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Gesellschaftsvermögen der GmbH

Title: Gesellschaftsvermögen der GmbH

Seminar Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Henry Räbiger (Author)

Business economics - Law
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Vielen ist der Begriff GmbH und im Zusammenhang damit auch der des Stammkapitals ein Begriff. Was aber genau dahinter steckt und wie sie sich zueinander verhalten, bleibt oft unklar.
Auch bleibt das Gesellschaftsvermögen unberücksichtigt, wenn davon gesprochen wird, welche Haftungsmöglichkeiten und Beschränkungen die Gründung und im Weiteren Führung einer GmbH mit sich bringen.

Im Zuge dessen soll es Ziel dieser Arbeit sein, einen Überblick über die Haftungsverhältnisse einer GmbH im Bezug auf einige Bestandteile ihres Vermögens zu verschaffen und Wege aufzuzeigen, wie das Vermögen zusammengesetzt und vermehrt werden kann.

Dazu wird nach der Definition und Eingrenzung der Begriffe Gesellschaftsvermögen und GmbH auf ausgewählte Bestandteile des Gesellschaftsvermögens eingegangen.
Eingangs wird hierbei das Stammkapital vom Gesellschaftsvermögen abgegrenzt. Anschließend erfolgt eine Darstellung der Möglichkeit zur Darlehensgebung von Gesellschaftern an ihr Unternehmen und die Grenzen dessen sowie abschließend die Einlage von Sachvermögen in die GmbH und eine Darstellung der Risiken dieser Eigenkapitalmehrung.
In Kapitel vier werden am praxisnahen Beispiel der Mitarbeiterbeteiligung die Chancen und Risiken der GmbH durch dieses Instrumentarium erläutert und zum Schluss ein kleines Fazit in Bezug auf das Gesellschaftsvermögen der GmbH gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2. Begriffsdefinition

2.1 Gesellschaftsvermögen

2.2 GmbH

2.2.1 Unternehmensform GmbH

2.2.1 Gründung der GmbH

2.2.3 Organe der GmbH

3. Bestandteile des Gesellschaftsvermögens

3.1 Stammkapital

3.1.1 Einzahlung

3.1.2 Sicherungsfunktion des Stammkapitals

3.2 Eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen

3.2.1 Definition

3.2.2 Rechtsfolgen

3.3 Sacheinlagen in das Unternehmensvermögen

3.3.1 Definition

3.3.2 Besonderheiten der GmbH-Sacheinlagen

4. Neue Wege: Mitarbeiterbeteiligung am Gesellschaftsvermögen

4.1 Auswahl der Beteiligten

4.2 Modelle der Mitarbeiterbeteiligung

4.3 Vor- und Nachteile

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die Haftungsverhältnisse einer GmbH im Hinblick auf verschiedene Bestandteile ihres Gesellschaftsvermögens und zeigt Wege auf, wie dieses Vermögen zusammengesetzt und vermehrt werden kann, um das Unternehmen auf eine solide Basis zu stellen.

  • Abgrenzung von Stammkapital und Gesellschaftsvermögen
  • Regelungen zu eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen
  • Bedeutung und Risiken von Sacheinlagen
  • Chancen und Risiken der Mitarbeiterbeteiligung

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Sicherungsfunktion des Stammkapitals

Um das Kapital einer Gesellschaft und damit auch die Gläubiger zu schützen, muss laut § 42 Abs. 1 GmbHG unter Berücksichtigung der §§ 242, 264 HGB das Stammkapital im Jahresabschluss als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und passiviert werden. So kann sich jeder Aussenstehende und insbesondere jeder Gläubiger einen Überblick über die Höhe des Stammkapitals und damit über die ihm ggf. zur Verfügung stehende Mindestsicherheit machen. Im Falle von Zahlungsunfähigkeit können sich die Gläubiger mit ihren Forderungen dann aus dem Gesellschaftsvermögen bzw. dem Stammkapital bedienen. Die so erzeugte Seriosität spiegelt das Risiko wieder, mit dem die Gründer bereit sind, sich am Risiko des Unternehmens zu beteiligen. Je höher die Stammeinlage angesetzt wird, desto wahrscheinlicher ist auch das (nach außen hin sichtbare) fortwährend bestehende Interesse der Gesellschafter am Schicksal des Unternehmens. Es sollte dem Geschäftszweck des Unternehmens angemessen sein. So ist das Stammkapital bei einem Unternehmen, welches Projektaufträge mit einem Volumen in Millionenhöhe bearbeitet, mit 25.000,- € zu niedrig angesetzt, wenn auch im gesetzlichen Rahmen.

Als Beispiel hierfür ist die Robert Bosch GmbH anzuführen, die einen Umsatz i. H. v. 41,5 Mrd. Euro generiert und deren Stammkapital demgemäß bei 1,2 Mrd. € liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung der Arbeit vor und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der GmbH-Vermögensbestandteile.

2. Begriffsdefinition: Hier werden die zentralen Begriffe Gesellschaftsvermögen und die GmbH als Unternehmensform, deren Gründung und Organe grundlegend definiert.

3. Bestandteile des Gesellschaftsvermögens: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Rolle des Stammkapitals, die rechtliche Einordnung von eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen sowie die Bedingungen und Besonderheiten von Sacheinlagen.

4. Neue Wege: Mitarbeiterbeteiligung am Gesellschaftsvermögen: Dieses Kapitel beleuchtet Ansätze zur Einbindung von Mitarbeitern in das Gesellschaftsvermögen, bewertet verschiedene Modelle sowie deren Vor- und Nachteile für das Unternehmen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, um das Überleben der Gesellschaft zu sichern.

Schlüsselwörter

GmbH, Gesellschaftsvermögen, Stammkapital, Haftungsbeschränkung, Gesellschafterdarlehen, Sacheinlagen, Mitarbeiterbeteiligung, Unternehmensrecht, Eigenkapital, Insolvenz, GmbH-Gesetz, Gläubigerschutz, Unternehmertum, Finanzierung, Rechtsform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Gesellschaftsvermögen einer GmbH, insbesondere der Zusammensetzung und den Haftungsverhältnissen in Bezug auf verschiedene Kapitalbestandteile.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Stammkapital, Gesellschafterdarlehen, Sacheinlagen sowie innovative Ansätze wie die Mitarbeiterbeteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Haftungsverhältnisse zu geben und Wege aufzuzeigen, wie das Vermögen einer GmbH zusammengesetzt und vermehrt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine definitorische und rechtliche Auseinandersetzung mit den Bestandteilen des Gesellschaftsvermögens unter Einbeziehung relevanter Literatur und gesetzlicher Vorschriften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Stammkapital, eigenkapitalersetzenden Darlehen, Sacheinlagen sowie neuen Ansätzen der Mitarbeiterbeteiligung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie GmbH, Stammkapital, Haftungsbeschränkung, Sacheinlagen und Mitarbeiterbeteiligung charakterisieren.

Wann ist ein Gesellschafterdarlehen eigenkapitalersetzend?

Ein Darlehen gilt als eigenkapitalersetzend, wenn es in einer Krise der Gesellschaft gewährt wird, in der die Gesellschafter statt einer Liquidation die Fortführung des Unternehmens anstreben.

Was ist eine verdeckte Sacheinlage?

Eine verdeckte Sacheinlage liegt vor, wenn eine Einlage offiziell als Bareinlage deklariert, faktisch aber als Sacheinlage geleistet wird, was rechtlich problematisch ist.

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Details

Title
Gesellschaftsvermögen der GmbH
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Unternehmensrecht
Grade
1,0
Author
Henry Räbiger (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V120934
ISBN (eBook)
9783640247431
ISBN (Book)
9783640247790
Language
German
Tags
Gesellschaftsvermögen GmbH Unternehmensrecht Stammkapital Mitarbeiterbeteiligung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henry Räbiger (Author), 2008, Gesellschaftsvermögen der GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120934
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