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Formen der Versorgung Demenzkranker

Wie ist der aktuelle Stand 2008?

Titel: Formen der Versorgung Demenzkranker

Hausarbeit , 2008 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marco Nikolai (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Demenz ist eine der häufigsten und folgenreichsten Krankheiten im fortgeschrittenen Alter, an der derzeit deutschlandweit ca. 1,1 Mio. Menschen leiden. Die vorliegende Arbeit untersucht die verbreitetesten aktuellen Versorgungsformen Demenzkranker. Demenzkranke brauchen im alltäglichen Leben eine individuell auf sie abgestimmte Betreuung und Pflege. Die Bildung einer lückenlosen Versorgungskette zwischen ambulanten, stationären und teilstationären Institutionen des Pflege- und Gesundheitsmarktes ist zu diesem Zweck unabdingbar. Innerhalb dieser Kette können verschiedene Versorgungsprobleme oder -lücken auftreten. Diesen ist, durch Schaffung geeigneter Versorgungskonzepte oder mit Hilfe der gesundheitspolitischen Entscheidungsträger, entgegenzuwirken, um Demenzpatienten die Chance auf ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 DIE DEMENZERKRANKUNG

2.1 Das Krankheitsbild

2.2 Häufigkeiten von Demenzerkrankungen

2.3 Betreuung und Pflege

2.3.1 Auswirkungen der Pflegereform auf die Demenzversorgung

3 ARTEN DER VERSORGUNG

3.1 Häusliche Versorgung

3.1.1 Versorgung durch Angehörige

3.1.2 Ambulante Pflegedienste

3.2 Stationäre Versorgung

3.2.1 Versorgung im Krankenhaus

3.2.2 Altenpflegeeinrichtungen

3.2.3 Hausgemeinschaften und Wohngruppen

3.2.4 Pflegeoasen

3.3 Teilstationäre Versorgung

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verbreitetesten Versorgungsformen für Demenzkranke in Deutschland, um aufzuzeigen, wie eine lückenlose Versorgungskette zwischen ambulanten, stationären und teilstationären Institutionen zum Erhalt eines würdevollen Lebens beitragen kann.

  • Analyse des aktuellen Stands der Demenzversorgung in Deutschland
  • Untersuchung der verschiedenen Pflegestrukturen (häuslich, stationär, teilstationär)
  • Bewertung der Auswirkungen der Pflegereform auf Demenzpatienten
  • Darstellung innovativer Wohnkonzepte wie Hausgemeinschaften und Pflegeoasen

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Hausgemeinschaften und Wohngruppen

Der Begriff „Hausgemeinschaft“ bezeichnet allgemein, das gemeinsame Wohnen von nicht miteinander verwandten Menschen, die sich ein Haus teilen, innerhalb dessen sie individuell ihre eigene Wohnung nutzen können. Diese Form der stationären Versorgung gehört zu den Neuesten. Sie wurde Ende der neunziger Jahre vom KDA als „vierte Generation des Pflegeheimbaus“ charakterisiert. Dieses Konzept kann generell bei allen Bewohnern von Altenpflegeinstitutionen angewandt werden, unabhängig von einer Demenzerkrankung.

In Hausgemeinschaften sind sechs bis acht Pflegebedürftige untergebracht. Der bauliche Charakter ist schlicht und zurückhaltend orientiert und soll daher die Atmosphäre eines „normalen“ Wohnungsbaus widerspiegeln. Die dementsprechend geschaffene häusliche Umgebung soll den Bewohnern ein geborgenes Gefühl liefern. Die Bewohner haben separate Zimmer inklusive Duschbad. Die Zubereitung der Mahlzeiten erfolgt gemeinsam in einer Küche im Wohn- und Essbereich. Die enge Beziehung zum Alltag bzw. der Normalität soll somit gelebt werden. Die Haushaltsführung erfolgt arbeitsteilig und dezentral. Die Bewohner sollen so selbstständig wie möglich den Haushalt führen. Bei allen durchgeführten Tätigkeiten ist jedoch stets eine ausgebildete Pflegekraft helfend zur Stelle. Sie hält sich kontinuierlich in der Hausgemeinschaft auf, strukturiert und gestaltet den Tagesablauf und dient als ständiger Ansprechpartner und Bezugsperson. Von ihr werden neben der hauswirtschaftlichen Kompetenz auch Qualitäten im sozialen und organisatorischen Bereich verlangt.

Hausgemeinschaften entwickeln ein hohes Maß an Eigendynamik und bieten dem Demenzkranken zudem eine Versorgung, die an der alltäglichen Lebensführung orientiert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Die Arbeit gibt einen Überblick über aktuelle Versorgungsformen bei Demenz und erläutert die Relevanz der Pflegereform für die Finanzierung dieser Leistungen.

2 DIE DEMENZERKRANKUNG: Dieses Kapitel definiert das Krankheitsbild der Demenz, beleuchtet statistische Häufigkeiten und beschreibt die hohen Anforderungen an die individuelle Betreuung und Pflege.

3 ARTEN DER VERSORGUNG: Es wird die Versorgungskette von der häuslichen Betreuung durch Angehörige über ambulante Dienste bis hin zu stationären Einrichtungen und modernen Wohnmodellen detailliert analysiert.

4 FAZIT: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass aufgrund individueller Bedürfnisse keine pauschale „richtige“ Lösung existiert und innovative Konzepte weiter gestärkt werden müssen.

Schlüsselwörter

Demenz, Versorgungsformen, Altenpflege, Pflegereform, häusliche Versorgung, stationäre Versorgung, Hausgemeinschaften, Pflegeoasen, Tagespflege, Gesundheitsmarkt, Betreuung, Lebensqualität, demografischer Wandel, gerontopsychiatrische Kompetenz, Pflegeversicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand und die verschiedenen Möglichkeiten der pflegerischen Versorgung von Menschen mit Demenz in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der häuslichen Pflege, ambulanten Unterstützungsangeboten, stationären Pflegeeinrichtungen sowie innovativen Wohnmodellen wie Wohngruppen und Pflegeoasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Versorgungslandschaft zu liefern und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Konzepte dazu beitragen können, Demenzpatienten ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und Zusammenstellung aktueller Versorgungskonzepte sowie rechtlicher Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Grundlagen, die Auswirkungen der Pflegereform auf die Finanzierung sowie eine detaillierte Gegenüberstellung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Demenz, Versorgungskette, Pflegereform und neue Wohnformen definieren.

Welche Rolle spielt die Pflegereform für Demenzkranke?

Die Pflegereform führt zu verbesserten monetären Leistungen, insbesondere durch die Einführung der sogenannten „Pflegestufe 0“ und erhöhte Beträge für Demenzpatienten mit eingeschränkter Alltagskompetenz.

Warum gelten Krankenhäuser als schwierig für Demenzpatienten?

Krankenhäuser sind oft auf Akutversorgung ausgerichtet; die komplexen, arbeitsteiligen Abläufe und der ökonomische Druck (DRG) verhindern häufig die notwendige individuelle, demenzspezifische Betreuung.

Was unterscheidet Hausgemeinschaften von klassischen Pflegeheimen?

Hausgemeinschaften setzen auf eine alltagsorientierte, familiäre Umgebung mit einer dezentralen Haushaltsführung und einer festen Bezugsperson, anstatt auf eine stark strukturierte, institutionelle Heimstruktur.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Formen der Versorgung Demenzkranker
Untertitel
Wie ist der aktuelle Stand 2008?
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Veranstaltung
Seminar Krankenhaus-Management
Note
1,7
Autor
Marco Nikolai (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V121180
ISBN (eBook)
9783640252404
ISBN (Buch)
9783640252541
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Formen Versorgung Demenzkranker Seminar Krankenhaus-Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Nikolai (Autor:in), 2008, Formen der Versorgung Demenzkranker, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121180
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Leseprobe aus  21  Seiten
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