Diese Hausarbeit befasst sich damit, ob der Einsatz der Bundeswehr im syrischen Bürgerkrieg, welcher am 4. Dezember 2015 vom Bundestag beschlossen wurde, zur Bekämpfung der Terrororganisation Islamischer Staat, ein Risiko für die deutsche
Zivilbevölkerung birgt.
Dieses Risiko bestünde darin, dass durch die Beteiligung an diesem Konflikt, im Rahmen der internationalen Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat, Deutschland als unmittelbarer Feind des sogenannten Islamischen Staates angesehen, und somit auch als Feind unzähliger Terroristen und ihrer Sympathisanten, werden könne. Dies hätte zur Folge, dass, wie es für Terrororganisationen üblich ist, weiche Ziele ihres Feindes, wie zum Beispiel die Zivilbevölkerung, als Angriffsziel ausgewählt werden könnten. Da die Bundeswehr sich schon seit geraumer Zeit an diesem Konflikt beteiligt und seit dem die ein oder anderen
Terroranschläge verübt wurden, möchte ich mich damit auseinandersetzten, ob der Bundeswehreinsatz Deutschland zu einem attraktiveren Ziel für Anschläge von Terroristen macht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Der syrische Bürgerkrieg und der Bundeswehreinsatz
1.2 Terrorismus Definition
2 Anschläge vor und nach dem Beschluss
3 Aussagen von Terroristen
4 Expertenmeinungen
5 Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Hausarbeit untersucht, ob der im Dezember 2015 beschlossene Einsatz der Bundeswehr im syrischen Bürgerkrieg zur Bekämpfung des sogenannten Islamischen Staates das Risiko für Terroranschläge auf die deutsche Zivilbevölkerung erhöht hat. Im Zentrum steht dabei die Analyse, ob die aktive militärische Teilhabe Deutschland als Ziel für terroristische Akte attraktiver macht.
- Analyse der Häufigkeit terroristischer Anschläge vor und nach dem Bundestagsbeschluss
- Untersuchung der Definition von Terrorismus in einem sicherheitspolitischen Kontext
- Auswertung von Drohungen und Aufrufen durch Terrororganisationen wie dem sogenannten Islamischen Staat
- Diskussion gesellschaftspolitischer Expertenmeinungen zur aktuellen Sicherheitslage
- Bewertung des Zusammenhangs zwischen militärischem Engagement und der Gefährdungslage im Inland
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Diese Hausarbeit befasst sich damit, ob der Einsatz der Bundeswehr im syrischen Bürgerkrieg, welcher am 4. Dezember 2015 vom Bundestag beschlossen wurde (Christian Dewitz 2015, o.S), zur Bekämpfung der Terrororganisation Islamischer Staat, ein Risiko für die deutsche Zivilbevölkerung birgt. Dieses Risiko bestünde darin, dass durch die Beteiligung an diesem Konflikt, im Rahmen der internationalen Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat, Deutschland als unmittelbarer Feind des sogenannten Islamischen Staates angesehen, und somit auch als Feind unzähliger Terroristen und ihrer Sympathisanten, werden könne. Dies hätte zur Folge, dass, wie es für Terrororganisationen üblich ist, weiche Ziele ihres Feindes, wie zum Beispiel die Zivilbevölkerung, als Angriffsziel ausgewählt werden könnten.
Da die Bundeswehr sich schon seit geraumer Zeit an diesem Konflikt beteiligt und seit dem, die ein oder anderen Terroranschläge verübt wurden, möchte ich mich damit auseinandersetzten, ob der Bundeswehreinsatz Deutschland zu einem attraktiveren Ziel für Anschläge von Terroristen macht. Die konkrete Fragestellung lautet nun also: „Erhöht die aktive Teilhabe, der Bundeswehr am Syrien Konflikt, durch die internationale Koalition zur Bekämpfung des sogenannten Islamischen Staates, das Risiko auf einen Terroranschlag auf die Deutsche Zivilbevölkerung?“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Bundeswehreinsatzes im Syrien-Konflikt ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Sicherheitsgefährdung für Deutschland.
1.1 Der syrische Bürgerkrieg und der Bundeswehreinsatz: Dieses Unterkapitel bietet einen Überblick über die Hintergründe des Konflikts in Syrien und die Rolle Deutschlands innerhalb des internationalen Bündnisses.
1.2 Terrorismus Definition: Hier wird ein theoretisches Fundament geschaffen, indem eine geeignete, politikwissenschaftlich orientierte Definition von Terrorismus für die weitere Analyse festgelegt wird.
2 Anschläge vor und nach dem Beschluss: Dieses Kapitel vergleicht statistisch die Anzahl der Terroranschläge in Deutschland in den Zeiträumen vor und nach dem Bundestagsbeschluss.
3 Aussagen von Terroristen: Der Autor untersucht gezielte Aufrufe und Drohungen von Terrororganisationen, um deren Intentionen im Bezug auf den deutschen Einsatz zu ergründen.
4 Expertenmeinungen: Dieses Kapitel analysiert öffentliche Stellungnahmen und Debatten, um die Wahrnehmung der Sicherheitslage in der deutschen Gesellschaft und Politik abzubilden.
5 Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage auf Grundlage der empirischen und inhaltlichen Analyse.
Schlüsselwörter
Bundeswehr, Syrien, Islamischer Staat, Terrorismus, Sicherheitslage, Terroranschlag, Bundesbeschluss, internationale Koalition, Radikalisierung, Gefahrenanalyse, Zivilbevölkerung, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Extremismus
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der aktiven Teilnahme der Bundeswehr an der internationalen Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat und dem potenziellen Risiko für terroristische Anschläge innerhalb Deutschlands.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sicherheitspolitischen Analyse, dem Vergleich historischer Anschlagsdaten sowie der Auswertung von Bedrohungsszenarien durch terroristische Akteure.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob der deutsche Bundeswehreinsatz in Syrien Deutschland zu einem attraktiveren Ziel für Terroranschläge macht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine vergleichende Analyse angewandt, die statistische Daten zu verübten Anschlägen mit einer qualitativen Auswertung von Aussagen terroristischer Akteure und Expertenmeinungen kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Datenanalyse der Anschlagshäufigkeit, eine Untersuchung der terroristischen Propaganda gegen Deutschland sowie eine Einordnung der Debatte durch politische Experten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichen Begriffe sind Bundeswehr, Syrien, Terrorismus, Sicherheitslage und der sogenannte Islamische Staat.
Inwiefern spielt der "Islamische Staat" eine Rolle?
Der sogenannte Islamische Staat agiert in der Arbeit als die Terrororganisation, gegen die sich das internationale Bündnis richtet und deren Drohungen die Grundlage für die Analyse der Gefahrenlage bilden.
Wird auch die Flüchtlingsdebatte berücksichtigt?
Ja, der Autor greift die Flüchtlingsdebatte in Kapitel 4 auf, um zu zeigen, wie der Diskurs um Terrorismus in Deutschland oft mit anderen sicherheitspolitischen Ängsten vermischt wird.
Zu welchem Ergebnis kommt der Autor?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein Anstieg der Anschlagsdichte nach dem Bundestagsbeschluss erkennbar ist und dieser durch Aufrufe terroristischer Organisationen kontextualisiert wird.
Welche Datenbasis wurde für die Analyse genutzt?
Da keine offizielle Gesamtliste existiert, stützt sich die Arbeit auf eine Zusammenstellung von Anschlägen aus Medienberichten und Pressemitteilungen in Kombination mit Daten des Bundeskriminalamtes.
- Arbeit zitieren
- Rayan Doukali (Autor:in), 2016, Bundeswehreinsatz in Syrien. Eine Gefahr für Deutschland?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1217614