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Oppression in sozialen Medien. Cybermobbing unter deutschen NutzerInnen im Jugendalter von 2009 bis 2020

Titel: Oppression in sozialen Medien. Cybermobbing unter deutschen NutzerInnen im Jugendalter von 2009 bis 2020

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Naveen Vimalan (Autor:in)

Soziologie - Medien, Kunst, Musik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit wird sich mit sozialen Medien hinsichtlich Cybermobbing und dem sozialen Handeln auseinandersetzen. Der Fokus soll dabei auf der Plattform Facebook liegen. Geleitet wird die Hausarbeit durch die Frage welchen Einfluss Cybermobbing auf die psychische Gesundheit der deutschen Social-Media-NutzerInnen im Jugendalter von 2009 bis 2020 hatte.

Binnen der letzten zwei Jahrzehnten hat sich unsere Kommunikationsweise aufgrund der Nutzung sogenannter „sozialen Medien“ elementar verändert. Ob Facebook, WhatsApp oder Twitter – die soziale Interaktion und Kommunikation in sozialen Medien scheint für die Jugend heutzutage banal zu sein. Doch die Flucht in virtuelle Welten birgt neben ihren Chancen und Potentialen auch Gefahren. Hierzu gehört das vielschichtige Phänomen Cybermobbing. Grundlegend für die Suche nach einem Hausarbeitsthema im Rahmen des Seminars „Werkzeuge der Emanzipation oder Unterdrückung? Soziale Medien und Gesellschaft in der Gegenwart“ waren Überlegungen zum Einfluss von sozialen Medien auf die psychische Gesundheit, die reale Welt und das soziale Handeln der Jugendlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Soziale Medien und Adoleszenz

2.1. Begriffserklärung, Entstehung und Gattungen

2.2. Nutzung sozialer Medien und ihre Folgen

3. Das soziale Handeln nach Max Weber

3.1 Definition: Soziales Handeln und soziale Beziehung

3.2 Soziales Handeln in sozialen Medien

4. Cybermobbing in sozialen Medien

4.1 Begriffserklärung, Entstehung und Merkmale

4.2 Ursachen und Auswirkungen

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Cybermobbing auf die psychische Gesundheit deutscher Jugendlicher im Zeitraum von 2009 bis 2020. Dabei wird analysiert, wie sich das durch die Nutzung sozialer Medien veränderte soziale Handeln auf das Phänomen Cybermobbing auswirkt und welche psychischen sowie sozialen Folgen für die Betroffenen resultieren.

  • Grundlagen sozialer Medien und deren Entstehung im Kontext des Web 2.0.
  • Analyse des sozialen Handelns nach Max Weber in Bezug auf digitale Interaktionsformen.
  • Charakterisierung von Cybermobbing und dessen spezifische Merkmale gegenüber konventionellem Mobbing.
  • Ursachenforschung: Familiäres Umfeld, Erziehungsstile und technologische Faktoren.
  • Auswirkungen von Cybermobbing auf die psychische Gesundheit und Lebensqualität der Jugendlichen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Begriffserklärung, Entstehung und Merkmale

Cybermobbing (nach dem engl. to bully: schikanieren) definiere eine “[…] bewusste, aggressive Handlung, die von Einzelnen oder einer Gruppe von Personen ausgeübt werden […]“, um einem leicht-verletzlichem Opfer über einen längeren Zeitraum mittels sozialer Medien Schaden zuzufügen (Gradinger 2010: 12; vgl. Smith et al. 2018). In der vorliegenden wissenschaftlichen Literatur wird Cybermobbing meist uneinheitlich definiert, doch weitestgehend beschreibe es “[…] ein vorsätzliches und wiederholtes Handeln […]“ zur direkten oder indirekten Schädigung anderer Menschen (Kliem et al. 2020: 68; vgl. Petermann; von Marées 2013). Ihren Ursprung hat Cybermobbing vom konventionellen Schulmobbing, was verbal und direkt stattfindet.

Folgende wesentliche Merkmale seien dabei meist kennzeichnend für Cybermobbing: “[…] die Absicht der Schädigung, die Wiederholung des schädigenden Verhaltens über einen längeren Zeitraum und das asymmetrische Kräfteverhältnis zwischen Opfer und Täter“ (Mathiesen 2014: 3; vgl. Setzer et al. 2012). Ein Kräfteungleichgewicht definiere hierbei nicht nur “[…] körperliche Größen- oder Kraftunterschiede […]“, sondern weiterhin “[…] äußerlich empfundene Makel […]“ oder besondere “[…] Beliebtheit bei den Lehrern und generelle Unbeliebtheit in der Klasse […]“ (Katzer 2014: 58; vgl. Boulton; Underwood 1992). Die Täter neigen folglich dazu die potenziellen Opfer mittels ihrer physischen und psychologischen Macht zu beleidigen und fertig zu machen (Festl 2015: 29). Demnach “[…] werden Personen angegriffen, die in Augen der Täter eine niedrigere, gleiche oder größere Macht aufweisen“ (Gradinger 2010: 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein für die Untersuchung, indem sie das Phänomen Cybermobbing in den Kontext der zunehmenden Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen stellt und die methodische Vorgehensweise erläutert.

2. Soziale Medien und Adoleszenz: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Hintergründe von Web 2.0 und soziale Medien und analysiert das Nutzungsverhalten sowie die positiven und negativen Folgen für Jugendliche.

3. Das soziale Handeln nach Max Weber: Hier werden die soziologischen Grundlagen des Handelns nach Weber dargelegt und auf die digitale Kommunikation übertragen, um zu verstehen, wie soziale Beziehungen im Netz entstehen.

4. Cybermobbing in sozialen Medien: Das Kapitel definiert den Begriff Cybermobbing präzise, identifiziert dessen Kernmerkmale und untersucht die Ursachen sowie die gravierenden psychischen Auswirkungen auf jugendliche Opfer.

5. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, bestätigt den negativen Einfluss von Cybermobbing auf die psychische Gesundheit und gibt Ausblicke auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Soziale Medien, Soziales Handeln, Max Weber, Adoleszenz, Psychische Gesundheit, Web 2.0, Online-Viktimisierung, Interaktionsformen, Digitale Gewalt, Nutzerverhalten, Prävention, Facebook, Soziale Isolation, Mobbingursachen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit untersucht die Auswirkungen von Cybermobbing auf die psychische Gesundheit deutscher Jugendlicher unter Berücksichtigung soziologischer Theorien des sozialen Handelns.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die Entwicklung sozialer Medien, soziologische Handlungstheorien, das Phänomen Cybermobbing und die Analyse von Daten zur psychischen Gesundheit Jugendlicher.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Einfluss von Cybermobbing auf die Psyche von Jugendlichen im Zeitraum 2009 bis 2020 durch eine argumentative Expertenanalyse zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die historisch-kritische Quelleninterpretation sowie die hermeneutische Methode und ergänzt diese durch die statistische Auswertung empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über soziale Medien, eine soziologische Analyse nach Max Weber und eine detaillierte Untersuchung zu Cybermobbing und dessen Folgen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cybermobbing, Soziale Medien, Soziales Handeln, Psychische Gesundheit und Adoleszenz charakterisiert.

Warum ist die Analyse des "sozialen Handelns" nach Max Weber für dieses Thema wichtig?

Sie dient als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, ob und wie digitale Kommunikation als „soziales Handeln“ zu werten ist und warum dadurch Konflikte und Mobbing entstehen können.

Welche Rolle spielt Facebook in der Untersuchung?

Facebook dient als zentrale Fallstudie für eine Plattform, deren Nutzung und Interaktionsmechanismen (z. B. "Gefällt-mir"-Buttons) analysiert werden, wobei auch deren Wandel in der Popularität bei Jugendlichen beleuchtet wird.

Wie unterscheidet sich Cybermobbing laut Arbeit vom Schulmobbing?

Cybermobbing zeichnet sich durch Anonymität, eine ständige und ortsunabhängige Erreichbarkeit des Opfers sowie durch ein potenziell riesiges Publikum aus, was eine "Endlosviktimisierung" begünstigt.

Welche Schlussfolgerungen zieht der Autor zur psychischen Belastung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Cybermobbing gravierende Folgen wie Depressionen, Angstzustände und psychosomatische Symptome haben kann, die durch ständige Belastung und mangelnde Rückzugsmöglichkeiten verschärft werden.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Oppression in sozialen Medien. Cybermobbing unter deutschen NutzerInnen im Jugendalter von 2009 bis 2020
Hochschule
Universität Lüneburg
Note
1,7
Autor
Naveen Vimalan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1217474
ISBN (PDF)
9783346645647
ISBN (Buch)
9783346645654
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Medien Unterdrückung Cybermobbing Jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Naveen Vimalan (Autor:in), 2021, Oppression in sozialen Medien. Cybermobbing unter deutschen NutzerInnen im Jugendalter von 2009 bis 2020, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1217474
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