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Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Ausbildung und Fortbildung von Lehrern

Title: Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Ausbildung und Fortbildung von Lehrern

Term Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Patrick Gräbner (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Kinder und Jugendliche im 21. Jahrhundert wachsen in einer Lebenswelt auf, welche „intensiv mit technischen Geräten und Medien ausgestattet ist“ (Hurrelmann, Klaus 2002: 254). Täglich werden sie mit den verschiedensten Formen von Massenmedien, wie zum Beispiel dem Computer oder dem Fernseher, konfrontiert, so dass es nicht verwunderlich ist, dass Medien im Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozess junger Menschen eine immer bedeutendere Rolle spielen.
Die Integration der Neuen Medien in den Schulalltag bietet jedoch einige Probleme, da viele Lehrer in ihrer Ausbildung nicht auf einen mediengestützten Unterricht vorbereitet werden. So hat die Medienpädagogik derzeit in Lehramtsstudiengängen einen nur geringen Stellenwert, mit durchschnittlich weit weniger als zwei Semesterwochenstunden (vgl. Blömeke, Sigrid 2000: 14 ff.). Dieter Baacke beschreibt die medienpädagogische Situation an deutschen Hochschulen wie folgt: „ Lehrer werden auf diese Weise nicht befähigt, mit Kindern und Jugendlichen im Unterricht angemessen umzugehen, die als ‚Medienkinder‛ und ‚Medienjugendliche‛ aufwachsen“ (Baacke, Dieter 1995: 3). Die daraus resultierenden Forderungen an die Lehrerausbildung sind beispielsweise ein umfangreicheres Angebot an medienpädagogischen Veranstaltungen oder sogar ein informationstechnischer Pflichtbereich. So lässt sich zusammenfassen, dass die Medienkompetenz und die Medienpädagogik systematisch in die Ausbildung von Lehrern integriert werden müssen.

In der nun folgenden Arbeit soll die Rolle und die Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das gesamte Kompetenzprofil eines Lehrers näher beleuchtet und die damit entstehenden Auswirkungen auf die Lehramtsausbildung näher betrachtet werden. Hierzu soll zunächst die Medienpädagogik definiert und die verschiedenen medienpädagogischen Richtungen aufgezeigt werden. Danach soll der Kompetenzbegriff näher betrachtet werden. Im Anschluss daran wird die Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers thematisiert. Hierbei soll zum einen das Kompetenzprofil eines Lehrers untersucht und zum anderen die Medienkompetenz eines Lehrers genauer betrachtet werden, wie bereits weiter oben erwähnt wurde. Abschließend soll ein zusammenfassendes Fazit gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Inhaltsverzeichnis

2 Vorwort

3 Das Konzept der Medienpädagogik

3.1 Definitorische Annäherung

3.2 Verschiedene Richtungen und Ansätze der Medienpädagogik

4 Der Begriff der „Kompetenz“

5 Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers

5.1 Das Kompetenzprofil des Lehrers

5.2 Medien in der Schule - die Medienkompetenz des Lehrers und die daraus resultierende Rolle und Bedeutung im Schulalltag

5.3 Auswirkungen der Medienkompetenz auf die Ausbildung und Fortbildung von Lehrern

6 Fazit

7 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Medienkompetenz innerhalb des professionellen Kompetenzprofils von Lehrkräften und analysiert die daraus resultierenden Anforderungen an deren universitäre Ausbildung sowie berufliche Fortbildung vor dem Hintergrund einer zunehmend mediatisierten Lebenswelt.

  • Grundlagen und Ansätze der Medienpädagogik
  • Differenzierung des Kompetenzbegriffs im pädagogischen Kontext
  • Analyse des Lehrer-Kompetenzprofils und der Bedeutung von Medienkompetenz
  • Medienausstattung an Schulen und deren Einfluss auf den Unterricht
  • Integrationsmöglichkeiten von medienpädagogischen Inhalten in die Lehrerausbildung

Auszug aus dem Buch

3.2 Verschiedene Richtungen und Ansätze der Medienpädagogik

Einhergehen mit den Anfängen der Medienpädagogik etwa ab der Wende zum 20. Jahrhundert und dem damit zeitlich verbundenen Aufkommen des neuen Mediums „Film“, haben sich verschiedene Ansätze der Medienpädagogik herausdifferenziert (vgl. Hoffmann, Bernward 2003: 23). Einerseits sind sie als Reaktion auf bestimmte politische, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Entwicklungen entstanden. Zum anderen bildeten sie sich im Zusammenhang mit der Entstehung anderer technischer Innovationen aus, wie zum Beispiel im Bereich der Kommunikations- und Informationstechnologien.

Abhängig davon, wie differenziert man die verschiedenen Ansätze der Medienpädagogik voneinander abgrenzt, lassen sich diese systematisch nach bestimmten Schwerpunkten gliedern.

Nach einem eher „weit“ gefassten Verständnis, wie zum Beispiel bei Bernd Schorb, werden insgesamt drei verschiedene Richtungen voneinander unterschieden (vgl. Schorb, Bernd 1998: 7).

Die normative Medienpädagogik ist etwa um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden. Sie ist, historisch gesehen, die erste konzeptionelle Variante der Medienpädagogik und verfolgt einen bewahrpädagogischen, jugendschützerischen Ansatz. In der Literatur ist ihre Beschreibung sehr einheitlich, obwohl sie häufig unter anderen Namen, wie zum Beispiel „Bewahrpädagogik“ (von Wensierski, Hans-Jürgen von 1995: 161) zu finden ist. Es wird davon ausgegangen, dass die Inhalte der Massenmedien „einen bildenden Einfluss auf das Denken und Handeln heranwachsender Menschen“ (Schorb, Bernd 1998: 12) nehmen. Demnach müssen Medien von außen kontrolliert werden und es ist erforderlich, dass Jugendliche beispielsweise durch die Zensur von Filmen vor negativen Inhalten, wie Gewalt oder Sexualität, geschützt werden. Jede Form technischen Wandels in der Gesellschaft wird nicht als innovativ bewertet, sondern in erster Linie kulturpessimistisch interpretiert (vgl. von Wensierski, Hans-Jürgen von 1995: 161; Sacher, Werner 2000: 66 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Inhaltsverzeichnis: Übersicht der strukturellen Gliederung der Arbeit.

2 Vorwort: Einleitung in die Relevanz von Medien im Sozialisationsprozess Jugendlicher und die daraus resultierende Problematik für die Lehrerausbildung.

3 Das Konzept der Medienpädagogik: Definition der Medienpädagogik und Darstellung der historischen sowie theoretischen Entwicklungen der verschiedenen Ansätze.

4 Der Begriff der „Kompetenz“: Theoretische Herleitung des Kompetenzbegriffs aus pädagogischer und psychologischer Sichtweise.

5 Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers: Untersuchung der spezifischen Anforderungen an Lehrer und der Integration von Medienkompetenz in das professionelle Handlungsrepertoire.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der notwendigen Reformen in der Lehrerausbildung.

7 Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Lehrerbildung, Kompetenzprofil, Mediendidaktik, Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung, Neue Medien, Schulentwicklung, pädagogische Kompetenz, Mediennutzung, Medienkritik, Medienkunde, Mediengestaltung, Handlungskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie wichtig Medienkompetenz für Lehrer ist und inwiefern dies ihr professionelles Kompetenzprofil prägt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Medienpädagogik, die theoretische Definition von Kompetenz und die praktische Integration von Medienwissen in die Lehrerausbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Handlungsbedarf für eine systematische medienpädagogische Ausbildung in der Lehramtsausbildung aufzuzeigen, um Schüler kompetent auf eine mediatisierte Welt vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Fachdiskursen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medienpädagogische Theorie, die Analyse des Kompetenzbegriffs sowie die kritische Betrachtung der aktuellen Ausbildungssituation von Lehrkräften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Medienkompetenz, Lehrerbildung, Mediendidaktik und berufliche Professionalisierung von Lehrkräften.

Welche Rolle spielt die Medienausstattung an Schulen für den Lehrer?

Die Arbeit stellt fest, dass eine Grundausstattung zwar meist vorhanden ist, diese aber keine automatische Verbesserung der Unterrichtsqualität garantiert, solange die Lehrkräfte nicht über die nötige Medienkompetenz verfügen.

Warum wird eine Reform der ersten Phase der Lehramtsausbildung gefordert?

Der Autor argumentiert, dass das theoretische und fachliche Wissen über Medien zu Beginn des Studiums verankert sein muss, um eine solide Basis für das spätere praktische Handlungswissen im Referendariat zu schaffen.

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Details

Title
Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Ausbildung und Fortbildung von Lehrern
College
Ruhr-University of Bochum  (Institut für Pädagogik)
Course
Felder und Formen professionellen pädagogische Handelns
Grade
1,0
Author
Patrick Gräbner (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V120653
ISBN (eBook)
9783640250332
ISBN (Book)
9783640250417
Language
German
Tags
Rolle Bedeutung Medienkompetenz Bezug Kompetenzprofil Lehrers Auswirkungen Ausbildung Fortbildung Lehrern Felder Formen Handelns
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Gräbner (Author), 2006, Die Rolle und Bedeutung der Medienkompetenz im Bezug auf das Kompetenzprofil des Lehrers und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Ausbildung und Fortbildung von Lehrern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120653
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