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Resilienzmanagement. Die Bewältigung von Krisen und Belastungen der Corona-Pandemie in Organisationen

Titel: Resilienzmanagement. Die Bewältigung von Krisen und Belastungen der Corona-Pandemie in Organisationen

Hausarbeit , 2022 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Valentin Rübensal (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den unter den Begriff "Resilienz" fallenden Kompetenzen eines Arbeitnehmers beziehungsweise einer Organisation im Hinblick auf die Bewältigung von Krisen und Belastungen am Beispiel der anhaltenden Corona-Pandemie.

Hierfür sollen grundlegende theoretische Ausführungen den Fachbegriff "Resilienz" definieren und einordnen sowie anhand eines Modells veranschaulichen. Auf Basis dieser Theorie soll dann ein praktisch anwendbares Konstrukt zu Förderung von Resilienz im organisationalen Kontext entwickelt und bewertet werden. Anschließend folgt die kritische Beleuchtung der Kernaspekte dieses betrieblichen Resilienzmanagements und der Identifikation von Hürden bei der Umsetzung. Abschließend folgt ein Blick auf künftige Entwicklungen des Themenbereichs Resilienz.

Veränderungen beginnen dort, wo Organisationen mit ihren etablierten Abläufen an Grenzen stoßen. Jedes Unternehmen stabilisiert mittel- oder längerfristig bestimmte Abläufe und formelle wie informelle Normen. Kommunikationswege, Hierarchien und Vernetzungen im Alltagsbetrieb sind bekannt und anerkannt, die Werte und geltenden Ansichten verinnerlicht. Dieser Zustand stellt in gewisser Weise das Gleichgewicht dar, welches die Basis effektiven, schnellen und zielgerichteten Handelns bietet. Kontinuierlich hochwertige Ergebnisse sind nur möglich, wenn im Unternehmen möglichst viel automatisiert und vereinheitlicht wird.

Doch durch interne Veränderungen, wie durch Personalfluktuation oder Änderungen betrieblicher Regelungen, oder äußere Einflussfaktoren, wie den gesellschaftlichen Wandel und globale Phänomene, kommt dieser Zustand ins Ungleichgewicht. Bestehende Strukturen werden ineffektiv oder unbrauchbar und das Unternehmen steht unter Zugzwang.

Die psychische Belastung durch den Beruf ist zweifelsohne gestiegen, dies spiegelt sich jedoch nicht in den Zahlen neuester Gesundheitsberichte wider. Reporte verzeichnen keine Steigerung der gemeldeten depressiven Symptome und anderer Auswirkungen von Belastung durch Stress. Zudem sind entgegen der allgemeinen Erwartung viele Unternehmen wesentlich optimistischer. Dies ist in beiden Fällen wohl darauf zurückzuführen, dass Einzelpersonen und auch Organisationen ihre eigene Robustheit entdeckt und erlebt haben.

Doch woher stammt diese Widerstandsfähigkeit? Wodurch wird sie beeinflusst?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau dieser Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs Resilienz

2.2 Veranschaulichung anhand Belastung-Beanspruchungs-Modells

2.3 Zusammenfassung der Theorie

3. Erarbeitung eines Konzeptes zur Entwicklung der individuellen und organisationalen Widerstandsfähigkeit

3.1 Skizzierung der Rahmenpunkte

3.2 Vorgehen und Evaluierung des Konzeptes

4. Diskussion

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Resilienz als entscheidende Kompetenz für Arbeitnehmer und Organisationen, um krisenbedingte Belastungen – illustriert am Beispiel der Corona-Pandemie – erfolgreich zu bewältigen und gestärkt aus diesen hervorzugehen.

  • Theoretische Fundierung und Abgrenzung des Resilienzbegriffs
  • Analyse von Belastungs-Beanspruchungs-Modellen
  • Entwicklung eines praxisnahen Resilienzkonzepts für Unternehmen
  • Diskussion von Hürden und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung
  • Bedeutung von Führungskultur und gesundheitsorientiertem Management

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs Resilienz

Begibt man sich auf die Suche nach dem Wort Resilienz stellt man relativ schnell fest, dass sich dieses Thema ansteigender Beliebtheit erfreut. Herausforderungen und Belastungen zu trotzen, wird gerade in einer von Wandel und Schnelllebigkeit geprägten Arbeitswelt immer wichtiger. Arbeitnehmer wollen sich selbst vor Überforderung und Stress schützen und ihre Freude am Beruf erhalten. Demgegenüber steht wiederum der Anpassungs- und Erfolgsdruck unserer modernen Wettbewerbsgesellschaft. Erbrachte Leistungen und eindeutig messbare Zahlen regieren wirtschaftliche Diskussionen und der menschliche Faktor kommt dabei leider häufig zu kurz.

Doch die Arbeits- und Gesundheitsforschung zeigt auch, dass immer mehr Unternehmen das Personal als die wichtigste aller betrieblicher Ressourcen anerkennen und versuchen, diese zu erhalten und zu fördern. Aus diesem Grund gewinnt Resilienz in gesundheitsorientierten Organisationen immer mehr an Bedeutung.

Der Begriff entstammt dem lateinischen Wort Resilire, welches vor allem als „zurückspringen“ oder „abprallen“ definiert werden kann. Biologisch oder chemisch steht der Ausdruck für die Verformbarkeit eines Stoffes.

Überträgt man diese naturwissenschaftlichen Ansätze in die Personalpolitik, so kann man Resilienz als Robustheit oder Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Belastungen definieren. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet bezeichnet Resilienz aber auch die Toleranz von Systemen gegenüber Störungen, weil die Wirkung äußerer Einflüsse durch eine psychisch und physisch stabilere Einstellung auch von vornherein abgemildert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmenden Herausforderungen in einer sich wandelnden Arbeitswelt und definiert Resilienz als Antwort auf krisenbedingte Belastungsfaktoren.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Definition von Resilienz, grenzt sie von verwandten Konzepten ab und veranschaulicht sie mittels des Belastungs-Beanspruchungs-Modells.

3. Erarbeitung eines Konzeptes zur Entwicklung der individuellen und organisationalen Widerstandsfähigkeit: Hier wird ein konkretes Konzept für ein betriebliches Resilienzmanagement entworfen, das von der Planung über die IST-Analyse bis hin zur Implementierung reicht.

4. Diskussion: Dieser Teil kritisiert und hinterfragt die Kernaspekte des betrieblichen Resilienzmanagements, insbesondere die Rolle der Führungskultur und die Notwendigkeit eines positiven Mindsets.

5. Ausblick: Der Ausblick betrachtet die zukünftige Relevanz von Resilienz für Organisationen angesichts unvorhersehbarer globaler Entwicklungen und Krisen.

Schlüsselwörter

Resilienz, Gesundheitsmanagement, Belastungs-Beanspruchungs-Modell, Arbeitswelt, Stressbewältigung, Organisationale Widerstandsfähigkeit, Führungskultur, Corona-Pandemie, Personalpolitik, Ressourcen, Kompetenzentwicklung, Krisenmanagement, Mitarbeiterbindung, Anpassungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Resilienz und untersucht, wie Arbeitnehmer und Organisationen durch gezielte Maßnahmen widerstandsfähiger gegen Krisen und berufliche Belastungen werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Fundierung des Resilienzbegriffs, das Belastungs-Beanspruchungs-Modell sowie die praktische Entwicklung von Förderkonzepten für betriebliche Resilienz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein praktisch anwendbares Konstrukt zur Förderung der individuellen und organisationalen Widerstandsfähigkeit zu entwickeln und dessen Bedeutung für den Unternehmenserfolg aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender arbeits- und gesundheitspsychologischer Studien und Modelle, die auf den aktuellen Kontext der Pandemie angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung und die konkrete Skizzierung eines Management-Konzepts, inklusive Vorgehensweisen zur Planung, Erhebung und Implementierung von Maßnahmen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Resilienz, betriebliches Gesundheitsmanagement, Krisenbewältigung und Organisationsentwicklung definieren.

Wie unterscheidet sich Resilienz laut Autor von Selbstwirksamkeit?

Während sich Selbstwirksamkeit meist auf spezifische, aufgabenbezogene Kontrollüberzeugungen bezieht, beschreibt Resilienz eine allgemeinere Robustheit gegenüber Stress und die Fähigkeit, aus Krisen zu lernen.

Warum wird die Rolle der Führungskraft so stark betont?

Führungskräfte wirken als Katalysatoren und Multiplikatoren; sie setzen durch ihre Vorbildfunktion das notwendige Mindset und gestalten das Betriebsklima maßgeblich mit.

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Details

Titel
Resilienzmanagement. Die Bewältigung von Krisen und Belastungen der Corona-Pandemie in Organisationen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,3
Autor
Valentin Rübensal (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
24
Katalognummer
V1215780
ISBN (PDF)
9783346661265
ISBN (Buch)
9783346661272
Sprache
Deutsch
Schlagworte
resilienzmanagement bewältigung krisen belastungen corona-pandemie organisationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Valentin Rübensal (Autor:in), 2022, Resilienzmanagement. Die Bewältigung von Krisen und Belastungen der Corona-Pandemie in Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1215780
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Leseprobe aus  24  Seiten
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