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Make-or-Buy-Entscheidungen in Industriebetrieben

Titel: Make-or-Buy-Entscheidungen in Industriebetrieben

Hausarbeit , 2008 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tanja Oexler (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Betrachtet man die aktuelle wirtschaftliche Lage – geprägt durch den immer größer werdenden Konkurrenzdruck, kurzlebigere Produktionszyklen und zunehmende Globalisierung der Märkte – ist die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens auf Dauer nur dann gewährleistet, wenn es flexibel und kostengünstig auf die ändernden Marktbedingungen reagieren kann.

In Bezug auf die Fähigkeit des wirtschaftlichen Überlebens muss sich der Unternehmer u.a. mit der Frage auseinandersetzen, ob es lukrativer ist, Produkte in Eigenregie zu fertigen oder gewisse Produkte fremd zu vergeben. An dieser Stelle führen die Überlegungen von der Wettbewerbsfähigkeit direkt zu der Problematik der Entscheidung: Eigenfertigung oder Fremdbezug?

Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um die materielle Herstellung von Gütern, Dienstleistungen oder den Fremdbezug von Forschung und Entwicklung handelt, die Make-or-Buy-Entscheidung ist in sämtlichen Bereichen anzutreffen. Aufgrund der essenziellen Tragweite solcher Entscheidungen ist es von wesentlicher Bedeutung für den wirtschaftlichen und existenzsichernden Erfolg der Unternehmung, die Entscheidung bestens zu fundieren.

Anhand dieser Arbeit wird die Fragestellung „Make or Buy in Industriebetrieben“ erörtert und ein genereller Überblick über die wesentlichen Gesichtspunkte dieser Entscheidung vermittelt. Ein Fallbeispiel soll die beschriebenen theoretischen Ansätze praktisch stützen und verdeutlichen, inwiefern qualitative sowie quantitative Kriterien in der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung zum Thema Make-or-Buy in Industriebetrieben

2 Wesentliche begriffliche Klärungen

2.1 Charakterisierung des Begriffs „Make-or-Buy“

2.2 Unterschiede zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug

2.3 Outsourcing

3 Make-or-Buy in diversen Betriebsbereichen

3.1 Produktionsbereich

3.2 Forschung und Entwicklung

3.3 Sonstige Bereiche

4 Entscheidungsanlässe und Gründe für Make-or-Buy

4.1 Transformationsanlässe

4.1.1 zur Eigenfertigung

4.2.1 zum Fremdbezug

4.2 Gründe für Eigenfertigung oder Fremdbezug

5 Systematisierung der Entscheidungsfindung

5.1 Operative Make-or-Buy-Entscheidungen

5.2 Strategische Make-or-Buy-Entscheidungen

5.3 Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung

5.3.1 Make-or-Buy-Portfolio

5.3.2 Punktewertverfahren

5.3.3 Weitere Instrumente

6 Praxisbeispiel Make-or-Buy im Industriebetrieb

6.1 Ausgangsszenario

6.2 Situationsanalyse und Bewertung

7 Schlussbetrachtung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Make-or-Buy-Problematik in Industriebetrieben, um aufzuzeigen, wie Unternehmen fundierte Entscheidungen zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug treffen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Charakterisierung von Eigenfertigung und Fremdbezug
  • Anlässe und Gründe für Make-or-Buy-Entscheidungen
  • Systematische Ansätze zur Entscheidungsfindung (operativ und strategisch)
  • Einsatz von Hilfsmitteln wie dem Make-or-Buy-Portfolio und dem Punktewertverfahren
  • Praktische Anwendung anhand eines Unternehmensbeispiels

Auszug aus dem Buch

2.1 Charakterisierung des Begriffs „Make-or-Buy“

Der englische Ausdruck „Make or Buy“ wörtlich in das Deutsche übersetzt, bedeutet „Machen oder Kaufen“. Geht man dem Sinn dieser Aussage nach, so ergibt sich eine Formulierung, die soviel wie das Selbermachen oder das Zukaufen aussagt. Abgezielt wird dabei auf das Treffen einer unternehmerischen Entscheidung hinsichtlich einer bestimmten eigenen Leistung oder Übertragung der damit verbunden Aufgaben auf einen Dritten.

Eine derartige Entscheidung beinhaltet zwangsweise ein unvermeidliches unternehmerisches Risiko oder dessen Übertragung auf den Marktpartner, der die entsprechende Leistung zu erbringen hat (vgl. Männel 1973: 25).

„Make“ und „Buy“ stellen die beiden Bereitstellungswege für die in einem Unternehmen benötigten Güter und Dienstleistungen dar.

Dabei bezeichnet „Make“ die Erbringung von Leistungen, für die bei der Erstellung von Gütern auch der Begriff Eigenfertigung gebräuchlich ist. Wogegen „Buy“ für den Bezug von Leistungen auf dem Markt, dem Fremdbezug, steht (vgl. Mikus 2001: 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung zum Thema Make-or-Buy in Industriebetrieben: Die Einleitung beleuchtet den Wettbewerbsdruck und die Globalisierung als Treiber, die Unternehmen zu flexiblen Entscheidungen zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug zwingen.

2 Wesentliche begriffliche Klärungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Make-or-Buy sowie Outsourcing und arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug heraus.

3 Make-or-Buy in diversen Betriebsbereichen: Der Abschnitt erläutert die Relevanz der Entscheidungsfindung in verschiedenen Unternehmensbereichen wie Produktion, Forschung und Entwicklung sowie weiteren Funktionsgebieten.

4 Entscheidungsanlässe und Gründe für Make-or-Buy: Hier werden die Anlässe für eine Neu- oder Umbewertung der Versorgungsart sowie die spezifischen Vor- und Nachteile von Eigenfertigung und Fremdbezug dargestellt.

5 Systematisierung der Entscheidungsfindung: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen operativen und strategischen Entscheidungen und stellt Hilfsmittel wie Portfolios und das Punktewertverfahren vor.

6 Praxisbeispiel Make-or-Buy im Industriebetrieb: Anhand der Ziegler GmbH wird der theoretische Prozess einer Make-or-Buy-Entscheidung konkret auf ein Bauteil angewendet und evaluiert.

7 Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass es keine pauschale Lösung gibt und die stetige Überprüfung der Make-or-Buy-Strategie für die Zukunftsfähigkeit essentiell ist.

Schlüsselwörter

Make-or-Buy, Eigenfertigung, Fremdbezug, Outsourcing, Industriebetriebe, Entscheidungsfindung, Strategisches Controlling, Punktewertverfahren, Make-or-Buy-Portfolio, Kostenrechnung, Wettbewerbsfähigkeit, Lieferantenmanagement, Wertschöpfung, Kernkompetenzen, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der unternehmerischen Fragestellung, ob bestimmte Leistungen oder Produkte selbst hergestellt (Make) oder extern zugekauft (Buy) werden sollten.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung der Begriffe, die Analyse von Entscheidungsgründen sowie die praktische Anwendung von Bewertungsinstrumenten in der Industrie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die wesentlichen Gesichtspunkte der Make-or-Buy-Entscheidung zu geben und durch ein Fallbeispiel aufzuzeigen, wie Kriterien methodisch gewichtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und das Punktewertverfahren als wissenschaftliches Instrument für die praktische Entscheidungsbewertung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Begriffsdefinition über die Bereiche der Anwendung (Produktion, F&E) bis hin zur Systematisierung der Entscheidungsprozesse und der Darstellung konkreter Bewertungsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Begriff "Make-or-Buy" sind Begriffe wie Eigenfertigung, Fremdbezug, Outsourcing, Punktewertverfahren und strategische Entscheidungsfindung prägend.

Warum wird im Praxisteil die Ziegler GmbH betrachtet?

Die Ziegler GmbH dient als Beispiel für einen mittelständischen Industriebetrieb, um den Übergang von einer Eigenfertigung zu einem Fremdbezug bei einem konkreten Bauteil nachvollziehbar zu machen.

Welche Rolle spielt das Punktewertverfahren bei der Entscheidung der Ziegler GmbH?

Das Verfahren ermöglichte es dem Projektteam, kaufmännische, technische und qualitative Faktoren sowie Risiken quantitativ vergleichbar zu machen und so eine objektive Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Make-or-Buy-Entscheidungen in Industriebetrieben
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Tanja Oexler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V120384
ISBN (eBook)
9783640241743
ISBN (Buch)
9783640245352
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Make-or-Buy-Entscheidungen Industriebetrieben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tanja Oexler (Autor:in), 2008, Make-or-Buy-Entscheidungen in Industriebetrieben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120384
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Leseprobe aus  21  Seiten
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