Der Schulbesuch während der Kulturrevolution, gab es den überhaupt? Hatte Mao nicht
alle Schüler und Studenten aufs Land geschickt, um von den Bauern zu lernen? So einfach
war das dann wohl doch nicht.
In dem Bericht „Schulbesuch während der Kulturevolution“ von Gao Guannong wird
autobiographisch ein Beispiel von Schulbesuch jener Zeit geschildert.
Nach dem chinesischen Originaltext und meiner Übersetzung habe ich die
Kulturrevolution kurz dargestellt, um den Text in einen geschichtlichen Rahmen
einzugliedern. Im Anschluss daran habe ich die Zeitschrift Lao Zhaopian vorgestellt.
Ich verwende in dieser Arbeit für die Umschrift chinesischer Namen, das in der VR China
offiziell anerkannte, Hanyu Pinying. Aus Rücksicht auf die chinesische Schreibweise
stehen die chinesischen Nachnamen vor dem Vornamen.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Übersetzungstabelle
- III. Originaltext
- IV. Kulturrevolution
- IV. 1. Die Hundert-Blumen-Bewegung
- IV. 2. Der Große Sprung nach vorn
- IV. 3. Die Große Proletarische Kulturrevolution
- IV. 4. „von den Massen lernen“ – die „aufs Land-Bewegung“
- V. Lao Zhaopian
- V. 1. Die Shandong Verlagsgruppe
- V. 2. Die Entstehung von Lao Zhaopian
- V. 3. Die Zeitschrift
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Schulbesuch während der chinesischen Kulturrevolution anhand eines autobiografischen Berichts. Die Zielsetzung besteht darin, den Bericht zu übersetzen und in den historischen Kontext der Kulturrevolution einzuordnen. Zusätzlich wird die Zeitschrift Lao Zhaopian vorgestellt, in der der Bericht möglicherweise erschienen ist.
- Der Schulalltag während der Kulturrevolution
- Die Auswirkungen der Kulturrevolution auf das Bildungssystem
- Der autobiografische Bericht als Quelle
- Die Zeitschrift Lao Zhaopian
- Die Herausforderungen der Übersetzung eines chinesischen Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Schulbesuchs während der Kulturrevolution ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Die Übersetzungstabelle bietet eine Übersicht über die Übersetzung wichtiger Begriffe. Der Abschnitt zur Kulturrevolution skizziert den historischen Hintergrund des Berichts. Die Abschnitte zu Lao Zhaopian befassen sich mit der Entstehung und dem Kontext der Zeitschrift.
Schlüsselwörter
Kulturrevolution, China, Schulbesuch, Bildungssystem, autobiografischer Bericht, Übersetzung, Lao Zhaopian, Gao Guannong, Hanyu Pinyin.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Text „Wenge zhong shangxue“?
Es handelt sich um einen autobiographischen Bericht von Gao Guannong über seine Erfahrungen beim Schulbesuch während der chinesischen Kulturrevolution.
Was war die „aufs Land-Bewegung“ unter Mao?
Während der Kulturrevolution wurden Millionen von Schülern und Studenten aufs Land geschickt, um von den Bauern zu lernen und die „bürgerliche“ Bildung zu überwinden.
Was ist die Zeitschrift „Lao Zhaopian“?
„Lao Zhaopian“ (Alte Fotos) ist eine chinesische Zeitschrift, die historische Fotografien veröffentlicht und durch persönliche Berichte den geschichtlichen Rahmen erläutert.
Welche Rolle spielt „Hanyu Pinyin“ in dieser Arbeit?
Hanyu Pinyin ist die offizielle Umschrift für chinesische Namen in lateinischen Buchstaben, die in der Arbeit verwendet wird, um die Lesbarkeit der Namen zu gewährleisten.
Gab es während der Kulturrevolution einen regulären Schulbetrieb?
Der Bericht zeigt, dass der Schulbesuch zwar stattfand, aber massiv durch politische Ideologie, die „Hundert-Blumen-Bewegung“ und den „Großen Sprung nach vorn“ geprägt war.
- Arbeit zitieren
- Anna Meyer zu Venne (Autor:in), 2007, Übersetzung des Textes „Wenge zhong shangxue“ , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120798