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Sexualität bei Jugendlichen. Zwischen Selbstbestimmung und Strafbarkeit

Titel: Sexualität bei Jugendlichen. Zwischen Selbstbestimmung und Strafbarkeit

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten

Autor:in: Diana Gotscharek (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie können Betreuer, Sozialarbeiter und Eltern bei Sexualität von Kindern strafbares Handeln vermeiden? Dazu wird erst einmal in dieser Arbeit der Begriff Pornografie definiert und diskutiert. Es soll erklärt werden, wie Pornografie sich von Kinderpornografie unterscheidet und wie es im erziehungswissenschaftlichen Kontext verwendet wird. Dabei werden Funktionen und Vorwürfe erklärt. Als nächster Schritt wird die Jugend mit Pornografie in Zusammenhang gebracht. Wie Jugendliche mit Pornografie umgehen, wird anhand einer Interviewstudie erklärt. Ferner wird sich diese Arbeit mit dem sexuellen Selbstbestimmungsrecht auseinandersetzen und erläutern. Der Begriff Kinderpornografie wird dargelegt. Anschließend wird sich diese Arbeit dem Thema der Jugendarbeit zuwenden und anhand von existierenden Gesetzen die Schwierigkeiten aufzeigen. Ein abschließendes Fazit soll Antwort auf die Frage finden und die Arbeit abrunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.0 Pornografie im erziehungswissenschaftlichen Zusammenhang

1.1. Pornografie: Funktionen und Vorwürfe

1.1.1. Primäre Funktionen von Sexualität und Pornografie

1.1.2. Sekundäre Funktionen von Sexualität und Pornografie

1.1.3. Vorwürfe

1.2. Jugend und Pornografie

1.2.1 Jugendliche im Umgang mit Pornografie – Ergebnisse einer Interviewstudie

2.0. Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht Jugendlicher – Gradwanderung zwischen Legalität und Strafrechtlichkeit

2.1. Ist es Kinderpornografie oder nur ein Medium mit einem Kind?

2.1.1. Definition von Kinderpornografie

2.2. Schwierigkeit im Umgang mit Pornografie in der Jugendarbeit

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der sexuellen Selbstbestimmung von Jugendlichen und den strafrechtlichen Grenzen im Kontext von Pornographiekonsum. Ziel ist es, Betreuern und Eltern Handlungssicherheit im Umgang mit diesem tabuisierten Thema zu vermitteln und die rechtlichen sowie pädagogischen Herausforderungen zu beleuchten.

  • Definition und erziehungswissenschaftliche Einordnung von Pornografie
  • Analyse der Funktionen und Vorwürfe gegenüber Pornografie
  • Ergebnisse qualitativer Interviewstudien zum pornografischen Konsumverhalten Jugendlicher
  • Rechtliche Grundlagen und das sexuelle Selbstbestimmungsrecht Minderjähriger
  • Herausforderungen für die Jugendarbeit im Kontext von Aufsichtspflicht und Jugendschutz

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Primäre Funktionen von Sexualität und Pornografie

Sexualität steht bei jungen, aber auch älteren Menschen nicht unbedingt an letzter Stelle. Jedes Individuum hat Sehnsüchte und Leidenschaften. Das Sexuelle, so auch die Pornografie ordnet sich in eine Vielzahl von Alltagsaktivitäten ein. Eine große Prozentzahl von Menschen gibt zu öfters an das Sexuelle zu denken, betont aber, dass dies allerdings nicht immer vorkommt. Sexuelle Aktivitäten sind bei jenen immer überschaubar. Das moderne Heute tendiert zu einem Bedeutungsverlust der Sexualität. Industrie und Konsumgesellschaft sind so angebotsreich, dass neue Vergnügungen und Lüste entdeckt werden, die man für reizvoll erachtet. Man distanziert sich von der Präsentation des Sexuellen in der Öffentlichkeit. Das Angebot für sexuelle Stimmungsmacher und die Nachfrage nach solchen, ist mittlerweile so hoch, dass man versucht sich dagegen zu wehren. Sehr zum Leitwesen der eigenen sexuellen Realität.

Dabei ist das Sexuelle der Schlüssel zu den schönsten Momenten und den höchsten Glücksgefühlen im Leben eines jeden Einzelnen. Für die meisten Menschen ist Sexualität mehr als nur das, was es oberflächlich andeutet. Sie besteht primär aus vielen unterschiedlichen Funktionen. (Starke, 2010, S. 12)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentrale Problematik des Spannungsfelds zwischen Jugendsexualität, Pornografie und strafrechtlicher Bewertung dar und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

1.0 Pornografie im erziehungswissenschaftlichen Zusammenhang: Das Kapitel definiert den Begriff der Pornografie, beleuchtet die historische Etymologie und diskutiert die unterschiedlichen gesellschaftlichen sowie kulturellen Einstellungen zur Sexualität.

1.1. Pornografie: Funktionen und Vorwürfe: Hier werden die durch Starke identifizierten primären und sekundären Funktionen von Pornografie sowie die gegen den Konsum erhobenen Vorwürfe systematisch erläutert.

1.2. Jugend und Pornografie: Dieses Kapitel thematisiert die medialen Diskurse um die „Generation Porno“ und stellt aktuelle Forschungsergebnisse zum Umgang Jugendlicher mit Pornografie vor.

2.0. Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht Jugendlicher – Gradwanderung zwischen Legalität und Strafrechtlichkeit: Das Kapitel analysiert das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung im Kontext der strafrechtlichen Schutzaltergrenzen und der damit verbundenen Interpretationsschwierigkeiten.

2.1. Ist es Kinderpornografie oder nur ein Medium mit einem Kind?: Hier wird die juristische Definition von Kinderpornografie kritisch beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf fiktive Darstellungen und das Verhalten Jugendlicher untereinander.

2.2. Schwierigkeit im Umgang mit Pornografie in der Jugendarbeit: Das Kapitel widmet sich den Anforderungen an Betreuer und Pädagogen, die im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht mit sich wandelnder Jugendsprache und rechtlichen Grauzonen konfrontiert sind.

Fazit: Das Fazit resümiert die Komplexität der Thematik und betont die Notwendigkeit, dass Fachkräfte in der Jugendarbeit neben pädagogischem Wissen auch juristische und jugendsprachliche Kompetenzen erwerben müssen.

Schlüsselwörter

Jugend, Pornografie, Sexualität, Selbstbestimmungsrecht, Erziehungswissenschaft, Strafrecht, Jugendarbeit, Aufsichtspflicht, Kinderpornografie, Sozialarbeit, Medienkonsum, Geschlechtsidentität, Jugendsexualität, Sexualstrafrecht, Diskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen der sexuellen Entwicklung Jugendlicher, ihrem Konsum von Pornografie und den damit verbundenen rechtlichen sowie erziehungswissenschaftlichen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Funktionen von Pornografie, das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Minderjährigen, die Abgrenzung von Kinderpornografie und die rechtliche Verantwortung in der professionellen Jugendarbeit.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Balance zwischen dem Schutzauftrag von Pädagogen/Eltern und dem Recht der Jugendlichen auf sexuelle Selbstbestimmung aufzuzeigen und dabei strafrechtliche Grauzonen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literatur- und Expertiseanalyse, ergänzt durch die Einordnung empirischer Interviewstudien zu den Themen Pornographiekonsum und Jugendsexualität.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Pornografie und Jugend sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Sexualstrafrecht, den Aufsichtspflichten und der praktischen Problematik im Alltag der Jugendarbeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die wichtigsten Begriffe sind unter anderem Jugend, Pornografie, Selbstbestimmungsrecht, Strafrecht, Jugendarbeit und Aufsichtspflicht.

Was bedeutet der Begriff "Gewähren oder Verschaffen von Gelegenheit" im juristischen Kontext der Arbeit?

Dieser Begriff aus dem § 180 StGB ist ein kritischer Punkt für Betreuer, da er die Grenze markiert, ab der ein Pädagoge strafrechtlich für das Verhalten Schutzbefohlener im Bereich der Sexualität mitverantwortlich gemacht werden könnte.

Wie gehen Jugendliche laut der zitierten Interviewstudie mit Pornografie um?

Jugendliche unterscheiden der Studie zufolge klar zwischen der realen und der virtuellen Welt, nutzen Pornografie eher zur Ausbildung ihrer Geschlechtsidentität und distanzieren sich kritisch von dort vermittelten Frauenbildern.

Warum stellt "Netflix and chill" eine Herausforderung für die Jugendarbeit dar?

Diese Begriffe verdeutlichen, dass Jugendliche eine eigene, sich ständig wandelnde Codesprache nutzen, die für Erwachsene oft harmlos klingt, aber sexuelle Handlungen verschleiert, was die Aufsichtspflicht in der Jugendarbeit erschwert.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexualität bei Jugendlichen. Zwischen Selbstbestimmung und Strafbarkeit
Hochschule
Universität Bielefeld
Autor
Diana Gotscharek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1216456
ISBN (PDF)
9783346646439
ISBN (Buch)
9783346646446
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pornografie sexuelle Selbstbestimmung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Gotscharek (Autor:in), 2022, Sexualität bei Jugendlichen. Zwischen Selbstbestimmung und Strafbarkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1216456
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Leseprobe aus  19  Seiten
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