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Kinder als spezifische Zielgruppe im Marketing

Trends, Probleme und Perspektiven

Title: Kinder als spezifische Zielgruppe im Marketing

Term Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lars Schmidt (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Wirft man einen Blick auf die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft, gelingt es nur schwer an Hand der Größe einer Zielgruppe deren Kaufkraft und Marktpotential auszumachen. Wir werden auch zukünftig immer mehr Senioren und weniger Kinder im Land haben. Dies heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass Kinder somit ein unattraktives Marktsegment sind. Das Gegenteil ist der Fall. Nur noch ein Drittel aller 6 bis 13-Jährigen haben Geschwister und somit konzentriert sich die Aufmerksamkeit, nach dem vier-zwei-eins-Schema - vierer Großmütter und -väter, dazu zweier Eltern, auf ein Einzelkind. Trotz Geburtenrückgang zeigen Studien, dass die Finanzkraft der Zielgruppe Kind jedes Jahr, im Vergleich zum Vorjahr, steigt. Dieses Jahr liegt die Summe der Finanzkraft der Kinder bei rund 5,9 Milliarden Euro. Eltern sind bereitwillig dieses Geld auszugeben. Am liebsten geben sie es natürlich aus, wenn ihnen suggeriert wird, dass sie ihrem Kind damit etwas Gutes tun – wie z.B. eine extra Portion Milch (Milchschnitte von Ferrero). Der Großteil der Marketingmaßnahmen sollte die Kinder direkt und freundlich ansprechen und nicht ebenso für die Eltern konzipiert sein. Hat man die Kinder für sich gewonnen, hat man die halbe Miete. Denn repräsentativen Umfragen zur Folge werden die Hälfte der Kinderwünsche, meist Markenwünsche, von den Eltern erfüllt. Um mit Kindern richtig zu kommunizieren, muss eine feine Segmentierung erfolgen. Alter und Geschlecht genügen bei Weitem nicht mehr als Abgrenzung. Weiterhin sollte nach Gesinnung und kognitiver Entwicklung der Kinder unterschieden werden. Kinder reifen immer früher, sie werden selbstständiger und verfügen freier über ihr Taschengeld... Die Kinder lieben Marken. Der Auftritt jeder Marke muss zu ihr passen. Generell gilt, dass das Internet kein Tummelplatz ist. Die erste Werbepflicht sollte Glaubwürdigkeit und Feingefühl lauten. Zudem zählt die richtige Melange von Distanz und Einfühlungsvermögen. Schreibt man sich dies als Unternehmen nicht auf die Fahnen, rauscht die Werbung mit Volldampf an den Adressaten vorbei...

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marketingstrategie

2.1 Marktsegmentierung

2.2 Zielgruppe Kinder

2.2.1 Demografie

2.2.2 Abgrenzung der Zielgruppe Kind

3. Kindermarketing in der Milleniumsgeneration

3.1 Kinder als Käufer und Kaufbeeinflusser

3.2 Markenbewusstsein der Kinder

3.2.1 Bedeutung für die Märkte und Unternehmen

3.2.2 Anforderungen an die Marketer und Unternehmen

3.3 Konsequenzen für das Marketing

3.3.1 Konsumverhalten und Werbewirkung

3.3.2 Marketing-Mix

4. Cyberkinder – „Wo ist der Cursor in meinem Buch?“

5. Trends und Probleme

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Hausarbeit analysiert die Rolle von Kindern als eigenständige Zielgruppe im modernen Marketing. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch veränderte Konsumgewohnheiten, Mediennutzung und frühes Markenbewusstsein Kinder gezielt ansprechen können, ohne dabei ethische Aspekte und die elterliche Kaufentscheidungskompetenz zu vernachlässigen.

  • Demografische Entwicklung und ihre Auswirkungen auf das Kindermarketing
  • Methoden der Marktsegmentierung bei Kindern
  • Einfluss von Kindern auf Kaufentscheidungen der Familie (Kaufbeeinflusser)
  • Markenaufbau und Markenbindung bei der jungen Zielgruppe
  • Die Rolle des Internets als Medium der neuen "Cyberkinder"

Auszug aus dem Buch

3.1 Kinder als Käufer und Kaufbeeinflusser

Dürfen Kinder selbst einkaufen? Blickt man in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland 16 Jahre in die jüngste Vergangenheit zurück, findet man ein treffendes Beispiel für Unerfahrenheit im Umgang mit Konsum. Nach dem Fall der Mauer wurde die gesamte westdeutsche Marketing-Maschinerie auf Ostdeutschland losgelassen, mit dem Ergebnis, dass heutzutage deutlich mehr ostdeutsche Haushalte überschuldet sind. Der Punkt ist: Konsum muss erlernt werden, wie auch alles andere. Dies könnte als Rechtfertigung dienen, denn Alter schützt vor Fehlern nicht. Irgendwann sind selbst die Kleinsten erwachsen und müssen zwangsläufig ihre trial and error Erfahrungen mit Produkten machen.

Studienergebnisse korrespondieren mit dem Trend zur Erziehung der Kinder zur frühen Selbstständigkeit. 79 Prozent aller 10 bis 13-Jährigen dürfen sich kleiden wie sie wollen, 75 Prozent der Kinder diesen Alters bestimmen die Einrichtung ihrer Zimmer selbst und ebenfalls 79 Prozent verfügen frei über ihr Taschengeld. Im Gegensatz zur Anzahl der Selbsteinkäufer, wird der Kaufeinfluss auf die Eltern mit zunehmendem Alter geringer. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass ältere Kinder ihre Eltern bei deren Einkäufen weniger begleiten. Aber auch das Phänomen der Akzeleration ist hieran nicht unschuldig. Kinder reifen immer früher, somit wird auch die Bravo immer jünger und bereits 9-Jährige sind veranlasst vom Beziehungskarussell der Daily Soaps zu träumen. Anders ausgedrückt: Die Mädchen tapezieren ihre Zimmerwände immer früher mit Boy Group-Postern und Pferdeposter müssen weichen. Bei den Jungen muss Käpt´n Iglo schon zum Hightech U-Boot-Kommandanten mutieren, um angesagt zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den frühen Kontakt von Kindern mit Marken und ihre wachsende Bedeutung als Zielgruppe und Beeinflusser von Kaufentscheidungen in der Familie.

2. Marketingstrategie: In diesem Kapitel werden Grundlagen des zielgruppenorientierten Marketings sowie die demografischen und psychografischen Merkmale der Zielgruppe Kinder erörtert.

3. Kindermarketing in der Milleniumsgeneration: Das Kapitel analysiert die Rolle von Kindern als aktive Konsumenten und beschreibt, wie Marken durch spezifische Ansprache und den Marketing-Mix Bindungen aufbauen.

4. Cyberkinder – „Wo ist der Cursor in meinem Buch?“: Hier wird die zunehmende Bedeutung des Internets als Informations-, Kommunikations- und Download-Medium für Kinder sowie die damit verbundenen Risiken behandelt.

5. Trends und Probleme: Dieses Kapitel betrachtet aktuelle Entwicklungen wie den "Crossover"-Medienkonsum und reflektiert die Problematik des Kreativitätsmangels sowie die ethischen Herausforderungen des Marketings.

6. Fazit: Das Fazit fasst die drastischen Veränderungen der kindlichen Lebenssituation zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, Kinder künftig als informierte und eigenständige Marktteilnehmer ernst zu nehmen.

Schlüsselwörter

Kindermarketing, Zielgruppe Kinder, Markenbindung, Konsumverhalten, Kaufbeeinflusser, Marktsegmentierung, Media-Kids, Online-Verhalten, Markenbewusstsein, demografischer Wandel, Werbewirkung, Taschengeld, Cyberkinder, Markenführung, Konsumterror.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Kindern als Zielgruppe für das Marketing und untersucht, wie Marken heute die junge Generation erfolgreich ansprechen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Marktsegmentierung, die psychografische Abgrenzung der Zielgruppe Kind, die Rolle von Kindern als Kaufbeeinflusser sowie die Nutzung moderner Medien wie dem Internet.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Kinder ein bedeutendes Marktsegment darstellen und welche Besonderheiten bei der zielgruppengerechten Kommunikation und Produktplatzierung beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien zum Konsum- und Medienverhalten von Kindern, ergänzt durch die Analyse von Branchenbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Strategien der Marktsegmentierung, das frühe Markenbewusstsein, die Konsequenzen für den Marketing-Mix und den Einfluss der Digitalisierung auf das kindliche Konsumverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Kindermarketing, Markenbindung, Kaufbeeinflusser, Zielgruppe Kinder und die Rolle des Internets als Medium der neuen Generation.

Warum ist das "vier-zwei-eins-Schema" für das Marketing relevant?

Dieses Schema beschreibt die Konzentration von Ressourcen – vier Großeltern und zwei Eltern – auf meist ein Einzelkind, was die Finanzkraft dieser spezifischen Zielgruppe trotz Geburtenrückgang erhöht.

Welche Rolle spielt die Verpackung im Kindermarketing?

Die Verpackung ist ein elementarer Faktor für den Verkaufserfolg am Point of Sale, da Kinder bei der Produktauswahl stark auf visuelle Anreize, Logos und eine kindgerechte Gestaltung reagieren.

Warum wird im Fazit von "Cyberkindern" gesprochen?

Der Begriff unterstreicht, dass die heutige Generation einen selbstverständlichen Zugang zum Internet hat, was das Marketing vor neue Herausforderungen hinsichtlich der Kanalwahl und der Werbepräsenz stellt.

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Details

Title
Kinder als spezifische Zielgruppe im Marketing
Subtitle
Trends, Probleme und Perspektiven
College
Leipzig University of Applied Sciences
Course
Studienschwerpunkt Marketing
Grade
1,0
Author
Lars Schmidt (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V121422
ISBN (eBook)
9783640258307
ISBN (Book)
9783640260553
Language
German
Tags
Kinder Zielgruppe Marketing Studienschwerpunkt Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lars Schmidt (Author), 2006, Kinder als spezifische Zielgruppe im Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121422
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