Versicherungswirtschaft im Zeichen des Klimawandels


Diplomarbeit, 2007
76 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Darstellung des Themas
1.2 Gang der Arbeit

2. Der Klimawandel und seine Folgen
2.1 Stand der weltweiten Klimaforschung
2.2 Naturkatastrophen
2.2.1 Begriffsabgrenzung
2.2.2 Entwicklungen und Trends
2.3 Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft

3. Der traditionelle Weg der Rückversicherung
3.1 Grundlagen
3.2 Ausgewählte risikopolitische Maßnahmen zur Steuerung des Risikoausgleichs
3.2.1 Produktpolitik
3.2.2 Preispolitik
3.2.3 Sicherheitsmittel
3.2.4 Risikoteilungspolitik
3.2.5 Financial Reinsurance
3.3 Die Situation auf dem Rückversicherungsmarkt

4. Risk Trading – Möglichkeiten des alternativen Risikotransfers
4.1 Vorbemerkung
4.2 Cat-Bonds – Die Verbriefung von Versicherungsrisiken
4.2.1 Grundlagen
4.2.2 Ablauf der Anleiheemission
4.2.3 Ausgestaltungsmöglichkeiten
4.2.4 Entwicklung des Marktes
4.2.5 Vergleich zur traditionellen Rückversicherung
4.3 Versicherungsderivate
4.3.1 Grundlagen
4.3.2 Formen
4.4 Committed Capital
4.5 Finite Risk Reinsurance
4.6 Die Verschmelzung von Versicherungsund Kapitalmarkt

5. Wetterderivate – Absicherung gegen das Wetter aus Sicht der Kunden
5.1 Grundlagen
5.2 Funktionsweise
5.3 Underlyings
5.4 Kontraktformen
5.5 Die Situation auf dem Markt für Wetterderivate
5.6 Beispiel

6. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: CO2-Konzentration im Zeitablauf

Abbildung 2: Temperaturverlauf seit 1850

Abbildung 3: Anzahl großer Naturkatastrophen 1950-2006

Abbildung 4: Gesamtschäden und versicherte Schäden 1950-2006

Abbildung 5: Retrozession im Versicherungsmarkt

Abbildung 6: Verbriefte Risiken von 1996-2003 (Kapital in Mio. US$)

Abbildung 7: Typisches Beispiel für die Verbriefung versicherungstechnischer Risiken

Abbildung 8: Neuemissionen und ausstehendes Haftungskapital von Cat- Bonds 1997-2006

Abbildung 9: Grundtypen derivativer Finanzinstrumente

Abbildung 10: Struktur eines Committed-Capital-Programms

Abbildung 11: Abhängigkeit des kumulierten Energieverbrauchs von der Tagestemperatur

Abbildung 12: Systematik bei temperaturbasierten Optionen

Abbildung 13: Auszahlungsdiagramm Niederschlag

Abbildung 14: Auszahlungsdiagramm Temperatur

1. Einleitung

1.1 Darstellung des Themas

Eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist der Klimawandel. Insbesondere für die Versicherungswirtschaft stellt sich angesichts von Rekordverlusten durch Naturkatastrophen die Frage nach dem Zusammenhang von Klimawandel und der Anzahl sowie Intensität extremer Wetterereignisse.[1] Allein Wirbelsturm Katrina verursachte versicherte Schäden von ca. 66 Mrd. US$.[2]

Für sich gesehen ist solch ein Ereignis kein Grund zur Beunruhigung für die Versicherungswirtschaft. Eine Kombination oder Häufung von mehreren Ereignissen ähnlichen Ausmaßes könnte allerdings katastrophale Folgen für die Branche haben.[3]

Zum einen werden Zweifel an der Leistungsfähigkeit einzelner Katastrophenversicherer gehegt, die bis dato die großen finanziellen Schäden vor allem durch ihr starkes Kapitalpolster gemeistert haben. Zum anderen wird der Versicherungsmarkt in Zukunft hohen Schwankungen bei Kapazitäten und Preisen unterliegen. Daher wurde von Seiten der (Rück-) Versicherer in jüngster Zeit verstärkt nach Möglichkeiten des alternativen Risikotransfers gesucht, mit dem primären Ziel, die großen Kapazitäten der internationalen Kapitalmärkte für sich zu gewinnen.[4] „Cat-Bonds“, „Versicherungsderivate“ oder „Bedingtes Kapital“ sind die Namen der neuesten Innovationen der Branche zur Absicherung von Katastrophenrisiken.[5]

Aber nicht nur im Bereich der Absicherung von Einmalereignissen mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und hohen Schäden, wie z.B. Orkanen, sondern auch bei der Absicherung von Risiken mit hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten und geringen Schäden, wie z.B. kalten, regnerischen Sommern, gibt es neue, innovative Lösungen.[6] Unternehmen können sich durch den Abschluss von Wetterderivaten vor wetterspezifischen Risiken (z.B. Temperatur, Niederschlag) schützen und dadurch beispielsweise ihr Geschäftsergebnis besser prognostizieren.[7] Wenn man bedenkt, dass ca. 60-70% der deutschen Wirtschaftsleistung zumindest indirekt Wettereinflüssen unterliegen, ist dies eine willkommene Möglichkeit, dem Wetter zu trotzen.[8] Man vertrat bisher die Meinung, dass wetterinduzierte Risiken ohne katastrophale Ausmaße als gegebene Rahmenbedingung hingenommen werden müssen, nur weil man sie bis dato nicht absichern konnte.[9]

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der daraus entstehenden Probleme soll es Ziel der vorliegenden Arbeit sein, einen Überblick über die verschiedenen Neuerungen und Entwicklungen des Marktes zu geben sowie ausgewählte Instrumente im gegebenen Rahmen zu erläutern.

1.2 Gang der Arbeit

In einem ersten Schritt wird die aktuelle Debatte um das Klima[10] und seinen Wandel aufgegriffen. Langfristige Trends und Entwicklungen hinsichtlich des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase und dessen Folgen werden dargestellt, um dann die Verbindung zu Naturkatastrophen herzustellen. Dieses Kapitel schließt mit den Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft.

Danach wird zunächst auf die klassische Möglichkeit der Versicherer eingegangen, Spitzenrisiken mittels Rückversicherung abzudecken, wobei ausgewählte Aspekte der Rückversicherung detaillierter beleuchtet werden. Den Abschluss bildet ein Blick auf die momentane Situation des Rückversicherungsmarktes.

Kapitel Vier beinhaltet dann die verschiedenen Möglichkeiten des alternativen Risikotransfers. So wird zum einen der Trend zur Verbriefung von Katastrophenrisiken genauer betrachtet, aber auch Versicherungsderivate, Committed Capital und weitere Innovationen werden analysiert, um schließlich das Zusammenspiel von Versicherungsund Kapitalmarkt zu erklären.

Im nächsten Teil der Arbeit wird das Risiko Wetter[11] aus Sicht der Kunden, also der Unternehmen, aufgezeigt. Nach einer ausführlichen theoretischen Erklärung von Wetterderivaten wird der status quo auf dem noch jungen Markt kurz dargestellt, um dieses Kapitel mit einem Fallbeispiel zu beschließen. Mit einer kurzen Zusammenfassung der gesammelten Erkenntnisse und einem Blick in die Zukunft wird die Arbeit dann enden.

2. Der Klimawandel und seine Folgen

2.1 Stand der weltweiten Klimaforschung

Unter Wissenschaftlern schon lange die herrschende Meinung, einigte man sich im Vierten Sachstandsbericht des IPCC erstmals darauf, dass der größte Teil des globalen Klimawandels von Menschenhand gemacht ist.[12] Insbesondere durch den Ausstoß von Spurengasen wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffoxid (N2O) wird der zusätzliche anthropogene Treibhauseffekt verstärkt. Das Kohlendioxid beansprucht hierbei einen Löwenanteil von ca. 60% des durch den Menschen verursachten Treibhauseffekts.[13] Grund dafür ist vor allem der starke Verbrauch fossiler Brennstoffe und der damit verbundene Anstieg der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration. Von einem vorindustriellen Wert von ca. 280 ppm[14] ist die CO2-Konzentration auf 379 ppm in 2005 angestiegen:[15]

Abb. 1: CO2 -Konzentration im Zeitablauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: o.V. (2006), S.1.

Dies entspricht einem Wert, der innerhalb der letzten 450.000 Jahre nicht erreicht worden ist und weit außerhalb der natürlichen Schwankungen der CO2- Konzentration liegt.[16] Die Auswirkungen auf das weltweite Klima sind von mannigfaltiger Art.

Durch die erhöhte Treibhausgaskonzentration wird die Wärmestrahlung in der Atmosphäre zunehmend gespeichert.[17] Dieser sog. Strahlungsantrieb, gemessen in Watt/m2, erhöht sich aufgrund des Anstiegs der Treibhausgase um 2,30 Watt/m2. Im Vergleich dazu verursacht die stärkere Sonneneinstrahlung seit 1750 lediglich eine Erhöhung um 0,12 Watt/m2. Im Ergebnis bedeutet dies eine Erwärmung der mittleren globalen Temperaturen sowohl zu Land als auch zu Wasser.[18] Allein in den vergangenen 100 Jahren hat sich die Erde um ca. 0,74°C erwärmt, wobei der Anstieg innerhalb der let zten Jahrzehnte besonders stark war.[19]

Abb. 2: Temperaturverlauf seit 1850

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: o.V. (2007b), S.1.

Auch für die Zukunft ist mit weiteren Temperaturanstiegen zu rechnen. Je nach Szenario steigt die globale Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um 1,1- 6,4°C. [20] Dadurch bedingt wird der Meeresspiegel im selben Zeitraum je nach Szenario um 18 bis 59cm ansteigen. Zum einen geschieht dies aufgrund der Ausdehnung der wärmer werdenden Ozeane (thermische Expansion), zum anderen durch das Abschmelzen der Eismassen der Arktis, Antarktis und Grönlands.[21] Die Kombination wärmer werdender Wasserund Landmassen führt zu einer intensiveren Verdunstung des Wasser, d.h. der vertikale Energieaustausch verstärkt sich, was dazu führt, dass die Entstehung von Tornados, Hurrikane, Gewitter und Hagel begünstigt wird.[22] Diese Extremwetterlagen sollen allerdings nicht nur häufiger auftreten, sondern auch heftiger werden. Des Weiteren kommt es zu einer Verschiebung und Ausdehnung der betroffenen Gebiete, so dass ein Hurrikan durchaus auch Europa erreichen kann.[23]

Im Hinblick auf die Trägheit des Klimasystems[24] ist also in den nächsten Jahrzehnten vermehrt mit extremen Wetterlagen und Naturkatastrophen zu rechnen.

2.2 Naturkatastrophen

2.2.1 Begriffsabgrenzung

Als Naturkatastrophe bezeichnet man „alle extremen Naturereignisse, die nicht nur zu großen Schäden in der Natur, sondern v. a. an vom Menschen geschaffenen Bauwerken und Infrastrukturen sowie zu zahlreichen Todesopfern, Verletzten und Obdachlosen führen“[25].

Da in der einschlägigen Literatur keine einheitliche Systematik über Naturkatastrophen vorliegt, wird im Folgenden eine eigene Einteilung erstellt:

- Terrestrisch bedingte Naturkatastrophen
- Erdbeben
- Vulkanismus
- Erdrutsche

- Atmosphärisch bedingte Naturkatastrophen
- Sturm
- Hagel
- Dürreund Brandkatastrophen
- Kälteund Frostkatastrophen
- Überschwemmungen und Muren

Auf die terrestrisch bedingten Naturkatastrophen wird im Folgenden nicht näher eingegangen, da deren Entstehung nicht in Zusammenhang mit dem Klima steht.

In der Kategorie Sturm werden alle Ereignisse zusammengefasst, bei denen Windgeschwindigkeiten von mindestens 9 Beaufort erreicht werden. Dazu zählen tropische Stürme (Hurrikane, Taifune und Zyklone), außertropische Stürme (Orkane) und Tornados.[26] Unter Hagel versteht man den Niederschlag von Eiskörnern einer Größe von 5mm bis 15cm Umfang. Dieses Phänomen tritt grundsätzlich in Verbindung mit Gewittern auf, ist räumlich eng begrenzt und von kurzer Dauer.[27] Dürreund Brandkatastrophen sind alle durch Hitze ausgelösten Ereignisse, wie z.B. Buschoder Waldbrände. Kälteund Frostkatastrophen sind hingegen das Ergebnis von extrem niedrigen Temperaturen.[28] Eine Überschwemmung ist gekennzeichnet durch die Ansammlung großer Wassermassen an nicht bestimmungsgemäßen Orten. Sie entsteht v.a. durch starke, langanhaltende Niederschläge und Schneeschmelze. In seltenen Fällen kann auch ein Tsunami[29] eine Überschwemmung auslösen.[30] Als Mure bezeichnet man einen Schlammoder Gesteinsstrom, der vornehmlich in gebirgigem Terrain auftritt und ähnlich einer Überschwemmung durch lange Regenperioden und Schneeschmelze herbeigeführt wird.[31]

2.2.2 Entwicklungen und Trends

Es gibt zwar noch keinen einwandfreien Beweis für den Zusammenhang von Klimawandel und der Zunahme von Naturkatastrophen,[32] allerdings scheint in der Fachwelt über die positive Korrelation Einigkeit zu herrschen.[33] Ein Blick auf die Zahlen bestätigt diese Annahme. So gab es im Zeitraum von 1990 bis 1999 ca. viermal so viele Naturkatastrophen wie in den 50er Jahren. Dabei sind die terrestrisch bedingten Ereignisse nahezu konstant geblieben,[34] d.h. dass v.a. die atmosphärisch bedingten Ereignisse zugenommen haben.[35]

Abb. 3: Anzahl großer Naturkatastrophen 1950-2006

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Munich Re (2007a), S.47.

Aber nicht nur die Anzahl großer Naturkatastrophen ist gestiegen, sondern auch ihre Intensität.[36] Dies lässt sich insbesondere durch den in Kapitel 2.1 beschriebenen stärker werdenden vertikalen Energieaustausch erklären und führt im Ergebnis zu einem Anstieg der Schäden aus Naturkatastrophen.

So waren in den 90er Jahren die volkswirtschaftlichen Schäden ca. 16-mal hö- her als in den 50er Jahren.[37]

Abb. 4: Gesamtschäden und versicherte Schäden 1950-2006

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Munich Re (2007a), S.47.

Wie man also sieht, scheinen sowohl die Anzahl als auch die Schäden von Naturkatastrophen mit der Durchschnittstemperatur der Erde zusammenzuhängen, was im Hinblick auf die prognostizierte Erderwärmung skeptisch stimmt.[38]

2.3 Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft

Problematisch für die Versicherungswirtschaft ist v.a. der starke Anstieg der versicherten Schäden.[39] Von 1990-1999 lagen diese ca. 20-mal höher als in den 60er Jahren[40] und erreichten in 2005 ein neues Rekordhoch von ca. 82 Mrd. US$.[41] Neben den Klimaveränderungen, die als Hauptgrund gelten, spielen weitere Faktoren eine Rolle bei dieser Entwicklung.[42] Als ein Grund wird das weltweite Bevölkerungswachstum angesehen, das zu einer zunehmenden Urbanisierung führt und somit eine Konzentration von Werten nach sich zieht.[43] Weiterhin ist der Anstieg der Versicherungsdichte[44] zu nennen, die sich von den 60er Jahren bis in die 90er Jahre fast vervierfacht hat.[45] Aber auch die zunehmende Besiedlung und Industrialisierung hochgefährdeter Regionen gilt als Quelle des Anstiegs versicherter Schäden.[46] So wird allein in Florida, einem der am meisten durch Hurrikane gefährdeten Staaten der USA, mit 12,7 Mio. neuen Einwohnern bis zum Jahr 2030 gerechnet. Die dort versicherten Werte werden sich in den nächsten zehn Jahren verdoppeln.[47]

All diese Tendenzen können in den nächsten Jahren durchaus dazu führen, dass sich die Versicherungswirtschaft versicherten Schäden jenseits der 100 Mrd.$ p.a. gegenübersieht.[48] Inwiefern solche Größenordnungen allerdings tragbar sind, scheint fraglich.

Schon jetzt sind die Versicherungsprämien, v.a. in den Hochrisikogebieten, teilweise extrem hoch und dennoch reicht dies für die Versicherer nicht aus, die Dynamik des Klimawandels zu bewältigen.[49] Als Folge dessen haben sich bereits einige private Versicherungsgesellschaften aus den entsprechenden Regionen zurückgezogen.[50] Einige staatliche Versicherungsunternehmen in den USA versuchen über Prämienerhöhungen in anderen Regionen oder anderen Versicherungsbereichen eine Art Quersubventionierung zu betreiben.[51]

Da diese Ansätze keine dauerhafte Lösung darstellen und wohl nur kurzfristig tragbar sind, soll im Folgenden auf die Möglichkeiten der Rückversicherung eingegangen werden.

3. Der traditionelle Weg der Rückversicherung

3.1 Grundlagen

Unter Rückversicherung versteht man die Versicherung eines Versicherungsunternehmens in Bezug auf ihr versicherungstechnisches Geschäft.[52] Der Erstversicherer, der sog. Zedent, transferiert (zediert) dazu einen Teil der von ihm ü- bernommenen Risiken gegen Zahlung einer Rückversicherungsprämie auf den Rückversicherer, den sog. Zessionär. Im Versicherungsfall muss dieser wiederum die entsprechende Gegenleistung erbringen. Formal entspricht dies dem Verhältnis zwischen VN und VU.[53]

Die Hauptfunktionen der Rückversicherung sind hierbei in der Stabilisierung und Effizienzerhöhung der Versicherungsmärkte zu sehen. Durch die Weitergabe von Risiken an die Rückversicherer, die aufgrund besserer Risikostreuung die Übernahme kostengünstiger anbieten, können die Erstversicherer ihr Geschäftsergebnis gleichmäßiger gestalten, wodurch auch die Kapitalkosten reduziert werden. Im Endeffekt wird das ganze System stabilisiert, da Insolvenzen im Erstversicherungsbereich abnehmen.[54] Aber auch die Beratungsfunktion der Rückversicherer, z.B. bei der Tarifierung komplexer, seltener Risiken, ist für die Erstversicherer wichtig, um Risiken überhaupt handhabbar zu machen.[55] Im Kontext steigender versicherter Schäden ist aber v.a. die Senkung der Kapitalkosten auf Erstversicherungsebene von großer Bedeutung. Je mehr Risiken die Erstversicherer transferieren, desto weniger Eigenkapital muss gehalten werden. Rückversicherung dient quasi als günstiger Eigenkapitalersatz. Dadurch ergeben sich für die Erstversicherer erhöhte Zeichnungskapazitäten, d.h. es können zusätzliche Risiken übernommen werden. Dies zeigt besonders vor dem Hintergrund ständig steigender Schäden die enorm wichtige, effizienzsteigernde Funktion der Rückversicherung.[56]

Bei einem fehlenden Rückversicherungsangebot wären die Kapazitätsgrenzen der Erstversicherer wohl schon lange erreicht.

Im nun folgenden Kapitel 3.2 soll dargestellt werden, mit welchen risikopolitischen Instrumenten die Rückversicherer den enormen Risiken aus Naturkatastrophen gegenübertreten.

3.2 Ausgewählte risikopolitische Maßnahmen zur Steuerung des Risikoausgleichs

3.2.1 Produktpolitik

Bei den von Rückversicherern angebotenen Produkten ist zunächst einmal zwischen obligatorischen und fakultativen Verträgen zu unterscheiden.

Ein obligatorischer Rückversicherungsvertrag ist dadurch gekennzeichnet, dass der Erstversicherer alle unter den Vertrag fallenden Risiken an den Rückversicherer weitergeben muss. Dieser wiederum ist verpflichtet, alle zedierten Risiken zu akzeptieren.[57] In der Regel sind die Risiken bei obligatorischen Vertragsformen relativ eng definiert.[58] Da ganze Bestände durch den Abschluss eines Vertrages rückgedeckt sind, ist die obligatorische Rückversicherung vergleichsweise günstig abzuschließen.[59]

Im Gegensatz dazu ist der Abschluss eines fakultativen Vertrags relativ kostenintensiv, da hierbei Einzelrisiken abgesichert werden sollen, die dann auch jeweils einzeln geprüft und bewertet werden müssen. Innerhalb dieser Vertragsform werden v. a. Risiken abgesichert, die aufgrund ihrer Art und Größe als au- ßergewöhnlich gelten und deswegen mehr Flexibilität verlangen, als ein obligatorischer Vertrag bieten kann; sie passen einfach nicht in das Vertragsportfolio eines obligatorischen Vertrags. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass es bei der fakultativen Rückversicherung keinerlei Abgabeoder Annahmezwang seitens der Erstund Rückversicherer gibt. Daher wird sie auch als freibleibende Form der Rückversicherung bezeichnet.[60]

Beide Alternativen lassen sich anhand der Deckung weiterhin in proportional und nichtproportional unterscheiden:

- Proportionale Rückversicherungsformen
- Quotenrückversicherung
- Summenexzedentenrückversicherung

- Nichtproportionale Rückversicherungsformen
- Einzelschadenexzedentenrückversicherung
- Kumulschadenexzedentenrückversicherung
- Jahresüberschadenrückversicherung
- Höchstschadenrückversicherung[61]

Die proportionalen Rückversicherungsformen können auch als Haftungsteilung verstanden werden. Die Aufteilung der Schäden und Prämien zwischen dem Erstversicherer und dem Rückversicherer wird ex-ante determiniert und ist somit bekannt. Bei der Quotenrückversicherung wird der Rückversicherer mit einer festen Quote an allen Schäden der Erstversicherungsverträge einer Branche beteiligt und bekommt als Gegenleistung die entsprechenden Anteile der Prämie. Demgegenüber steht die Summenexzedentenrückversicherung, bei der nur Anteile an Erstversicherungsverträgen übernommen werden, wenn die Versicherungssumme den Selbstbehalt des Zedenten übersteigt, d.h. jeder Erstversicherungsvertrag wird einzeln betrachtet und es werden nur noch größere Risiken geteilt. Der Anteil des Zessionärs ergibt sich dann aus der Differenz von Versicherungssumme und Selbstbehalt des Erstversicherers im Verhältnis zur Versicherungssumme.[62]

Im Rahmen nicht-proportionaler Rückversicherungsformen erfolgt keine Haftungsteilung mehr, sondern die Beteiligung des Rückversicherers richtet sich nach der tatsächlich eingetretenen Schadenhöhe. Daher wird diese Form der Rückversicherung auch als Schadenteilung bezeichnet.

Im Fall der Einzelschadenexzedentenrückversicherung übernimmt der Zessionär die Schäden, die den Eigenbehalt, die sog. Priorität, des Erstversicherers übersteigen. Der Kumulschadenexzedentenvertrag stellt eine Variante dar, die speziell zur Deckung entstehender Kumulschäden[63] im Falle eines Elementarereignisses konzipiert ist. Der Rückversicherer zahlt auch hier wieder den Schaden oberhalb des Eigenbehalts, allerdings besteht der Gesamtschaden in diesem Fall aus mehreren Einzelschäden, ausgelöst durch ein Ereignis. Bei der Jahresüberschadenrückversicherung ist der Zessionär zur Zahlung verpflichtet, wenn der gesamte Schaden eines Erstversicherers innerhalb eines Jahres einen festgelegten Eigenbehalt überschreitet.[64] Diese Form der Rückversicherung dient insbesondere der Absicherung des technischen Ergebnisses des Erstversicherers und wird vorwiegend bei stark schwankenden Schadenverläufen angewandt.[65] Darüber hinaus können durch eine Höchstschadenrückversicherung die n-größten Schäden einer Periode rückversichert werden, unabhängig davon, in welcher Höhe die Schäden aufgetreten sind.[66]

Mit Hilfe dieser verschiedenen vertraglichen Ausgestaltungsmöglichkeiten sind die Rückversicherer in der Lage, die Erstversicherer insofern zu unterstützen, dass diese, aufgrund erweiterter Kapazitäten, zusätzliche Risiken aufnehmen können, die sie ansonsten nicht hätten tragen können bzw. wollen. Im Endeffekt ist dies auch von Vorteil für den Versicherungsnehmer, der sich ohne die produktpolitische Vielfalt der Rückversicherer einem eingeschränkten Angebot auf den Erstversicherungsmärkten gegenübersehen würde.[67] Unter diesem Aspekt ist die Wahl des Rückversicherers und der geeigneten Vertragsform eine der wichtigsten Produktionsfaktorentscheidungen im Risikogeschäft des Erstversicherers.[68]

3.2.2 Preispolitik

Bei der Auswahl der Rückversicherungsform spielt nicht nur der technische Aspekt eine Rolle, sondern auch die Entscheidung bzgl. des Rückversicherungspreises bestimmt, inwieweit Risiken transformiert werden können.[69]

Wie schon im Falle der Produktpolitik wird auch bei diesen preispolitischen Ü- berlegungen zwischen proportionaler und nicht-proportionaler Rückversicherung differenziert.[70]

Im Falle nicht-proportionaler Rückversicherungsformen ist die vom Zessionär kalkulierte Rückversicherungsprämie ausschlaggebend für den Rückversicherungspreis. Hierzu stehen eine Reihe von Verfahren zur Verfügung, wie z.B. das Payback-Verfahren, das Exposure-Verfahren, das Pareto-Verfahren und die Burning-Cost-Methode.[71] Auf eine detaillierte Erläuterung der Verfahren wird im Rahmen dieser Arbeit bewusst verzichtet.

Zusätzlich zu der vom Zessionär kalkulierten Nettorisikoprämie bilden Gewinnanteile, Betriebskostenzuschläge und ein Sicherheitszuschlag den Rückversicherungspreis. Der Sicherheitszuschlag variiert je nach Risikoaversion des Zessionärs und ist im Falle der Rückversicherung von Elementarrisiken entsprechend hoch, da die tatsächliche Schadenbelastung aus solchen Risiken stark schwankende Verläufe aufzeigt. Problematisch erscheint, dass bei sämtlichen Kalkulationsverfahren die Schadenverteilungen für Elementarrisiken nicht genau bekannt sind. Weiterhin ist auch deren Entwicklung nicht genau absehbar. Im Endeffekt hat der Zessionär zwar den Vorteil der eigenständigen Prä- mienkalkulation bei nichtproportionalen Verträgen, gleichzeitig läuft er aber Gefahr, falsch zu kalkulieren.[72]

Im Gegensatz dazu gibt es im Bereich der proportionalen Rückversicherung im Normalfall keine eigenständige Prämienkalkulation. Die Rückversicherungsprämie richtet sich vielmehr an dem proportionalen Anteil des Zessionärs am Erstversicherungsvertrag aus. Dabei ist zu beachten, dass der Zessionär dadurch völlig abhängig von der korrekten Kalkulation des Erstversicherers ist.[73] Auch bei der proportionalen Rückversicherung macht die Prämie allein noch nicht den Preis. Da aber hier die Gewinn-, Sicherheitsund Betriebskostenzuschläge vom Erstversicherer schon einkalkuliert sind, werden diese natürlich auch anteilig weitergegeben und müssen nicht extra aufgeschlagen werden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Betriebskosten fallen v.a. bei den Erstversicherern an. Daher wird vom Zessionär häufig eine sog. Rückversicherungsprovision oder ein Anteil am Zessionsgewinn zurückbezahlt, sozusagen als Beteiligung an den Betriebskosten. I.d.R. ist es allerdings so, dass die Rückversicherungsprovision nur selten an den Betriebskosten ausgerichtet wird, sondern frei ausgehandelt wird. Der Preis gestaltet sich für eine proportionale Rückversicherung also als Prämie abzüglich der Provision bzw. möglicher Anteile am Gewinn der Zession.[74]

Zuzüglich zu den so ermittelten Rückversicherungspreisen kommen bei beiden Formen noch sog. Depotzinsen dazu, die der Zedent dem Zessionär für teilweise einbehaltene Rückversicherungsprämien, die i.d.R. nach einem Jahr wieder freigegeben werden, gewährt. Gründe für die nicht vollständige Auszahlung liegen zum einen in der Anspruchssicherung und zum anderen schlichtweg in aufsichtsrechtlichen Aspekten.[75]

Wie schon im Falle der Produktpolitik können die Rückversicherungen auch durch die verschiedenen preispolitischen Alternativen den Risikoausgleich vorantreiben.

3.2.3 Sicherheitsmittel

Der Einsatz unterschiedlicher Sicherheitsmittel dient dem Risikoausgleich der Rückversicherer in der Zeit. Zunächst einmal werden als Sicherheitsmittel die finanziellen Mittel bezeichnet, die für unerwartete Zahlungsverpflichtungen oder zum Ausgleich realisierter Verluste bereitstehen. Damit wird auch der Unterschied zu anderen risikopolitischen Instrumenten klar. Hier geht es nicht um eine Veränderung eintretender Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Schäden, sondern nur um die Finanzierung von Verlusten aus dem Risikogeschäft. Sicherheitsmittel können entweder in Form von versicherungstechnischem Fremdkapital oder in Form von Eigenkapital auftreten.[76]

Da die Regelungen zu Rückstellungen des versicherungstechnischen Fremdkapitals national sehr unterschiedlich sind, richten sich die folgenden Ausführungen nach deutschem Bilanzrecht. Hiernach können Schwankungsrückstellungen gebildet werden, die die zufälligen Schwankungen der tatsächlichen Schadenbelastung ausgleichen sollen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Rückstellungen für drohende Verluste zu bilden, wobei die Verluste begründbar sowie erkennbar sein müssen, damit die Rückstellung rechtens ist. Zur Risikofinanzierung mit Eigenkapital werden u.a. das gezeichnete Kapital, Kapitalund Gewinnrücklagen, Gewinnvorträge, stille Reserven und Genussrechtskapital verwendet.[77]

3.2.4 Risikoteilungspolitik

Im Mittelpunkt der Risikoteilungspolitik steht die sog. Retrozession. Dabei handelt es sich um die Rückversicherung eines Rückversicherers. Falls dieser nämlich seinen Anteil am übernommenen Risiko nicht vollständig behalten will, retrozediert er einen Teil davon an einen oder mehrere andere Rückversicherer, die man dann Retrozessionäre nennt. Er selbst wird dadurch zum Retrozedenten. Der Retrozessionär seinerseits kann wiederum Teile des Risikos mittels einer weiteren Retrozession weitergeben. Bei den Retrozessionären handelt es sich aber keineswegs um Spezialisten, sondern es sind Erstund Rückversicherer, die diese Aufgaben übernehmen.[78]

Das Verhältnis zwischen Retrozedent und Retrozessionär entspricht formal dem zwischen Erstversicherer und Rückversicherer. Daher erfolgt auch die Retrozession unter Anwendung der oben genannten produktund preispolitischen Maßnahmen.[79]

Abb. 5: Retrozession im Versicherungsmarkt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Liebwein, P. (2000), S.292.

Analog zu den Absichten einer Zession auf erster Ebene ist es Ziel der Retrozession, Großrisiken weiter zu atomisieren und zu nivellieren sowie eine Stabilisierung des Geschäftsergebnisses zu erreichen. Dies ist neben der aus der Retrozession resultierenden internationalen Streuung der Risikotragung ein weiterer wichtiger Aspekt dafür, dass größte Risiken überhaupt versicherbar werden. Häufig erfolgen Retrozessionen nicht aus der versicherungstechnischen Notwendigkeit aus Sicht des Rückversicherers, sondern aufgrund einer Retrozessionsverpflichtung, die der Erstversicherer auferlegt. Diese sog. Reziprozität verlangt eine Gegenalimentierung für das zedierte Geschäft, sodass Rückversicherungsbeziehungen in beiden Richtungen vorliegen. [80]

Man sieht also, dass Retrozessionen zu einem weit ausgeprägten Netz an Versicherungsbeziehungen führen können und dadurch die Elementarrisikolage bis hin zum Versicherungsnehmer verbessern können.[81]

Oft wird in der einschlägigen Literatur auch die Mitversicherung als Instrument der Risikoteilungspolitik erwähnt. Darunter versteht man die Beteiligung mehrerer Versicherungsgesellschaften an der Absicherung desselben Risikos, wobei meist große Einzelrisiken abgesichert werden.

[...]


[1] Vgl. MCII (o.J.), S.1.

[2] Vgl. Swiss Re (2007), S.35.

[3] Vgl. o.V. (2005), S.1.

[4] Vgl. Berge, K. (2005), S.1.

[5] Vgl. Munich Re (2001), S.5.

[6] Vgl. Klapproth, C. (2000), S.b07.

[7] Vgl. Freitag, M. (2001), S.12.

[8] Vgl. Martin, A. (2004), S.b04.

[9] Vgl. Hee, C., Hofmann, L. (2006), S.21.

[10] Als Klima wird der mittlere Zustand der Atmosphäre über einem bestimmten Gebiet bezeichnet.

[11] Als Wetter wird der physikalische Zustand der unteren Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort bezeichnet.

[12] Vgl. o.V. (2007a), S.1-2.

[13] Vgl. Latif, M. (2006), S.36-37.

[14] Ppm (Teile pro Million) oder ppb (Teile pro Milliarde) ist das Verhältnis der Anzahl von Treibhausgasmolekülen zur Gesamtzahl der Moleküle in trockener Luft.

[15] Vgl. IPCC (2007), S.2.

[16] Vgl. Abb.1.

[17] Vgl. Dlugolecki, A. (2003), S.1.

[18] Vgl. IPCC (2007), S.5.

[19] Vgl. o.V. (2007b), S.1.

[20] Vgl. IPCC (2007), S.14.

[21] Vgl. o.V. (2007b), S.5.

[22] Vgl. Rauch, E. (2006), S.12.

[23] Vgl. IPCC (2007), S.17.

[24] Die Trägheit des Klimas zeigt sich z.B. darin, dass eine sofortige Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen den Temperaturanstieg in den nächsten Jahrzehnten nicht aufhalten kann. Bei den Reaktionen des Klimas sind stattdessen Zeiträume von mehreren hundert Jahren von Relevanz.

[25] Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG (2005), S.263.

[26] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.21.

[27] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.24-25.

[28] Vgl. Kuck, A. (2000), S.13.

[29] Unter einem Tsunami versteht man eine durch submarine Erdbeben oder Vulkanausbrüche ausgelöste Flutwelle, die beim Auflaufen auf die Küste extreme Höhen erreichen kann.

[30] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.19-21.

[31] Vgl. Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG (2005), S.160.

[32] Vgl. o.V. (2005), S.1.

[33] Vgl. Diekmann, M. (2007), S.2; siehe auch Kap. 2.1.

[34] Vgl. Berge, K. (2005), S.16.

[35] Vgl. Plapp, S.T. (2003), S.56.

[36] Vgl. Munich Re (2007a), S.46.

[37] Vgl. Berge, K. (2005), S.16.

[38] Vgl. Abb. 2, Abb. 3, Abb. 4.

[39] Vgl. Abb. 4.

[40] Vgl. Berge, K. (2005), S.16.

[41] Vgl. Munich Re (2006), S.12.

[42] Vgl. o.V. (2007c), S.494.

[43] Vgl. Plapp, S.T. (2003), S.58.

[44] Die Versicherungsdichte wird ausgedrückt durch das Verhältnis von Prämienaufkommen zur Einwohnerzahl.

[45] Vgl. Berge, K. (2005), S.17.

[46] Vgl. Falken, A., Mewes, S. (2203), S.64.

[47] Vgl. Cherry, T.R., Löffler, U. (2007), S.797.

[48] Vgl. Berge, K. (2005), S.21-22.

[49] Vgl. Cherry, T.R., Löffler, U. (2007), S.797.

[50] Vgl. o.V. (2007d), S.1.

[51] Vgl. Cherry, T.R., Löffler, U. (2007), S.798.

[52] Vgl. Liebwein, P. (2000), S.3.

[53] Vgl. Schradin, H.R. (1998), S.11.

[54] Vgl. Swiss Re (2003a), S.9.

[55] Vgl. Kuck, A. (2000), S.37.

[56] Vgl. Swiss Re (2003a), S.9.

[57] Vgl. Schradin, H.R.(1998), S.19.

[58] Vgl. Swiss Re (2003a), S.10.

[59] Vgl. Schradin, H.R. (1998), S.19.

[60] Vgl. Liebwein, P. (2000), S.54-55.

[61] Einteilung nach Schmitz, K. (1998), S.106-108.

[62] Vgl. Farny, D. (2006), S.571-572.

[63] Von Kumul spricht man im Versicherungswesen, wenn mehrere beim gleichen Versicherer versicherte Risiken durch ein einziges Schadenereignis betroffen sind.

[64] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.107-108.

[65] Vgl. Kuck, A. (2000), S.49-50.

[66] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.108.

[67] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.202-203.

[68] Vgl. Farny, D. (2006), S.576.

[69] Vgl. Schradin, H.R. (1998), S.27.

[70] Vgl. Farny, D. (2006), S.575.

[71] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.230-235.

[72] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.235-236.

[73] Vgl. Schradin, H.R. (1998), S.28-29.

[74] Vgl. Farny, D. (2006), S.575.

[75] Vgl. Liebwein, P. (2000), S.246-248.

[76] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.254-255.

[77] Vgl. ebd., S.255-261.

[78] Vgl. Liebwein, P. (2000), S.291.

[79] Vgl. Schmitz, K. (1998), S.265-266.

[80] Vgl. Liebwein, P. (2000), S.293-298.

[81] Vgl. Abb. 5.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten

Details

Titel
Versicherungswirtschaft im Zeichen des Klimawandels
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Lehrstuhl für Risikomanagement und Versicherungswirtschaft)
Veranstaltung
Risikomanagement und Versicherungswirtschaft
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
76
Katalognummer
V121666
ISBN (eBook)
9783640255917
ISBN (Buch)
9783640877577
Dateigröße
807 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Versicherung, Versicherungen, Klima, Klimawandel
Arbeit zitieren
Diplom-Kaufmann Florian Runzheimer (Autor), 2007, Versicherungswirtschaft im Zeichen des Klimawandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121666

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