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Eine Chance für die Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf bei benachteiligten Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit

Title: Eine Chance für die Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf bei benachteiligten Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit

Project Report , 2008 , 36 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mario Schmiedel (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem Übergang von der Schule in den Beruf. Dabei wird das Hauptau-genmerk auf benachteiligte Jugendliche, sowie den Aufgaben und Möglichkeiten, welche die soziale Arbeit in diesem Themenbereich innehält, leistet, und noch leisten kann, gerichtet. Dieser Beitrag kann in drei Teilbereiche gegliedert werden. Der erste Teil dieser Ausarbeitung, beschäftigt sich mit dem allgemeinen Theoriefeld des Überganges von der Schule in den Beruf, sowie den Ressourcen und Belastungen, welche sich den Jugendlichen bei der Berufswahl entgegen stellen können (Punkt 2). Anschließend wird die Rolle der sozialen Arbeit im Übergangssystem beleuchtet und dargestellt. Dabei wird neben zwei deskriptiven Punkten, ein Vortrag vorgestellt, dessen Inhalt die Forderung darstellt, die Jugendsozialarbeit als eigenständigen Leistungsbereich zu verankern (Punkt 3). Der dritte und letzte Teilbereich (Punkt 4) widmet sich verschiedenen Akteuren im Übergangssystem. Wobei die IHK als Interessensvertreter exemplarisch für die Wirtschaft steht. Dem gegenüber wird die Jugend, mit ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gestellt. Der letzte Unterpunkt dieses Teilbereiches beschäftigt sich dann im speziellen mit der Sozialen Arbeit. Während die Wirtschaft und die Jugend etwas „Möchten“, wird der Frage nach dem aktiven „Machen“ in Form der Jugendsozialarbeit nachgegangen. Hierbei werden zwei Punkte behandelt: Zum einen wird der Frage nach den hilfebedürftigen Gruppen nachgegangen und zum anderen wird in der Theorie – als Beispiel dienend – ein Jugendzentrum in sozialbenachteiligter Lage mit möglichen Hilfs- und Unterstützungsangeboten vorgestellt. Anschließend wird dieser Bericht in einem Fazit zusammengefasst und ausgewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Berufswahl als Prozess

2.1 Heinz’sche Modell

2.2 Erweitertes Modell von Herzog, Neuenschwander, Wannack

2.3 Fünf Aufgaben des Übergangs

2.4 Ressourcen und Belastungen der Berufswahl

3 Die Rolle der Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.2 Finanzierung

3.3 Jugendsozialarbeit als eigenständiger Leistungsbereich

4 Drei Akteure des Übergangsystems

4.1 Was „möchte“ die Wirtschaft?

4.2 Was „möchte“ die Jugend?

4.3 Was kann die Jugendsozialarbeit „machen“?

4.3.1 Wer braucht Unterstützung?

4.3.2 Ein Beispiel anhand eines Jugendzentrums

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen benachteiligter Jugendlicher beim Übergang von der Schule in den Beruf. Ziel ist es, die Rolle und Möglichkeiten der Jugendsozialarbeit innerhalb dieses komplexen Übergangssystems zu untersuchen, Anknüpfungspunkte für pädagogische Interventionen aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer stärkeren Verankerung der Jugendsozialarbeit zu begründen.

  • Der Berufswahlprozess als entwicklungspsychologische Herausforderung.
  • Ressourcen und Belastungsfaktoren benachteiligter Jugendlicher.
  • Die rechtliche und finanzielle Situation der Jugendsozialarbeit in Deutschland.
  • Anforderungen der Wirtschaft an Schulabgänger und die Perspektiven der Jugendlichen.
  • Praktische Handlungsansätze der Jugendsozialarbeit in Offenen Jugendzentren.

Auszug aus dem Buch

2. Die Berufswahl als Prozess

An dieser Stell soll genauer auf die Abfolge der Berufswahlschritte eingegangen werden. Sollten alle Phasen erfolgreich durchlaufen werden, kann man von einem idealtypischen Vorgang sprechen. In der Praxis jedoch sind viele der benachteiligten Jugendlichen in einer oder mehrerer Phasen starken Hindernissen ausgesetzt. Um zu verstehen, wo solche Hürden und Erschwerungen auf die Jugendlichen treffen können, sollten die genauen Schritte der Berufswahl gekannt werden.

Unter dem Wort „Berufswahl“ verstehen Herzog/Neuenschwander/Wannack nicht, sich für die Ausübung eines Berufes zu entscheiden, sondern in die Berufsbildung einzutreten (vgl. Herzog/Neuenschwander/Wannack, 2006, p. 32). Doch der gesamte Entscheidungsprozess führt nicht unbedingt zu einer beruflichen Ausbildung. Im Falle des Besuches auf einer weiterführenden Schule nach der Sekundarstufe I, kann nicht einmal vorausgesetzt werden, dass Entscheidungen und Überlegungen beruflicher Art vorhanden sind. Dennoch werden wichtige Weichen gestellt, welche den Berufswahlprozess beeinflussen. Mit der Allgemeinen Fachhochschulreife, liegen den Jugendlichen ganz andere Möglichkeiten offen, als wenn sie nur über den Abschluss einer Real- oder Hauptschule verfügen würden. Des Weiteren wird bei Herzog/Neuenschwander/Wannack von Berufswahl gesprochen, obwohl die Entscheidungsfreiheit in keinem Fall absolut ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation am deutschen Ausbildungsmarkt und verdeutlicht die prekäre Lage benachteiligter Jugendlicher beim Übergang in den Beruf.

2 Die Berufswahl als Prozess: Dieses Kapitel erläutert verschiedene wissenschaftliche Modelle des Berufswahlprozesses und betrachtet die Aufgaben, Ressourcen sowie Belastungen, denen Jugendliche während dieser Phase gegenüberstehen.

3 Die Rolle der Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Finanzierung der Jugendsozialarbeit analysiert sowie deren Bedeutung als eigenständiger Leistungsbereich diskutiert.

4 Drei Akteure des Übergangsystems: Dieses Kapitel untersucht die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von Wirtschaft und Jugend und zeigt konkrete Handlungsfelder für die Jugendsozialarbeit auf.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer frühzeitigen und professionellen Unterstützung benachteiligter Jugendlicher durch die Jugendsozialarbeit.

Schlüsselwörter

Jugendsozialarbeit, Übergang Schule-Beruf, Berufswahl, Benachteiligte Jugendliche, Offene Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, Bildungsarmut, Sozialisation, Ausbildungsmarkt, Übergangssystem, Kompetenzentwicklung, Lebensplanung, Soziale Integration, Berufsorientierung, Jugendzentrum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den schwierigen Übergang von der Schule in den Beruf, insbesondere für benachteiligte Jugendliche, und analysiert die Rolle, die die Jugendsozialarbeit dabei spielen kann und sollte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Prozess der Berufswahl, die spezifischen Belastungen benachteiligter Jugendlicher, die rechtlichen Grundlagen der Jugendhilfe sowie die Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Jugend und Sozialarbeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, dass die Jugendsozialarbeit als unverzichtbarer Akteur bei der Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt fungieren kann, und dafür eine stärkere konzeptionelle und strukturelle Verankerung einzufordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur, Modelle (wie das 6-Phasenmodell) und Studien (z.B. Shell-Jugendstudie), um daraus Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Praxis abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Berufswahl, die rechtliche Analyse der Jugendsozialarbeit sowie die Untersuchung der Akteure Wirtschaft und Jugend und deren Interaktion mit der Jugendsozialarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Jugendsozialarbeit, Berufswahlprozess, benachteiligte Jugendliche und der Übergang von der Schule in den Beruf.

Welche Bedeutung kommt dem Jugendzentrum in der Argumentation des Autors zu?

Das Jugendzentrum wird als anschauliches Praxisbeispiel für einen niederschwelligen Ort der Kompetenzvermittlung und Beratung hervorgehoben, der besonders für benachteiligte Jugendliche eine wichtige soziale Stütze darstellt.

Warum fordert der Autor eine eigenständige Leistungsbeschreibung für die Jugendsozialarbeit?

Weil die aktuelle gesetzliche Verankerung als nachrangige Aufgabe dazu führt, dass die Jugendsozialarbeit im Übergangssystem unsicher agiert und oft nur reaktiv handeln kann, anstatt autonom und frühzeitig zu intervenieren.

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Details

Title
Eine Chance für die Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf bei benachteiligten Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit
College
Cologne University of Applied Sciences  (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften)
Course
Wissenschaft der Sozialen Arbeit III
Grade
2,0
Author
Mario Schmiedel (Author)
Publication Year
2008
Pages
36
Catalog Number
V120626
ISBN (eBook)
9783640249022
ISBN (Book)
9783640248957
Language
German
Tags
Jugendarbeit Jugendsozialarbeit; Beruf Jugendzentrum benachteiligte Jugendliche Jugendliche Jugend Jugend Beruf Übergang Schule Beruf Offene Jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mario Schmiedel (Author), 2008, Eine Chance für die Jugendsozialarbeit beim Übergang von Schule und Beruf bei benachteiligten Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120626
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