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Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Einfluss von Konfrontation und Involviertheit auf Vorsorgeverhalten und Risikoabsicherung

Titel: Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Einfluss von Konfrontation und Involviertheit auf Vorsorgeverhalten und Risikoabsicherung

Hausarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Robin Scharfenberg (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt die Pflegebedürftigkeit in Deutschland über die Fragestellung „Inwieweit führt die zunehmende
Konfrontation mit dem Risiko Pflegebedürftigkeit zu einem veränderten Vorsorgeverhalten und zu einer veränderten Risikoabsicherung bei künftig alt werdenden Generationen?“. Im Zuge der demografischen Entwicklung, der Zunahme von Multimorbidität sowie des Anstiegs an gerontopsychiatrischen Erkrankungen ist davon auszugehen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen ansteigen wird.

Pflegebedürftigkeit wird in Deutschland – mit Verabschiedung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes - seit dem 1. Januar 2017 gemäß § 14 Abs. 1 SGB XI wie folgt definiert: „Pflegebedürftig […] sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen.“ Pflegebedürftig ist, wer „körperliche, kognitive, psychische oder gesundheitliche Belastungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen“ kann. Darüber hinaus muss die Pflegebedürftigkeit „auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate [...] bestehen.“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Pflegebedürftigkeit

2.1 Definition

2.2 Anzahl pflegebedürftiger Personen

2.3 Langzeitprävalenz der Pflegebedürftigkeit

3 Ausgewählte Studien

3.1 Gesundheitsmonitor

3.2 Feld- und Methodenbericht

4 Ergebnisse der Studien

4.1 Pflegeerfahrung nach Altersgruppen

4.2 Berufliche Tätigkeit und Pflegeerfahrung

4.3 Pflegeerfahrung und Familienstand

4.4 Informiertheit über das Thema „Pflege“

4.5 Einstellung zur familialen Pflege

4.6 Unterstützung im Alltag

4.7 Vorsorgeverhalten

4.8 Bereitschaft zusätzlicher Absicherung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die zunehmende Konfrontation und Involviertheit mit dem Risiko der Pflegebedürftigkeit das Vorsorgeverhalten sowie die Bereitschaft zur Risikoabsicherung in der deutschen Bevölkerung beeinflusst.

  • Demografischer Wandel und Zunahme von Pflegebedürftigkeit
  • Einfluss von Pflegeerfahrungen auf Einstellungen zur familialen Pflege
  • Informiertheitsgrad der Bevölkerung zum Thema Pflege
  • Vorsorgeverhalten und Barrieren bei der privaten Absicherung
  • Bereitschaft zu zusätzlicher finanzieller Vorsorge im Alter

Auszug aus dem Buch

4.1 Pflegeerfahrung nach Altersgruppen

Weit mehr als die Hälfte der befragten Personen gaben im Rahmen der Bevölkerungsumfrage 2012 an, bereits mit dem Thema „Pflege und Pflegebedürftigkeit“ in Kontakt gekommen zu sein. Jeder fünfte hat zu einem früheren Zeitpunkt bereits ein Familienmitglied versorgt oder pflegt derzeit einen Angehörigen oder eine nahestehenden Person. Von diesen insgesamt 363 Befragten mit Pflegeerfahrung waren 211 Frauen, d.h. dass die Angehörigenpflege in Deutschland ein weibliches Gesicht hat: 24 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer sind oder waren Pflegende. Die Zahl derer ohne Pflegeerfahrung verteilt sich jedoch gleich auf den weiblichen und männlichen Teil. Wie in Abbildung 2 deutlich wird, sind am stärksten die 50- bis 64-Jährigen in die Pflege involviert, gefolgt von den 65- bis 79-Jährigen. (Kuhlmey et al., 2013, S. 16-17).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung thematisiert den Anstieg der Pflegebedürftigkeit infolge demografischer Veränderungen und definiert die Fragestellung zur Veränderung des Vorsorgeverhaltens.

2 Pflegebedürftigkeit: Dieses Kapitel erläutert den gesetzlichen Pflegebedürftigkeitsbegriff, die aktuelle demografische Entwicklung und die Langzeitprävalenz des Pflegerisikos.

3 Ausgewählte Studien: Hier werden die methodischen Grundlagen der untersuchten Datenquellen, insbesondere des Gesundheitsmonitors, dargelegt.

4 Ergebnisse der Studien: Dieser Hauptteil analysiert empirische Daten zu Pflegeerfahrung, Informiertheit, Einstellungen zur Pflege und dem tatsächlichen Vorsorgeverhalten.

5 Fazit: Die abschließende Zusammenfassung konstatiert, dass trotz gestiegener Informiertheit keine flächendeckende Bereitschaft zur privaten finanziellen Absicherung gegen das Pflegerisiko besteht.

Schlüsselwörter

Pflegebedürftigkeit, Vorsorgeverhalten, Risikoabsicherung, Gesundheitsmonitor, Angehörigenpflege, Pflegestärkungsgesetz, Demografischer Wandel, Pflegeerfahrung, familiale Pflege, private Vorsorge, Gesundheitswesen, Altersvorsorge, Informiertheit, Langzeitprävalenz, Pflegeversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der persönlichen Konfrontation mit Pflegebedürftigkeit und der individuellen Vorsorgeplanung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wissensstand zur Pflege, die Einstellung zur familialen Pflege sowie die Bereitschaft zur privaten finanziellen Absicherung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, ob ein höheres Maß an Erfahrung und Auseinandersetzung mit der Pflegebedürftigkeit tatsächlich zu einem proaktiven Vorsorgeverhalten führt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Auswertung von Daten aus repräsentativen Bevölkerungsumfragen des „Gesundheitsmonitors“ aus den Jahren 2004 und 2012.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die demografische Ausgangslage, die Pflegeerfahrung nach Gruppen, den Grad der Informiertheit und die Bereitschaft zu zusätzlichen finanziellen Leistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Pflegebedürftigkeit, Vorsorgeverhalten, Risikoabsicherung, Angehörigenpflege und der demografische Wandel.

Wie hat sich der Informiertheitsgrad über das Thema Pflege über die Jahre verändert?

Der Vergleich der Daten von 2004 und 2012 zeigt, dass das subjektive Wissen und die Informiertheit über das Thema Pflege in der Bevölkerung signifikant zugenommen haben.

Welche Rolle spielt die familiale Pflege im Bewusstsein der Befragten?

Die Befragten haben eine positive Grundhaltung zur familialen Pflege und erwarten im Alter vorwiegend Unterstützung durch die Familie, wobei auch die Akzeptanz professioneller Dienste wächst.

Warum gibt es trotz gestiegener Informiertheit kaum mehr private Vorsorge?

Die Ergebnisse zeigen, dass zwar eine prinzipielle Bereitschaft zur Vorsorge existiert, die Mehrheit jedoch nicht bereit ist, nennenswerte zusätzliche Beiträge dafür zu leisten.

Welcher Beweggrund ist laut Studie am stärksten für eine private Absicherung?

Der Hauptbeweggrund für die Befragten, privat für den Pflegefall vorzusorgen, ist der ausdrückliche Wunsch, möglichst lange in der eigenen Häuslichkeit verbleiben zu können.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Einfluss von Konfrontation und Involviertheit auf Vorsorgeverhalten und Risikoabsicherung
Hochschule
Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Note
1,3
Autor
Robin Scharfenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V1214624
ISBN (PDF)
9783346656520
ISBN (Buch)
9783346656537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Pflegebedürftigkeit Konfrontiertheit Involviertheit Risikoabsicherung Demografie demografische Entwicklung Gesundheitsmonitor Pflegeerfahrung Pflegestärkungsgesetz Pflegebedürftigkeitsbegriff Vorsorgeverhalten SGB XI
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robin Scharfenberg (Autor:in), 2018, Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Einfluss von Konfrontation und Involviertheit auf Vorsorgeverhalten und Risikoabsicherung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214624
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Leseprobe aus  18  Seiten
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