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Bilder des Glaubens in der Mediengesellschaft. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht

Título: Bilder des Glaubens in der Mediengesellschaft. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2002 , 134 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Magdalena Linne (Autor)

Teología - Teología práctica
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Es gibt genügend Anlass, Bilder im Religionsunterricht zum Thema zu machen. Offenbar ist es für viele Lehrer zu einem verdrießlichen Geschäft geworden, Stunde für Stunde Texte zu interpretieren und deren Problemvorgaben zu diskutieren. Für SchülerInnen kann es attraktiver sein, wenn es etwas zu sehen gibt, besonders wenn es professionell von Fernseh- und Illustriertenleuten, von Fotoagenturen, Filmregisseuren und Werbeteams gemacht ist.

Wir sind seit der Geburt rund um die Uhr von Bildern umgeben; wir träumen und denken sogar in Bildern. Das Medium Bild wird für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt. Aber wie viele Bilder nehmen wir wirklich wahr? An vielen laufen wir vorbei, ohne sie aufzunehmen. Sie sind einfach da, überall. Aber welchen Einfluss haben sie auf uns? Wir wissen alle um die besondere Macht der Bilder. „Das letzte wird ein Bild sein, kein Wort. Vor den Bildern sterben die Wörter“ , äußerte Christa Wolf in „Kassandra“. Doch welche Bilder werden das sein? Und welchen Einfluss hat die Bilderflut der heutigen Massenmedien auf den Umgang der Jugendlichen mit Bildern des Glaubens?

Die vorliegende Arbeit beschreibt Ansätze, die die Beantwortung der gestellten Fragen möglich machen sollen. Dabei wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in der Behandlung des Themas fast ausschließlich nur gemalte Bilder der christlichen Kunst Berücksichtigung finden. Eine der Bedeutung von Photos gerechtwerdenden Betrachtung im vorliegenden Kontext würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und wird aus diesem Grund ausgelassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Bilder des Glaubens

1.1. Die Bedeutung von Kunst und Gebrauchsfelder von Bildern

1.2. „Du sollst Dir kein Bildnis machen“- Bilderverbot und Bilderstreit

1.3. Das Verhältnis von Bild und Wort

1.4. Die Funktionen von Bildern

1.5. Die Bedeutung von Bildern für den Glauben

2. Bilder des Glaubens im Kontext einer Mediengesellschaft

2.1. Die Bedeutung von Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen

2.2. Einflüsse von Fernsehen und anderen Bildmedien auf Kinder und Jugendliche

2.3. Die nachteiligen Auswirkungen der Medien auf Kinder und Jugendliche

2.4. Die Einstellung der Kinder und Jugendlichen gegenüber Bildern der Kunst bedingt durch die mediale Wirkung

2.5. Der Ansatz einer wahrnehmungs- und symbolorientierten Medienpädagogik

3. Bildtheologie und Bilddidaktik

3.1. Zur Geschichte der Bilddidaktik

3.2. Wahl der Bilder

3.3. Umgang mit Bildern im Religionsunterricht

3.4. Bildbegegnung und Bildinterpretation

3.5. Methoden der Bildbetrachtung mit Kindern und Jugendlichen

4. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht

4.1. Didaktische Überlegungen und Vorschläge für die Grundschule zu dem Bild von Chagall „Mose vor dem brennenden Dornbusch“

4.1.1. Sachinformation – Exegetische Überlegungen

4.1.2. Wahl und Bedeutung des Bildes

4.1.3. Informationen zum Künstler

4.1.4. Zu den Bildern von Marc Chagall

4.1.5. Bildinterpretation

4.1.6. Vorschläge zur Bilderschließung und Bildbearbeitung im Religionsunterricht

4.1.6.1. Rahmenbedingungen

4.1.6.2. Begründung der Thematik

4.1.6.3. Inhaltliche Aspekte

4.1.6.4. Didaktische Überlegungen

4.1.6.5. Mögliche Lernziele

4.1.6.6. Methodische Aspekte

4.1.6.7. Bausteine für die Bildbearbeitung

4.1.6.8. Allgemeine Bausteine für die Unterrichtseinheit

4.2. Didaktische Überlegungen und Vorschläge für die Sekundarstufe I zu dem Bild von Grünewald „Die Auferstehung Christi“

4.2.1. Sachinformation – Exegetische Überlegungen

4.2.2. Die Auferstehung in der christlichen Bildtradition

4.2.3. Wahl und Bedeutung des Bildes

4.2.4. Informationen zum Künstler

4.2.5. Bildinterpretation

4.2.6. Vorschläge zur Bilderschließung und Bildbearbeitung im Religionsunterricht

4.2.6.1. Rahmenbedingungen

4.2.6.2. Begründung der Thematik

4.2.6.3. Inhaltliche Aspekte

4.2.6.4. Didaktische Überlegungen

4.2.6.5. Mögliche Lernziele

4.2.6.6. Methodische Aspekte

4.2.6.7. Bausteine für die Bildbearbeitung im Religionsunterricht

4.2.6.8. Weitere Bausteine für die Bildbearbeitung im Religionsunterricht

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den Einsatz von Bildern der christlichen Kunst im Religionsunterricht. Das Hauptziel besteht darin, Kriterien für eine sinnvolle Bildauswahl zu entwickeln, um das Medium Bild effektiv und nicht lediglich als Einstieg oder zur Auflockerung in den Unterricht zu integrieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Umgang mit modernen bildorientierten Medien und der methodischen Bilderschließung liegt.

  • Bedeutung der christlichen Bildkunst und des Bilderverbots
  • Einfluss der Mediengesellschaft auf das Sehverhalten von Kindern und Jugendlichen
  • Methoden der Bildbetrachtung und Interpretation im Religionsunterricht
  • Didaktische Konzepte zur Erschließung exemplarischer Kunstwerke
  • Förderung der „Sehgeduld“ und kritischen Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

1.1. Die Bedeutung von Kunst und Gebrauchsfelder von Bildern

Die Arbeit geht zunächst kurz auf den Begriff des christlichen Bildes an sich ein. Eine Definition von Hans Georg Thümmel sei vorangestellt. "Unter christlichem Bild verstehen wir jede bildliche Darstellung mit christlichem Inhalt, gleich ob es sich um ein biblisches oder ein kirchenhistorisches Ereignis (auch in symbolhafter Verkürzung), um die als Portrait gemeinte Darstellung Christi, Marias, eines Heiligen oder einer bedeutsamen biblischen oder kirchlichen Persönlichkeit, oder um ein Symbol handelt."

Im folgenden soll nun aufgezeigt werden, wie wichtig Kunst in unserer Gesellschaft ist und schon immer war. Kunst gehört zu den frühesten Äußerungen menschlicher Kultur. Lange bevor Sprach- und Schriftsysteme entstanden, war das Bild Mittel zwischenmenschlicher Kommunikation und wurde zum Träger von Überlieferungen. Die Bedeutung der Kunst hängt in erster Linie mit der Dominanz des Visuellen bei der Wahrnehmung zusammen. Denken und Träumen vollziehen sich zuerst in Bildern, denen erst später Begriffe zugeordnet werden.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder der Kunst wesentlich offener gegenübertreten als die Erwachsenen. Ihnen gelingt noch der unverstellte Blick auf die Dinge und damit hinter die optische Wirklichkeit. Denn gerade Bilder sollen nicht als Illustrationen biblischer Texte, Themen und Figuren in den Blick kommen, sondern als eigene und autonome Auslegung zur Geltung kommen. Sie können bestimmte Exegesen bestärken, sie können Exegesen aber auch befragen. In einer Zeit, in der die Kinder von visuellen Reizen überflutet werden („Bilderflut“), besteht die Chance, dass die Kinder durch Bilder einen tieferen Zugang zu den biblischen Geschichten und zu religiösen Themen bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bilder des Glaubens: Dieses Kapitel definiert den Begriff des christlichen Bildes und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Rolle von Bildern für den christlichen Glauben.

2. Bilder des Glaubens im Kontext einer Mediengesellschaft: Hier wird der Einfluss moderner Medien auf das Leben und die Wahrnehmung von Jugendlichen untersucht und ein Ansatz für eine symbolorientierte Medienpädagogik vorgestellt.

3. Bildtheologie und Bilddidaktik: Dieses Kapitel widmet sich der Geschichte der Bilddidaktik sowie Kriterien für die Auswahl von Bildern und verschiedenen Methoden ihrer Betrachtung.

4. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht: Der Hauptteil bietet praktische, auf zwei konkrete Kunstwerke bezogene Ansätze und Unterrichtsbausteine für Grundschule und Sekundarstufe I.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer bewussten, qualifizierten Integration von Kunst in den Religionsunterricht.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, Bilder, christliche Kunst, Bilddidaktik, Bildmeditation, Medienpädagogik, Marc Chagall, Matthias Grünewald, Exegese, Bildinterpretation, symbolisches Lernen, Sehgeduld, religiöse Bildung, Bilderverbot, Auferstehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Bilder der christlichen Kunst gezielt und methodisch fundiert im Religionsunterricht eingesetzt werden können, um über die rein illustrative Funktion hinaus ein tieferes Verständnis religiöser Themen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Theologie des Bildes, die Herausforderung durch die moderne Mediengesellschaft, religionspädagogische Kriterien für die Bildauswahl sowie konkrete methodische Zugänge zur Bilderschließung.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften fundierte Ansätze und Kriterien an die Hand zu geben, damit sie Kunstwerke als tragendes Element im Unterricht nutzen können, um die religiöse Urteilskraft und Ausdrucksfähigkeit der Schüler zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse religionspädagogischer Theorien und verknüpft diese mit einer strukturierenden Darstellung praktischer didaktischer Vorschläge zur Bildbearbeitung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Grundlegung zum Bildgebrauch und eine detaillierte praktische Ausarbeitung anhand von zwei Beispielbildern (Marc Chagall und Matthias Grünewald) für unterschiedliche Altersstufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bilddidaktik, christliche Kunst, Medienpädagogik, Bildmeditation, Bildinterpretation und religiöse Erfahrung.

Warum sind die Bilder von Marc Chagall besonders für die Grundschule geeignet?

Chagalls Bilder zeichnen sich durch ihre poetische Bildsprache, die Zusammenführung biblischer Erzählungen zu einer Einheit und ihre offene, vielschichtige Struktur aus, die kindliche Phantasie und Assoziation anregt.

Welchen Stellenwert nimmt die „Sehgeduld“ in der Arbeit ein?

„Sehgeduld“ ist ein zentraler Begriff: In einer von visuellen Reizen überfluteten Mediengesellschaft soll sie den Schülern helfen, konzentriert und in Ruhe ein Bild zu betrachten, um dessen Tiefe und Bedeutung überhaupt erst erschließen zu können.

Final del extracto de 134 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilder des Glaubens in der Mediengesellschaft. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Amt für Lehrerausbildung Frankfurt)
Calificación
1
Autor
Magdalena Linne (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
134
No. de catálogo
V12162
ISBN (Ebook)
9783638181143
ISBN (Libro)
9783638698443
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilder Religionsunterricht Kunst Medien Bilddidaktik Bildbegegnung Bildinterpretation Bildbetrachtung Bilderschließung Bildtheologie Chagall Grünewald
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magdalena Linne (Autor), 2002, Bilder des Glaubens in der Mediengesellschaft. Didaktische Überlegungen und Vorschläge zur Erschließung exemplarischer Bilder im Religionsunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12162
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