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Soziale Pädagogik - Eine Theorie von Klaus Mollenhauer

Title: Soziale Pädagogik - Eine Theorie von Klaus Mollenhauer

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Isabel Kreßner (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Es entsteht ein zunehmender Bedarf an Sozialarbeitern und
Sozialpädagogen, die an sozialen Brennpunkten anknüpfen und den sozial Benachteiligten mit pädagogischen Ratschlägen und Maßnahmen zur Seite stehen. Die soziale Pädagogik und Soziale Arbeit nimmt deshalb eine immer größere Rolle ein und auch die große Zahl an Studenten dieser Fachrichtung lässt verzeichnen, wie dringend notwendig Pädagogen und Sozialarbeiter benötigt werden.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Klaus Mollenhauer – eine biografische Betrachtung

3 Historischer Hintergrund für Mollenhauers Theorie der sozialen Pädagogik

3. Generation

4. Theorie

4.1 Gesellschaftliche Entwicklung und Herausbildung der Sozialpädagogik

4.2 Erziehung und Erziehungswissenschaft bei Klaus Mollenhauer

4.3 Der Pädagogikbegriff bei Mollenhauer

4.4 Kinder- und Jugendhilfe

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die pädagogische Theorie von Klaus Mollenhauer im Kontext der Sozialen Arbeit aufzuarbeiten. Dabei wird untersucht, wie Mollenhauer gesellschaftliche und historische Bedingungen in seine Theoriebildung einfließen lässt und welche Relevanz seine Konzepte für die Bewältigung aktueller sozialer Probleme, insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe, besitzen.

  • Biografische Einordnung von Klaus Mollenhauer
  • Historischer Kontext der Sozialpädagogik im 20. Jahrhundert
  • Analyse des Generationenverhältnisses und dessen Konfliktpotenzial
  • Theoretische Fundierung von Erziehung und Erziehungswissenschaft
  • Schwerpunkte der Kinder- und Jugendhilfe (Armut, Interkulturalität, Normalitätsbalancen)

Auszug aus dem Buch

4.1 Gesellschaftliche Entwicklung und Herausbildung der Sozialpädagogik

Mollenhauer sieht die Ursprünge der Sozialpädagogik vor allem im gesellschaftlichen Strukturwandel der industriellen Gesellschaft. Bedingt durch die Entwicklung „des Maschinenwesens und der Metallindustrie“ (Mollenhauer 1987: 20) in der Mitte des 19. Jahrhunderts, tauchten erste Probleme - wie z.B. die zunehmende „Verarmung der unteren Volksschichten“ (ebd.) und Erziehungsnotstände - auf, die mithilfe eines pädagogischen Programms, bekämpft wurden (vgl. ebd.). Auch im Handwerksbereich kam es zu erheblichen sozialen Schwierigkeiten, die die „Sozialformen dieses Standes“ (Mollenhauer 1987: 20) in Frage stellte. Einhergehend mit der zunehmenden Zahl „der in einem Betrieb beschäftigten unselbständigen Gesellen und Lehrlinge[n]“ (Mollenhauer 1987: 21) stiegen auch die Probleme in diesem Bereich an; Wohnungsnöte, „Familienentfremdung“ (ebd.), „Soziale Rangunterschiede zwischen der Meisterfamilie“ (ebd.) und den Angestellten – auch ein Generationenproblem - waren die Folgen. Als es dann auch noch immer weniger handwerkliche Institutionen, wie Zünfte und Innungen, gab, fanden die Menschen dieser Zeit kaum noch soziale Orte, an denen sie aufgefangen werden konnten (vgl. Mollenhauer 1987: 22).

Mit der Entstehung des Fabrikwesens wanderten viele Landarbeiter in die Städte; Städte in denen sie sich mehr Geld für ihre Familien versprachen. Dabei zeigten sich häufig Symptome, wie „geschlechtliche Unreife infolge der Arbeitsverhältnisse und der Massenzusammenballung, frühe Heirat, Auflösung der Familienbindungen“ (Michel: 66; Stadelmann-Fischer: 337ff). „Durch die Trennung von Arbeits- und Lebensstätte“ (Mollenhauer 1987: 23) und die zunehmende Kinder- und Frauenarbeit „wurde die Stabilität des alten „Hauswesens“ erschüttert“ (ebd.). Der Zusammenhalt in den Familien verschwand; gleichzeitig verlor die Familie aber auch ihre Erziehungsfunktion (vgl. Mollenhauer 1987: 24), wodurch das Verlangen nach einer sozialen Pädagogik zunehmend wichtiger wurde (vgl. Mollenhauer 1987: 26).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung benennt die wachsende Bedeutung der Sozialen Arbeit angesichts aktueller gesellschaftlicher Probleme und führt in die theoretische Auseinandersetzung mit Klaus Mollenhauers Werk ein.

2 Klaus Mollenhauer – eine biografische Betrachtung: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Mollenhauers nach und beleuchtet die Prägung seines akademischen Wirkens durch seine wissenschaftliche Tätigkeit.

3 Historischer Hintergrund für Mollenhauers Theorie der sozialen Pädagogik: Es wird erörtert, wie historische Ereignisse und sozialgeschichtliche Veränderungen der Nachkriegszeit die Theorieentwicklung von Mollenhauer maßgeblich beeinflussten.

3. Generation: Dieses Kapitel widmet sich dem Generationsbegriff und analysiert das Konfliktpotenzial sowie die pädagogischen Herausforderungen im Verhältnis zwischen verschiedenen Altersgruppen.

4. Theorie: Dieser Abschnitt bietet einen umfassenden theoretischen Rahmen, der Mollenhauers Ansätze zur Erziehung und Bildung systematisch einordnet.

4.1 Gesellschaftliche Entwicklung und Herausbildung der Sozialpädagogik: Das Kapitel erläutert den Entstehungsprozess der Sozialpädagogik als Antwort auf die sozialen Folgen der industriellen Revolution und des gesellschaftlichen Strukturwandels.

4.2 Erziehung und Erziehungswissenschaft bei Klaus Mollenhauer: Hier wird der Erziehungsbegriff bei Mollenhauer als notwendiger Sozialisationsprozess und wissenschaftliche Disziplin dargelegt.

4.3 Der Pädagogikbegriff bei Mollenhauer: Das Kapitel beleuchtet Mollenhauers Versuch, allgemeinpädagogische und sozialpädagogische Aspekte zu einem einheitlichen Pädagogikverständnis zu vereinen.

4.4 Kinder- und Jugendhilfe: Dieser Teil fokussiert auf die zentralen Aufgabenfelder der Kinder- und Jugendhilfe bei Mollenhauer, namentlich Normalitätsbalancen, Armut und Interkulturalität.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über Mollenhauers theoretische Handlungsempfehlungen und die Bedeutung seiner Werke für die moderne pädagogische Ausbildung.

Schlüsselwörter

Soziale Pädagogik, Klaus Mollenhauer, Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialisation, Generationenkonflikt, industrielle Gesellschaft, Armut, Interkulturalität, Sozialisation, Pädagogikbegriff, Theoriebildung, Soziale Arbeit, Lebensform, Normalitätsbalancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Sozialpädagogik von Klaus Mollenhauer und setzt diese in den Kontext der Anforderungen an eine moderne Soziale Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Entstehung der Sozialpädagogik, das Verhältnis der Generationen, die Bedeutung von Erziehung sowie spezifische Aufgabenbereiche der Jugendhilfe wie Armut und Interkulturalität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Mollenhauers Theorie zu erschließen und zu bewerten, inwiefern sie pädagogische Handlungsempfehlungen für die praktische Arbeit mit sozial benachteiligten Gruppen bietet.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Verfasserin?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine theoretische Aufarbeitung von Mollenhauers Hauptwerken und erziehungswissenschaftlichen Fachdiskursen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Skizze, eine Analyse der historischen Bedingungen, die theoretische Definition von Erziehung und Pädagogik sowie die konkrete Anwendung in der Kinder- und Jugendhilfe.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft, Generationsverhältnis, Normalitätsbalancen und soziale Probleme geprägt.

Wie definiert Mollenhauer nach dieser Arbeit den Pädagogikbegriff?

Mollenhauer überwindet die Trennung zwischen Teilpädagogiken und versteht Pädagogik als eine ganzheitliche Disziplin, die sowohl theoretische als auch sozialpädagogische Aspekte in sich vereint.

Welchen Stellenwert nimmt die Kinder- und Jugendhilfe in Mollenhauers Theorie ein?

Die Kinder- und Jugendhilfe gilt als kulturtheoretisch relevante Aufgabe, die sich mit den kritischen Lebenslagen junger Menschen an der Schnittstelle von Generationen, Armut und Integration auseinandersetzen muss.

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Details

Title
Soziale Pädagogik - Eine Theorie von Klaus Mollenhauer
College
University of Bamberg
Course
Theorien der Sozialen Arbeit und die Praxis der Sozialplanung
Grade
2,0
Author
Isabel Kreßner (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V121652
ISBN (eBook)
9783640255122
Language
German
Tags
Soziale Pädagogik Eine Theorie Klaus Mollenhauer Theorien Sozialen Arbeit Praxis Sozialplanung Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabel Kreßner (Author), 2007, Soziale Pädagogik - Eine Theorie von Klaus Mollenhauer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121652
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