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Die Gestaltung von Kapitalflussrechnungen unter der Berücksichtigung von internationalen Rechnungslegungsstandards

Title: Die Gestaltung von Kapitalflussrechnungen unter der Berücksichtigung von internationalen Rechnungslegungsstandards

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 45 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carlo Henze (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die Frage, die dieser Arbeit vorausgeht, sucht nach dem Grund, warum von einer Internationalisierung der Rechnungslegung gesprochen wird? Warum ist es wichtig, die Unterschiede der Rechnungslegung in verschiedenen Ländern zu kennen?
Der Grund dafür liegt in der Globalisierung der Kapitalmärkte. Deutsche Unternehmen, die international tätig sind, möchten ihren Kapitalbedarf auch international befriedigen. Im globalen Wettbewerb um knappes Kapital gewinnen Inhalt, Form und Vergleichbarkeit der Rechnungslegung an immer mehr an Bedeutung. Dies ist die Basis für die Abschlüsse weltweit tätiger Konzerne, die ausländische Kapitalmärkte in Anspruch nehmen möchten.
Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, müssen sich international tätige Unternehmen mit den Anforderungen und Usancen auf diesen Kapitalmärkten auseinandersetzen. Die ersten deutschen Unternehmen, wie z.B. DaimlerChrysler oder die Deutsche Telekom, sind bereits vor Jahren auf den US-amerikanischen Kapitalmarkt vorgestoßen. Um diesem Trend gerecht zu werden, verabschiedete der Deutsche Bundestag am 13.02.98 das Kapitalaufnahme-erleichterungsgesetz (KapAEG), welches es börsennotierten Unternehmen zukünftig möglich macht, den Konzernabschluß nach internationalen Rechnungslegungsstandards (z.B. IAS oder US-GAAP) aufzustellen und offenzulegen. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Befreiungsmöglichkeit des neu eingefügten § 292a HGB und publizieren nach IAS oder US-GAAP. So nutzen von den 30 DAX-Unternehmen bereits ca. 53% IAS und 37% US-GAAP, von den etwa 340 Unternehmen des Neuen Marktes 45% IAS und 55% US-GAAP.

Doch nicht nur für börsennotierte Unternehmen dürfte der Abschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards Thema sein, sondern auch für den Mittelstand. Denn die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) werden dazu führen, dass sich die Höhe der Kreditzinsen an der Schuldnerbonität orientiert und somit für die Bewertung der Geschäfts- und Finanzsituation durch die Rating-Agenturen internationale Abschlüsse erforderlich sein werden. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Rechnungslegung nach dem deutschen Recht des DRS, nach den "International Accounting Standards" (IAS) und nach den US-amerikanischen "US Generally Accepted Accounting Principles" (US-GAAP) zunehmend an Relevanz.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2.Themeneingrenzung

2. Die Kapitalflussrechnung im internationalen Vergleich

2.1. Nationale Entwicklung der Rechnungslegungsvorschriften zur Kapitalflussrechnung

2.2. Zweck und Aufgabe der Kapitalflussrechnung

2.3. Anwendungsbereich der Kapitalflussrechnung

3. Ausgestaltungsregeln der Kapitalflussrechnung nach DRS2, IAS 7 und FAS 95

3.1. Grundlagen

3.1.1. Definition des Begriffs Cashflow

3.1.2. Ermittlung der Cashflows

3.1.3. Mindestgliederung der Kapitalflussrechnung

3.2. Abgrenzung des Finanzmittelfonds

3.2.1. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

3.2.2. Fondsinterne Zahlungsbewegungen

3.2.3. Zahlungsunwirksame Fondsveränderungen

3.2.4. Auszuweisende Positionen des Finanzmittelfonds

3.3. Darstellung und Zuordnung von Zahlungsvorgängen in der Kapitalflussrechnung

3.3.1. Darstellung der Kapitalflussrechnung

3.3.2. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

3.3.2.1. Vorbemerkung

3.3.2.2. Direkte Methode

3.3.2.2. Indirekte Methode

3.3.3. Cashflow aus der Investitionstätigkeit

3.3.4. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

3.4. Ausweis und Bewertung spezieller Posten

3.4.1. Fremdwährungsgeschäfte

3.4.2. Sicherungsgeschäfte

3.4.3. Zinszahlungen

3.4.4. Dividendenzahlungen

3.4.5. Ertragsteuerzahlungen

3.4.6. Erwerb und Veräußerung von Tochterunternehmen oder sonstigen Geschäfts.

3.4.7. Unbare Transaktionen

3.4.8. Tabellarische Darstellung des Vergleichs

3.5. Zusammenfassender Überblick und kritische Würdigung

4. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist die vergleichende Analyse der Ausgestaltungsregeln für Kapitalflussrechnungen nach den Standards DRS 2, IAS 7 und FAS 95, um dem Leser die notwendigen Kompetenzen für deren Erstellung und Interpretation zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie sich diese Regelwerke unterscheiden und wie Unternehmen die Anforderungen zur Transparenz und Vergleichbarkeit erfüllen können.

  • Vergleich der Aufstellungsregeln nach DRS 2, IAS 7 und FAS 95.
  • Methoden der Cashflow-Ermittlung (direkt vs. indirekt).
  • Abgrenzung und Ausweis des Finanzmittelfonds.
  • Umgang mit speziellen Posten wie Zinsen, Dividenden und Ertragsteuern.
  • Kritische Würdigung der Standardisierung und Transparenz im internationalen Kontext.

Auszug aus dem Buch

3.3.2.2. Direkte Methode

Bei Anwendung der direkten Methode werden die wesentlichen Mittelzu- und –abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit unmittelbar gezeigt. Hierzu ist es erforderlich, die im Abschluss enthaltenen nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle sowie Abgrenzungen zu eliminieren. Dem Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit zuzuordnende Zahlungsvorgänge werden nach DRS 2 durch die Vorgabe eines Mindestgliederungsschema, welches in Abb. 4 dargestellt ist, näher bestimmt. Die Beispielgliederungen nach IAS 7 und FAS 95 sind mit dem Mindestgliederungsschema nach DRS 2 weitesgehend konform. Dennoch verlangt FAS 95 ber die unten im Schema nach DRS 2 aufgeführten Ein- und Auszahlungen hinaus, mindestens noch den gesonderten Ausweis erhaltener Zinsen und Dividenden, gezahlter Zinsen und gezahlter Ertragsteuern. Der Ausweis der außerordentlichen Zahlungsvorgänge wird nach FAS 95 nicht verlangt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Notwendigkeit der internationalen Rechnungslegung durch die Globalisierung der Kapitalmärkte und die daraus resultierende Relevanz der Kapitalflussrechnung.

2. Die Kapitalflussrechnung im internationalen Vergleich: Beschreibt die nationale Entwicklung der Vorschriften in Deutschland sowie den Zweck und Anwendungsbereich der Kapitalflussrechnung im Vergleich zu IAS und US-GAAP.

3. Ausgestaltungsregeln der Kapitalflussrechnung nach DRS2, IAS 7 und FAS 95: Detaillierte Analyse der methodischen Grundlagen, der Abgrenzung des Finanzmittelfonds und der spezifischen Zuordnungsregeln für Zahlungsvorgänge nach den verschiedenen Standards.

4. Ausblick: Diskutiert künftige Entwicklungen und die Tendenz zur Annäherung der unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards vor dem Hintergrund der EU-Verordnung und internationaler Kapitalmarktanforderungen.

Schlüsselwörter

Kapitalflussrechnung, Cashflow, DRS 2, IAS 7, FAS 95, Finanzmittelfonds, direkte Methode, indirekte Methode, laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Rechnungslegungsstandards, Internationalisierung, Zahlungsströme, Jahresabschluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Gegenüberstellung der Rechnungslegungsregeln für Kapitalflussrechnungen nach DRS 2, IAS 7 und FAS 95.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Abgrenzung von Zahlungsmitteln, die Ermittlung von Cashflows sowie die richtige Zuordnung von Zahlungsströmen zu den Tätigkeitsbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser ein tiefes Verständnis der unterschiedlichen Regelwerke zu vermitteln, damit dieser in der Lage ist, Kapitalflussrechnungen korrekt zu lesen oder selbst zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende Analyse der Standardwerke DRS 2, IAS 7 und FAS 95, unterstützt durch Tabellen und Schemata.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Ausgestaltungsregeln, der Gliederung, dem Umgang mit speziellen Posten und dem Vergleich der direkten versus indirekten Methode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Cashflow-Methodik, internationale Standards und Finanzmittelfonds definieren.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Zinszahlungen in den Standards?

Die Standards weisen deutliche Unterschiede bei der Zuordnung (operativ vs. Finanzierung/Investition) auf, wobei DRS 2 und IAS 7 teilweise Wahlrechte einräumen, während FAS 95 strengere Vorgaben macht.

Welche Bedeutung hat das Bruttoprinzip in der Kapitalflussrechnung?

Das Bruttoprinzip verlangt, dass Ein- und Auszahlungen unsaldiert ausgewiesen werden müssen, um die Transparenz über die tatsächlichen Zahlungsströme zu wahren.

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Details

Title
Die Gestaltung von Kapitalflussrechnungen unter der Berücksichtigung von internationalen Rechnungslegungsstandards
College
University of Rostock  (Rechnungswesen/Controlling/Wirtschaftsprüfung)
Grade
1,3
Author
Carlo Henze (Author)
Publication Year
2002
Pages
45
Catalog Number
V12104
ISBN (eBook)
9783638180818
Language
German
Tags
Kapitalflussrechnung IAS US-GAAP DRSC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carlo Henze (Author), 2002, Die Gestaltung von Kapitalflussrechnungen unter der Berücksichtigung von internationalen Rechnungslegungsstandards, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12104
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