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Die Geographie des Internets

Zur Bedeutung von Raum im Internetzeitalter

Title: Die Geographie des Internets

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Peter Zweistein (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung des Internets im physischen Raum. Besonders berücksichtigt wird dabei die ,,Digital Divide“ zwischen Entwicklungs‐ und Industrieländern, mit der dominierenden Stellung der USA und Europa, sowie die räumliche Verteilung von Internetfirmen in den besagten Ländern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die räumliche Struktur des Internets

2.1 Die räumliche Struktur des Internets in den Vereinigten Staaten von Amerika

2.1.1 Entwicklung seit 2000

3. Die regionale Verteilung von Internetbasierten Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland

3.1 Gründe für die räumliche Disparität von Domains in Deutschland

3.2 Entwicklung seit 2000

3.2.1 Wachstum

3.2.2 Regionale Verteilung

4. ,,Digital Divide“ – Die digitale Bildungskluft

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die räumliche Verteilung des Internets, insbesondere von Internetfirmen und E-Commerce-Aktivitäten, um die Frage zu klären, ob das Internet die geografische Distanz auflöst oder bestehende räumliche Disparitäten lediglich reproduziert.

  • Analyse der räumlichen Struktur des Internets in den USA und Deutschland.
  • Untersuchung von Wachstumsraten und regionalen Konzentrationen (E-Commerce Hubs vs. By-passed places).
  • Bedeutung von Standortfaktoren wie Infrastruktur, Humankapital und Agglomerationsvorteilen.
  • Betrachtung der globalen digitalen Bildungskluft (Digital Divide) zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
  • Überprüfung der Hypothese vom "Ende der Geographie" im Internetzeitalter.

Auszug aus dem Buch

Die räumliche Struktur des Internets in den Vereinigten Staaten von Amerika

Wie bereits weiter oben angesprochen, kommt der USA eine Vorreiterrolle bei der Einführung bzw. Entwicklung des Internets zu. Die USA gilt zu Recht als Pionier hinsichtlich dieser neuen Technologie, beruht sie doch auf den Überlegungen und Erfahrungen des ARPANET und weiterer Entwicklungen, die letztendlich in der Erschaffung des Internets mündeten. Aufgrund dessen und weiterer Erkenntnisse, die aus dem ARPANET gründeten, wurde das Internet im Bereich der Wirtschaft zum Motor für die wirtschaftliche Prosperität der USA seit den 90er Jahren des 20. Jahrhundert. Dieser Entwicklung verdankt die USA ihr andauerndes Wirtschaftswachstum, das nicht zuletzt durch die ,,New Economy“ getragen wird. Die rasche Entfaltung und Implementierung im Bereich der Wirtschaft, Politik, Kultur und Kommunikation beruhte unter anderem auf der bereits vorhandenen Infrastruktur und einem Fachkräftepotenzial, welches aus dem 1989 aufgelösten ARPANET hervorging. Die weitere Entwicklung des Internets ist besser zu verstehen, setzt man den sozio-ökonomischen Umbruch der 80er und 90er Jahre in Bezug. Hierbei ist die Rede von einer vermeintlichen Transformation bzw. Substitution der ,,Old Economy“ durch eine ,,New Economy“. Eine mögliche Definition könnte lauten:,, First, that there are four key forces driving the New Economy, namely an information-technology revolution, accelerating globalization, a new entrepreneurialism, and a new political neoliberalism. Second, that it is a quintessentially ´American growth model´, both originating in and being led by the USA“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte des Internets vom ARPANET bis zum weltweiten Medium und führt in die Fragestellung zur Bedeutung des Raumes im Internetzeitalter ein.

2. Die räumliche Struktur des Internets: Hier werden die theoretischen Konzepte zur Implementierung des Internets im physischen Raum sowie die räumliche Verteilung der Internetfirmen in den Industrieländern diskutiert.

2.1 Die räumliche Struktur des Internets in den Vereinigten Staaten von Amerika: Das Kapitel analysiert die Vorreiterrolle der USA und zeigt die Konzentration von E-Commerce-Aktivitäten in bestimmten Metropolregionen auf.

2.1.1 Entwicklung seit 2000: Die Untersuchung belegt anhand von Daten der Federal Communications Commission die anhaltende räumliche Konzentration der Internetinfrastruktur und Provider in Agglomerationsräumen.

3. Die regionale Verteilung von Internetbasierten Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland: Die Analyse überträgt die Erkenntnisse aus den USA auf den deutschen Raum und identifiziert regionale Cluster und Internet-Hotspots.

3.1 Gründe für die räumliche Disparität von Domains in Deutschland: Dieses Kapitel erörtert Standortfaktoren wie Telekommunikationsinfrastruktur, Humankapital und weiche Faktoren, die die Ansiedlung von Internetbetrieben beeinflussen.

3.2 Entwicklung seit 2000: Hier wird das quantitative Wachstum der .de-Domains seit der Jahrtausendwende unter Berücksichtigung der "Dotcom-Blase" dargestellt.

3.2.1 Wachstum: Das Kapitel beschreibt den Anstieg der registrierten Domains von 1994 bis 2008 und die signifikanten Zuwachsraten in diesem Zeitraum.

3.2.2 Regionale Verteilung: Es wird aufgezeigt, wie die Domain-Verteilung der bestehenden Städtehierarchie in Deutschland folgt, mit Berlin, Hamburg und München als führenden Zentren.

4. ,,Digital Divide“ – Die digitale Bildungskluft: Das Kapitel untersucht die globalen Disparitäten und stellt fest, dass das Internet primär in den Industrieländern konzentriert bleibt, trotz weltweit steigender Nutzerzahlen.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das Internet bestehende räumliche Muster rekonstruiert, anstatt die Geographie aufzulösen, und eine neue Vormachtstellung städtischer Räume begründet.

Schlüsselwörter

Geographie des Internets, E-Commerce, Internetfirmen, räumliche Disparitäten, Agglomeration, Digital Divide, New Economy, Infrastruktur, Humankapital, .de-Domains, Internetinfrastruktur, Städtehierarchie, Global Cities, Pionierregionen, Standortfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wirtschaftsgeographischen Analyse des Internets und untersucht, wie dieses Medium den physischen Raum beeinflusst und von ihm beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der räumlichen Konzentration von E-Commerce-Unternehmen, der Verteilung von Internet-Domains sowie der infrastrukturellen Entwicklung in den USA und Deutschland.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es zu klären, ob die Theorie des "Endes der Geographie" durch das Internet Bestand hat oder ob das Internet vielmehr bestehende räumliche Hierarchien und Disparitäten reproduziert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geographische Analyse, die auf der Auswertung empirischer Studien, offizieller Statistiken (z.B. DENIC, FCC) und Fachliteratur zur Wirtschaftsgeographie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Internetgeographie in den USA, eine detaillierte Analyse der Unternehmensverteilung in Deutschland sowie eine Betrachtung der globalen digitalen Bildungskluft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Internetgeographie, E-Commerce, Agglomeration, digitale Kluft und wirtschaftsgeographischer Strukturwandel beschreiben.

Wie unterscheidet sich die regionale Verteilung in den USA im Vergleich zu Deutschland?

In beiden Ländern zeigt sich, dass Internetaktivitäten in führenden Metropolregionen konzentriert sind, wobei der Autor hervorhebt, dass die Städtehierarchie in Deutschland ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Verteilung von .de-Domains spielt.

Was besagt die These des Autors zum "Ende der Geographie"?

Der Autor widerspricht der populären Annahme einer geografischen Entgrenzung. Stattdessen kommt er zu dem Schluss, dass die Bedeutung physisch-räumlicher Kategorien im Internetzeitalter für die Wirtschaft sogar zunimmt.

Warum spielen "weiche" Standortfaktoren eine Rolle bei der Verteilung von Internetbetrieben?

Neben harten Faktoren wie Infrastruktur gewinnen weiche Standortfaktoren wie die lokale Lebensqualität und der Zugang zu hoch qualifiziertem Humankapital an Bedeutung für die Ansiedlung innovativer Internetunternehmen.

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Details

Title
Die Geographie des Internets
Subtitle
Zur Bedeutung von Raum im Internetzeitalter
College
University of Bonn  (Bonn)
Course
Wirtschaftsgeographie des Internet
Grade
1,3
Author
Peter Zweistein (Author)
Publication Year
2008
Pages
22
Catalog Number
V121766
ISBN (eBook)
9783668046504
ISBN (Book)
9783668046511
Language
German
Tags
Geographie des Internets Digital Divide Internetstruktur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Zweistein (Author), 2008, Die Geographie des Internets, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121766
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