Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Engineering - Mechanical Engineering

Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung nach der Norm ISO/TS 16949

Title: Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung nach der Norm ISO/TS 16949

Project Report , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Martin Siedentopf (Author)

Engineering - Mechanical Engineering
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit den letzten Jahren steigen zunehmend die Qualitätsanforderungen für serienreife Produkte.
Gerade in der Automobilindustrie wird dabei ein hoher Wert auf Kundenzufriedenheit und Zuverlässigkeit gelegt.
Um der Automobilindustrie weltweit ein genaueres Bild seiner Zulieferer zu vermitteln, wurde die Norm ISO/TS 16949 veröffentlicht.
Die technische Spezifikation ISO/TS 16949 vereint alle Qualitätsnormen bzw. – forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagement in sich.
Durch die Zertifizierung nach ISO/TS 16949 erfüllt ein Unternehmen automatisch die Anforderungen und grundlegenden Erwartungen der Automobilindustrie, mit dem Ziel, Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu erfüllen.
Welche Phasen ein Produkt von der Kundenanfrage bis zur Serienteilreife durchläuft und was dabei speziell im Entwicklungsprozess geschieht, soll anhand der Ausarbeitung deutlich werden.
Ziele der Untersuchung sind die Erfassung der Abläufe im Entwicklungsprozess von Produkten für die Automobilindustrie nach der ISO/TS 16949, sowie die Umsetzung der Norm im Unternehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die technische Spezifikation ISO/TS 16949

2.1 Gültigkeit, Ziele und Anwendungsbereich

2.2 Die Produktrealisierung nach der ISO/TS 16949

2.3 Umsetzungen der ISO/TS 16949 in der Mitec Automotive AG

3 Die Phasen des Produktentwicklungsprozesses für die Automobilindustrie

4 Die Designverifizierung im Entwicklungsprozess

4.1 Schwerpunkte der Designverifizierung

4.2 Designverifizierung eines Ausgleichswellen – Systems für einen Kunden der Automobilindustrie

4.3 Untersuchungsbericht des Ausgleichswellen – Systems zur Designverifizierung

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anforderungen an Zulieferer der Automobilindustrie im Kontext der Produktrealisierung gemäß der Norm ISO/TS 16949. Ziel ist es, die spezifischen Abläufe im Entwicklungsprozess sowie deren praktische Umsetzung in einem Unternehmen anhand eines konkreten Fallbeispiels zu verdeutlichen und zu analysieren.

  • Normative Grundlagen der ISO/TS 16949 für Zulieferbetriebe
  • Strukturierung der Produktrealisierung und Entwicklungsprozesse
  • Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen (PRIMAS-Handbuch)
  • Methoden der Designverifizierung (FMEA, FEM, Dauerlauftests)
  • Fehleranalyse und konstruktive Optimierung von Bauteilen

Auszug aus dem Buch

4.2 Designverifizierung eines Ausgleichswellen – Systems für einen Kunden der Automobilindustrie

Die Firma Mitec Automotive AG fertigt Zulieferkomponenten für die Automobilindustrie, insbesondere Ausgleichswellensysteme zur Geräuschminimierung von Motoren. Das Ausgleichswellensystem ist meistens direkt mit der Kurbelwelle über Zahnräder oder Kettenräder verbunden und läuft mit doppelter Drehzahl der Kurbelwelle. Durch gezielt positionierte Massen an den Ausgleichswellen werden Schwingungen der Kurbelwelle ausgeglichen und der Motor läuft geräuschärmer. Aufgebaut ist das in diesem Punkt beschriebene Ausgleichswellen – System aus zwei Ausgleichswellen, die jeweils mit einem am Motor angeschraubten Lagerbock und durch Lagertaschen im Motorblock gelagert sind. Dabei unterscheidet man die beiden Wellen in Einlass- und Auslasswelle. Die Auslasswelle liegt auf der Auslassseite des Motors. „Die Auslassseite ist die Motorseite, auf der die Abgase in den Auslasskrümmer gelangen. Moderne Motoren trennen Auslass- und Einlassseite, haben also Querstromzylinderköpfe. Das hat den Vorteil, dass sich das angesaugte Frischgemisch durch die Abgaswärme nicht aufheizt, was Füllungsverluste zur Folge hätte.“ In ihrem Aufbau sind beide Wellen unterschiedlich. Die Einlasswelle besitzt an einem Ende ein aufgepresstes Zahnrad (Abbildung 3), die Auslasswelle ein aufgepresstes Kettenrad (Abbildung 4). Das Kettenrad treibt die Auslasswelle direkt über eine mit der Kurbelwelle verbundene Kette an. Das Zahnrad der Einlasswelle wird über ein zweites Zahnrad getrieben. Dieses zweite Zahnrad ist mit einem Kettenrad zusammengefügt und über eine Kette mit der Kurbelwelle verbunden. Durch das eingebaute zweite Zahnrad wird eine gegenläufige Drehrichtung der Ausgleichswellen erreicht. Dies ist in Abbildung 5 zu sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Qualitätsanforderungen in der Automobilindustrie und führt in das Ziel der Arbeit ein, die normgerechten Abläufe im Produktentwicklungsprozess zu untersuchen.

2 Die technische Spezifikation ISO/TS 16949: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, Ziele und Anwendungsbereiche der Norm ISO/TS 16949 sowie deren spezifische Umsetzung bei der Mitec Automotive AG mittels des PRIMAS-Managementsystems.

3 Die Phasen des Produktentwicklungsprozesses für die Automobilindustrie: Hier werden die prozessualen Schritte von der Kundenanfrage über das Lastenheft bis zur Serienteilfreigabe und der Prototypenentwicklung detailliert dargestellt.

4 Die Designverifizierung im Entwicklungsprozess: Das Kapitel behandelt die Bedeutung der Designverifizierung zur Erfüllung von Kundenanforderungen und dokumentiert anhand eines Fallbeispiels die Untersuchung eines Ausgleichswellensystems.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Bedeutung einheitlicher Qualitätsstandards und der Vorteile, die ein konsequentes Prozessmanagement nach ISO/TS 16949 für den Zulieferer bietet.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, ISO/TS 16949, Produktrealisierung, Qualitätsmanagement, Designverifizierung, Ausgleichswelle, Mitec Automotive AG, PRIMAS, FMEA, Prozessentwicklung, Dauerlauftest, Serienteilfreigabe, Lastenheft, Fertigungsprozess, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Erfassung und Analyse der Anforderungen an Zulieferer der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung gemäß der Norm ISO/TS 16949.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Qualitätsmanagement nach ISO/TS 16949, die Strukturierung von Produktentwicklungsprozessen und die praktische Designverifizierung technischer Komponenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Abläufe im Entwicklungsprozess von Automobilprodukten transparent zu machen und aufzuzeigen, wie ein Unternehmen diese normativen Anforderungen in die Praxis integriert.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Neben der theoretischen Analyse der Normgrundlagen werden praxisorientierte Verfahren wie Design-FMEA, FEM-Berechnungen und die Auswertung von Dauerlauftests und Messberichten angewendet.

Welche Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der ISO/TS 16949, die Phasen des Entwicklungsprozesses sowie eine detaillierte Designverifizierung am Beispiel eines Ausgleichswellensystems.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Prozessorientierung, Qualitätssicherung, Serienfreigabe und konstruktive Fehleranalyse.

Wie wurde die Designverifizierung am konkreten Bauteil durchgeführt?

Die Verifizierung erfolgte durch Dauerlauftests beim Kunden, anschließende Demontage und eine detaillierte messtechnische Untersuchung der Bauteiloberflächen und Lagerstellen im Unternehmen.

Warum ist das PRIMAS-Handbuch für die Mitec Automotive AG von Bedeutung?

Es dient als zentrales Instrument, um die komplexen Anforderungen der ISO/TS 16949 auf die unternehmensspezifischen Belange anzupassen und allen Beschäftigten als Richtlinie für normgerechtes Handeln zur Verfügung zu stehen.

Welche Rolle spielt die Fehlerursachenforschung bei Ausgleichswellen?

Sie ist essenziell, um bei Verschleißerscheinungen (wie dem "Fressen" durch Ölsieb-Verschmutzung) konstruktive Schwachstellen zu identifizieren und durch Prozessänderungen, wie etwa das Entgraten von Bohrungen, künftig zu vermeiden.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung nach der Norm ISO/TS 16949
Grade
1,6
Author
Martin Siedentopf (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V121460
ISBN (eBook)
9783640261161
Language
German
Tags
Erfassung Aufgaben Zulieferern Automobilindustrie Rahmen Produktrealisierung Norm ISO/TS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Siedentopf (Author), 2008, Erfassung der Aufgaben von Zulieferern der Automobilindustrie im Rahmen der Produktrealisierung nach der Norm ISO/TS 16949, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121460
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint