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Ehe - Kontinuität und Wandel einer Institution zur gemeinsamen Lebensführung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse

Title: Ehe - Kontinuität und Wandel einer Institution zur gemeinsamen Lebensführung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 2

Autor:in: Katharina Keil (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Ehe- Kontinuität und Wandel einer Institution zur gemeinsamen Lebensführung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse“. Die Diskussion über Geschlechterverhältnisse im Seminar und ein Bericht über den Rückgang der Anzahl der Ehen in einer Zeitung bewogen mich dazu, mich genauer mit diesem Thema zu beschäftigen.
Zu „Ehe im Wandel“ ist sehr viel interessante Literatur zu finden, das Thema selbst besteht aus verschiedensten Facetten, die eine genauere Beschäftigung als lohnenswert erscheinen lassen. Aus diesen Gründen entschied ich mich für das oben genannte Thema.
Zunächst wird eine Definition des Begriffs „Ehe“ vorangestellt, gefolgt von der Institution Ehe. Im Anschluss wird der Wandel der Institution angesprochen.
Ein Schwerpunkt wurde auf das Thema Ehe früher gelegt, da es grundlegend ist, um den Wandel, den die Institution Ehe im Laufe der Jahrhunderte durchlaufen hat, auch nachvollziehen und begreifen zu können. Der Aspekt, wie Frauen und Männer heute leben, fügt sich an. Die Partnerwahl ist ein Punkt, auf den ein weiterer Schwerpunkt gelegt wurde, da er sehr interessant und im Hinblick auf jedwede Partnerschaft von zentraler Bedeutung ist. Als nächstes werden in recht ausführlicher Weise die Eheschließungsgründe bzw. die Eheschließungsbarrieren dargelegt, ein Thema, das auch heute nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat. Konfliktbewältigung und die Rolle der Frauen, sowie die Arbeitsteilung in der Ehe, beides Themen, die ausführlich im Seminar behandelt wurden, werden nun aufgegriffen.
Abschließend formuliere ich meine eigene Einschätzung und einen Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Definition von Ehe

1.2 Die Institution Ehe

2. Wandel der Institution

3. Ehe früher

4. Wie Frauen und Männer heute leben

5. Partnerwahl

6. Warum Ehe - warum nicht?

7. Konfliktbewältigung und die Rolle der Frauen

8. Arbeitsteilung in der Ehe

9. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel der Ehe als Institution zur gemeinsamen Lebensführung und analysiert, wie sich die Geschlechterverhältnisse im Kontext von veränderten gesellschaftlichen Strukturen, der Partnerwahl und der internen Arbeitsteilung entwickelt haben.

  • Historische Entwicklung und soziologische Definition der Institution Ehe
  • Einfluss des Bildungssystems und sozioökonomischer Faktoren auf die Partnerwahl
  • Wandel von traditionellen Rollenbildern hin zu Aushandlungsprozessen in Partnerschaften
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ungleiche Verteilung der Hausarbeit
  • Die Zukunft der Ehe im Vergleich zu nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Auszug aus dem Buch

5. Partnerwahl

Partnerschaften können nicht willkürlich eingegangen werden. Wer beispielsweise eine Ehe eingehen will, muss voll geschäftsfähig sein und die Volljährigkeit erreicht haben.

Auch eine sechzehnjährige Person darf eine Ehe schließen, benötigt hierzu allerdings die Erlaubnis der Eltern. Außerdem ist die Partnerwahl dadurch beschränkt, dass nächste Verwandte einander nicht heiraten dürfen. Auch Doppelehen sind in der Bundesrepublik Deutschland nicht erlaubt.

In den meisten modernen Gesellschaften ist die Partnerwahl von lokalen, familiären, ständischen und religiösen Bindungen frei, während dies in vormodernen Gesellschaften nicht der Fall war. Heute basiert die freie Partnerwahl auf Liebe und wird nicht mehr durch äußere Zwänge vorgegeben.

Während im Mittelalter, im 17., 18., und 19. Jahrhundert die Eheentscheidung von rationalen Überlegungen und äußeren Zwängen bestimmt war, wird im 20. Jahrhundert die Liebe als Grundbestandteil jeder Partnerschaft angesehen. Religiöse, rechtliche und herkunftsspezifisch getroffene Entscheidungen für einen Partner wurden seit dem 20. Jahrhundert abgelöst. Nun sind die Liebe und weitere Emotionen ausschlaggebend und die dominierenden Selektionskriterien bei der Wahl eines Partners, Liebe genügt als alleinige Legitimation einer Partnerschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Themenwahl, die auf soziologischen Diskussionen und gesellschaftlichen Veränderungen basiert, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

1.1 Definition von Ehe: Dieses Kapitel definiert die Ehe als öffentlich anerkannten Vertrag sowie als Wirtschafts- und Reproduktionsgemeinschaft.

1.2 Die Institution Ehe: Hier wird der soziologische Institutionenbegriff eingeführt und dargelegt, wie sich die Ehe durch sozialen Wandel in ihren Funktionen und Werten permanent verändert.

2. Wandel der Institution: Das Kapitel beschreibt den Übergang von kirchlich geprägten zu staatlich legitimierten Werten und die zunehmende Bedeutung der Liebe im Vergleich zu rein ökonomischen Funktionen.

3. Ehe früher: Historisch wird aufgezeigt, wie Heirat lange Zeit primär ein Mittel zur Versorgungssicherung und Fortpflanzung unter strikten sozialen Vorgaben war.

4. Wie Frauen und Männer heute leben: Eine statistische Bestandsaufnahme moderner Lebensformen, die sinkende Geburtenraten und veränderte Partnerschaftsmodelle in Deutschland aufzeigt.

5. Partnerwahl: Es wird analysiert, wie sich der Auswahlprozess von fremdbestimmten sozialen Bedingungen hin zu individuellen, von Liebe und Bildungshomogamie geprägten Kriterien gewandelt hat.

6. Warum Ehe - warum nicht?: Das Kapitel diskutiert die Gründe für eine Heirat, wie den Kinderwunsch, und beleuchtet Barrieren, die heute gegen eine Eheschließung sprechen können.

7. Konfliktbewältigung und die Rolle der Frauen: Der Fokus liegt hier auf dem Wandel der Geschlechterrollen und der zunehmenden Notwendigkeit von Aushandlungsprozessen in modernen Paarbeziehungen.

8. Arbeitsteilung in der Ehe: Dieses Kapitel befasst sich mit der Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach egalitärer Partnerschaft und der tatsächlichen, oft traditionellen Verteilung der Hausarbeit und Sorgeverantwortung.

9. Schluss: Ein resümierender Ausblick auf die sich wandelnde Bedeutung der Ehe und die mögliche künftige Dominanz nichtehelicher Lebensgemeinschaften.

Schlüsselwörter

Ehe, Soziologie, Geschlechterrollen, Partnerwahl, Institution, Liebesheirat, Arbeitsteilung, Familiengründung, Erwerbstätigkeit, Lebensformen, Sozialer Wandel, Vereinbarkeit, Reproduktion, Emanzipation, Partnerschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Ehe als Institution und analysiert, wie sich die Rahmenbedingungen für Partnerschaften und Geschlechterverhältnisse im historischen Verlauf verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte sind der Wandel der Ehe von einer ökonomischen Versorgungsinstanz hin zu einer von Emotionen geprägten Partnerschaft, die Rolle der Frau und die interne Arbeitsteilung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Kontinuitäten und Brüche der Ehe als Institution darzustellen und zu ergründen, warum moderne Paare sich heute (nicht) für eine Ehe entscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um den historischen und soziologischen Wandel der Ehe anhand von Fachliteratur und aktuellen Statistiken aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die historische Entwicklung der Partnerwahl, die Analyse heutiger Lebensstile, Heiratsgründe, Konfliktpotentiale sowie die geschlechtsspezifische Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Ehe, Geschlechterrollen, Partnerwahl, Soziologie, Arbeitsteilung und sozialem Wandel beschreiben.

Wie hat sich die Bedeutung der Partnerwahl historisch verändert?

Während die Partnerwahl früher durch äußere ökonomische Zwänge und soziale Herkunft bestimmt war, ist sie heute primär durch individuelle Zuneigung und zunehmend durch bildungshomogame Tendenzen geprägt.

Welchen Einfluss hat das Bildungssystem auf die Eheschließung?

Das Bildungssystem fördert die Entstehung homogamer Netzwerke, wodurch Menschen ähnlichen Bildungsniveaus eher zueinander finden und häufiger heiraten.

Welche Rolle spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute?

Die Vereinbarkeit bleibt eine große Herausforderung, da Hausarbeit nach wie vor stark weiblich konnotiert ist, was Frauen oft in berufliche Teilzeitlösungen zwingt.

Sind nichteheliche Lebensgemeinschaften eine ernsthafte Alternative zur Ehe?

Ja, laut der Autorin haben nichteheliche Gemeinschaften rechtlich an Bedeutung gewonnen und könnten in Zukunft für viele Paare als funktionaler Ersatz für die Ehe dienen.

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Details

Title
Ehe - Kontinuität und Wandel einer Institution zur gemeinsamen Lebensführung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Soziologie und Politologie)
Course
Liebe und Arbeit
Grade
2
Author
Katharina Keil (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V121264
ISBN (eBook)
9783640257713
ISBN (Book)
9783640260546
Language
German
Tags
Kontinuität Wandel Institution Lebensführung Berücksichtigung Geschlechterverhältnisse Liebe Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Keil (Author), 2006, Ehe - Kontinuität und Wandel einer Institution zur gemeinsamen Lebensführung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121264
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