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Erziehung und Werte im Wandel der Zeit

Eine Betrachtung des Sozialisationsprozess im 20. Jahrhundert und der Zusammenhang von Werten und Erziehung

Title: Erziehung und Werte im Wandel der Zeit

Term Paper , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Berger (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Die vorliegende Arbeit untersucht nicht primär den Werteverfall und dessen Auswirkungen, sondern vielmehr, ob die Erziehungswissenschaft das geeignete Mittel ist um dem Verlust von Werten entgegenzutreten. Dabei sollen im Schwerpunkt die letzten 100 Jahre betrachtet werden, um festzustellen, ob es sich bei dem Werteverfall um den immer da gewesenen Generationenkonflikt handelt oder ob in den letzten Jahren durch veränderte Erziehungsstiele und geänderte Umweltbedingungen eine Verrohung der Gesellschaft eingesetzt hat. In diesem Zusammenhang sollen Veränderungen von Wertvorstellungen und Tugenden wissenschaftlich dokumentiert und veranschaulicht werden. Dabei soll auch kurz die Sozialisation und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Persönlichkeitsentwicklung vertieft werden. Im zweiten Kapitel soll erörtert werden, inwiefern der Werteverfall existent ist und dessen Auslöser dargestellt, sowie kritisch hinterfragt werden. Es soll gezeigt werden, welche Auswirkungen die Veränderung von Werten und Normen auf die heutige Gesellschaft hat und die Vor- und Nachteile dieser Änderung gegenübergestellt werden. Im letzten Abschnitt soll gezeigt werden, welche Möglichkeiten die Gesellschaft hat negativen Auswirkungen mit Hilfe der Erziehung entgegenzutreten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erziehung

2.1 Erziehung und Sozialisation

2.2 Erziehungsstile

2.2.1 Der autoritär-repressive Erziehungsstil

2.2.2. Der Laissez – faire – Erziehungsstil

2.2.3. Der partnerschaftlich-demokratische Erziehungsstiel

2.3. Erziehung heute

3. Der Werteverfall

3.1 Ursprung der Wertediskussion

3.1.1Philosophische Betrachtung des Wertebegriffs

3.1.2. Sozialwissenschaftliche Betrachtungsweise des Wertebegriffs

3.2 Klassifizierung des Wertebegriffs

3.3 Soziologische Modelle und Thesen zum Werteverfall

3.3 Ursachen der Werteverlagerung

3.4 Gefahren und Nebenwirkungen der Leistungsgesellschaft

4. Realisierbare Gegenmaßnahmen mit Hilfe der Erziehung

4.1 Die elterliche Erziehung

4.2 Die schulische Erziehung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Erziehungswissenschaft ein geeignetes Mittel darstellt, um dem in Fachkreisen diskutierten Werteverfall der letzten 100 Jahre entgegenzuwirken, wobei insbesondere die Rolle der Erziehungsstile und die Auswirkungen gesellschaftlicher Anforderungen im Fokus stehen.

  • Analyse des Wandels von Erziehungsstilen im 20. Jahrhundert
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen gesellschaftlichen Werten und Erziehung
  • Kritische Reflexion soziologischer Modelle zum Werteverfall
  • Diskussion der elterlichen und schulischen Erziehung als Handlungsfelder
  • Bewertung der Möglichkeiten der Pädagogik zur Förderung der gesellschaftlichen Mündigkeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Klassifizierung des Wertebegriffs

Aus diesen Betrachtungen schlussfolgert der Verfasser, dass seine vorherige These, in Bezug auf die Frage was der Wertewandel ist, mit der aktuellen Forschung übereinstimmt. Ändern sich Umwelteinflüsse oder entstehen neue Erkenntnisse durch Forschung und Wissenschaft, verändern sich auf ganz natürliche Art und Weise auch Werte und Wertvorstellungen der Menschen. Einige Grundwerte zu denen z.B. die zehn Gebote gehören, sollten sich jedoch nicht ändern. Diese Grundwerte sind eigentlich nicht diskutierbar, denn sie erleichtern das Zusammenleben erheblich. Daraus folgert der Verfasser, dass sich Werte in zwei Kategorien einteilen lassen.

Solche die das Zusammenleben der Menschen erleichtern und prägen und solche die auf dem jeweiligen Erkenntnisstand oder dem Lebensgefühl einer Gesellschaft beruhen. Die Ersteren sollten für die Menschen als unumstößlich gelten, weil sie sich vorteilhaft auf das Kollektiv auswirken. Diese Werte die auf dem Erkenntnisstand und Lebensgefühl basieren, ändern sich mit dem fortschreitendem Wissensstand der Menschen und prägen somit die jeweilige Kultur und ganze Generationen. Daraus folgt das Wertvorstellungen genau dann relativ dauerhaft sind, wenn sie der Selbst und Existenzerhaltung dienen. Es lässt sich also eine Klassifizierung vornehmen. Es existieren bleibende und sich wandelnde Werte. Durch diese Erkenntnis lässt sich feststellen, dass ein Wertewandel existent und immer gegenwärtig ist. Auf die Intensität des Wandels, dieser sich verändernden Werte soll sich die Untersuchung weiter beziehen, denn sie sind Auslöser der zuvor erwähnten Diskussionen und führen zu unterschiedlichen Interpretationen des Wertewandels innerhalb der letzten hundert Jahre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des gesellschaftlichen Wandels und die Debatte um einen möglichen Werteverfall ein, wobei die Forschungsfrage nach der Wirksamkeit pädagogischer Interventionen gestellt wird.

2. Erziehung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Erziehung, erläutert die Verbindung zur Sozialisation und stellt klassische Erziehungsstile wie den autoritären oder den demokratischen Stil einander gegenüber.

3. Der Werteverfall: Hier werden philosophische und soziologische Ansätze zur Entstehung und Veränderung von Werten dargelegt, inklusive einer Diskussion über die Ursachen und Gefahren der modernen Leistungsgesellschaft.

4. Realisierbare Gegenmaßnahmen mit Hilfe der Erziehung: Das Kapitel untersucht konkret, wie Eltern und Schulen durch zielgerichtete Erziehung zur Problemlösung beitragen können und wo die Grenzen pädagogischer Möglichkeiten liegen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Werteverfall vor allem als Folge von Orientierungslosigkeit zu begreifen ist und betont die Notwendigkeit einer begleitenden, wohlwollenden Erziehungsarbeit.

Schlüsselwörter

Werteverfall, Erziehungswissenschaft, Sozialisation, Erziehungsstile, Leistungsgesellschaft, Wertewandel, Generationenkonflikt, pädagogische Maßnahmen, elterliche Erziehung, schulische Erziehung, Mündigkeit, Chancengleichheit, Orientierungslosigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein realer Werteverfall in der Gesellschaft existiert und ob die Erziehungswissenschaft über geeignete Instrumente verfügt, um negativen gesellschaftlichen Tendenzen entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel der Erziehungsstile im letzten Jahrhundert, die soziologische Einordnung von Wertediskussionen sowie die Rolle der Familie und Schule in der Wertevermittlung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob der wahrgenommene Verlust von Werten eine bloße Generationserscheinung ist oder ob eine tatsächliche Verrohung durch veränderte Umweltbedingungen und Anforderungen vorliegt, die pädagogisch adressiert werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und soziologischer Modelle zum Thema Wertewandel basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Veränderungen der Erziehung, die Klassifizierung von Werten sowie die spezifischen Belastungen, denen Familien und Lehrer in der heutigen Leistungsgesellschaft ausgesetzt sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Werteverfall, Erziehungsstile, Leistungsgesellschaft, Sozialisation und pädagogische Mündigkeit.

Inwiefern beeinflusst die Leistungsgesellschaft den Erziehungsprozess?

Die Arbeit argumentiert, dass der hohe Leistungsdruck und die damit verbundene Individualisierung den Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfen entziehen, was zu einem Gefühl der Wertlosigkeit führen kann.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Schule bei der Problemlösung?

Der Autor sieht die Schule als wichtiges Instrument, betont jedoch, dass Lehrer heute oft fachfremde soziale Aufgaben übernehmen müssen, was ohne staatliche Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Eltern pädagogisch kaum zu bewältigen ist.

Was ist das Fazit des Verfassers hinsichtlich einer Lösung?

Der Verfasser schlussfolgert, dass es kein Patentrezept gibt, sondern dass eine begleitende, auf Aufklärung basierende Erziehung sowie eine bessere Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Akteure notwendig sind.

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Details

Title
Erziehung und Werte im Wandel der Zeit
Subtitle
Eine Betrachtung des Sozialisationsprozess im 20. Jahrhundert und der Zusammenhang von Werten und Erziehung
College
University of Hamburg
Grade
1,0
Author
Thomas Berger (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V121658
ISBN (eBook)
9783640255177
ISBN (Book)
9783640255498
Language
German
Tags
Werte Wertewandel Erziehung Sozialisation Schule Hausarbeit Pädagogik Wandel Kritisch Erziehungsstiel Familie Gesellschaft soziales System Moral Interaktion Bildung Individuum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Berger (Author), 2008, Erziehung und Werte im Wandel der Zeit , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121658
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