Wirtschaftliche Krise in Venezuela im Kontext der Dependenztheorie


Seminararbeit, 2019

32 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung
1.1 Forschungsvorhaben
1.2 praktische und wissenschaftliche Relevanz

2. theoretische Grundlage, die Dependenztheorie
2.1 die Theorie
2.2 Kritik

3. Hintergrunde
3.1 Amtszeit von Hugo Chavez
3.2 Amtszeit von Nicolas Maduro
3.3 Korruption und offentliche Meinung

4. Wirtschaft

5. Sanktionen

6. Analyse

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsvorhaben

Die wirtschaftliche und politische Krise in Venezuela ist einer der groBten humanitaren Katastrophen unserer Zeit. Die venezolanische Bevolkerung hat unter Hungersnot, Hyperinflation, mangelnder medizinischer Versorgung und Kriminalitat zu leiden (Larmer Brook, 2018). Dies hat eine massive Auswanderung aus dem Land und gigantische Fluchtlingsbewegungen zur Folge. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) schatzt das bereits Ende diesen Jahres bereits 5,7 Millionen und ende nachsten Jahres schon 8,2 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen haben werden (Deutsche Welle, 2019)

Die Meinungen nach den Ursachen dieser Krise scheiden sich. Anhanger des ehemaligen Prasidenten Chavez und des amtierenden Maduro behaupten, dass die Probleme auf einen "Wirtschaftskrieg" gegen Venezuela und "sinkende Olpreise, internationale Sanktionen und die Wirtschaftselite des Landes" zuruckzufuhren sind (Corina Pons, 2017). Kritiker der Regierung erklaren ihrerseits, die Ursache seien "Jahre des wirtschaftlichen Missmanagements und der Korruption" (Elizabeth Melimopoulos, 2019). Einige Kritiker behaupten, dass die Krise durch die sozialistische Politik des Landes verursacht wurde (Anthony Faiola 2019), wahrend andere behaupten, dass die Krise mehr mit antidemokratischer Regierungsfuhrung, Korruption und Misswirtschaft zu tun habe (Margarita Lopez Maya, 2019). Ziel dieser Seminararbeit ist es nicht zu erortern welche der eben angefuhrten Erklarungsansatze der Ursachen fur die venezolanische Krise am gerechtesten wird. Dies wurde bei weitem den Umfang dieser Forschungsarbeit ubersteigen. Das Forschungsvorhaben ist es viel mehr zu uberprufen, ob sich die Krise, die sich derzeit in Venezuela zutragt in den Kontext der Dependenztheorie einbetten lasst. Im zweiten Kapitel „theoretische Grundlage, die Dependenztheorie“ werden ich naher auf diese Theorie eingehen. Die Forschungsfrage lautet konkret:

Lassen sich Ursachen der venezolanischen wirtschaftlichen Krise durch die Dependenztheorie erklaren?

Da sich, wie wir im nachsten Kapitel sehen werden, die Theorie, die diesem Forschungsvorhaben zu Grunde liegt, nahezu ausschlieBlich mit wirtschaftlichen Aspekten auseinandersetzt und sich primar auf diese konzentriert, wird sich diese Forschungsarbeit wenn uberhaupt nur nebensachlich der politischen Fragestellung in Venezuela widmen. Deshalb zielt das Forschungsvorhaben primar auf Faktoren ab, die Gegenstand der Dependenztheorie sind. Das heiBt, Fragen wie bei spiels weise des politisch legitimen Machtanspruches, des Sozialen oder von rechtmaBigen humanitaren Interventionen werden nicht Bestandteile diese Seminararbeit und somit auch nicht genauer untersucht.

Da die derzeitige Krise in Venezuela ein eher jungeres Ereignis unserer Geschichte ist, existiert dementsprechend wenig fundierte und wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema. Aus diesem Grund werde ich mich zur Beantwortung der Forschungsfrage neben wissenschaftlichen Quellen uberwiegend auch auf journalistische Artikel beziehen.

AuBerdem werde ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit versuchen ein grobes Bild uber die Hintergrunde und aktuelle Lage dieser Krise zu vermitteln.

1.2 praktische und wissenschaftliche Relevanz

Die Krise in Venezuela bestimmt das Schicksal unzahliger Menschen. Hunger, Leid und Not machen sie zu einer der groBten Katastrophen unserer Gegenwart. Im deutschsprachigen Raum bekommen wir nur wenig davon mit. Die Hungersnot ist so gravierend, dass fast 75% der Bevolkerung durchschnittlich uber 8 kg abgenommen haben (Andrew V. Pestano, 2017) und mehr als die Halfte nicht mehr uber genugend Einkommen verfugt, um ihren Grundnahrungsmittelbedarf zu decken. Ein UN-Bericht vom Marz 2019 schatzt, dass 94% der Venezolaner in Armut leben und mehr als 10% der Venezolaner bereits vor der Armut geflohen sind und das Land verlassen haben. Die UN geht davon aus, dass 25% der Venezolaner 2019 irgendeine Form von humanitarer Hilfe benotigen werden (Michelle Nichols, 2019). Hinzu kommt, dass Venezuela in der Liste der gewalttatigsten Lander der Welt, mit einer Mordrate von 81,4 Morden auf 100.000 Einwohner im Jahr 2018, den dritten Platz belegt. Abgesehen von der politischen Krise verbunden mit diversen Menschenrechtsverletzungen, wiegen diese Gegebenheiten so schwer, uns die aktuelle Situation in Venezuela genauer anzuschauen. Wissenschaftliche Relevanz besteht darin, eine Theorie die ursprunglich aus Lateinamerika stammt, aber sich derzeit kaum Beliebtheit in der wissenschaftlichen Szene erfreut und immer mehr aus der Mode gerat, auf die Probe zu stellen und zu uberprufen, ob sie als Werkzeug dazu dienen kann Grunde fur die wirtschaftliche Krise zu erklaren. Es fallt auBerdem auf, dass sich im internationalen Vergleich, nur wenige deutschsprachige Wissenschaftler mit der Krise in Venezuela beschaftigen und dementsprechend nur sehr wenig deutsche Literatur zu diesem Thema zur Verfugung steht. Den wenigen deutschen Werken, neben den unzahligen englischen und spanischen, ein weiteres beizufugen ist ein weiterer wissenschaftlich relevanter Grund sich dieser Thematik anzunehmen.

2. theoretische Grundlage, die Dependenztheorie

2.1 die Theorie

Die Dependenztheorie entstand als Reaktion auf die Modernisierungstheorie. Die Modernisierungstheorie ist eine Entwicklungstheorie, die davon ausgeht, dass alle Gesellschaften ahnliche Entwicklungsstadien durchlaufen. Die derzeit unterentwickelten Gebiete also befinden sich in einer ahnlichen Situation, wie die heutigen entwickelten Gebiete irgendwann in der Vergangenheit. Daher helfe man den unterentwickelten Landern am besten aus der Armut, in dem man sie auf diesem vermeintlich gemeinsamen Entwicklungspfad durch verschiedene Mittel wie Investitionen, Technologietransfer und eine starkere Integration in den Weltmarkt unterstutzt (Wolfgang Knobl, 2003).

Die Dependenztheorie lehnt diese Sichtweise ab und argumentierte, dass unterentwickelte Lander nicht nur primitive Versionen der entwickelten Lander sind, sondern gleichzeitig auch andere einzigartige Merkmale und Strukturen aufweisen und sich vor allem in der Situation befinden, die schwacheren Mitglieder in einer Weltmarktwirtschaft zu sein (Newschool, 2009). Die Dependenztheorie besagt, dass Ressourcen von einer "Peripherie" armer und unterentwickelter Staaten zu einem "Zentrum" wohlhabender Staaten flieBen, die diese auf Kosten der ersteren bereicherten. Die zentrale Aussage der Dependenztheorie ist, dass durch Integration von Entwicklungslandern in das "Weltsystem", diese verarmen und dadurch Industriestaaten reicher werden. Wobei mit Weltsystem die Integration in den internationalen Finanz- und Gutermarkt gemeint ist (Newschool, 2009).

Die Dependenztheorie geht auf zwei 1949 veroffentlichte Arbeiten zuruck. Eine von Hans Singer sowie eine von Raul Prebisch, in denen die Autoren feststellen, dass sich das reale Austauschverhaltnis (Terms of Trade) fur unterentwickelte Lander, im Vergleich zu denen der entwickelten Lander im Laufe der Zeit verschlechtert habe. Die unterentwickelten Lander konnten immer weniger Industrieerzeugnisse aus den entwickelten Landern kaufen und dafur eine bestimmte Menge beispielsweise ihrer Rohstoffexporte als Gegenwertwert bieten. Diese Idee wird als Prebisch-Singer-Thesis bezeichnet. Prebisch, argentinischer Okonom bei der Kommission der Vereinten Nationen fur Lateinamerika (UNCLA), kam zu dem Schluss, dass die unterentwickelten Lander ein gewisses MaB an Protektionismus im Handel anwenden mussen, wenn sie auf einen selbsttragenden Entwicklungspfad gehen wollen. Er argumentierte, dass die Importsubstitutions-Industrialisierung (ISI) und nicht eine Handels- und Exportorientierung, die beste Strategie fur unterentwickelte Lander sei (Newschool, 2009).

Die Theorie wurde 1957 von Paul A. Baran mit der Veroffentlichung seiner The Political Economy of Growth aus marxistischer Perspektive weiterentwickelt (Matias Vernego, 2004). Die Dependenztheorie teilt viele Punkte mit fruheren marxistischen Theorien des Imperialismus von Rosa Luxemburg und Vladimir Lenin und sorgt dadurch fur anhaltendes Interesse bei Marxisten. Einige Autoren identifizieren zwei Hauptstrome in der Dependenztheorie. Die der lateinamerikanischen Strukturalisten, der durch die Arbeit von Prebisch, Celso Furtado und Ambal Pinto bei der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen fur Lateinamerika (ECLAC oder, auf Spanisch, CEPAL) gekennzeichnet ist und die der amerikanischen Marxisten, der von Paul A. Baran, Paul Sweezy und Andre Gunder Frank entwickelt wurde. Der guyanische marxistische Historiker Walter Rodney beispielsweise beschrieb 1972 in seinem Buch „How Europe Underdeveloped Africa“ mit Hilfe des lateinamerikanischen Abhangigkeitsmodells ein Afrika, dass von europaischen Imperialisten bewusst ausgebeutet worden sei und direkt zur modernen Unterentwicklung des groBten Teils des Kontinents fuhrte (Walter Rodney, 1972).

Die lateinamerikanischen Strukturalisten- und die amerikanischen Marxistenschulen haben erhebliche Unterschiede jedoch einige Punkte gemein. Die Gruppen teilen, dass im Mittelpunkt der Abhangigkeitsbeziehung zwischen Zentrum und Peripherie die Unfahigkeit der Peripherie steht, einen autonomen und dynamischen Prozess der technologischen Innovation zu entwickeln. Die Technologie, die durch die industrielle Revolution ausgelost wurde, steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die „Center- Lander“ kontrollierten die Technologie und die Systeme zur Erzeugung von Technologie. Das auslandische Kapital konnte das Problem nicht losen, da es nur zu einer begrenzten Ubertragung von Technologie fuhrte, nicht aber zum Innovationsprozess selbst. Es entsteht eine Art internationale Arbeitsteilung, Facharbeiter im Zentrum und ungelernte Arbeitskrafte in der Peripherie (Walter Rodney, 1972).

Fur den marxistischen Ansatz der Dependenztheorie spielen die Uberschussgewinnung und Kapitalakkumulation die zentrale Rolle in der Analyse. Entwicklung hange davon ab, dass eine Bevolkerung mehr produziert, als sie fur den bloBen Lebensunterhalt benotigt, also einen Uberschuss. Wenn Entwicklung stattfinden soll muss daruber hinaus ein Teil dieses Uberschusses fur den Kauf neuer Produktionsmittel verwendet werden. Verschwendung des Uberschusses fur Dinge wie den Luxuskonsum fuhrt nicht zu einer Entwicklung. Es existierten zwei vorherrschende Arten von Wirtschaftstatigkeiten in armen Landern. In der alteren der beiden, der Plantagenlandwirtschaft, die ihren Ursprung in der Kolonialzeit hat, geht der groBte Teil des Uberschusses an die Grundbesitzer, die damit das Konsumverhalten wohlhabender Menschen in den entwickelten Landern nachahmen. Ein GroBteil davon geht also in den Kauf auslandischer Luxusguter wie Autos, Kleidung und Ahnlichem. Es wird wenig fur Investitionen in die Entwicklung angesammelt. Die neuere Art der wirtschaftlichen Aktivitat in der Peripherie ist eine besondere Art der Industrie. Sie wird in der Regel von auslandischen Unternehmen betrieben, allerdings oft in Verbindung mit lokalen Interessen. AuBerdem steht sie oft unter besonderem Zollschutz oder anderen staatlichen Zugestandnissen. Der Uberschuss aus dieser Produktion geht meist an zwei Orte. Ein Teil davon wird als Gewinn an die auslandischen Aktionare zuruckgegeben, der andere Teil wird ahnlich wie in der Plantagenwirtschaft fur auffalligen Konsum ausgegeben. Auch hier wird wenig fur die Entwicklung verwendet. Es sei eine politische Revolution notwendig, um diese Muster zu durchbrechen (Walter Rodney, 1972).

In den 1960er Jahren argumentierten Mitglieder der lateinamerikanischen strukturalistischen Schule, dass es mehr Spielraum im System gibt, als die Marxisten glaubten. Sie behaupteten, dass eine teilweise Entwicklung oder eine „abhangige Entwicklung“ bestehe, aber immer noch unter der Kontrolle externer Entscheidungstrager. Als Beleg fur diese Hypothese werden die damals teilweise erfolgreichen Industrialisierungsversuche in Lateinamerika (Argentinien, Brasilien, Mexiko) aufgefuhrt. Die Abhangigkeit sei keine Beziehung zwischen Rohstoffexporteuren und Industrielandern, sondern zwischen Landern mit unterschiedlichem Industrialisierungsgrad. In diesem Ansatz wird zwischen dem wirtschaftlichen und dem politischen Bereich unterschieden. Wirtschaftlich kann man entwickelt oder unterentwickelt sein, aber selbst, wenn man etwas wirtschaftlich entwickelt sei, kann man politisch autonom oder abhangig sein (Alvin Y. So, 1990).

Die Bedeutung multinational Unternehmen und der staatlichen Technologieforderung wurde also von den lateinamerikanischen Strukturalisten hervorgehoben. Der lateinamerikanische Wirtschaftswissenschaftler Fernando Fajnzybler hat eine Unterscheidung zwischen systemischer und authentischer Wettbewerbsfahigkeit in die Diskussion gebracht. Die authentische Wettbewerbsfahigkeit beruht auf der Fahigkeit durch hohere Produktivitat zu konkurrieren, wahrend die falsche Wettbewerbsfahigkeit auf Grundlage von niedrigen Lohnen beruht (Anibal Pinto und Eugenio Lahera, 1995). Laut den Strukturalisten besteht die Grundvoraussetzung fur die Abhangigkeitsbeziehung nicht in dem asymmetrischen Verhaltnis in der technologischen Raffinesse, wie es traditionelle Dependenztheoretiker annehmen, sondern dem Unterschied in der Finanzkraft zwischen Kern- und Randlandern, insbesondere die Unfahigkeit der Randlander in ihrer eigenen Wahrung Kredite aufzunehmen. Die Annahme besteht darin, dass die hegemoniale Position der Vereinigten Staaten, durch die Bedeutung ihrer Finanzmarkte und sie die internationale Reservewahrung, den US-Dollar, kontrollieren, sehr stark sei. Das Ende des internationalen Bretton Woods Finanzabkommen in den fruhen 1970er Jahren habe die Position der Vereinigten Staaten erheblich gestarkt, da sie dadurch einige Einschrankungen ihrer finanziellen Moglichkeiten beseitigt habe (Edward S. Mason und Robert E. Asher, 1973). Die Dependenztheorie hat nicht mehr viele Anhanger als Gesamttheorie und etwas von ihrem fruheren Einfluss verloren. Dies ist unteranderem auf das dem Wirtschaftswachstum Indiens und einiger ostasiatischer Volkswirtschaften zuruck zu fuhren. Einige Autoren greifen dennoch auf sie als Erklarungsansatz fur die globale ungleiche Vermogensverteilung zuruck.

2.2 Kritik

Eine auf der Dependenztheorie basierende Wirtschaftspolitik allerdings, wurde von Marktwirtschaftlern wie beispielsweise Peter Bauer und Martin Wolf kritisiert (Andrey Korotayev und Julia Zinkina, 2014). Ein Hauptargument dafur ist der mangelnde Wettbewerb. Durch die Subventioni erung der einheimischen Industrien und die Verhinderung von Fremdeinfuhren hatten heimische Unternehmen moglicherweise weniger Anreize ihre Produkte zu verbessern, in ihren Prozessen effizienter zu werden, Kunden zufrieden zu stellen oder neue Innovationen zu erforschen (Michelle Williams, 2014).

[...]

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Wirtschaftliche Krise in Venezuela im Kontext der Dependenztheorie
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
32
Katalognummer
V1217615
ISBN (Buch)
9783346647542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Venezuela, Wirtschaftskriese, Maduro, Nicolás Maduro, Guaidó, Juan Guaidó, Inflation, Lateinamerika, Südamerika, Demokratie, Diktatur, Wahlen, Sozialismus, USA, Amerika, America, Hungersnot, Sanktionen, Flüchtlinge, Wirtschaft, Wirtschaftskrieg, UN, Menschenrechte, Dependenztheorie, Kolonialismus, Postkolonialismus
Arbeit zitieren
Rayan Doukali (Autor:in), 2019, Wirtschaftliche Krise in Venezuela im Kontext der Dependenztheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1217615

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