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Analyse des Angebots interkultureller Trainings in Österreich

Title: Analyse des Angebots interkultureller Trainings in Österreich

Thesis (M.A.) , 2006 , 109 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. (FH) Michaela Grumet (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird das Thema interkulturelle Trainings sowohl aus theoretischer, als auch aus praktischer Sicht durchleuchtet. Fachliteratur wird verwendet um Kultur, interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Trainings und deren Umsetzung zu definieren und zu beschreiben. Es werden die Anforderungen, Bestandteile sowie Auswirkungen interkultureller Trainings angeführt. Die Definitionen der theoretischen Grundlagen stellen die Basis für die darauf folgende Analyse des Angebots interkultureller Trainings in Österreich da. Aufgrund der Auswertungen der Analyse und dem anschließenden Vergleich mit den theoretischen Grundlagen interkultureller Trainings, hat die Datenerhebung ergeben, dass es derzeit zwischen 15 und 30 Anbieter interkultureller Trainings auf dem österreichischen Markt gibt, welche jedoch davon ausgehen, dass die Konkurrenz viel größer ist. Die Mehrheit der Anbieter benotet die Qualität des aktuellen Angebots interkultureller Trainings in Österreich mit Nicht Genügend und spezialisiert sich auf Sensibilisierungstrainings. Es ist anzunehmen, dass das Angebot kurz- und mittelfristig stark ansteigen wird und sich auf lange Sicht einige wenige, qualitativ hochwertige Anbieter auf dem Markt etablieren werden. Für die Zukunft ist geplant allgemein gültige Richtlinien für Qualitätsstandards im Zusammenhang mit interkulturellen Trainings festzulegen.

Die Hypothese, die im Rahmen der Diplomarbeit behandelt wird lautet:
Das aktuelle Angebot interkultureller Trainings in Österreich berücksichtigt bei der Durchführung alle theoretischen Grundlagen, nutzt, basierend auf diesen, die daraus resultierende Möglichkeiten bei der Gestaltung des Trainings aus und zeigt keine Marktlücken auf.


Um die Hypothese beantworten zu können, war es notwendig die Grundlagen interkultureller Trainings mit den aktuell angebotenen Trainingskonzepten zu vergleichen. Dafür wurden alle Anbieter eruiert und aufgelistet die den zuvor definierten Kriterien entsprachen. Die Hypothese wurde folgendermaßen modifiziert:
Das aktuelle Angebot interkultureller Trainings in Österreich entspricht den theoretischen Grundlagen die im Rahmen der Diplomarbeit festgelegt wurden. Es schöpft die Möglichkeiten in der Konzeption interkultureller Trainings, welche die theoretischen Grundlagen aufzeigen, aus. Jedoch zeigen sich Marktlücken auf, wenn das Angebot hinsichtlich des Angebots für unterschiedliche Zielkulturen betrachtet wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Methodik

2 Kultur

2.1 Definition Kultur

2.2 Kulturunterschiede im Geschäftsleben

2.3 Auswirkungen von Kulturunterschieden

2.3.1 Kulturschock

2.3.2 Synergiepotential durch Kulturunterschiede

2.4 Kulturvergleichende Studien

2.4.1 Die Anthropologie von Edward T. Hall

2.4.2 Die Dimensionen nach Geert Hofstede

2.4.3 Die Dimensionen von Fons Trompenaars

3 Interkulturelle Kompetenz

3.1 Definition Interkulturelle Kompetenz

3.2 Internationale Handlungskompetenz

3.3 Teilkompetenzen interkultureller Kompetenz

3.4 Abstufungen interkultureller Kompetenz

3.5 Entwicklung interkultureller Kompetenz

3.6 Grenzen interkultureller Kompetenz

4 Theoretische Grundlagen interkultureller Trainings

4.1 Definition Interkulturelles Training

4.2 Ziele interkultureller Trainings

4.3 Zielgruppen

4.4 Umsetzung interkultureller Trainings

4.4.1 Typen und Inhalte interkultureller Trainings

4.4.1.1 Kulturübergreifende informatorische Trainings

4.4.1.2 Kulturübergreifende interaktionsorientierte Trainings

4.4.1.3 Kulturspezifische informatorische Trainings

4.4.1.4 Kulturspezifische interaktionsorientierte Trainings

4.4.1.5 Problematik

4.4.2 Methoden interkultureller Trainings

4.4.2.1 Fallstudien

4.4.2.2 Simulationen

4.4.2.3 Erkundungen

4.4.2.4 Übungen

4.4.2.5 Lernprojekte

4.5 Weitere Faktoren

4.5.1 Auswahl der Trainingssprache

4.5.2 Auswahl des Trainers

4.5.3 Kosten und Dauer eines Trainings

4.6 Auswirkungen interkultureller Trainings

4.7 Evaluierung interkultureller Trainings

4.8 Kritik an interkulturellen Trainings

5 Angebot interkultureller Trainings in Österreich

5.1 Erläuterung zur Analyse und Datenerhebung

5.2 Analyse des Angebots interkultureller Trainings

5.2.1 Analyse I

5.2.2 Analyse II

5.2.2.1 LBCnet

5.2.3 Analyse III

5.2.3.1 Markteintritt

5.2.3.2 Entwicklung des Angebots

5.2.3.3 Bewertung des aktuellen Angebots seitens der Anbieter

5.2.3.4 Aktuelle Mitbewerber

5.2.3.5 Trainingsziel

5.2.3.6 Trainingstyp und -inhalt

5.2.3.7 Trainingsmethode

5.2.3.8 Trainingssprache

5.2.3.9 Dauer des Trainings

5.2.3.10 Zielkultur

6 Schlussbetrachtung

6.1 Zusammenfassung

6.2 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das aktuelle Angebot interkultureller Trainings in Österreich und vergleicht dieses mit den theoretischen Anforderungen, um zu prüfen, ob das Angebot die theoretischen Grundlagen ausschöpft und ob Marktlücken bestehen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie Unternehmen und Anbieter auf kulturelle Vielfalt reagieren und welche Methoden zur Vermittlung interkultureller Kompetenz eingesetzt werden.

  • Theoretische Grundlagen von Kultur und interkultureller Kompetenz.
  • Konzepte und Zielsetzungen interkultureller Trainings.
  • Methodische Ansätze in der Praxis interkultureller Trainings.
  • Empirische Bestandsaufnahme der Anbieter in Österreich.
  • Analyse von Angebotsstrukturen, Zielgruppen und Erfolgsfaktoren.

Auszug aus dem Buch

1 EINLEITUNG

“Let us not be blind to our differences - but let us also direct attention to our common interests and the means by which those differences can be resolved.”

In Zeiten der Globalisierung, in denen es Menschen ermöglicht und angeboten wird ihren Blick weit über die Grenzen hinaus schweifen zu lassen bleibt es nicht aus, bei einem Urlaub, einem Kurztrip oder einem längeren Auslandsaufenthalt, die Gegebenheiten des fremden Landes genauer zu betrachten. Vor allem internationale Unternehmen mussten in den letzten Jahren, oft auch durch das Begehen schwerer Fehler, lernen, dass auf die Kultur eines Landes, beim Verkaufen und Vermarkten, Rücksicht genommen werden muss um erfolgreich zu sein. McDonald`s verkauft beispielsweise in allen Ländern der Erde das gleiche Kernprogramm, doch die Speisekarte variiert je nach Vorlieben des jeweiligen Landes. Auch für Unilever bedeutet Globalisierung Vielfalt. So schmeckt das Eis von Langnese in Italien süßer als in Österreich.

Internationale Konzerne begehen trotz Globalisierung und internationaler Ausrichtung der Unternehmensziele und –philosophie immer noch Fehler im interkulturellen Kontext. Interkulturelle Kompetenz ist vor allem dann gefragt, wenn große Mutterkonzerne Werbung für ihre ausländischen Tochtergesellschaften vorgeben. Es ist erstaunlich und verwunderlich, wie viele große internationale Firmen auch heutzutage noch falsche Entscheidungen treffen, vor allem wenn bedacht wird, dass mit der entsprechenden Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz oder Marketingkampagne Verluste in großen Summen verhindert werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz interkultureller Kompetenz in der globalisierten Geschäftswelt und erläutert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.

2 Kultur: Dieses Kapitel definiert den Kulturbegriff anhand etablierter Modelle wie dem von Geert Hofstede und Fons Trompenaars und diskutiert die Auswirkungen kultureller Unterschiede im Geschäftsleben.

3 Interkulturelle Kompetenz: Hier wird interkulturelle Kompetenz definiert, von internationaler Handlungskompetenz abgegrenzt und die verschiedenen Dimensionen sowie Teilkompetenzen analysiert.

4 Theoretische Grundlagen interkultureller Trainings: Dieses Kapitel erörtert die Ziele, Zielgruppen, Typen und Methoden interkultureller Trainings sowie die Kritik an bestehenden Konzepten.

5 Angebot interkultureller Trainings in Österreich: Die empirische Bestandsaufnahme und Analyse der in Österreich tätigen Anbieter interkultureller Trainings bilden den Kern dieses Kapitels.

6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und evaluiert die zu Beginn aufgestellte Hypothese durch eine Conclusio.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Kulturmodell, interkulturelles Training, Kulturschock, interkulturelles Management, Sensibilisierung, Fachwissen, Trainingsmethoden, Österreich, Geschäftskultur, Simulationen, Fallbeispiele, interaktionsorientiert, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das derzeitige Angebot an interkulturellen Trainings in Österreich und bewertet, inwieweit diese Angebote den theoretischen Anforderungen der Wissenschaft entsprechen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit umfasst die theoretische Definition von Kultur, die Klärung des Begriffs der interkulturellen Kompetenz, die methodischen Ansätze von Trainingstypen und eine detaillierte Marktanalyse der Trainingsanbieter in Österreich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Status quo der interkulturellen Trainings in Österreich zu erfassen und festzustellen, ob das aktuelle Angebot die theoretischen Potenziale effektiv nutzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der theoretische Teil basiert auf Fachliteratur, während der empirische Teil durch eine strukturierte Befragung (Fragebögen) von 20 identifizierten Trainingsanbietern in Österreich durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Kapitel 2-4) und die anschließende Analyse des Marktes für Trainingsanbieter (Kapitel 5), in der Daten zu Zielgruppen, Methoden und Preisen erhoben werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Kulturschock, Trainingsmethoden (wie Simulationen und Fallstudien) sowie das interkulturelle Management geprägt.

Welche Rolle spielt die Firma LBCnet in dieser Analyse?

LBCnet wird als ein herausragendes Beispiel für einen besonders breiten und vielfältigen Anbieter im Bereich der interkulturellen Trainings in Österreich gesondert betrachtet.

Wie benoten die Anbieter das aktuelle Angebot in Österreich selbst?

Die Selbstbewertung zeigt eine kritische Haltung: 31 % der befragten Anbieter beurteilen das derzeitige österreichische Angebot nur als „Nicht Genügend“.

Welche Methoden sind bei den österreichischen Anbietern am verbreitetsten?

Besonders häufig werden Fallbeispiele und Übungen eingesetzt, da diese methodisch einfach auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden können.

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Details

Title
Analyse des Angebots interkultureller Trainings in Österreich
College
University of Applied Sciences Kufstein Tirol
Grade
2
Author
Mag. (FH) Michaela Grumet (Author)
Publication Year
2006
Pages
109
Catalog Number
V120966
ISBN (eBook)
9783640249763
ISBN (Book)
9783640249800
Language
German
Tags
Analyse Angebots Trainings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. (FH) Michaela Grumet (Author), 2006, Analyse des Angebots interkultureller Trainings in Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120966
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