Staatszerfall in Somalia und im Irak - Eine vergleichende Fallstudie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
44 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

I. Literaturbericht

II. Einleitung und Fragestellung

III. Vorläufige Hypothesen und Annahmen über Ursachen von Staatszerfall

IV. Politische und soziokulturelle Entwicklungen bis zum Staatszerfall und Zusammenbruch der politischen Ordnung
IV.I. Somalia
IV.I.I. Ethnographische Grundlagen und koloniale Vergangenheit
IV.I.II. Ära und Sturz des autoritären Regimes von Siad Barre
IV.I.III. Zusammenbruch der politischen Ordnung
IV.II. Irak
IV.II.I. Ethnographische Grundlagen und koloniale Vergangenheit
IV.II.II. Ära und Sturz des autoritären Regimes von Saddam Hussein
IV.II.III. Zusammenbruch der politischen Ordnung
IV.III.III. Vergleich

V. Folgen des Staatszerfalls, Ursachen des Andauerns zusammengebrochener politischer Ordnung und Auswirkungen auf die gegenwärtige Situation
V.I. Somalia
V.II. Irak
V.III. Vergleich
V.IV. Erfassung von Staatszerfall in Somalia und im Irak auf theoretischer Ebene
V.IV.I. Überprüfung der Hypothesen zu den Ursachen von Staatszerfall
V.IV.II. Staatszerfall und -kollaps: das Zweistufen-Modell von Tetzlaff

VI. Mögliche Lösungsansätze und Ausblick
VI.I. Somalia
VI.I.I. Der Umgang mit Staatszerfall auf regionaler Ebene – das Beispiel Somaliland
VI.I.II. Weitere Lösungsansätze
VI.II. Irak
VI.II.I. Der Umgang mit Staatszerfall auf regionaler Ebene – das Beispiel der kurdischen Autonomiegebiete
VI.II.II. Weitere Lösungsansätze
VI.III. Vergleich
VI.IV. Fazit und Ausblick

VII. Literaturverzeichnis
VII.I. Monographien, Aufsätze, Zeitschriftenartikel
VII.II. Internetquellen

I. Literaturbericht

Wenngleich empirische Fallstudien zu Staatszerfallsprozessen in einzelnen Ländern – vor allem Afrikas[1] – zahlreich vorhanden sind, so stecken die bislang wenig systematisierten theoretischen Forschungen zu diesem – aus politikwissenschaftlicher Sicht jungen, weil erst im Zuge des 11. September 2001 Relevanz und Bedeutung erlangten – Phänomen trotz eines vermehrten Interes­ses seit Mitte der 1990er Jahre noch in den Anfängen, vor allem auf dem Gebiet der vergleichen­den Transformationsforschung.[2] Abgesehen vom breiten Konsens, dass Staatszerfall in Verbin­dung mit der Eskalation kriegerischer Gewalt erfreulicher Weise die Ausnahme der Regel von Staatenbildungsgeschichte darstellt, gehen die Meinungen über Gründe und Ursachen des Phä­nomens – und damit auch die daraus zu ziehenden Konsequenzen bezüglich des Staatsmodells der internationalen politischen Ordnung – weit auseinander.[3]

Somalia bildet schon seit längerem einen Schwerpunkt in Wissenschaft und Forschung, Analy­sen zum Bürgerkrieg und dem internationalen Eingreifen sind ebenso vorhanden wie Studien mit ethnologischem und politökonomischem Fokus.[4] Noch defizitär sind demgegenüber Arbeiten zum Prozess staatlicher Rekonstruktion.

Büttner (2004a) widmet sich in Form einer vergleichenden Fallstudie der Erarbeitung einer all­gemein anwendbaren Staatszerfallstheorie, losgelöst von historischen oder soziologischen Be­sonderheiten. Mit einem Fokus auf der sog. „Dritten Welt“[5] nimmt sie zudem eine Kategorisie­rung des Verlaufsprozesses zusammenbrechender politischer Ordnung vor. Dem Staatszerfall im postkolonialen Afrika nimmt sich Lambach (2002) an, ebenfalls in vergleichender Perspektive. Anter (2003) untersucht den Staat in seiner Eigenschaft als Ordnungsidee und -instrument und argumentiert, dass er wegen der diesbezüglich spezifisch abendländischen Wurzeln sich als Mo­dell und normativer Maßstab politischer Herrschaft nicht ohne weiteres exportieren lässt. Rüb (2003) identifiziert eine Vielzahl an Faktoren für gescheiterte bzw. Voraussetzungen erfolgrei­cher Staatsbildung, Rotberg (2003) systematisiert die Staaten anhand ihrer Fähigkeit, politische Güter für die Bevölkerung bereitzustellen. Spanger (2002) gewährt einen Einblick in die Kontro­verse um den Staat als Institution, speziell vor dem Hintergrund seines Scheiterns im postkoloni­alen Afrika. Bezüglich seiner institutionellen und funktionalen Leistungsfähigkeit ist der konso­lidierte Staat für ihn wie auch für Rüb (2003) alternativlos,[6] in seiner okzidentalen Prägung als Ordnungsmodell allerdings nicht universell anwendbar.[7] Clapham (2000) plädiert für die Abkehr vom staatlichen Ideal in den Regionen, wo die Vorzüge von Staatlichkeit deren Kosten nicht aufwiegen können, ganz ähnlich argumentiert von Trotha (2005). Mit dem postkolonialen Staat als fragilem politischem Gebilde vor dem Hintergrund des Endes des Ost-West-Konfliktes und der Globalisierung setzt sich Tetzlaff (1999) auseinander, erarbeitet basierend auf Zartman[8] das Zwei-Stufen-Modell von Staatszerfall und -kollaps. Erdmann (2003) identifiziert in erster Linie den Charakter neopatrimonialer Herrschaft als Ergebnis seiner Untersuchung der strukturellen Probleme prekärer Staatlichkeit in Afrika.[9] Zürcher (2005) zeigt interessante Aspekte zerfal­len(d)er Staatlichkeit auf, bspw. verbliebene Organisationspotentiale oder den Nutzen unterwan­derter Staatlichkeit seitens der politischen Eliten. Vor dem Hintergrund der bisher ernüchternden Bilanz von state- und nation-building plädiert Böge (2004) für einen temporären Rückgriff auf nichtstaatliche, nicht- oder semizivilgesellschaftliche traditionale Verfahren, Strukturen und Akteure von Konfliktbearbeitung und Gewaltkontrolle.[10] Knelangen (2004) beschäftigt sich auf der Ebene internationaler Politik mit Möglichkeiten externer Intervention und untersucht Chan­cen und Risiken militärischer Mittel zur Förderung von Demokratie und politischer Stabilität.

Samatar (1992) zeigt am Scheitern der ersten postkolonialen politischen Ordnung die notwen­dige Rücksichtnahme auf tradierte politisch-kulturelle Strukturen für Aufbau einer neuen Ord­nung in Somalia. Auch Höhne (2002) verweist auf die inadäquaten „westlichen“ Konfliktlö­sungsmodelle[11] und betrachtet sowohl den Verlauf des Bürgerkrieges als auch das internationale Eingreifen anhand des „top-down“- und „bottom-up“-Modells, vor allem aus ethnologischer Sicht. Zudem untersucht er zwei grundsätzliche Erklärungsmuster zu Ursachen und Genese von Bürgerkrieg bzw. Staatszerfall. Matthies (2006, 2005) widmet sich einer friedenswissenschaftli­chen Analyse des Horns von Afrika als unabdingbarem Bezugspunkt somalischer Entwicklung und Politik und zeigt notwenige – derzeit wenig wahrscheinliche – Rahmenbedingungen für eine friedliche Transformation auf. Tetzlaff / Jakobeit (2005) machen eine Triade struktureller, endo­gener und exogener Faktoren für erfolgreiche bzw. gescheiterte Transformation im postkolonia­len Afrika aus. Kalussa / Heinrich (2004) untersuchen den Staatszerfall als Chance staatlicher Rekonstruktion in Somalia und vor allem Somaliland und kommen zu einem durchaus positiven Ergebnis.

Schmidt (2006) stellt Ziel, Struktur, Methodik und Kriterien des BTI[12] vor, bspw. welche Beg­riffe von Demokratie oder Marktwirtschaft den verwendeten Regionalanalysen für Somalia und Irak (2006a und b sowie 2003a und b) zu Grunde liegen. Detaillierte chronologische Aufarbei­tungen der Geschehnisse im Irak (1991 bis 2003) und in Somalia (1988 bis 1996) sowie ein je­weils umfassendes Register bietet Krech (2003, 1996). Eine Struktur- und Problemanalyse, vor allem unter entwicklungspolitischem Fokus findet sich bei Labahn (1993; Somalia) und Ibrahim (1993; Irak).

Aktuelle wie geschichtliche Hintergrundinformationen zur Region zwischen Euphrat und Tigris bietet das Internetportal der Bayerischen Landeszentrale (2005), die politische Geschichte des Landes, unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Traditionen erzählt Heine (2002). Hippler (2004b) widmet sich analytisch den Schwierigkeiten der Wiederherstellung vor allem soziopolitischer Strukturen vor Ort, Ibrahim (2003) untersucht die wieder aufblühende Parteien­landschaft im Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein und stellt als ein Problem deren Zer­strittenheit untereinander in Bezug auf die politische Zukunft des Landes heraus. Aycin u. a. (2003) setzen einen Schwerpunkt auf die ethnischen Gruppen und deren Selbstwahrnehmung, Martin van Bruinessen (2005) analysiert die „kurdischen Herausforderungen“ in Bezug auf die künftige politische Ordnung des Irak und untersucht Möglichkeiten wie Risiken von vollständi­ger Autonomie bzw. föderaler Integration. Posch (2005) verweist auf eine mögliche Krise des westlichen Asien mit dem Irak als Zentrum und insistiert neben der Stärkung staatlicher wie de­mokratischer Strukturen auch auf die Verantwortung der Iraker selbst. Auch Steinbach (2003) widmet sich den künftigen Chancen der Region und macht als Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung eine nachhaltige Abkehr der Vereinigten Staaten von ihrer Nahost-Politik aus. Ebenfalls Handlungsanweisungen für die amerikanische und europäische Seite erarbeitet Perthes (2003), damit der Irak nicht „zum Modell westlichen Versagens“[13] wird.

II. Einleitung und Fragestellung

Wenngleich der Irak vor allem im Zuge des Konfliktes im Libanon eine Zeit lang nicht mehr die medialen Schlagzeilen prägte, so dauert die angespannte Lage im Land zwischen Euphrat und Tigris seit dem gewaltsamen Sturz Saddam Husseins vor mittlerweile knapp dreieinhalb unver­mindert an. Der kurze Hoffnungsschimmer, der nach der Tötung des Terroristen al-Sarkawi im Juni dieses Jahres aufkeimte, überspielte die dramatische Situation nur kurz. Der amerikanische Präsident sieht sich zunehmend mit Forderungen der oppositionellen Demokraten, aber auch zahlreicher Republikaner konfrontiert, vor dem Hintergrund der stetig steigenden Opferzahlen in den eigenen Reihen die US-Truppen doch endlich aus dem Land abzuziehen.[14] Trotzdem sich George W. Bush gegen einen vorzeitigen Abzug ausspricht,[15] wirkt das Agieren der Vereinigten Staaten zunehmend hilf- und aussichtslos, was mittlerweile seitens der Verbündeten ehrlicher­weise offiziell wie inoffiziell eingestanden wird.[16]

Aus dem Blickwinkel politischer Stabilisierung in ähnlichem Maße hoffnungslos gestaltet sich die Lage in Somalia. Seit dem Sturz des Barre-Regimes 1991 hörten die staatlichen Strukturen de facto auf zu existieren, Folge dessen ist ein bis heute andauernder Bürgerkrieg, dem bis heute rund eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Schändung der Leichen zweier US-Soldaten im Oktober 1993 in Mogadischu nahm man auf Seiten der Vereinten Nationen so­wie vor allem der USA zum Anlass, das Engagement am Horn von Afrika auf ein Minimum zu reduzieren und – abgesehen von der Arbeit verschiedener NGOs vor Ort – das Land sich selbst zu überlassen. Seitdem haben verschiedene rivalisierende Stämme die Kontrolle übernommen, was für die somalische Bevölkerung vornehmlich Repression und Willkür bedeutet, der sie sich ausgesetzt sieht – und die gewählte Übergangsregierung hat dem Ganzen nichts entgegenzuset­zen.[17]

Die beiden Vergleichsfälle in der vorliegenden Fallstudie weisen bei einer ersten flüchtigen Be­trachtung sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf.[18] So lässt sich neben ihrer unter­schiedlichen geographischen Lage und Bevölkerungsgröße bspw. auch auf verschieden große Vorkommen an natürlichen Ressourcen verweisen.[19] Während Somalia von einer außergewöhn­lich großen ethnisch-kulturellen Homogenität geprägt ist, so erweist sich der Irak auf diesem Gebiet als äußerst heterogen.[20] Andererseits sind auch einige Gemeinsamkeiten zu konstatieren. Grenzziehung und Entstehung beider Länder wurzeln in ihrer kolonialen Vergangenheit[21] und in beiden Fällen wurden sie über rund zwei Jahrzehnte von autoritären Regimes beherrscht.[22]

Letztlich sind in sowohl in Somalia als auch im Irak die staatlichen Strukturen[23] zusammengebro­chen.[24] In vergleichender Perspektive wird das Ermitteln der ursächlichen inter­nen und externen Faktoren ebenso Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein wie die Untersu­chung von dessen Verlauf und Folgen. Im weiteren Verlauf der Fallstudie soll der Versuch ste­hen, Lösungsmöglichkeiten bzw. Handlungsempfehlungen zu formulieren, wie unter Umständen mit der gegenwärtigen Situation in den beiden Ländern weiter zu verfahren ist bzw. auf welchem Wege sich eine Besserung derselben bewerkstelligen lässt.[25] Schließlich geht es um die Beantwor­tung der Fragen ob, und wenn ja, in welcher Form und warum die Staatszerfallspro­zesse in Somalia und im Irak unterschiedlich verliefen und welche der zahlreichen Theorien zum Zusammenbruch von Staatlichkeit bzw. des Scheiterns der Rekonstruktion ebendieser die Ent­wicklungen und Gegebenheiten in beiden Ländern adäquat analytisch erfassen und erklären.[26]

III. Vorläufige Hypothesen und Annahmen über Ursachen von Staatszerfall

Wenngleich die Diskussionen über Staatszerfall schon geraume Zeit andauern, so veränderte sich die politische Tragweite die Thematik mit dem 11. September 2001 im Zuge des „Krieges gegen den Terrorismus“ doch erheblich[27] und sowohl Somalia als auch der – medial präsentere – Irak rückten in diesem Kontext in den Fokus der „Anti-Terror-Koalition“ – und damit auch der Öf­fentlichkeit. Doch was – unabhängig des unterstellten Konnex zwischen diesen Ländern und terroristischen Aktivitäten[28] – führte hier überhaupt zum Zusammenbruch der staatlichen Struktu­ren und damit zu Zuständen, in denen sämtliche Instrumente von Friedenspolitik und Krisenprävention bislang versagen?[29] Dieses Phänomen lässt sich meines Erachtens ausschließ­lich unter Berücksichtigung des historischen Werdens der politischen Ordnung sowie der daraus resultierenden spezifischen Ausprägungen erkennen und verstehen.[30] Die folgenden Annahmen und vorläufigen Hypothesen sollen eine erste Orientierungshilfe bieten bzw. stellen das „Gerüst“ der vergleichenden Fallstudie dar:[31]

1. Die koloniale, vor allem politische und wirtschaftliche Penetration sowie künstliche Grenz­ziehung erfolgte ohne eine interne Konsolidierung bzw. Rücksicht auf die tradierte soziopolitische Ordnung und schuf derart enormes Konfliktpotential.[32]
2. Das Wirken autokratischer Regimes und ihr Streben nach personal rule um den Preis von Korruption, Klientelismus und Nepotismus fördert sowohl deren Delegitimierung als auch eine Entpolitisierung der Gesellschaft[33] – der Prozess des Staatszerfalls hat hier sei­nen Ursprung.
3. Mit fortschreitender Dauer lässt die institutionelle Performanz und Effizienz auf den politi­schen, wirtschaftlichen und rechtlichen Feldern deutlich nach, d. h. die formalen politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Institutionen werden ihren Aufgaben nicht mehr gerecht.[34]
4. In Folge dessen passen Staat und Gesellschaft immer weniger zueinander, Verregelungen und die responsive Interaktion zwischen ihnen nehmen ab.
5. Das Ende des Ost-West-Konflikts, d. h. die Entstehung von Multipolarität auf der Ebene in­ternationaler Politik, ließ wegen des Wegfalls von finanzieller, militärischer und legi­timatorischer Unterstützung[35] für die Regimes bislang unterdrückte Konflikte offen eskalie­ren.

IV. Politische und soziokulturelle Entwicklungen bis zum Staatszerfall und Zusammen­bruch der politischen Ordnung

IV.I. Somalia

IV.I.I. Ethnographische Grundlagen und koloniale Vergangenheit

Wie im Grunde für alle Staaten auf dem afrikanischen Kontinent ist auch für Somalia die koloni­ale Vergangenheit bis heute prägend, da aus dieser Zeit der Import von Staatlichkeit nach euro­päischem Muster herrührt.[36] Um sein umfassendes und in seinen Folgen katastrophales Scheitern verstehen zu können – überhaupt zeigte sich in Somalia das Phänomen des Staatszerfalls zum ersten Mal nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes in einer solch erschreckend umfassenden Art und Weise[37] – erscheint meines Erachtens ein Blick auf die (koloniale) Geschichte sowie eine knappe Betrachtung der ethnographischen Grundlagen Somalias[38] als unabdingbar, weshalb dieser am Beginn dieser Ausführungen stehen soll.

Am Ende der kolonialen Durchdringung des Landes am Horn von Afrika stand Mitte des 19. Jahrhunderts eine territoriale Fünfteilung, ohne dass mit dieser Grenzziehung seitens der Koloni­almächte eine innere Konsolidierung der Somaligebiete stattgefunden hätte.[39] Die teilweise zu Rebellionen ausufernden Aufstände, mit denen sich in besonderem Maße die britischen Koloni­alherren konfrontiert sahen,[40] offenbarten unter anderem das Problem, dass sich für das zur koloni­alen Verwaltung entwickelte Prinzip der indirekten Herrschaft keine kooperationsbereiten Akteure unter den Somalis fanden. Maßgeblich begründet lag diese Tatsache in der tradierten soziopolitischen Organisationsstruktur der somalischen Gesellschaft.[41] Die segmentäre oder auch akephale Gesellschaftsordnung ist gekennzeichnet vom Fehlen einer – politischen – Zentralin­stanz. Die Klans, Sub-Klans und Klan-Familien bilden die in unterschiedlichem Maße ineinander verschachtelten gesellschaftlichen und politisch-rechtlichen Grundeinheiten. Nach diesem Prin­zip des Ineinandergreifens regulieren sie ihre Kooperations- und Konfliktbeziehungen weitge­hend selbst und erreichen so den höchstmöglichen Grad an Flexibilisierung der politischen Or­ganisation.[42] Dass Somalia trotz dieses instabil-dynamischen Ordnungsmodells nicht in der Anar­chie versank, lag darin begründet, dass der „Auto­rität von religiösen und weltlichen Wür­denträgern sowie den pastoralnomadischen und islamischen Rechtsnormen [..] ein erhebliches soziopolitisches Ordnungspo­tential [innewohnt]“.[43]

[...]


[1] Vgl. Erdmann (2003), S. 267/268. Hier sind knapp drei Viertel der Staaten zerfallender bzw. zerfallener politischer Ordnung betroffen, vgl. Tetzlaff (1999), S. 38.

[2] Vgl. Rüb (2003), S. 57 und Rotberg (2003), S. 2. Einen guten Überblick über den Forschungsstand zur Thematik des Staatszerfalls auf dem Stand von März 2003 findet sich bei Büttner (2004a), S. 12-15.

[3] Zu dieser Kontroverse vgl. insbesondere Spanger (2002), hier S. 3.

[4] Vgl. hierzu und im Folgenden Matthies (2005), S. 155/156.

[5] Unter anderem mit den Implikationen europäischen Kolonialismus und Imperialismus als Primat von Staatsbildung in der „Dritten Welt“ sowie den Funktionslogiken der dortigen postkolonialen Staaten beschäftigt sich Schlichte (2004).

[6] Vor allem wird hier auf das zivilisierende und friedensstiftende Potential verwiesen.

[7] Darauf insistiert auch Böge (2004).

[8] Zartman, William (1995): Putting Things Back Together, in: Zartman, William (Ed.): Collapsed states: The Disinte­grations and Restoration of Legitimate Authority, Boulder.

[9] Daneben insistiert er auf einem zielführenden analytischen Umgang mit Legitimitätsverlust politischer Ordnung.

[10] Trotzdem Böge dem state- und nation-builiding als „mainstream westlich-aufgeklärter Wissenschaft und Politik“ (S. 206) kritisch gegenübersteht, so verweist er doch auf die Defizite traditionaler Konfliktbearbeitung vor allem unter der Perspektive von Nachhaltigkeit und menschenrechtlich-demokratischen Standards. Eben dran wurzelt das temporäre Element ihrer Relevanz für die Konsolidierung der politischen Ordnung, welche jedoch „die historische Form des Nationalstaates als obsolet hinter sich [lässt]“ (S. 207).

[11] Die Suche nach allgemeingültigen Kausalbeziehungen werde kulturspezifischen Charakteristika ebenso wenig gerecht wie eurozentristische Ansätze mit ihrem Fokus auf formaler Staatlichkeit, vgl. Höhne (2002), S. 127/128. und Zürcher (2005), S. 22. Das Fehlen einer soliden politikwissenschaftlichen Basis – vgl. Anm. 1 – führt dazu, dass auf der Ebene praktischer Politik im Umgang mit Staatszerfall noch kein nachhaltig ausgereiftes Instrumentarium entwickelt bzw. angewendet werden konnte, vgl. Krasner (2005), S. 53. Die Spezifität eines jeden Zerfallsprozesses erschwert dieses Unterfangen zusätzlich, macht eine einheitliche und methodische Konzeption zur Erfassung und Systematisierung jedoch nicht obsolet, vgl. Büttner (2004b), S. 2 und The Failed States Index (2005).

[12] Bertelsmann Transformationsindex.

[13] Perthes (2003), S. 15.

[14] So fallen jeden Monat durchschnittlich 40 US-Soldaten Anschlägen irakischer Aufständischer zum Opfer, im Juli 2006 wurden seit Kriegsbeginn die meisten Bombenattentate auf die amerikanische und irakische Armee verübt. Ungleich höher sind jedoch die Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung, vgl. Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 18.08.06, Nr. 189, S. 6.

[15] In Verkennung der Realität bzw. lediglich festgemacht an der Vertreibung Saddam Hussein von der politischen Spitze des Landes, hatte George W. Bush bereits Anfang Mai 2003 medienwirksam auf einem amerikanischen Flugzeugträger die Kampfhandlungen im Irak für beendet erklärt.

[16] So konstatierte der scheidende britische Botschafter im Irak im engsten Kreis, dass ein Bürgerkrieg wahrscheinli­cher scheint als die Errichtung einer stabilen demokratischen Ordnung. Vgl. SZ vom 04.08.06, Nr. 178, S. 6. Mit dem Vize-Innenminister erklärte im April 2006 erstmals ein Mitglied der irakischen Regierung, dass seit geraumer Zeit im Land ein „unerklärter Bürgerkrieg“ herrsche, vgl. SZ vom 10.04.06, Nr. 83, S. 11. Aktuell konstatieren sogar die US-Geheimdienste, der Irak-Krieg habe entgegn seiner ursprünglichen Intention den Terrorismus weiter angefacht, vgl. SZ vom 25.09.06, Nr. 221, S. 2 und vom 28.09.06, Nr. 224, S. 10 sowie Bertram (2004), S. 13.

[17] Vgl. SZ vom 24./25.06.06, Nr. 143, S. 8. Meines Erachtens bezeichnend für die Hilflosigkeit der politischen Füh­rung ist die Tatsache, dass sie ihren Sitz auf Grund der prekären Sicherheitslage nicht in der Hauptstadt Mogadi­schu, sondern im rund 250 Kilometer entfernten Baioda hat.

[18] Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

[19] Vgl. Krech (2003), S. 11-13 sowie Heine (2002), S. 15-17, die beide vor allem neben dem Erdöl die Ressource Wasser als möglichen künftigen Konfliktgegenstand hervorheben. Im Vergleich zum Irak sieht es diesbezüglich in Somalia karg aus, selten vorhandene Bodenschätze wie Eisenerz oder Zinn sind auf Grund der maroden Infrastruk­tur im Land kaum zu erschließen, Erdölvorkommen werden vermutet, vgl. Labahn (1993), S. 134/135 und Krech (1996), S. 3. Damit in unmittelbarem Zusammenhang steht die Abhängigkeit des Landes von ausländischen Wirt­schafts- und Finanzhilfen, ebd., S. 8.

[20] Vgl. Hippler (2003), Bayerische Landeszentrale (2005), Ibrahim (1993), S. 312 sowie detailliert bei Aycin u. a. (2003). Diesbezügliche Betrachtungen zu Somalia finden sich bei Herz / Jetzlsperger (2001), S. 674, Labahn (1993), S. 134 sowie Krech (1996), S. 4.

[21] Vgl. unter anderem Heine (2002), S. 11/12, Höhne (2002), S. 26-32, Könen / Schreiber (2001), S. 766.

[22] Vgl. hierzu Heine (2002), S. 129-135, Matthies (1997), S. 44, Höhne (2002), S. 39-51, Schicho (2004), S. 244-251.

[23] Im Folgenden werden die Termini „Staatszerfall“, „Zerfall staatlicher Ordnung/staatlicher Strukturen“ und „Zusam­menbruch der politischen Ordnung“, soweit nicht anders vermerkt, synonym verwendet.

[24] Im Failed States Index Rankings 2005 befindet sich der Irak auf Platz 4, Somalia auf Platz 6 von 60. Gemessen an so­zialen, ökonomischen und politischen Indikatoren gehören beide also zu jenen Ländern, in denen gescheiterte (Irak) bzw. zusammengebrochene Staatlichkeit (Somalia) am deutlichsten zu messen ist, vgl. The Failed States Index Rankings (2005) und The Failed States Index (2005).

[25] Denn zweifelsohne erscheint es unbefriedigend, wenn diesbezüglich häufig wider besseres Wissen daran festgehal­ten wird, im Transfer „der im „Westen“ erprobten und funktionierenden Muster soziopolitischer und öko­nomischer Ordnung“ (Höhne 2002, S. 6) den Königsweg hin zu einer friedlichen Entwicklung zu sehen.

[26] In diesem Kontext soll es auch, wenn nicht gar um ein Negieren, so doch zumindest um eine Relativierung west­lich geprägten Denkens sowie der darin wurzelnden Implikationen gehen, der Staat sei weltweit die selbstverständli­che Form politischer Herrschaft und Ordnung – und deshalb als solche überall anzustreben.

[27] Vgl. Spanger (2002), S. 8. So war es bspw. in der europäischen Geschichte ohne große Beachtung der Normalfall, dass staatliche Gebilde entstehen und zerfallen. Systemtransformation gilt in diesem Sinne schon immer als inte­graler Bestandteil der Geschichte von Staatsbildung, vgl. ebd., S. 10. In der neuen Aufmerksamkeit gegenüber die­ser Thematik sieht Spanger zumindest das Potential, ihr auch in entwicklungspolitischer Hinsicht langfristig Priorität einzuräumen, ebd. S. 39. Mit dem 11. September kam zu dem entwicklungspolitischen und humanitären Fokus für gescheiterte Staaten ein sicherheitspolitischer Aspekt, als prekäre Staaten als regionale Destabilisierungsfaktoren und Rückzugräume von Terrornetzwerken entdeckt wurden, vgl. Knelangen (2004), S. 523 und 530/531.

[28] Zweifelsfrei geht von fragilen bzw. zusammengebrochenen Staaten ein sicherheitspolitisches Risiko aus, sowohl für die Bevölkerung vor Ort, als auch die internationale Staatengemeinschaft, vgl. Rüb (2003), S. 57, Zürcher (2005), S. 13/14 und Krasner (2005), S. 46. Dennoch stellt eine zusammengebrochene politische Ordnung im Zu­sammenspiel mit einer maroden Infrastruktur wie der Somalias ein „für transnationale Terroristen eher „unfreundli­ches“ Umfeld dar“ (Schneckener (2005), S. 29). Es gilt also, eine differenzierte Betrachtung zu wahren, vgl. auch Aycin u. a. (2003), S. 7/8. So konstatiert Schneckener (2003), dass es den unterstellten Nexus zwischen dem Irak und dem islamistischen Terrorismus wohl so nicht gab. In Somalia ist die Verbindung zum Terrorismus ebenso wenig eindeutig, im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus unterstützten die Vereinigten Staaten Äthiopien in seinem Vorgehen gegen Somalia. Gerüchten zufolge sollen sogar gezielt Rebellen im Land gefördert werden, um gleichsam stellvertretend gegen vermutete terroristische Aktivitäten vorzugehen, vgl. Büttner (2004), S. 232, Höhne (2002), S. 123-126 und SZ vom 13.05.06, Nr. 110, S. 7.

[29] Vgl. Tetzlaff / Jakobeit (2005), S. 149.

[30] Da schon die Definition des Terminus Staat – der auf einer hohen theoretischen Abstraktionsebene existiert, vgl. Anter (2003), 35 und Rüb (2003), S. 61-63 – in der Forschung zu teilweise kontroversen Debatten führt, so ist auch das Spektrum der angebotenen Hypothesen und Theorien zum Staatszerfall mannigfaltig. Schlaglichtartige Be­trachtungen zu insgesamt zwölf solcher Ansätze finden sich bei Lambach (2002), S. 37-54. Ob oder inwiefern zur Beschreibung und Analyse des Zerfalls politischer Ordnung in den beiden vorliegenden Fällen ein Theorienplura­lismus notwendig ist, wird in dieser Arbeit eruiert.

[31] Bei der Aufstellung der folgenden hypothetischen Annahmen greift der Autor im Wesentlichen auf die Vor­schläge von Büttner (2004), Lambach (2002) und Spanger (2002) zurück.

[32] Konfliktpotential lag vor allem in der künstlichen Überdeckung gesellschaftlicher cleavages oder dem erzwunge­nem Zusammenleben ethnisch oder konfessionell nicht vertrauter Bevölkerungsgruppen. Dem kolonial oktroyieren Staat fehlt es an horizontaler wie vertikaler Legitimität, vgl. Kalussa / Heinrich (2004), S. 1/2.

[33] Vgl. dazu ebd., S. 3: Häufig hat man „nur selten positive Erfahrungen mit dem Staat machen können. Die Dienstleis­tungen in den essentiellen sozialen Bereichen wurden meist von privaten Trägern oder in Selbsthilfe er­bracht. Der konventionelle Sicherheitssektor war häufig so sehr durch Willkür, Menschenrechtsverletzungen und Korruption gekennzeichnet, dass die Einwohner sich nach ihrer Erfahrung eher vor dem Staat schützen mussten, als dass der Staat sie schützte. So ist nicht erstaunlich, wenn weite Teile der Bevölkerung sich für die „exit option“ entscheiden, den Kontakt mit den Organen des Staates zu vermeiden […].“

[34] Als gravierendste Folge ist hier der Verlust des legitimen staatlichen Gewaltmonopols zu nennen.

[35] Diese Unterstützung beruhte zum überwiegenden Teil, wenn nicht gar ausschließlich auf geostrategischen Interes­sen seitens der ehemaligen Supermächte.

[36] Vgl. Matthies (1997), S. 16-18, Höhne (2002), S. 26-32, Nuscheler / Ziemer (1980), S. 81/82 sowie Lambach (2002), S. 28/29. „Der postkoloniale Staat Afrikas ist insofern ein historisches Kunstprodukt […], als er seine Exis­tenz in den bis heute stehenden Grenzen nicht einer innergesellschaftlichen Entwicklung verdankt, sondern dem Willen und den Herrschaftsansprüchen rivalisierender Kolonialmächte“ (Tetzlaff (2000), S. 11). Tetzlaff sieht Eu­ropa deshalb klar in der Schuld der Wiedergutmachung, wenngleich sich die Suche nach seriösen Ansprechpartnern schwierig gestaltet. Keinesfalls jedoch sind die – postkolonialen – autoritären Regierungen nicht alleinig Opfer der über sie gekommenen Entwicklungen, sondern haben vielmehr ihren Teil dazu beigetragen.

[37] Vgl. Höhne (2002), S. 7. Wegen der 1991 ausgebrochenen katastrophalen Hungersnot erteilten die Vereinten Nationen zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Auftrag, „mit Waffengewalt eine humanitäre Hilfsaktion zu er­zwingen, um das somalische Volk zu retten.“ (Krech (1996), Einleitung).

[38] Das Land am Horn von Afrika hat rund 9 Mio. Einwohner auf einer Fläche von ca. 637.600 km2 und zählt welt­weit wie auch im innerafrikanischen Vergleich zu den rückständigsten Ländern, vgl. Büttner (2004), S. 85 und Matthies (1997), S. 51.

[39] Vgl. hierzu und im Folgenden ebd., S. 16-18 und 26-28 sowie Krech (1996), S. 10/11. Für die Struktur des Landes wirkte sich die politisch-territoriale Aufteilung, Grenzziehung und Staatenbildung der Kolonialzeit als besonders nachhaltig aus, da die Schaffung neuer territorialer Gebilde und deren unterschiedliche Entwicklung unter der je­weiligen Kolonialmacht die ethnische und kulturelle Somalias gleichsam künstlich heterogenisierte..

[40] Vgl. Krech (1996), S. 10. Dies war trotz jener Tatsache der Fall, dass die Briten in ihrem Protektorat personell und institutionell weit weniger präsent waren als bspw. die Italiener, welche ihr Gebiet vor allem wirtschaftlich stärker penetrierten. Vgl. Matthies (1997), S. 112/113 sowie Schicho (2004), S. 247/248. So unterschiedliche die Interessen der Kolonialmächte waren, so verschieden gestaltete sich auch die Verwaltung der jeweiligen Protekto­rate, vgl. ebd. S. 245 und Nuscheler / Ziemer (1980), S. 83-85.

[41] Dies offenbart ein Blick auf die politische Implikation des im Folgenden erläuterten segmentären Klansystems: die Somali stellten in der vorkolonialen Zeit eine „staatenlose“ Gesellschaft dar, welche in dezentrale und weithin autonome soziopolitische Einheiten strukturiert war, vgl. Matthies (2005), S. 205, Böge (2004), S. 103-105 und Nuscheler / Ziemer (1980), S. 14-16. „Ohne das Verständnis der typischen somalischen Clanstruktur ist ein Ver­ständnis der Geschichte Somalias und des seit 1988 tobenden Bürgerkrieges nicht möglich.“ (Krech (1996), S. 8).

[42] Vgl. Stagl (1999), S. 338 und Samatar (1992), S. 629. Das Interagieren der verschiedenen Klans bzw. ihrer Interes­sen und Machtansprüche ist konstitutiv für die politische Stabilität des Landes, als in gleichem Maße kom­plex erweist sich jedoch die Gewährleistung einer notwendigen Balance ebendieser, vgl. Krech (1996), S. 8. Eine solche Struktur ist trotz klar definierter Zuständigkeitsbereiche in ihrer Funktionslogik schwerlich mit einer zentra­len politischen Autorität kompatibel, vgl. hierzu auch Tetzlaff (1992), S. 28/29, Lambach (2002), S. 75 und Kalussa / Heinrich (2004), S. 4.

[43] Höhne (2002), S. 24. Die Absenz einer Zentralgewalt bzw. einer klan-übergreifenden Autorität – diesbezüglich gilt auch der jeweilige Klan-Älteste lediglich als primus inter pares, Vgl. Krech (1996), S. 7 – lässt häufig Konflikte um politische Entscheidungsgewalt und materielle Ressourcen sowohl zwischen Individuen als Gruppen aufflam­men. Die Rechtsdurchsetzung liegt in den Händen der beteiligten Akteure, dennoch eskaliert kaum eine dieser Aus­einandersetzungen in unkontrollierten Gewaltakten. In der Regel drehen sich die Konflikte um die „temporäre Durchsetzung von unmittelbaren Interessen […und] nicht um die Etablierung dauerhafter Herrschaft über ein be­stimmtes Gebiet und seine Ressourcen“ (ebd., S. 22).

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten

Details

Titel
Staatszerfall in Somalia und im Irak - Eine vergleichende Fallstudie
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich )
Veranstaltung
Staatszerfall
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
44
Katalognummer
V120640
ISBN (eBook)
9783640250271
ISBN (Buch)
9783640250240
Dateigröße
678 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Staatszerfall, Somalia, Irak, Fallstudie
Arbeit zitieren
Norbert Hanisch (Autor), 2007, Staatszerfall in Somalia und im Irak - Eine vergleichende Fallstudie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120640

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