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Kimbern und Teutonen in Südgallien und Roms Reaktion

Title: Kimbern und Teutonen in Südgallien und Roms Reaktion

Seminar Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexander Hofstetter (Author)

World History - Early and Ancient History
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Es gilt als sicher, dass es einen Zug der Kimbern und Teutonen gegeben hat. Ebenso ist Fakt, dass dieser Zug für die Römer eine Bedrohung war, mit der sie zu Beginn nicht richtig umzugehen vermochten. Trotzdem stellen diese Ereignisse heute noch ein komplexes Forschungsproblem dar. Es existieren kaum Zeitzeugenberichte und die Autoren der Antike, welche ein späteres Resümee ziehen, sind sich mit der Darlegung der Fakten nicht immer ganz einig.
Es gibt zu diesem Themenbereich auch nur vereinzelte archäologische Befunde, die zudem leider kaum Klarheit in den ungleichen Quellen schaffen.
Um den Zug der sogenannten Wandervölker zu rekapitulieren und dessen Absichten zu verstehen, ist es zweifellos nötig, antike Quellen mit moderner Forschungslage und deren Theorien im Diskurs zu betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A.) Einleitung

B.) Hauptteil

1.) Der Zug der Kimbern und Teutonen

1.1) Der Ausgangspunkt des Zuges

1.2) Charakterisierung der betreffenden Wandervölker

1.3) Stationen des Zuges

1.4) Beweggründe der Kimbern

2.) Schlachtgeschehen

2.1) Römische Niederlagen

2.2) Schlachten die zum Untergang der Wandervölker führen

3.) Roms Beweggründe und Reaktion

3.1) Festsetzung in der „Gallia Transalpina“

3.2) Gaius Marius

4.) Archäologisches zum Kimbernzug

C.) Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den historischen Zug der Kimbern und Teutonen sowie die daraus resultierende Reaktion des Römischen Reiches, wobei der Schwerpunkt auf der Rekonstruktion der Ereignisse und der Analyse antiker Quellen und moderner Forschungsthesen liegt.

  • Ursachen und Stationen der Völkerwanderung der Kimbern und Teutonen
  • Analyse des kriegerischen Konflikts und der römischen Niederlagen
  • Die strategische Bedeutung der „Gallia Transalpina“ für Rom
  • Die Rolle des Gaius Marius und die Reform des römischen Militärs
  • Kritische Würdigung der antiken Quellenlage und archäologischer Befunde

Auszug aus dem Buch

1.1) Der Ausgangspunkt des Zuges

Die lange Reise der Wandervölker beginnt nach Aussage unterschiedlicher moderner sowie auch antiker Autoren um 113 v. Chr. auf einer Halbinsel am nördlichen Ozean. Moderne Autoren identifizieren diese Halbinsel dann als das dänische Jütland. Es existiert auch die von Weibull, Scheel und Müllenhoff vertretene These, die Kimbernheimat habe westlich der Elbe gelegen, doch hat Velleius, sowohl antiker Autor als auch römischer Offizier unter Tiberius, auf dem römischen Vormarsch in dieses Gebiet nichts von einer Unterwerfung der Kimbern, oder deren Überresten berichtet.

Jütland (dänisch Jylland) setzt die Kimbrische Halbinsel nördlich von Schleswig-Holstein fort, zugleich wird auch die gesamte Halbinsel zuzüglich des angrenzenden, heutigen deutschen Bundeslandes so genannt. Jütland besitzt ungefähr 70 % der Gesamtfläche Dänemarks.

Zusammenfassung der Kapitel

A.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Quellenlage und die Notwendigkeit, den Zug der Kimbern und Teutonen durch die Verknüpfung von antiken Berichten und moderner Forschung zu analysieren.

1.) Der Zug der Kimbern und Teutonen: Dieses Kapitel widmet sich dem Ursprung, der Charakterisierung der beteiligten Völker, dem Verlauf ihrer Wanderung und den möglichen Beweggründen für ihren Aufbruch.

2.) Schlachtgeschehen: Hier werden die militärischen Auseinandersetzungen, von den ersten römischen Niederlagen bis hin zum schließlichen Untergang der Wandervölker in den marianischen Schlachten, detailliert beschrieben.

3.) Roms Beweggründe und Reaktion: Dieses Kapitel analysiert die strategischen Interessen Roms in Südgallien und die Rolle des Gaius Marius als entscheidende Figur bei der Abwehr der germanischen Bedrohung.

4.) Archäologisches zum Kimbernzug: Abschließend wird die Bedeutung archäologischer Befunde als Ergänzung zur unvollständigen antiken Überlieferung erörtert.

C.) Literaturliste: Dies ist ein Verzeichnis der verwendeten antiken Quellen und der modernen wissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Kimbern, Teutonen, Gaius Marius, Römische Geschichte, Gallia Transalpina, Völkerwanderung, Schlacht bei Aquae Sextiae, Antike Quellen, Militärreform, Antike, Germanen, Archäologie, Raudische Felder, Proseminar, Römische Provinzialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Kimbern- und Teutonenzug sowie die Reaktion der Römer auf diese Bedrohung, inklusive der militärischen Gegenmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Ursachen der Völkerwanderung, die verschiedenen militärischen Phasen des Konflikts und die politische sowie militärische Reaktion Roms unter Marius.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Ereignisse des Zuges und die römische Antwort darauf anhand der vorhandenen antiken und modernen wissenschaftlichen Quellen objektiv zu rekapitulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine diskursive Methode, indem antike Quellenberichte kritisch mit modernen Forschungstheorien und archäologischen Befunden abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt chronologisch den Zug der Völker, die militärischen Zusammenstöße mit römischen Truppen, die strategische Festsetzung Roms in Südgallien und die Bedeutung von Gaius Marius.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Kimbern, Teutonen, Gaius Marius, römische Provinzialpolitik, antike Geschichtsschreibung und militärische Konfliktgeschichte.

Warum war die militärische Rolle des Gaius Marius so entscheidend?

Marius wurde in einer akuten Krisenzeit als Retter betrachtet; er reformierte das römische Militär, was eine effektive Abwehr der germanischen Gefahr erst ermöglichte.

Welche Rolle spielten die antiken Autoren bei der Darstellung des Konflikts?

Die antiken Autoren liefern die primäre schriftliche Grundlage, jedoch sind diese Berichte oft durch politische Voreingenommenheit und moralische Deutungen geprägt, was eine kritische Analyse notwendig macht.

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Details

Title
Kimbern und Teutonen in Südgallien und Roms Reaktion
College
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Alte Geschichte)
Course
Römische Provinzialpolitik am Beispiel Südgalliens
Grade
2,0
Author
Alexander Hofstetter (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V120729
ISBN (eBook)
9783640243181
ISBN (Book)
9783640251933
Language
German
Tags
Kimbern Teutonen Südgallien Roms Reaktion Römische Provinzialpolitik Beispiel Südgalliens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Hofstetter (Author), 2005, Kimbern und Teutonen in Südgallien und Roms Reaktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120729
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