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Semantic Web - Architektur und Status Quo

Titel: Semantic Web - Architektur und Status Quo

Hausarbeit , 2009 , 40 Seiten

Autor:in: Thomas Werres (Autor:in)

Informatik - Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Informations- und Kommunikationstechnik konnte die Beherrschung der komplexen Mensch-Computer-Kommunikation in den letzten Jahren durch intelligentere, computergestützte Informationssysteme und verbesserter Schnittstellen erheblich steigern. Dennoch können Computer derzeit nicht die Bedeutung von Informationen formal interpretieren und verarbeiten. Das Semantic Web (WWW-Diktion: Web 3.0)ermöglicht es Computern, sinnvolle Zusammenhänge zwischen Daten zu erkennen und
dadurch den Nutzer bei der Navigation durch große Datenbestände und dem Auffinden von relevanten Informationen zu unterstützen.

Diese Arbeit vermittelt dem Leser einen Einstieg in die Grundlagen des Semantic Webs und öffnet durch zwei Praxisbeispiele Perspektiven für die Zukunft des Internets aus Informationstechnologischer aber auch aus ökonomischer Perspektive.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen des Semantic Webs

2.1 Semantische Lücke

2.2 Definition Semantic Web

2.3 Architektur des Semantic Webs

2.3.1 URI/IRI

2.3.2 XML (eXtensible Markup Language)

2.3.3 RDF (Resource Desription Framework)

2.3.4 Ontologien

2.3.5 SPARQL

2.3.6 Proof, Trust

2.4 Semantic Web Services

3 Good Practices – Semantic Web im Einsatz

3.1 Yahoo! SearchMonkey

3.2 DBpedia – Semantisches Wikipedia

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Architektur des Semantic Webs zu erklären, die technologischen Grundlagen darzulegen und deren praktischen Mehrwert anhand von Anwendungsbeispielen zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie semantische Technologien das Internet transformieren können, um die Kommunikation zwischen Mensch und Computer sowie zwischen Maschinen untereinander effektiver zu gestalten.

  • Grundlegende Architektur und Komponenten des Semantic Webs (RDF, Ontologien, SPARQL).
  • Die Überwindung der semantischen Lücke durch maschinenverständliche Datenformate.
  • Methoden zur Sicherung von Vertrauen und Integrität im offenen semantischen Netz.
  • Integration von Semantic Web Services zur Automatisierung in Wertschöpfungsketten.
  • Praktische Implementierungen wie Yahoo! SearchMonkey und DBpedia.

Auszug aus dem Buch

2.3.3 RDF (Resource Desription Framework)

RDF ist seit 2004 vom W3C veröffentlicht und stellt einen Standard für die Beschreibung beliebiger Dinge (Ressourcen) dar. Im Gegensatz zu XML und HTML geht es bei der Sprache RDF nicht um die korrekte Darstellung von Dokumenten, sondern um die Weiterverarbeitung von Inhalten der Dokumente ohne das die ursprüngliche Bedeutung verloren geht. RDF-Dokumente basieren zwar auf XML, stellen sich allerdings in gerichteten Graphen dar, und nicht wie bei XML in Form von Baumstrukturen. Graphen sind durch Kanten (Pfeile) und Knoten verbunden. Kanten geben hierbei Auskunft über die Art der Beziehung zwischen zwei Knoten. Diese Art der Verbindungen erlaubt eine sehr viel genauere Beschreibung von Beziehungen zwischen Ressourcen, als es mit XML in hierarchischen Baumstrukturen möglich ist. Zudem können sich Graphen aus verschiedenen Webseiten sehr einfach vereinen, was bei Verwendung von Baumstrukturen in XML wesentlich komplizierter wäre.

Graphen die erst wenige Beziehungen zwischen Knoten (Objekten, Personen, Produkten, Umwelt, Dokumente, Interessen, etc) beschreiben, können durch Vereinigung mit Graphen von anderen Webseiten zu immer komplexeren Graphen evolvieren und damit auch ein wachsendes Spezialwissen bereitstellen. Das Semantic Web bildet somit die Grundlage für eine Transformation der Informationstechnologie in eine Wissenstechnologie. Die Vereinigung von Graphen unterschiedlicher Webseiten im gesamten Web ist im weiteren Sinn auch die Vision von Tim Bernes-Lee, der zu dieser Thematik den Begriff „Linked Data“ geprägt hat. Die Grundannahme ist, dass der Wert und die Nützlichkeit von strukturierten Daten (RDF-ausgezeichnete Inhalte) steigt, je stärker sie mit Daten aus anderen Datenquellen verknüpft sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung skizziert den Wandel zur Wissensgesellschaft und den Bedarf an semantischen Technologien, um das Internet für Maschinen interpretierbar zu machen.

2 Grundlagen des Semantic Webs: Dieses Kapitel erläutert die technischen Kernkomponenten des Semantic Webs, darunter URI, XML, RDF, Ontologien, SPARQL sowie Mechanismen für Vertrauen und Web Services.

3 Good Practices – Semantic Web im Einsatz: Hier werden konkrete Anwendungsfälle wie Yahoo! SearchMonkey und DBpedia vorgestellt, die semantische Daten nutzen, um die Suchqualität und Datenverknüpfung zu verbessern.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Architektur des Semantic Webs zusammen und diskutiert Hürden für die massenhafte Verbreitung, wie die Notwendigkeit kritischer Massen an Daten, Datenschutzfragen und Vertrauensmechanismen.

Schlüsselwörter

Semantic Web, RDF, Ontologien, SPARQL, Linked Data, Web Services, Semantische Lücke, Wissensgesellschaft, XML, URI, Metadaten, Wissensrepräsentation, Datenvernetzung, Web 3.0, Interoperabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der technologischen Architektur und dem aktuellen Stand des Semantic Webs als Erweiterung des bestehenden Internets.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die formale Beschreibung von Datenbedeutungen, die Verknüpfung dieser Daten (Linked Data) sowie deren Einsatz in Suchmaschinen und automatisierten Web Services.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen semantischer Annotationen zur Überbrückung der semantischen Lücke zwischen Mensch und Maschine darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fundierte theoretische Analyse der IT-Architektur des Semantic Webs durchgeführt, ergänzt durch Fallbeispiele aktueller Implementierungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die technologische Basis (URI, RDF, XML, Ontologien), Ansätze zur Vertrauenssicherung (Proof, Trust) sowie das Konzept der Semantic Web Services.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie RDF, Ontologien, Linked Data, semantische Annotationen und Interoperabilität charakterisiert.

Wie unterscheidet sich RDF von XML?

Während XML primär zur Dokumentstrukturierung dient, erlaubt RDF die Beschreibung von Beziehungen in Form von Graphen, was eine präzisere, maschinenlesbare Bedeutungsverknüpfung ermöglicht.

Warum sind Ontologien für das Semantic Web wichtig?

Ontologien ermöglichen das Ziehen von logischen Schlussfolgerungen (Reasoning) über Daten und bilden eine Wissensbasis, die weit über einfache Schlagwortsuchen hinausgeht.

Welche Rolle spielt die "semantische Lücke"?

Sie beschreibt die Schwierigkeit, menschlich interpretierbare Informationen so zu kodieren, dass Computer diese ohne Bedeutungsverlust automatisch verarbeiten können.

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Details

Titel
Semantic Web - Architektur und Status Quo
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Veranstaltung
Wirtschaftsinformatik
Autor
Thomas Werres (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
40
Katalognummer
V121172
ISBN (eBook)
9783640252275
ISBN (Buch)
9783640252312
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Semantic Web Web 3.0 Linked Data RDF Ontologien Social Semantic Web
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Werres (Autor:in), 2009, Semantic Web - Architektur und Status Quo, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121172
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Leseprobe aus  40  Seiten
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