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Gewalt und gewaltpräventive Maßnahmen im schulischen Bereich

Title: Gewalt und gewaltpräventive Maßnahmen im schulischen Bereich

Seminar Paper , 2009 , 25 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Kerstin Schatzig (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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LehrerInnen sind häufig überfordert, wenn es an ihrer Schule um das Thema Gewalt geht. Sie wissen häufig nicht, wie sie reagieren sollen, wenn es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in ihren Klassen oder am Schulhof kommt. Es reicht nicht die SchülerInnen zu ermahnen und mit Strafen zu drohen. Hier muss schon viel früher angesetzt werden, um solche Auseinandersetzungen überhaupt erst zu verhindern. Genau diesen Punkt habe ich nun zum Thema meiner Seminararbeit gemacht und mir folgende Fragen gestellt: Was bedeutet Gewalt eigentlich? In welcher Form kann sie in Erscheinung treten? Wo findet man Ursachen für gewalttätiges Handeln? Wie kann man in der Schule präventiv tätig werden?
Das Thema Peer-Gruppe spielt im Leben eines Heranwachsenden eine enorm wichtige Rolle. Deswegen berichte ich in einem Kapitel kurz über die Peer-Mediation, die meiner Meinung nach eine gelungene Methode ist Konflikte zu bewältigen.

Da auch die sexuelle Gewalt nach wie vor in unserer Gesellschaft präsent ist, habe ich mich umgeschaut, was in Schulen zu diesem Thema gemacht wird und bin auf ein interessantes Projekt gestoßen – „Mein Körper gehört mir“. Es scheint sehr wichtig, dass auch die Schule in diese Richtung arbeitet und deswegen werde ich später näher auf das Projekt eingehen.

Im letzten Kapitel habe ich mich noch kurz mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt, weil ich denke, dass es unzählige SchülerInnen gibt, die darunter leiden und nur in wenigen Fällen Hilfe von außen zu erwarten habe

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Formen und Definitionen von Gewalt

2.1 Klärung und Abgrenzung des Begriffes

2.2 Erscheinungsformen

2.2.1 Personale oder direkte Gewalt:

2.2.2 Strukturelle oder indirekte Gewalt:

3. Ursachen für gewalttätiges Handeln

3.1 Historische Vorbilder

3.2 Anlage, Umwelt, Selbst

3.3 Gewalt in der Schule – Gesellschaftliche, familiäre und schulische Veränderungen

4. Möglichkeiten der Gewaltprävention im schulischen Bereich

4.1 Primärpräventive Maßnahmen

4.1.1 Gestaltung der Schule

4.1.2 Orientierung der Lerninhalte an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler

4.1.3 Vermeiden von Leistungsdruck und Schulversagen

4.1.4 Die Gemeinschaft fördern und die Beziehungen zwischen Lehrern/ Lehrerinnen und Schülern/ Schülerinnen verbessern

4.1.5 Soziale Kompetenz

4.1.6 Grenzen setzen und gemeinsam Regeln aufstellen

4.1.7 Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen außerschulischen Partnern

4.1.8 LehrerInnen-Fortbildung

4.1.9 Der Projektunterricht

4.1.10 Gewaltpräventive Spiele

4.2 Sekundärpräventive Maßnahmen

4.2.1 Gezielte Beobachtung

4.2.2 Erwünschte Verhaltensweisen aufbauen

4.2.3 Unerwünschte Verhaltensweisen abbauen

4.3 Peer-Mediation

4.4 Prävention gegen sexuelle Gewalt – „Mein Körper gehört mir“

5. Mobbing

5.1 Was bedeutet Mobbing?

5.2 Mögliche Ursachen

5.3 Interventionen

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Gewalt im schulischen Kontext und erörtert präventive sowie intervenierende Strategien, um ein positives und sicheres Lernumfeld zu schaffen, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Schulen gewaltpräventiv agieren können.

  • Formen und Definitionen von Gewalt
  • Ursachenforschung bei gewalttätigem Handeln
  • Primärpräventive Maßnahmen im Schulleben
  • Methoden der Sekundärprävention
  • Umgang mit Mobbing im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

4.1.6 Grenzen setzen und gemeinsam Regeln aufstellen

Es ist sehr wichtig, dass es in der Schule ein deutliches Regelsystem für inakzeptables, aber auch erwünschtes Verhalten gibt. Dieses System muss für die Kinder verständlich und nachvollziehbar sein. Auch hier kann man die SchülerInnen aktiv miteinbeziehen, indem man sie gemeinsam im Klassenverband über Verhaltensregeln nachdenken lässt.

Die Lehrperson muss bei Regelverstößen konsequent handeln und die Maßnahmen setzen, die sie vorgegeben hat. Sonst wirkt sie schnell unglaubwürdig. Auch das Lehrpersonal untereinander sollte sich darüber einig sein (vgl. Auer 2001, S.66-67).

Eine Methode, um zu einem gemeinsamen Regelsystem zu kommen, ist die „Schneeballmethode“. Die SchülerInnen erarbeiten zuerst in Einzelarbeit eine gewisse Anzahl von Vorschlägen, die schließlich in Kleingruppen gesammelt, diskutiert und auf einer Liste festgehalten werden. Anschließend werden mehrere Kleingruppen zu Großgruppen zusammengefasst, die sich wiederrum durch Diskussion auf die wichtigsten gemeinsamen Punkte einigen. Die Ergebnisse aller Gruppen werden dann ihm Plenum besprochen und es wird eine endgültige Liste erstellt. Die meisten SchülerInnen sind mit dem Ergebnis dieser Methode zufrieden, da sie selbst am Prozess mitgewirkt haben (vgl. Melzer/Schubarth/Ehninger 2004, S.170).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Gewalt und die Überforderung von Lehrkräften, woraus sich die Notwendigkeit für präventive Ansätze ergibt.

2. Formen und Definitionen von Gewalt: Dieses Kapitel differenziert zwischen Aggression und Gewalt und klassifiziert Erscheinungsformen in personale und strukturelle Gewalt.

3. Ursachen für gewalttätiges Handeln: Hier werden historische, genetische und gesellschaftliche Einflussfaktoren analysiert, die zur Entwicklung von Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen beitragen.

4. Möglichkeiten der Gewaltprävention im schulischen Bereich: Das umfangreiche Kapitel beschreibt Strategien zur Primär- und Sekundärprävention, von der Schulgestaltung bis hin zu speziellen Projekten wie Peer-Mediation.

5. Mobbing: Dieser Abschnitt definiert Mobbing als strategisches Schikanieren und diskutiert mögliche Ursachen sowie notwendige Interventionen durch Lehrpersonen.

6. Schlusswort: Das Schlusswort betont die Dringlichkeit, nicht wegzuschauen und die Verantwortung für ein gewaltfreies Miteinander in Schule und Gesellschaft gemeinsam zu übernehmen.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Schule, Aggression, Mobbing, Primärprävention, Sekundärprävention, Peer-Mediation, soziale Kompetenz, Schulalltag, Konfliktbewältigung, Pädagogik, Gewaltformen, Schulklima, Erziehung, Verhaltensregeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das Auftreten von Gewalt im schulischen Bereich und stellt verschiedene Konzepte und Maßnahmen vor, mit denen Schule präventiv gegen Gewalt vorgehen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die Definition von Gewaltformen, die Ursachenforschung, präventive Maßnahmen im schulischen Umfeld sowie spezifische Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen Überblick über wirksame Strategien zur Gewaltprävention zu geben, um das Schulklima zu verbessern und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Modelle und praktische Ansätze aus der Pädagogik und Sozialarbeit zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Gewaltursachen und die detaillierte Darstellung von konkreten Präventionsmaßnahmen, unterteilt in primär- und sekundärpräventive Handlungsfelder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewaltprävention, schulische Intervention, soziale Kompetenz und Mobbing-Bewältigung charakterisiert.

Wie kann die „Schneeballmethode“ bei der Regelaufstellung helfen?

Sie fördert die Akzeptanz von Regeln, da SchülerInnen durch den partizipativen Prozess vom Einzelentwurf bis zur Großgruppe selbst an der Gestaltung des Verhaltenskodex mitwirken.

Warum ist laut der Autorin Kooperation für die Prävention so entscheidend?

Die Autorin argumentiert, dass Gewalt nicht allein durch die Schule gelöst werden kann, sondern eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und der Gesellschaft notwendig ist, um ein konsistentes Werte- und Normensystem zu vermitteln.

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Details

Title
Gewalt und gewaltpräventive Maßnahmen im schulischen Bereich
College
Klagenfurt University  (Erziehungswissenschaften)
Course
Schule und Soziale Arbeit
Grade
1.0
Author
Kerstin Schatzig (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V121602
ISBN (eBook)
9783640295388
ISBN (Book)
9783640301362
Language
German
Tags
Gewalt Maßnahmen Bereich Schule Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Schatzig (Author), 2009, Gewalt und gewaltpräventive Maßnahmen im schulischen Bereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121602
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