Alternativenergien als Teil einer effizienten nachhaltigen Entwicklung


Seminararbeit, 2008
22 Seiten, Note: 1.0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung für nachhaltige Entwicklung
2.1. Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?
2.2. Bildung als Element nachhaltiger Entwicklung

3. Energieversorgung im Sinne nachhaltiger Entwicklung
3.1. Fossile Energieträger
3.2. Erhöhter Energiebedarf
3.3. Steigende Umweltverschmutzung und „Treibhauseffekt“
3.4. Alternative Kraftstoffe und erneuerbare Energien
3.4.1. Biodiesel
3.4.2. Flüssiggas
3.4.3. Erdgas
3.4.4. Wasserstoff
3.4.5. Methanol
3.4.6. Solarenergie/ Photovoltaik
3.4.7. Bioenergie
3.4.8. Wasserkraft
3.4.9. Geothermie (Erdwärme)
3.5. Qualitätskriterien für einen Unterricht im Sinne der nachhaltigen Entwicklung

4. Wie sehen Österreicher und Österreicherinnen die derzeitige Energieversorgung?
4.1. Durchführung der Leitfadeninterviews
4.2. Ergebnisse der Leitfadeninterviews

5. Zusammenfassende Betrachtung der Recherchen

6. Literatur:

1. Einleitung

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Nachhaltigkeit der Bildung“ habe ich mich nach kurzer Überlegung für das Thema Alternativenergien entschieden, weil ich denke, dass es ein sehr aktuelles Problem in unserer Gesellschaft darstellt und uns alle betrifft. Außerdem interessiert mich das Thema, da ich selbst vorher noch wenig darüber wusste.

Die Menschen heutzutage sind an Luxus gewöhnt. Alle wollen immer mehr und mehr. Man muss ständig mobil sein, man braucht Handys, Fernseher, Autos, usw. Der Mensch hat sich von der Elektrizität abhängig gemacht und könnte ohne die ständige Versorgung durch Energie nicht mehr überleben. Dabei denkt niemand daran, dass unsere Energiereserven nach und nach zu Ende gehen und dass wir uns all diesen Luxus vielleicht bald gar nicht mehr leisten können. Viele können sich jetzt schon kein Auto mehr leisten, da die Treibstoffpreise dermaßen angestiegen sind – und das ist nur der Anfang.

In meiner Arbeit habe ich nun recherchiert wie die aktuelle Situation ausschaut, was wir alle zu einer Verbesserung der Lage beitragen können, um weitere Einbußen zu verhindern und welche Alternativen uns zur Verfügung stehen. Außerdem habe ich verschiedene Personen zum Thema Energiesparen und erneuerbare Energien befragt und ihre Aussagen in dieser Arbeit dargestellt.

Ich möchte anmerken, dass das Thema sehr umfangreich ist und ich nicht alle Aspekte bearbeiten konnte, da dies den Rahmen dieser Arbeit bei weitem gesprengt hätte.

2. Bildung für nachhaltige Entwicklung

Dieses Kapitel soll Aufschluss darüber geben, was nachhaltige Entwicklung bedeutet. Es soll deutlich werden, dass diese Nachhaltigkeit bereits in der Schule als allumfassendes Thema aufgegriffen werden sollte, um tatsächlich die Gegenwart und Zukunft beeinflussen zu können. In diesem Kapitel erläutere ich die Tatsache, dass alles was wir jetzt tun oder nicht tun Auswirkungen auf später hat.

2.1. Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?

Der Begriff meint, dass wir unsere Ressourcen in einer Art nutzen sollen, wodurch Umwelt und die Menschen, auch die späteren Generationen nicht gefährdet werden. Man unterscheidet:

- Ökologisch nachhaltige Entwicklung: Die natürliche Lebensbasis soll gesichert werden.
- Sozial nachhaltige Entwicklung: Wir tragen auch Verantwortung für benachtteiligte Bevölkerungsgruppen.
- Ökonomisch nachhaltige Entwicklung: Die Wirtschaft soll so organisiert werden, dass langfristig die Lebensqualität für alle gesichert werden kann.
- Institutionell-politische Dimension: Die Gesellschaft soll auch in der Lage sein Problemlagen zu reflektieren.

Fortschritte erreicht man durch Einbezug verschiedenster Vorstellungen und Interessen. Gesellschaftliche Lern- und Gestaltungsprozesse sollten ebenfalls Teil einer nachhaltigen Entwicklung sein (vgl. Rauch 2004, S. 1-5).

2.2. Bildung als Element nachhaltiger Entwicklung

So sollte nachhaltige Entwicklung auch Bestandteil einer allgemeinen Bildungsaufgabe der heranwachsenden Generation sein, die diese befähigt sich mit der Welt auseinanderzusetzen und reflexiv an der Gestaltung einer zukunftsorientierten Gesellschaft mitzuwirken (vgl. Rauch 2004, S. 5).

Der Vorläufer der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen ist die Umwelterzeihung. Dieser Begriff existiert seit rund 45 Jahren. Die Umwelterziehung soll den Schüller sensibel für die Umwelt machen und ihm die grundlegendsten ökologischen Probleme vertraut machen und die damit verbunden biologischen, ökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verständlich machen. Der Schüler soll ethische Wertvorstellungen entwickeln, Handlungskompetenz entwickeln und zu gesellschaftlichen Mittun angeregt werden. Verwirklicht werden können diese Prinzipien anhand von speziellen Unterrichtsformen, wie Projektunterricht, Lehrausgänge, selbstständige Experimente und Recherchen (vgl. Rauch 2008, S. 1-2).

In den letzten Jahren entstand nach mehreren Umstrukturierungen ein völlig neues Konzept – die Bildung für Nachhaltigkeit. Sie besteht aus einem Zusammenschluss von Ökologie, Ökonomie, sozialen, politischen und ethischen Dimensionen. Hiernach sei es wichtig den Schülern und Schülerinnen Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Diese wird in acht Teilelemente aufgeteilt:

- Vorausschauend Denken
- Interdisziplinäres Problemlösen
- Planungskompetenz
- Kooperation zwischen den Kulturen
- Empathisches Handeln
- Motivationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Reflexion

Im Konkreten mein Bildung für nachhaltige Entwicklung sich mit Fragen darüber zu beschäftigen, wie sich unsere Zukunft nachhaltig gestalten lässt. Es geht darum Situationen richtig zu bewerten und zu analysieren und kooperativ mit anderen zusammenzuarbeiten (vgl. Rauch 2008, S. 5-6).

3. Energieversorgung im Sinne nachhaltiger Entwicklung

Anschließend an die bisherigen Ausführungen habe ich es mir zum Thema gemacht unsere Energieversorgung als Teil der nachhaltigen Entwicklung zu untersuchen, da meiner Meinung nach Veränderungen auf diesem Sektor, die wohl größtmöglichen Auswirkungen für die Zukunft haben könnten und die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit unseres Tuns für die nachfolgenden Generationen hier am besten dargestellt werden kann.

Auf dem Sektor der Energieversorgung kommt es derzeit verstärkt zu Wandlungsprozessen. Man versucht in die Zukunft zu blicken und Veränderungen zugunsten einer umeltbewussteren Energieversorgungen zu schaffen. Die bisherige Politik wird nun nach und nach von einer mehr auf Nachhaltigkeit basierenden Politik abgelöst.

Weltweit steigt der Energiebedarf zusehends durch den enormen Bevölkerungszuwachs, durch die Industrialisierung, sowie die Globalisierung. Durch die Nutzung von Erdöl- und Erdgas-Vorkommen wird zusehends die Umwelt belastet und es kommt zu Klimaproblemen. Nicht zu vergessen, dass die fossilen Ressourcen langsam zu Ende gehen. Die Nutzung von Atomenergie birgt enorme Risiken, denn die strahlenden Abfallprodukte werden noch viele nachfolgende Generationen belasten.

Deswegen versucht man nun immer mehr alternative Energien zu nutzen, was im Sinne der „Nachhaltigkeit“ einen großen Wert hat.

Eine große Rolle spielen dabei erneuerbare Energien, die sich innerhalb ihrer Nutzungsdauer wieder regenerieren. Dazu zählen Sonnen- und Bioenergie, Wind- und Wasserkraft, sowie Erdwärme. Die Nutzung dieser Energiequellen belastet die Umwelt nicht. Diese Energien haben zwar ein riesiges Potential, stehen heute aber noch nicht im vollen Maß zur Verfügung (vgl. Geitmann 2005, S.11-14).

3.1. Fossile Energieträger

Früher wurde zur Energiegewinnung vorwiegend Holz und die daraus gewonnene Holzkohle verwendet. Erst im Altertum wurde die Braun- und Steinkohle entdeckt. Diese fossilen Energieträger, auch Erdöl und Erdgas, brauchten Jahrmillionen um ihre heutige Form anzunehmen. Dabei wurde der in der Atmosphäre vorhanden Kohlenstoff in Pflanzen und Tieren gebunden und schließlich in tiefer gelegenen Erdschichten eingeschlossen. So verringerte sich der damalige Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre. Seit dem 18. Jahrhundert werden diese Rohstoffe wieder verwendet und so der entzogene Kohlenstoff wieder an die Atmosphäre abgegeben. Das Problem ist, dass die heutigen Lebensformen sich nicht so schnell an diesen nun wieder höheren Kohlenstoffanteil anpassen können. Außerdem wird durch diese Rückführung auch das Klima verändert und somit die Umwelt beeinflusst. Dieser eigentlich arglose Vorgang stört also das natürliche Gleichgewicht unserer Umwelt. So suchten die Menschen des 20. Jahrhunderts nach alternativen Energien und entdeckten die Kernenergie. Zwar sind dadurch hohe Energiemengen aus wenig gewonnen worden, doch es traten schnell Entsorgungs- und Gesundheitsprobleme auf, die auch noch nachfolgende Generationen belasten werden. Man war in einer Sackgasse angelangt.

Die Rückkehr zu Erdöl und Erdgas birgt jedoch nach wie vor zwei Nachteile. Sie sind umweltschädlich und nur begrenzt vorhanden (vgl. Geitmann 2005, S. 14-16).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Alternativenergien als Teil einer effizienten nachhaltigen Entwicklung
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Bildung für Nachhaltigkeit und Ökologisierung
Note
1.0
Autor
Jahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V121601
ISBN (eBook)
9783640262205
ISBN (Buch)
9783640262335
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alternativenergien, Teil, Entwicklung, Bildung, Nachhaltigkeit
Arbeit zitieren
Kerstin Schatzig (Autor), 2008, Alternativenergien als Teil einer effizienten nachhaltigen Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121601

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