Wer kennt das nicht? Ein Prüfungstermin steht kurz bevor und man wird nervös. Eigentlich ist man gut vorbereitet und es ist schließlich nicht die erste Prüfung die man bisher in seinem Leben machen musste. Trotzdem kann man nichts gegen das Herzklopfen, das Kribbeln im Bauch und die eiskalten, schwitzenden Hände machen. Und da ist wieder dieses Gefühl – die Angst. Sie kommt jedes Mal und man kann einfach nichts dagegen tun. Es ist die Angst Fehler zu machen, die Angst zu versagen, die Angst, dass der Kopf plötzlich leer wird und man kein Wort herausbekommt, obwohl man eigentlich gut vorbereitet ist.
Inhaltsverzeichnis
1. DIE ANGST VOR DER ANGST
1.1. WAS IST ANGST EIGENTLICH?
1.2. DAS GESELLSCHAFTLICHE PROBLEM MIT DER ANGST
1.3. WIE KÖNNEN SCHÜLER DER ANGST VORBEUGEN UND SICH BESSER AUFS LERNEN KONZENTRIEREN?
1.3.1. Wirf alles in die Sorgen - Box
1.3.2. Die Schläfenklopfer – Übung
1.3.3. Die Angst – Ade – Übung
1.3.4. Die Lichtatmen - Methode
1.3.5. Der Gedanken – Wischer
1.3.6. Der Lernspaziergang
1.3.7. Das Lernplakat
1.3.8. Das Diktatjogging
2. ZUSAMMENFASSUNG
3. LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der psychologischen Erscheinung der Schul- und Prüfungsangst bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, das Phänomen der Angst zu definieren, ihre gesellschaftlichen Ursachen zu beleuchten und praktische, kinesiologische Lösungsansätze aufzuzeigen, die Schülern helfen, ihre Konzentrationsfähigkeit zu stärken und Ängste erfolgreich abzubauen.
- Definition und Erscheinungsformen von Angst
- Gesellschaftliche Faktoren und Tabuisierung von Angst
- Psychosomatische Auswirkungen bei Schulkindern
- Praktische Übungen zur Angstbewältigung und Lernförderung
- Bedeutung von elterlicher Anerkennung und Vertrauen
Auszug aus dem Buch
1.3.1. Wirf alles in die Sorgen - Box
Wenn Kinder Sorgen haben kann man ihnen das Angebot machen alle ihre Sorgen regelmäßig auf Papier zu bringen und diese Zettel in eine so genannte Sorgenbox zu werfen. Anschließend brauchen sie nicht mehr dran zu denken, da sie es ja aufgeschrieben haben. Alle 2 Tage sollen die Kinder sich nun ihre notierten Sorgen durchlesen und sie werden erfreut sein, wie viele davon nicht eingetroffen sind. Um das zu feiern, sollen sie nun einen kleinen Freudentanz aufführen und dabei hüpfend mit dem Ellbogen das gegenüberliegende Knie berühren, immer abwechselnd.
Diese Aufgabe verbessert die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften. Die Kinder werden mit der Zeit merken, wie entspannend es ist, nicht ständig über die eigenen Sorgen nachzudenken und einfach einmal abzuschalten. Viele Probleme lösen sich bereits, wenn man einfach nicht mehr darüber nachdenkt. Die meisten Sorgen, die wir uns machen sind unbegründet, aber kleinere und größere Probleme werden immer wieder in unserem Alltag auftauchen, doch wir können lernen damit umzugehen (vgl. Tumpold/Wechdorn/Feichtenberger 1997, S. 12 – 13).
Zusammenfassung der Kapitel
1. DIE ANGST VOR DER ANGST: Einführung in das psychologische Phänomen der Angst vor der Angst und Klärung grundlegender Definitionen sowie der physiologischen Schutzmechanismen des Körpers.
1.1. WAS IST ANGST EIGENTLICH?: Wissenschaftliche Einordnung von Angst als natürliche menschliche Reaktion auf drohende Gefahr und subjektive Bedrohungslagen.
1.2. DAS GESELLSCHAFTLICHE PROBLEM MIT DER ANGST: Analyse der sozialen Stigmatisierung von Angst und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung und psychosomatische Gesundheit.
1.3. WIE KÖNNEN SCHÜLER DER ANGST VORBEUGEN UND SICH BESSER AUFS LERNEN KONZENTRIEREN?: Vorstellung konkreter kinesiologischer Übungen und Strategien zur Förderung von Selbstvertrauen und Konzentration im schulischen Kontext.
2. ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Betrachtung der Rolle des Elternhauses bei der emotionalen Stärkung von Kindern und Fazit zur praktischen Anwendung der vorgestellten Angstbewältigungsmethoden.
3. LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Fachliteratur zur Vertiefung der Thematik.
Schlüsselwörter
Schulangst, Prüfungsangst, Angstbewältigung, Kinesiologie, Lernstrategien, Konzentration, Kindesentwicklung, Selbstvertrauen, psychosomatische Symptome, Stressbewältigung, Erziehung, Sorgenbox, ganzheitliches Lernen, Schulalltag, Elternhaus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Phänomen der Schul- und Prüfungsangst und bietet praktische Ansätze, wie Kinder durch kinesiologische Methoden und eine unterstützende Umgebung ihre Ängste bewältigen können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Angst, dem gesellschaftlichen Umgang mit Angstgefühlen bei Kindern und der Vermittlung von konkreten Übungen zur Steigerung der Lernleistung und Entspannung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch einfache Techniken lernen können, sich von lähmender Prüfungsangst zu befreien und mit mehr Vertrauen an ihre Lernaufgaben heranzugehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse psychologischer und kinesiologischer Fachquellen, um daraus handlungsorientierte Übungen für den Schulalltag abzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe zur Entstehung von Angst erläutert als auch eine Sammlung praktischer Methoden wie die "Sorgen-Box", das "Lichtatmen" oder das "Diktatjogging" detailliert vorgestellt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Schulangst, Kinesiologie, Selbstvertrauen, Lernstrategien und Angstbewältigung.
Warum wird die "Sorgen-Box" als Methode empfohlen?
Sie dient dazu, Gedanken zu externalisieren, um den Kopf für das Lernen frei zu bekommen und durch das spätere Durchlesen zu erkennen, dass viele Sorgen unbegründet sind.
Welche Rolle spielt die Bewegung bei den vorgestellten Methoden?
Bewegung, wie beim "Lernspaziergang" oder "Diktatjogging", hilft dabei, Blockaden im Gehirn zu lösen und die Konzentrationsfähigkeit durch die Integration beider Gehirnhälften zu fördern.
- Arbeit zitieren
- Kerstin Schatzig (Autor:in), 2006, Die Angst vor der Angst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121614