Friedrich Schiller - Kabale und Liebe

Verschiedene Interpretationen unter eigener Kommentierung vergleichend gegenübergestellt


Seminararbeit, 2004
30 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Über das Leben des Friedrich Schiller

3. Zur Entstehung des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe“

4. Erste Interpretation von Karl S. Guthke

5. Zweite Interpretation von Rüdiger Zymner

6. Dritte Interpretation von Walter Müller-Seidel

7. Die drei Interpretationen im Vergleich

8. Resümee

9. Literaturverzeichnis

1. Vorwort

Sehr geehrte Leser,

Diese literaturwissenschaftliche Hausarbeit zu Friedrich Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe“ basiert auf der Grundlage der vergleichenden Werkinterpretationen.

Es werden jeweils drei Werkinterpretation verschiedener Verfasser von Sekundärliteratur zum oben genannten Drama wissenschaftlich analysiert, kommentiert und zu guter Letzt noch vergleichend gegenübergestellt.

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, zu zeigen, wie verschieden doch die Verfasser dieses klassische Werk aufgefasst haben und versuchen es den Lesern ihrer Sekundärliteratur nahe zu bringen und verständlich zu machen. Hierbei wurden auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Werkinterpretationen herausgearbeitet und gegenübergestellt.

Aus diesem Grund wurden die Einzelinterpretationen noch ein mal von mir kommentiert ,um den Lesern eine bessere Verständlichkeit zu gewährleisten und auch um meine persönliche Auffassung der verschiedenen Interpretationen deutlich zu machen.

Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist !

In diesem Sinne ... viel Spaß beim Lesen !

Stefanie Warnke

2. Über das Leben des Friedrich Schiller

Johann Christoph Friedrich von Schiller erblickte am 10. November 1759 in Marbach am Neckar als zweits Kind von Elisabeth Dorothea (geborene Kodweiß) und Johann Kaspar Schiller, der Wundarzt und später Offizier war, das Licht der Welt.

Im Alter von fünf Jahren zog die Familie nach Lorch um. Dort wurde der kleine Friedrich Schiller von Pfarrer Phillip Moser unter anderen auch in Latein unterrichtet. Im Dezember 1766 wurde der Vater Schillers nach Ludwigsburg versetzt, wo bereits der Hof des Herzogs Karl Eugen von Württemberg im Jahre 1764 hin verlegt wurde.

1766 bis 1772 besuchte Friedrich Schiller dann die Ludwigsburger Lateinschule, wo er auch Freundschaft mit Friedrich von Hoven schloss. Schon damals machte sich das Talent des Friedrich Schiller bemerkbar, der unter anderen auch kleinere Trauerspiele aufführte und lateinische und deutsche Gedichte vortrug. Am 16. Januar 1773 trat Schiller auf Drängen des Vater, der selbst von Herzog Karl Eugen bedrängt wurde, in die „Militär-Pfalzschule“ ein, die sich auf dem Schloss Solitude bei Stuttgart befand. Schiller selbst war gegen den Eintritt in die Akademie und wollte sich lieber der Kunst widmen. Im Jahre 1774 begann Schiller dann ein Jurastudium und schloss einen geheimen Dichterbund mit Friedrich von Hoven, Georg Friedrich Scharffenstein und Willhelm Petersen.

1775 wurde die Militärakademie dann nach Stuttgart verlegt, wo Schiller nun ein Medizinstudium begann. Ein Jahr später machte Schiller dann Bekanntschaft mit Professor Abel, der ihm die Werke Shakespeares nahe brachte. 1777 begann Schiller dann die Arbeit an „Die Räuber“. Während dieser Zeit interessierte sich Schiller sehr für die Arbeit von Johann Wolfgang von Goethe, bei dem er später, im Jahre 1780, sogar an der Aufführung von Goethes Clavigo mitarbeitete, ihn jedoch nie zu Gesicht bekam. In dieser Zeit setzte Schiller aber auch die Arbeit an „Die Räuber“ fort. Am 15. Dezember 1780 wurde Friedrich Schiller aus der Militärakademie entlassen und als Regimentsarzt im Grenadierregiment des Generals Augé in Stuttgart angestellt. 1781 machte Schiller Bekanntschaft mit dem Musiker Andreas Streicher und hatte eine Wohnung bei der Hauptmannswitwe Luise Dorothea Vischer in Stuttgart, wo er dann weitere Bearbeitungen an „Die Räuber“ vornahm und letztendlich eine anonyme Herausgabe des Werks im Selbstverlag startete. Nach der Überarbeitung des Stücks für die Bühne und einer heimlichen Reise von Schiller zur Uraufführung, wurden „Die Räuber“ erstmals am 13. Januar 1782 in Mannheim mit überragendem Erfolg aufgeführt. Am 25. Mai desselben Jahres unternahm Schiller eine weitere Reise nach Mannheim und wurde daraufhin vom der Militärakademie vom 1. bis zum 14. Juli 1782 unter Arreststrafe gestellt. Im August 1782 erließ dann Herzog Karl Eugen ein Verbot über Schiller, das ihm die Arbeit an weiteren schriftstellerischen Tätigkeiten untersagte. Daraufhin flüchtete Schiller mit seinem langjährigem Freund und Musiker Andreas Streicher am 22. und 23. September 1782 nach Mannheim. Von dort aus reiste er einen Monat später unter dem Decknamen „Schmidt“ nach Frankfurt und Oggersheim.

Am 7. Dezember 1782 kam Schiller auf Einladung von Henriette von Wolzogen, unter dem Namen „Dr. Ritter“, auf das Gut Bauerbach in Thüringen, wo er die Arbeit an “Kabale und Liebe“(oder „Luise Millerin“) begann. Berits zwei Jahre später, am 15. April 1784, konnte die Uraufführung dieses bürgerlichen Trauerspiels in Frankfurt am Main bewundert werden.

Zwischen 1782 und 1784 traf sich Schiller immer wieder mit Charlotte, welche die Tochter Henriettes war und hielt später sogar um ihre Hand an, jedoch erfolglos. 1783 reiste Schiller wieder von Frankfurt nach Mannheim und begann dort die Arbeit an „Don Carlos“, dessen Uraufführung am 9. August 1787 in Hamburg stattfand.

In der Zwischenzeit wurde Schiller vom 1. September 1783 bis 31. August 1784 als Theaterdichter angestellt und machte Bekanntschaft mit dem Meininger Bibliothekar Willhelm Friedrich Hermann Reinwald. In dieser Zeit hatte Schiller schwere gesundheitliche Probleme und war von Krankheit gezeichnet.

Im Jahre 1784 wurde Schiller in die kurfürstliche deutsche Gesellschaft aufgenommen, machte Bekanntschaft mit seiner späteren Geliebten Charlotte von Kalb und bekam immer wieder Geschenke von seinem Verehrer und Gönner Christian Gottfried Körner und dessen Freundeskreis in Leipzig. Am 27. Dezember desselben Jahres wurde Schiller der Titel eines „herzoglichen Rates“ durch Karl August von Weimar verliehen.

Im März 1785 lernte Schiller Margarete Schwan kennen, um deren Hand er später anhielt und nahm am 3. April eine Reise nach Leipzig vor, wo er als Gast bei Gottfried Körner verweilte und Bekanntschaft mit Minna (Körners Verlobte) und Dora Stock ( Ludwig Ferdinand Hubers Verlobte) machte. Anfang Mai siedelte Schiller nach Gohlis bei Leipzig über, wo er den Verleger Hans Joachim Göschen kennen lernte. Am 11.September zog Schiller erneut um ,nämlich in das Weinberghaus Körners in Loschwitz, bei Dresden, wo er Bekanntschaft mit dem Maler Anton Graff schloss.

Im Januar des Jahres 1787 begegnete Schiller Henriette von Arnim, die später seine Geliebte wurde und hielt sich von April bis Mai in Tharandt auf (wegen der Trennung von Frau Arnim, die Schiller sehr schwer gefallen ist) bis er später im Juli wieder nach Weimar reiste um Charlotte von Kalb zu sehen. Dabei lernte er unter anderem Wieland und Herder kennen.

Im August besuchte Schiller dann die Stadt Jena, wo er mit unter auch auf einer Geburtstagsfeier Goethes war, bei der Goethe selbst jedoch nicht anwesend war. Später dann, im Dezember 1787, besuchte Schiller die Familie Lengefeld, die Verwandte von Henriette von Wolzogen waren, in Rudolstadt und machte Bekanntschaft mit den Töchtern des Hauses, Caroline und Charlotte Lengefeld.

Genau aus diesem Grund zog Schiller dann am 20. Mai 1788 nach Volkstädt bei Rudolstadt um und besuchte er die Familie Lengefeld immer häufiger. Am 7. Dezember 1788 begegnete Schiller erstmals dem Dichter Goethe persönlich bei der Familie Beulwitz. Am 15. Mai desselben Jahres wurde Schiller zum obersten Professor für Geschichte nach Jena berufen, wo er auch am 11. Mai 1789 hin zog und sich kurz darauf, im August 1789, mit Charlotte von Lengefeld verlobte. In diesem Zeitraum hielt sich Schiller immer öfter in Rudolstadt und Volkstädt auf und schloss dort Freundschaft mit Willhelm von Humboldt.

1790 wurde Schiller dann zum Hofrat ernannt und heiratete nur wenig später, im Februar, seine Verlobte Charlotte Lengefeld im Jenaer Ortsteil Wenigenjena. Genau ein Jahr später, im Januar 1791, wurde Schiller als Mitglied in die kurfürstliche Akademie in Erfurt aufgenommen. In dieser Zeit wurde Schiller von einer schweren Krankheit heim gesucht. Eine schlimme Lungenentzündung bereitet Schiller endlose Sorgen und Schmerzen, sodass sich sogar schon Gerüchte um Schillers Tod im ganzen Land verbreiteten. Zu allem Übel kam zu der Lungenentzündung noch eine chronische Bauchfellentzündung hinzu, von der er sich nie wieder richtig erholte. Doch nichts desto Trotz, begann Schiller noch im selben Zeitraum sein Kant-Studium. Nachdem sich Schiller nun wieder etwas von seinen Erkrankungen erholt hatte, ging er zur Kur nach Karlsbad und anschließend zur Nachkur nach Erfurt. Im Juli 1791 erhält Schiller, der ab und zu in Geldnot geriet, eine Pensionszahlung durch Friedrich Christian von Augustenburg und Graf Ernst von Schimmelmann, auf Veranlassung des dänischen Dichters Jens Baggesen, der Schiller ein Jahr zuvor besucht hatte.

Am 10. April 1792 reiste Schiller nach Dresden zu Körner, wo er wieder Kontakt zu anderen jungen Studenten aufnahm, die ihm währen seiner Erkrankung besuchten [darunter auch

Friedrich von Hardenberg (Novalis)].

Am 10. Oktober 1792 wurden Schiller die französischen Bürgerrechte („citoyen français“) durch die Pariser Nationalversammlung verliehen.

Anfang August reiste Schiller nach Schwaben, wo er am 8. September in Ludwigsburg ankam. Dort wurde am 14. September auch Schillers Sohn Karl Friedrich Ludwig geboren. Zur selben Zeit begann Schiller auch die Arbeit an seinem „Wallenstein“ und knüpfte Kontakt zu dem Verleger Cotta. 1794 kehret Schiller wieder nach Jena zurück. Dort wurde er von Goethe eingeladen, an einer literarischen Monatsschrift („die Horen“) mitzuarbeiten, an dessen Erstellung unter anderem auch Willhelm von Humboldt beteiligt war. Im Juli desselben Jahres traf Schiller erneut mit Goethe in der „Naturforschenden Gesellschaft“ zusammen, woraus eine gute Freundschaft zwischen Schiller und Goethe entstand und Schiller sich sogar vom 14. bis 27. September bei Goethe in Weimar aufhielt. Im darauf folgenden Jahr, also 1795, erschienen mehrere Ausgaben der „Horen“, an dessen Erstellung Schiller mitwirkte. 1796 arbeitete Schiller zusammen mit Goethe an der Herausgabe des „Musenalmanachs“ und noch im selben Jahr, am 11. Juli, erblickte Schillers zweiter Sohn, Ernst Friedrich Willhelm, das Licht der Welt, bevor Schillers Vater im September 1972 verstarb. Zwischenzeitlich arbeitete Schiller immer weiter an seinem „Wallenstein“.

Ein Jahr später begann das Jahr, das in fast allen Schiller-Biographien nur das „Balladenjahr“ genannt wird. 1797 schrieb Schiller, nachdem er in das Jenaer Gartenhaus umgezogen war, seine schönsten Balladen, wie zum Beispiel „Der Taucher“, „Der Handschuh“ oder „Die Kraniche des Ibykus „. Im Juli 1797 unternahm Schiller eine kurze Reise nach Weimar, wo er dann seinen „Wallenstein“ umdichtete und erneut bearbeitete.

1798 wurde Schiller ordentlicher Honorarprofessor, wodurch sich seine finanzielle Lage verbesserte. Im gleichen Jahr beendete Schiller die Arbeit am „Wallenstein“ und inszeniert die Uraufführung von „Wallensteins Lager“ am 12. Oktober 1798 zur Neueröffnung des Weimarer Theaters. Im folgenden Jahr wurden noch „Die Piccolomini“ am 30. Januar 1799, und „Wallensteins Tod“ am 20. April 1799 erstmals in Weimar aufgeführt.

Nachdem wieder etwas Ruhe im Hause Schiller eingekehrt war und die Erstausgabe von „Maria Stuart“ gedruckt war, gebar Schillers Frau Charlotte das dritte Kind, Karoline Frederike Luise, am 11. Oktober 1799. Danach ist die mittlerweile fünfköpfige Familie wieder nach Weimar übergesiedelt .

Im Jahre 1800 schrieb Schiller Shakespeares Macbeth für die Bühne um und begann gleichzeitig die Arbeit an der „Jungfrau von Orleans“. In der Zwischenzeit zeigte Schiller die Uraufführung von „Maria Stuart“ am 14. Juni 1800 in Weimar.

Ein Jahr später, im August 1801, reiste Schiller nach Dresden und bereits am 11. September konnte die Uraufführung von der „Jungfrau von Orleans“ in Leipzig zur Schau gestellt werden. Zwischenzeitlich bearbeitete Schiller noch Werke wie Goethes „Iphigenie auf Tauris“ oder Lessings „Nathan der Weise“. Schillers Arbeits- und Wissensdrang konnte auch trotz seines Alters und seiner sich verschlechternden Gesundheit nicht gebrochen werden, und so begann er im März 1802 die Arbeit an einem neuen Stück, nämlich „Die Braut von Messina“. Schillers Mutter war inzwischen auch verstorben (29. April 1802) und ungefähr zur selben Zeit wurde Schiller in den erblichen Adelstand erhoben.

Schon am 19. März 1803 konnte die Uraufführung der „Braut von Messina“ in Weimar gezeigt werden, doch Schiller gönnte sich keine Pause und nahm kurze Zeit später die Arbeit an „Willhelm Tell“ auf. Schon im nächsten Jahr, am 17. März 1804, konnte „Willhelm Tell“ gleich nach der Fertigstellung am Jahresanfang, in Weimar aufgeführt werden.

Im Mai 1804 reiste Schiller mit seiner Familie nach Berlin und widmete sich erneut der Arbeit an neuen Stücken, „Demetrius“ (ein Fragment) und „Die Huldigung der Künste“. Letzteres wurde bereits am 12. November 1804 zu Ehren des Erbprinzenpaars (Carl Friedrich und seine Gemahlin, die Zarentochter Maria Paulowna) in Weimar aufgeführt.

Am 25. Juli 1804 kam Schillers viertes Kind, Emilie Friederike Henriette, zur Welt. Doch Schiller lies von seiner Arbeit nicht ab und führte trotz seines schlechten Gesundheitszustands seine zahlreichen Arbeiten (Übersetzungen, Umschreibungen, Bearbeitungen ...) fort. Unter anderem arbeitete Schiller an der „Phèdre“ von Racine, deren Übersetzung und Uraufführung noch zu Stande kamen (Januar 1805), und führte die Arbeit am „Demetrius“ fort, den er jedoch nicht ganz beendete.

Schließlich konnte Schiller seinen immer wiederkehrenden Krankheiten nicht mehr Stand halten und verstarb aufgrund eines starker Fiberanfälle am Abend des 9. Mai im Jahre 1805, im Alter von nur 46 Jahren.

Johann Christoph Friedrich von Schiller schuf während seiner relativ kurzen Lebenszeit unzählige Dramen, Gedichte, Balladen und andere literarische Werke. Nach Goethe gibt es keinen deutschen Dichter mehr, über den so viel geschrieben und erzählt wurde, wie über Schiller.

Schiller gilt als einer der wichtigsten Vertreter der berühmten „Sturm und Drang“ –Epoche und hat unsere deutsche Literaturgeschichte entscheidend geprägt und unser Literaturgut bereichert.

Erstaunlich ist es immer wieder, wie Menschen, die unter solch schwierigen Bedingungen gelebt haben und oft von Krankheiten oder Armut heimgesucht wurden und so jung gestorben sind, es schafften eine ganze Epoche zu prägen und selbst heute noch, im Jahre 2004, ein breites Publikum anzusprechen.

3. Zur Entstehung des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe“

Die Entstehung des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe“ führt ins Jahr 1782 zurück.

Zu dieser Zeit befand sich Friedrich Schiller vom 28. Juni bis 11. Juli in Haft auf der Hauptwache, wegen den unerlaubten Reisen zu den Uraufführungen zu „Die Räuber“. Während dieser Haft schmiedete Schiller bereits erste Pläne zur schriftlichen Umsetzung von „Louise Millerin“ (erst später „Kabale und Liebe“).

Im Januar und Februar des Jahres 1783 begann Schiller dann die Arbeit an „Louise Millerin“. Zu dieser Zeit war Schiller oft mit Henriette von Wolzogen und ihrer siebzehnjährigen Tochter Charlotte, sowie dem Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald, der später (Juni 1786) Schillers Schwester Christophine heiratete, zusammen. Schiller, der von der jugendlichen Charlotte mehr als angetan war, hielt sogar bei Frau von Wolzogen um die Hand ihrer Tochter an.

Am 13. August 1783 präsentierte Schiller die erste Leseprobe der „Louise Millerin“ in großer Gesellschaft bei Dalberg. Im Februar des folgenden Jahres begann Schiller mit der Bühnenbearbeitung von „Louise Millerin“. Ungefähr zur selben Zeit nannte Schiller sein Werk auf Vorschlag des Schauspielers August Wilhelm Iffland in „Kabale und Liebe“ um.

Solche Doppeltitel wie „Kabale und Liebe“ waren in der damaligen „Sturm und Drang“ Epoche sehr beliebt. Ein populäres Beispiel dafür ist der Begriff „Sturm und Drang“ selbst, der von Maximilian Klinger geprägt wurde.

[...]

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Friedrich Schiller - Kabale und Liebe
Untertitel
Verschiedene Interpretationen unter eigener Kommentierung vergleichend gegenübergestellt
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft )
Veranstaltung
Einführung in die Literaturwissenschaft
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
30
Katalognummer
V121671
ISBN (eBook)
9783640266821
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich, Schiller, Kabale, Liebe, Einführung, Literaturwissenschaft, Thema Friedrich von Schiller
Arbeit zitieren
Lehrer Stefanie Warnke (Autor), 2004, Friedrich Schiller - Kabale und Liebe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121671

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