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Demographische Entwicklung in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

Title: Demographische Entwicklung in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

Presentation (Elaboration) , 2008 , 10 Pages

Autor:in: David Martin (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Summary Excerpt Details

Im Jahr 2003 waren in der Bundesrepublik Deutschland rund 16,9 Millionen Menschen 60 Jahre und älter. Diese Zahl wird bis zum Jahre 2030 auf 26,02 Millionen zunehmen. Darüber hinaus nimmt der Anteil an der Gesamtbevölkerung überproportional zu.
Im Jahr 2020 werden über 5 Mio. und im Jahr 2050 fast 8 Mio. Hochaltrige in Deutschland leben. Im Vergleich hierzu leben zurzeit etwa 3 Millionen Hochaltrige in der Bundesrepublik. Die Bedeutung dieser Bevölkerungsgruppe für die Gesellschaft wird noch deutlicher, wenn man deren Anteil an der Gesamtbevölkerung betrachtet: Im Jahre 2030 werden mindestens 25 % zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören.
In Anbetracht der Tatsache, dass Anfang der 1990er Jahre nur rund 14 % und im Jahr 2000 ungefähr 16 % zu dieser Bevölkerungsgruppe gehörten, wird der Anstieg dieser Bevölkerungsgruppe umso deutlicher, so dass der damit verbundene Bedarf nach adäquaten Wohnungskonzepten weiter ansteigen wird.
Der Altenquotient wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter ansteigen. Der Altenquotient stellt das Verhältnis der über 60-jährigen zur erwerbstätigen Bevölkerung, also der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren, her. Ein Anstieg des Altenquotienten bedeutet also, dass sich entweder der Anzahl der Rentner insgesamt erhöht, die Bevölkerungszahl der Erwerbstätigen sinkt oder eine Kombination aus beiden.
Betrug der Altenquotient im Jahr 2000 rund 40 % steigt dieser bis zum Jahr 2020 auf rund 50 % an. Im Jahr 2030 wird sogar mit einem weiteren Anstieg auf dann deutlich über 60 % gerechnet.

Excerpt


Gliederung

Einführung

Wohnen im Alter

Herausforderungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der demographischen Entwicklung in Deutschland und den daraus resultierenden Anforderungen an den Immobilienmarkt für Senioren. Dabei wird analysiert, wie sich die steigende Lebenserwartung und die Zunahme hochaltriger Bevölkerungsgruppen auf die Nachfrage nach adäquaten, selbstbestimmten Wohnkonzepten und Pflegeangeboten auswirken.

  • Demographische Alterung der deutschen Gesellschaft
  • Entwicklung des Altenquotienten und Folgen für die Pflege
  • Wandel von Wohnbedürfnissen und Individualisierung
  • Notwendigkeit alternativer Wohnkonzepte (Betreutes Wohnen)
  • Wirtschaftliche Potenziale und Chancen im Bereich Seniorenimmobilien

Auszug aus dem Buch

Wohnen im Alter

Angesichts dieser demographischen Entwicklung und der zu erwartenden Entwicklungen im Bereich der Versorgungssysteme für alte Menschen in Deutschland wird das Wohnen im Alter in Zukunft mit einer ganzen Reihe von neuen Herausforderungen verbunden sein. Entsprechende Angebote müssen nicht nur den sich wandelnden Wohnbedürfnissen älterer Menschen entsprechen, sondern auch den zukünftigen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen.

Die Zunahme der Zahl hochaltriger Senioren stellt erhebliche Anforderungen an die Altenhilfe und an die Pflege, da das Risiko der Pflegebedürftigkeit bei den über 80-Jährigen besonders hoch ist. Während dieses Risiko der 60- bis 80-Jährigen bei 3% liegt, steigt es bei den über 80-jährigen Personen auf 25 % an. Nach einer Berechnung des Kuratorium Deutsche Altershilfe wird sich die Zahl der älteren Leistungsempfänger der Pflegeversicherung im Alter von 65 und mehr Jahren, die stationär versorgt werden, von heute ca. 470.000 um ca. 220.000 bis 250.000 im Jahr 2020 erhöhen. Dies bedeutet, dass bis dahin also etwa die Hälfte des heutigen Bestands der Pflegeplätze hinzukommen müsste. Somit müsste der heutige Bestand bis zum Jahr 2050 um mehr als verdoppelt werden.

Allein für die Leistungsempfänger der Pflegeversicherung würden bis zum Jahr 2050 mindestens 600.000 zusätzliche Pflegeplätze benötigt, wenn nicht andere Möglichkeiten der Versorgung Pflegebedürftiger ausgebaut und keine weiteren präventiven Maßnahmen ergriffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Dieses Kapitel erläutert die demographische Alterung in Deutschland und stellt den Anstieg des Altenquotienten sowie die steigende Lebenserwartung als treibende Faktoren dar.

Wohnen im Alter: Hier werden die veränderten Anforderungen älterer Menschen an ihren Wohnraum analysiert, wobei der Trend weg vom klassischen Pflegeheim hin zu selbstbestimmten, alternativen Wohnformen im Fokus steht.

Herausforderungen: Das abschließende Kapitel diskutiert die Auswirkungen auf die Wohnungspolitik und die Immobilienwirtschaft und betont, dass der Markt für Seniorenimmobilien trotz einzelner Insolvenzen langfristig attraktive Potenziale bietet.

Schlüsselwörter

Demographische Entwicklung, Altenquotient, Seniorenimmobilien, Pflegebedürftigkeit, Wohnkonzepte, Lebenserwartung, Betreutes Wohnen, Altenhilfe, Individualisierung, Single-Haushalte, Immobilienwirtschaft, Wohnbedürfnisse, Pflegesektor, Senioren, Investitionschancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der demographischen Alterung der deutschen Bevölkerung und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum und pflegerischer Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entwicklung der Lebenserwartung, der Anstieg des Altenquotienten, der Wandel familiärer Strukturen sowie die Marktentwicklung von Seniorenimmobilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum angesichts einer alternden Gesellschaft neue, adäquate Wohnkonzepte notwendig sind, die Selbstbestimmung und professionelle Hilfeleistung kombinieren.

Welche methodische Grundlage wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller demographischer Daten sowie der Auswertung von Studien und Berichten zur Wohnungs- und Sozialwirtschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Wohnbedürfnisse älterer Menschen, die finanzielle Situation der Pflegeversicherung und die Marktchancen für Investoren in diesem Sektor detailliert erörtert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Demographischer Wandel, Seniorenimmobilien, Pflegebedürftigkeit, Altenhilfe und selbstbestimmtes Wohnen.

Wie verändert sich die Einstellung der Senioren zu Heimeinrichtungen?

Die Studie stellt fest, dass die Akzeptanz für traditionelle, rein funktionelle Pflegeheime sinkt und Senioren stattdessen Wohnformen bevorzugen, die möglichst lange ein selbständiges Leben ermöglichen.

Welche Bedeutung hat die Pflegeversicherung für den Markt der Seniorenimmobilien?

Seit ihrer Einführung im Jahr 1996 hat die Pflegeversicherung eine neue Nachfragegruppe erschlossen, da nun auch mittlere Einkommensbezieher Unterstützung bei der Finanzierung professioneller Pflege erhalten können.

Wie bewertet der Autor die wirtschaftlichen Chancen dieses Marktes?

Der Markt wird als sehr aussichtsreich eingestuft, da aufgrund des hohen Renovierungs- und Neubaubedarfs sowie der demographischen Entwicklung langfristige Umsatzrenditen erzielt werden können.

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Details

Title
Demographische Entwicklung in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft
Author
David Martin (Author)
Publication Year
2008
Pages
10
Catalog Number
V121689
ISBN (eBook)
9783640262700
ISBN (Book)
9783640262755
Language
German
Tags
Demographische Entwicklung Deutschland Auswirkungen Immobilienwirtschaft Altenquotient Alternde Gesellschaft Lebenserwartung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Martin (Author), 2008, Demographische Entwicklung in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121689
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