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Selbstkonzepttheorie - Interdependenz zwischen Persönlichkeit (vor allem Selbstbild), Lebensstil und Konsum

Title: Selbstkonzepttheorie - Interdependenz zwischen Persönlichkeit (vor allem Selbstbild), Lebensstil und Konsum

Diploma Thesis , 2008 , 61 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Olga Kozlova (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

Aus der Beurteilung: […] In einem ersten Abschnitt versucht Frau Kozlova eine Einordnung der theoretischen Grundlagen zum Selbstkonzept. […] Einen grundlegenden Erklärungshintergrund bildet für die sie Frage von Segementierungsstrategien bezüglich des individuellen Kaufverhaltens. Hier möchte sie aufzeigen, dass eine Orientierung an demographischen Einflussgrößen, dem Lebenszyklus sowie kultur- und schichtspezifischen Aspekten keine hinreichende Strategie darstellt. Dementsprechend rekurriert sie auf persönlichkeitsspezifische Faktoren und stellt die Theorie zum Selbstkonzept in den Mittelpunkt ihrer Erörterungen. Sie diskutiert differenziert die entsprechenden Facetten dieses Konzepts und geht sowohl auf die historische Entwicklung, Fragen der Selbstaufmerksamkeit, des Selbstwertgefühls, Selbstdiskrepanztheorie etc. ein. Einen zusätzlichen Bogen spannt sie durch Hinweise auf eine Lifstsyle-Typologie als Möglichkeit einer Segmentierungsstrategie sowie Auswirkungen der Meinungsführerschaft. Sie hat wie angeführt den Versuch unternommen grundlagen- und praxisorientierte psychologische Konzepte aufeinander zu beziehen. Dabei hat sie sich speziell Aspekten des Selbst (i.w.S.) zugewandt und in diesem Kontext überzeugend ihre psychologischen Kenntnisse zur Geltung gebracht. Sie stellt unter Beweis, dass sie sich souverän in diesem Gegenstandsbereich zu bewegen weiß. Ihre Ausführungen sind logisch aufeinander bezogen und transparent aufbereitet. Sie argumentiert kritisch und versteht es immer wieder die erwähnte Beziehung zwischen Grundlagen und Anwendung zu verdeutlichen. Man muss konstatieren, dass Sie ein ausgezeichnetes Verständnis für psychologische Sachverhalte vermittelt. Wenn Schwachstellen anzumerken sind, dann betrifft dies in erster Linie die empirischen Sachverhalte. Zwar verweist sie anzahlreichen Stellen auf entsprechende Befunde, man hätte sich aber gewünscht, dass diese differenzierter in ihren Befunden abgebildet werden. Man hat sich als Leser gewünscht, dass die Darstellung durch entsprechende Analysen (statistische Hinweise) ergänzt worden wäre. Gleichzeitig wird sie nur partiell ihrem Anspruch gerecht, die im Titel der Arbeit verankerte Interdependenz zwischen Selbstbild und Lebensstil differenzierter auszuarbeiten. […] Insgesamt bleibt aber der Eindruck vorherrschend, dass eine gelungene Bearbeitung des gestellten Themas vorliegt. […]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Persönlichkeitstheoretische Grundlagen

2.1 Klinische Psychologiekonstrukte

2.2 Geschlechtsrollen-Selbstkonzept

2.3 Differenzielle Psychologie

3. Segmentierung der Konsumenten bzw. Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten

3.1 Demographische Einflussgrößen und Lebenszyklus

3.2 Kulturelle und schichtspezifische Einflüsse

3.2.1 Kultur

3.2.2 Subkultur

3.2.3 Soziale Schicht

3.3 Selbstkonzepttheorie

3.3.1 Gibt es das Selbst?

3.3.2 Herkunft des Selbst

3.3.3 Bedeutung und die Rolle des Selbst und der Identität

3.3.4 Informationsquellen für das Selbst

3.3.5 Kontinuität des Selbst

3.3.6 Selbstaufmerksamkeit

3.3.7 Selbsteinschätzung und Selbstachtung

3.3.8 Selbstdiskrepanztheorie (kognitive Dissonanz): wahres und ideales Selbst

3.3.9 Selbstwertgefühl (self-esteem)

3.3.10 Konsum und das Selbst: der Mensch ist, was er konsumiert

3.3.11 Das erweiterte Selbst

3.3.12 Geschlechtsspezifisches Verhalten

3.4 Lifestyle-Typologie als Sonderform der Segmentierungskriterien

3.5 Meinungsführer

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenzen zwischen der Persönlichkeit – primär dem Selbstbild –, dem Lebensstil und dem Konsumverhalten. Ziel ist es, eine Konsumententypologie zu identifizieren, die auf natürlichen bzw. phänomenalen Gruppierungen basiert, und zu bestimmen, in welchem Maße das Kaufverhalten durch das Selbstbild geprägt wird.

  • Grundlagen der Selbstkonzepttheorie und deren Relevanz für das Marketing
  • Einfluss demographischer, kultureller und schichtspezifischer Faktoren auf den Konsum
  • Analyse psychologischer Konzepte wie Selbstaufmerksamkeit, Selbstachtung und Selbstdiskrepanz
  • Bedeutung von Lebensstil-Typologien und Meinungsführern für die Marktsegmentierung

Auszug aus dem Buch

Selbstaufmerksamkeit

Wann wird die Aufmerksamkeit auf uns selbst gerichtet? Welchen Einfluss hat Selbstaufmerksamkeit auf das eigene Verhalten?

Selbstaufmerksamkeit oder self-awareness ist „[…] ein psychologischer Zustand, bei dem man selbst zum Gegenstand seiner Aufmerksamkeit wird, ebenso wie andere Objekte (z.B. Gebäude oder andere Personen) zum Gegenstand der eigenen Aufmerksamkeit werden können“ (Jonas et al. 2007: 161).

Unsere Aufmerksamkeit ist die meiste Zeit auf die Umwelt gerichtet, also nach außen. Allerdings kann eine Menge von äußeren und inneren Stimuli dazu führen, dass sich der Blickwinkel unserer Aufmerksamkeit von der Umwelt abwendet und sich uns selbst zuwendet. Beispielsweise, wenn man die eigene Stimme aufnimmt und sich dann selbst zuhört oder wenn man sich im Spiegel betrachtet, kann es dazu kommen, dass man auf sich selbst aufmerksam wird und sich seiner selbst als Objekt der Aufmerksamkeit bewusst wird. Eine ähnliche Situation wird z.B. durch vorübergehende Emotionen, wie schlechte Laune, hervorgerufen (vgl. Jonas et al 2007: 161).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, eine Konsumententypologie basierend auf der Selbstkonzepttheorie zu untersuchen und den Einfluss des Selbstbildes auf das Käuferverhalten zu beleuchten.

2. Persönlichkeitstheoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die verhaltenswissenschaftlichen Ansätze zur Persönlichkeitsbestimmung, einschließlich klinischer Konstrukte, des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts und der Differenziellen Psychologie.

3. Segmentierung der Konsumenten bzw. Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten: Der Hauptteil analysiert verschiedene Einflussparameter, von äußeren Faktoren wie Demographie, Kultur und sozialer Schicht bis hin zur detaillierten Selbstkonzepttheorie, Lifestyle-Typologien und der Rolle von Meinungsführern.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, wonach Konsumenten ihr Verhalten an ihrem Selbstbild ausrichten und eine Kombination verschiedener Segmentierungskriterien für eine effektive Marktbearbeitung notwendig ist.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Selbstbild, Konsumentenverhalten, Marktsegmentierung, Persönlichkeitstheorie, Lebensstil, Identität, Kaufverhalten, Psychographie, Meinungsführer, Selbstwertgefühl, Selbstaufmerksamkeit, Konsum, Zielgruppen, Sozialpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Persönlichkeit, dem Lebensstil und dem tatsächlichen Konsumverhalten von Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Persönlichkeitsbildung, die Anwendung der Selbstkonzepttheorie auf das Marketing sowie die verschiedenen Faktoren der Konsumentensegmentierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob eine Konsumententypologie existiert, die auf natürlichen Gruppierungen basiert, und inwieweit das Selbstbild das tägliche Käuferverhalten bestimmt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse psychologischer und verhaltenswissenschaftlicher Modelle, um diese für die Zwecke der Marktforschung und Zielgruppenbestimmung zu adaptieren.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die demographischen Grundlagen, kulturelle und schichtspezifische Einflüsse sowie die tiefgreifende Erörterung der Selbstkonzepttheorie, ergänzt durch Lebensstil-Typologien und den Einfluss von Meinungsführern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstkonzept, Konsumentenverhalten, Identität, Lifestyle und Marktsegmentierung maßgeblich definiert.

Welche Bedeutung hat das "erweiterte Selbst" für den Konsumenten?

Das erweiterte Selbst umfasst externe Objekte und Besitzstände, die als Teil der Identität betrachtet werden und den Konsumenten dabei helfen, ihre sozialen Rollen zu festigen und abzugrenzen.

Wie unterscheidet sich die "Objektive Selbstaufmerksamkeit" von der "Subjektiven Selbstaufmerksamkeit"?

Bei der Objektiven Selbstaufmerksamkeit (OSA) wird das eigene Selbst zum Gegenstand der bewussten Betrachtung, während bei der Subjektiven Selbstaufmerksamkeit (SSA) die Konzentration auf die externe Umwelt und die Ergebnisse des eigenen Handelns gerichtet ist.

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Details

Title
Selbstkonzepttheorie - Interdependenz zwischen Persönlichkeit (vor allem Selbstbild), Lebensstil und Konsum
College
Free University of Berlin  (Wirtschaftspsychologie)
Grade
1,7
Author
Olga Kozlova (Author)
Publication Year
2008
Pages
61
Catalog Number
V120672
ISBN (eBook)
9783640242788
ISBN (Book)
9783640246212
Language
German
Tags
Selbstkonzepttheorie Interdependenz Persönlichkeit Selbstbild) Lebensstil Konsum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Olga Kozlova (Author), 2008, Selbstkonzepttheorie - Interdependenz zwischen Persönlichkeit (vor allem Selbstbild), Lebensstil und Konsum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120672
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