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Motivation im Sportunterricht

Title: Motivation im Sportunterricht

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 10 Punkte

Autor:in: Lisa Sangmeister (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Alle machen mit im Sportunterricht, sind konzentriert bei der Sache, trainieren um die
gestellte Bewegungsaufgabe zu lösen, da sie sich die Bewegungsaufgabe auch
selbst stellen und fasziniert davon sind: ein Wunschtraum? Die Realität sieht häufig
anders aus: einige Schüler sind motiviert bei der Sache, doch andere sitzen samt
Entschuldigung auf der Bank. Ist es überhaupt möglich, dass alle mitmachen? Ich
werde mich mit der Frage beschäftigen, wie es zu schaffen ist, dass möglichst viele
mitmachen. Doch dieses Mitmachen sollte im Idealfall nicht nur körperlicher Natur
sein, die Schüler sollen auch geistlich und emotional aktiv bei der Sache sein.
Der Ausdruck Beweg-Gründe bezeichnet in diesem Kontext die Triebfedern, die
Menschen dazu bewegen sich sportlich zu betätigen.
Um Motive oder Beweg-Gründe für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, muss
man sich im Klaren sein, aus welchen Motiven Menschen, insbesondere Jugendliche
Sport treiben. Dabei muss man auch das aktuelle Bewegungsleben der Jugendlichen
beachten. Nur unter Beachtung dieser Motive kann man die Schülerinnen und
Schüler wirklich erreichen, daher werde ich diese Motive kurz darstellen.
Im Folgenden werde ich auf mehrperspektivischen Unterricht eingehen, welcher
bestrebt ist die genannten Motive oder Beweg-Gründe in sich zu vereinen.
Schließlich soll die grundlegende Fragestellung behandelt werden: Wie ist als
Lehrkraft möglich die Schülerinnen und Schüler zu motivieren? Bezüglich der
Motivation werde ich bewusst nur knapp auf motivationspsychologische Definitionen,
Untersuchungen, Befragungen etc. eingehen. Mir geht es eher um die
sportdidaktische Praxis und ich werde in diesem Sinne praktische Tipps und
Beispiele zur Förderung der Motivation aufführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 SINN IM SPORTUNTERRICHT

2.1 Beweg-Gründe – Die Vielfalt sportlichen Sinns

2.2 Mehrperspektivischer Sportunterricht

3 MOTIVATION SCHAFFEN

3.1 Grundideen zur Förderung der Motivation

3.2 Die didaktische Praxis: Beispielprojekt

4 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale sportdidaktische Herausforderung, wie Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht so motiviert werden können, dass sie nicht nur physisch, sondern auch emotional und geistig aktiv teilnehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Einbeziehung der persönlichen Motive der Jugendlichen und den Einsatz eines mehrperspektivischen Ansatzes ein subjektiver Sinn im Sport erfahren werden kann.

  • Die Analyse der verschiedenen Beweg-Gründe von Jugendlichen im Sport.
  • Die Bedeutung eines mehrperspektivischen Sportunterrichts zur Förderung der Handlungsfähigkeit.
  • Methodische Grundideen zur Steigerung der Eigenmotivation im Unterricht.
  • Die Gestaltung von Unterricht als subjektiv sinnvolle Angelegenheit für die Lernenden.
  • Praxisbeispiele zur Umsetzung von motivierenden Unterrichtsvorhaben.

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundideen zur Förderung der Motivation

Das Mitspracherecht bezüglich der Wahl der Inhalte beziehungsweise der Themen des Sportunterrichts ist ein wichtiges Kriterium, damit die Schüler den Sportunterricht als eigene Angelegenheit erleben und Spaß am Bewegen haben.

Ralf Laging sagt hierzu, dass „kein Vorhaben gelingen kann und für die Schülerinnen und Schüler zu einem Gewinn führt, wenn nicht ihre Eigenwelt und ihre Beweggründe des Lernens darin vorkommen“. (Laging, 2006, S.103)

Daher spielt das Mitspracherecht der Schülerinnen und Schüler bei der Themenwahl eine wichtige Rolle, da den diesen dadurch vermittelt wird, dass ihre Interessen und Ideen ernst genommen werden, und dass der Sportunterricht um sie persönlich geht. Die Aufgabe der Lehrkraft besteht darin, die Wünsche und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ernst zu nehmen und gleichzeitig ihrer pädagogischen Verantwortung nachzukommen. Das bedeutet, dass die Lehrkraft den Wünschen der Schülerinnen und Schüler nicht blind entsprechen sollte, sondern sich auch mit ihnen auf weiterführende Themen verständigen sollte (vgl. Brodtmann/Kugelmann, 2002, S.9).

Des Weiteren sollte man bei der Themenwahl das aktuelle Bewegungsleben der Schülerinnen und Schüler nicht außer Acht lassen. So könnte man an Projekttagen moderne Sportarten behandeln, wie beispielsweise Breakdance oder Skateboard. An solchen Projekttagen können Schülerinnen und Schüler, die in solchen Bereichen Kompetenzen haben, die Lehrtätigkeit zumindest teilweise übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch diese Lehrtätigkeit Verantwortung und damit Selbstbewusstsein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung, Schülerinnen und Schüler nachhaltig für den Sport zu motivieren und stellt die zentrale Frage nach der Schaffung von subjektiv bedeutsamen Beweg-Gründen.

2 SINN IM SPORTUNTERRICHT: Dieses Kapitel erörtert die Paradoxie des schulischen Sportunterrichts und führt die Vielfalt der sportlichen Sinngehalte sowie den mehrperspektivischen Ansatz als Lösungsweg ein.

3 MOTIVATION SCHAFFEN: Hier werden praktische Strategien vorgestellt, um durch Mitbestimmung, Individualisierung und eine authentische Vorbildrolle der Lehrkraft Motivation im Sportunterricht zu fördern.

4 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Erfahrung von subjektivem Sinn durch den Sport gegenüber der rein technischen Ausführung von Bewegungsabläufen priorisiert werden sollte, um dauerhafte Begeisterung zu wecken.

Schlüsselwörter

Motivation, Sportunterricht, Beweg-Gründe, mehrperspektivischer Unterricht, Schulsport, Handlungsfähigkeit, Individualisierung, Mitbestimmung, Sinngebung, pädagogische Perspektiven, Jugendliche, Eigenmotivation, Unterrichtsgestaltung, Sportpädagogik, Schüleraktivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sportdidaktischen Fragestellung, wie Lehrkräfte im Sportunterricht die Motivation der Schülerinnen und Schüler steigern können, indem sie den Sport für diese als persönlich relevante und sinnvolle Angelegenheit erfahrbar machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Motivationspsychologie im Sport, der mehrperspektivische Sportunterricht, die Bedeutung von Mitbestimmung und individueller Sinnstiftung sowie die Rolle der Lehrkraft als motivierendes Vorbild.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, praktische Konzepte aufzuzeigen, wie Jugendliche trotz des Pflichtcharakters von Schulsport Freude an der Bewegung entwickeln und ihre eigenen Motive in den Unterricht einbringen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoriegeleitete Aufarbeitung sportpädagogischer Fachliteratur und verknüpft diese mit didaktischen Praxisbeispielen zur Veranschaulichung der Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, warum Schüler Sport treiben, wie Unterricht mehrperspektivisch gestaltet werden kann, um heterogene Interessen zu bedienen, und wie durch offene Unterrichtsformen Eigenverantwortung gefördert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Motivation, Beweg-Gründe, mehrperspektivischer Sportunterricht und Sinnstiftung definieren.

Welche Rolle spielt der Lehrer bei der Motivationsförderung?

Die Lehrkraft agiert als Berater und Vorbild, das durch eigenes Mitmachen, authentisches Interesse an den Bedürfnissen der Schüler und das Zulassen von Freiräumen die Motivation maßgeblich beeinflussen kann.

Warum ist das Beispielprojekt „Fang den Schnatz!“ für die Arbeit relevant?

Es dient als praktisches Modell dafür, wie fächerübergreifende Ansätze und die Berücksichtigung von Alltagskultur der Jugendlichen (in diesem Fall Harry Potter) den Sportunterricht als "eigene Angelegenheit" begreifbar machen.

Wie geht die Autorin mit dem Leistungsaspekt im Sportunterricht um?

Die Autorin betont, dass die Perfektion der Bewegung nicht das Ziel sein sollte. Vielmehr plädiert sie für die Individualisierung von Anforderungen, um auch weniger begabten Schülern Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

Wie wird die Paradoxie des Sportunterrichts definiert?

Sie beschreibt den Widerspruch, dass Sport in der Freizeit meist freiwillig erfolgt, im Schulsport jedoch als Pflichtfach mit Notendruck wahrgenommen wird, was die subjektive Sinnstiftung erschweren kann.

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Details

Title
Motivation im Sportunterricht
College
University of Marburg  (Institut für Sportwissenschaft und Motologie)
Course
Bewegen, wahrnehmen, handeln
Grade
10 Punkte
Author
Lisa Sangmeister (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V121561
ISBN (eBook)
9783640261246
ISBN (Book)
9783640261444
Language
German
Tags
Motivation Sportunterricht Bewegen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Sangmeister (Author), 2007, Motivation im Sportunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121561
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