles Netzwerk Kapazitätsengpässe überwindet und marktgerecht agiert.

Welche Rolle spielt Vertrauen in virtuellen Strukturen laut der Arbeit?

Vertrauen wird als zentraler Substitutionsfaktor für formale Vertragswerke identifiziert, der die Koordinations- und Kontrollkosten innerhalb des Netzwerks senkt.

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Details

Title
Virtuelle Unternehmen am Beispiel eines Kleinunternehmens der IT Branche
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,7
Author
Joachim Bothur (Author)
Publication Year
2008
Pages
34
Catalog Number
V120358
ISBN (eBook)
9783640241651
ISBN (Book)
9783640245291
Language
German
Tags
Virtuelle Unternehmen Beispiel Kleinunternehmens Branche Ringle Organisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Bothur (Author), 2008, Virtuelle Unternehmen am Beispiel eines Kleinunternehmens der IT Branche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120358
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