Öko-Auditierung nach EMAS

Geeignetheitsprüfung für mittelständischen Hotelbetrieb


Projektarbeit, 2009

33 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1. Allgemeine Begriffsbestimmungen
2.1.1. Umweltmanagement und Umweltmanagementsystem (UMS)
2.1.2. Zertifizierung und Audit
2.2. Gründe für ein Öko-Audit

3. Das Öko-Audit nach EMAS
3.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen und Ziele
3.2. Ablauf
3.2.1. Umweltpolitik
3.2.2. „Umweltprüfung“ oder Input-/Output-Analyse
3.2.3. Umweltbetriebsprüfung als Kontrolle des UMS
3.2.4. Umwelterklärung als Output des UMS

4. EMAS in der praktischen Umsetzung
4.1. Grundsätzliches zu Audits in der mittelständischen Hotellerie
4.2. Passende Umwelterklärung
4.2.1. Formale Aspekte
4.2.2. KMU-gemäße Inhalte
4.3. Angemessene Dokumentation
4.3.1. Hoteltypische Dokumentationsstruktur
4.3.2. Gefahrstoffdokumentation des Rappenhofs
4.4. Meine Mitarbeiter machen mit

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang
Anhang I : Sicherheitsdatenblatt
Anhang II : Betriebsanweisungr

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Umweltmanagement als klassischer PDCA-Circle

Abb. 2 Umweltmanagement als Teil eines TQM-Systems

Abb. 3 Öko-Audit - Warum ?

Abb. 4 Das aktuelle EMAS-Logo

Abb. 5 EMAS II > ISO 14001

Abb. 6 EMAS-Ablauf als PDCA-Anwendung

Abb. 7 Aufbauorganisation des Ausbildungsbetriebes

Abb. 8 Relevante Umweltaspekte in der Hotellerie

Abb. 9 Gefahrstoffkataster des Rappenhofs

1. Einleitung

Kennzahlen sprechen ihre klare Sprache auch hier:

Waren es 2001 noch 3,7 % des Gesamtumsatzes, den ein Hotelier für die Energiekosten aufwenden musste[1], stieg der Anteil 2004 auf 4,0%[2] und beschleunigte sich der Anstieg 2006 (5,3 %[3] ) und bis heute weiter. So geht man für KMU bereits von Werten von 6 - 8 % aus.[4]

Doch auch wen Kennzahlen kalt lassen, weiß durch bloßen Nachrichtenkonsum von den „explodierenden Kosten“ auf dem Öl-, Gas- und Strommarkt. Auch „alternative Energien“ reagieren auf das Preisfindungsgesetz von Angebot und Nachfrage: So hoffen die Holzschnitzel/-pellets-Interessenvertreter bereits in wenigen Jahren eine Ölpreisbindung erzielen zu können.[5]

Und mehr noch als bei anderen Kostenarten ist bei der Energie der bloße Kostenfaktor indes nicht alleiniger Beweggrund für Maßnahmen. Wir befinden uns auf dem emotionalen Feld „Patient Erde“[6]:

„Den Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie wird die schweigende und duldende Natur gewinnen !“[7]

Im Umweltschutz – und hier spielt auf Betriebsebene neben der Energie über die Medien Wasser und Abwasser bzw. Müll generell auch die Kostenart „(Steuern/)Gebühren/Beiträge“ eine zentrale Rolle – sind Fehler und Versäumnisse besonders dramatisch, da häufig irreversibel; die Ersatzerde im Kofferraum existiert bekanntlich nicht. Pathetisch-apokalyptische Statements sind in diesem Bereich daher auch in sonst eher sachlich-kühlen Management-Handbüchern nicht untypisch.

Trotz der globalen Gefahrenlage bleiben (zumindest) Betriebswirte aber dem „going-concern-Prinzip“ verhaftet und so wären Management-Handbücher nicht für Unternehmer und Betriebswirte, sondern für Unterlasser und „Nichtbetrieb“swirte geschrieben, wenn sie die ökologischen Probleme nicht als Herausforderung und Chance und daher umweltorientiertes Hotel-Management nicht auch ganz pragmatisch, nämlich als (einen) „weiteren aktuellen und wichtigen präferenzstrategischen Ansatz, um Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenzhotels zu erzielen“[8], sehen würden. „Aktion statt Reaktion ist hier verlangt. Wenn wir nicht heute handeln, wird es morgen noch viel teurer werden.“[9]

Ziel der Arbeit ist es nun, eine Öko-Zertifizierung eines Hotel und Gaststätten-Betriebes (nach EMAS) als eine Umweltmanagement-Maßnahme näher zu beleuchten, die entsprechenden Begriffe zu klären und insbesondere anhand der einschlägigen (Dokumentations-) Anforderungen der Frage nachzugehen, ob für kleine und mittlere Unternehmen bzw. Organisationen (KMU bzw. KMO[10] ) eine Öko-Auditierung überhaupt „machbar“ ist. Als Anlass und Berechtigungsnachweis für diese Ausgangsüberlegung sei schon hier darauf hingewiesen, dass eine der Herkunft und allgemeinem (Vor)Verständnis nach industriell ausgelegte Zertifizierungsnorm wie die internationale Umweltmanagementsystemnorm ISO 14001 als „Minus“ in der EMAS-Auditierung vollumfänglich enthalten ist.[11] All dies soll exemplarisch am Beispiel des Ausbildungsbetriebes „Hotel und Gutsgaststätte Rappenhof“ in Weinsberg erfolgen.

2. Grundlagen

2.1. Allgemeine Begriffsbestimmungen

2.1.1. Umweltmanagement und Umweltmanagementsystem (UMS)

Betriebliches Umweltmanagement beinhaltet alle auf die natürliche Umwelt bezogenen Gesichtspunkte der Unternehmensführung, befasst sich also mit der Integration umweltbezogener Aspekte bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen.[12] Es geht mithin um die Frage, ob und in welchem Umfang umweltbezogene Auswirkungen betrieblicher Entscheidungen schon in der Entscheidungsphase integriert werden sollen. Dies hängt einerseits von gesetzlichen Auflagen (z.B. §53 BImSchG) ab, die zur Internalisierung, d.h. „Einkalkulierung“ externer Kosten bzw. Auswirkungen (auf die Umwelt) zwingen, andererseits aber auch von den selbstgesteckten Umweltzielen des Unternehmens, seiner Umweltphilosophie, ab. Letztere werden spätestens durch eine Veröffentlichung auch (selbst)bindend, da das Unternehmerhandeln dann von Dritten bzw. der Öffentlichkeit auf seine entsprechenden Erklärungen hin überprüfbar wird.

In allen Bereichen berücksichtigt Umweltmanagement bei der Planung, Durchsetzung und Kontrolle der Unternehmensaktivitäten (s. Abb.1) die Minimierung bzw. möglichst Vermeidung von Umweltbelastungen durch „Einberechnung“ aller umweltrelevanten Inputs (z.B. Wasser, Heizöl) und Outputs (z.B. Abwasser, Altpapier) aller unternehmerischer Aktivitäten bei gleichzeitiger Sicherung der sonstigen Unternehmensziele (Rentabilität halten, Servicequalität erhöhen, etc.).

Abb. 1 Umweltmanagement als klassischer PDCA-Circle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: www.alpha-cons.ch/_images/pdca.jpg

Umweltmanagement soll sicherstellen, dass eine nachhaltige Umweltverträglichkeit aller betrieblichen Prozesse und/oder Produkte gegeben ist. Die Bereiche Umweltpolitik, Umweltschutz und Umweltleistung (Input-/Output-Analysen), sowie die Einhaltung behördlicher Auflagen werden vom Umweltmanagement geplant.[13] Wobei hier schon darauf hingewiesen sei, dass auch Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden selber „Umwelt“ des Unternehmens sind und diese nicht nur beeinflussen, also nicht nur Subjekte/Träger des Umweltmanagements, sondern auch dessen „Objekte“ sein können. Beispielhaft sei erwähnt, dass auch Kundenpflege (CRM, etc.) durchaus als Teil eines Umweltmanagementsystems wie EMAS erfasst werden kann.[14]

Ein Umweltmanagementsystem (UMS) als verfahrenstechnisches Gerüst gewährleistet die organisatorische und informationstechnische Einbindung aller umweltbezogenen Aktivitäten in das „laufende Geschäft“ durch Stellenpläne, Aufgaben- und Verfahrensanweisungen, Verantwortungszuordnungen, sowie systematische Mitarbeitereinbindung durch Mitarbeiterausbildung, -information, etc. Ferner beinhaltet es die Erfassung und Dokumentation der betrieblichen Öko-Bilanz (Input/Output), sowie schließlich ein Umwelt-Controlling-Verfahren (vgl. schon Abb.1).[15]

Umweltmanagement kann also auch als (ggf. momentan einziger) Bestandteil des unternehmerischen Qualitätsmanagementsystems verstanden werden. Kommen andere Bestandteile hinzu kann sich in Summe ein Total Quality Management (TQM) im Unternehmen entwickeln.

Abb. 2 Umweltmanagement als Teil eines TQM-Systems

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung in Anlehnung an Zollondz (2006), S.324 f

Während die in Abb. 2 genannten Beispiele von staatlichen oder privatwirtschaftlichen Institutionen „genormte Verfahren“ sind[16], steht es natürlich jedem Unternehmen frei, „sein“ eigenes (Umwelt)Managementsystem zu etablieren. Vorteil wäre die Möglichkeit des passgenauen Zuschnitts auf das einzelne Unternehmen, sowie die Vermeidung der Gefahr unkritisch von anderen Betrieben, die das etablierte Verfahren anwenden, „abzukupfern“. Nachteil ist vor allem für KMU der zeitliche und intellektuelle Aufwand, das (UMS-)Rad selbst komplett neu erfinden zu müssen. Weitere Aspekte, was ein selbstentwickeltes UMS ggf. nicht leisten kann, finden sich in Abb.3.

2.1.2. Zertifizierung und Audit

Nach DIN EN 45011:1998-03 ist „ Zertifizierung eine Maßnahme durch einen unparteiischen Dritten, die aufzeigt, dass angemessenes Vertrauen besteht, dass ein ordnungsgemäß bezeichnetes Erzeugnis, Verfahren oder eine ordnungsgemäß bezeichnete Dienstleistung in Übereinstimmung mit einer bestimmten Norm oder einem bestimmten normativen Dokument ist.“ Oder einfacher: Eine unabhängige Stelle bestätigt die Konformität eines Prozesses, d.h. die Übereinstimmung mit einer bestimmten Vorgabe. Also: Ein bestimmtes Objekt erfüllt extern festgelegte Forderungen, was eine i.d.R. akkreditierte Zertifizierungsstelle (vulgo: Zertifizierer) feststellt und – für einen gewissen Zeitraum – durch Ausstellen eines Zertifikats / certification of conformity bestätigt.[17]

Zertifizierung ist aus ihrer geschichtlichen Entwicklung als Selbstverpflichtung heraus eine freiwillige Unterwerfung unter ein Kontrollsystem, steht aber z.T. heute unter einem gesetzlichen Zwang. So verlangen die EG-Richtlinien 92/53 und 92/61 von den nationalen Gesetzgebern „ihre“ Automobilindustrie zur Zertifizierung der betrieblichen QMS zu verpflichten.[18] Ähnliche Entwicklungen sind in der Medizintechnikindustrie und im Schulwesen zu verzeichnen. In Hotellerie und Gastronomie hat der ursprüngliche Freiwilligkeitsgedanke noch seine Gültigkeit.

Ferner ist noch von Bedeutung, dass eine Zertifizierung im hier verwendeten Wortsinne einem (Umweltmanagement-, etc.)System bescheinigt, das dieses System verwendende, zu zertifizierende Unternehmen in den Zustand allgemeiner Qualitätsfähigkeit zu versetzen. Davon zu unterscheiden ist ein Produktzertifikat, das „nur“ die Erfüllung einer bestimmten Qualitätsforderung durch ein bestimmtes Produkt nachweist.[19]

Audit oder Auditierung schließlich ist zunächst ein „einfacher“ Soll-Ist-Vergleich, der als modernes Informationssystem verstanden werden kann, mit dessen Hilfe man zu einem bewerteten Bild über Wirksamkeit und Problemangemessenheit von qualitätssichernden Aktivitäten gelangt. Durch Audits sollen Schwachstellen aufgezeigt, Verbesserungsmaßnahmen angeregt und deren Wirkungen überwacht werden. Audits sind somit systematische und unabhängige Untersuchungen, um festzustellen, ob die aufgrund der zu erfüllenden Anforderungen getroffenen Anordnungen tatsächlich verwirklicht bzw. schon generell geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Werden diese Audits durch eine Zertifizierungsstelle durchgeführt, spricht man von „externen Audits“ oder „Zertifizierungsaudits“, die i.d.R. das (hier: Umweltmanagement-) System und nicht einzelne Produkte (vgl. obige Unterscheidung) prüfen.[20]

2.2. Gründe für ein Öko-Audit

Nachdem einerseits zumindest im Bereich der Hotellerie und Gastronomie kein gesetzlicher

Zwang zur Zertifizierung(sauditierung) oder auch nur Einführung (s)eines Umweltmanagementsystems besteht, andererseits aber auch so schon genügend gesetzlich zwangsweise zu erfüllende Vorschriften (von Bund, Land und Kommune, Berufsgenossenschaft und sonstigen Sozialversicherungsträgern, etc.) vom Unternehmer zu erfüllen sind, stellt sich die Frage, wieso es Bedarf für weitere Reglementierungen und Kontrollen in Form eines Öko-Audits geben sollte. Diesen Bedarf muss der Unternehmer zunächst für sich selbst ermitteln, danach aber auch nach „außen“ kommunizieren, d.h. Mitarbeiter und sonstige „Betroffene“ von der Sinnhaftigkeit eines Öko-Audits überzeugen.

Abb.3 Öko-Audit - Warum ?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung in Anlehnung an Zenk (1995), S. 7 f

Neben den positiven Umweltwirkungen, finden sich also auch aus Sicht des Betriebes „egoistischere“ Gründe[24], sich einem Öko-Audit zu stellen.

[...]


[1] Vgl. DWIF (2001), S. 187 ff.; zugrundegelegt sind Stadthotels mit gehobener Ausstattung, Eigentumsbetriebe mit durchschnittlich 52 Gästezimmern und 200 anrechenbaren Sitzplätzen, wie Sie auch von der DEHOGA-Betriebsberatung als Vergleichsbasis für den „Rappenhof“ regelmäßig herangezogen werden.

[2] Vgl. DWIF (2004), S. 211 ff.

[3] Vgl. BBG Consulting (2006), HO 4.1; belast- bzw. bezahlbare Daten aus einer Quelle standen dem Verfasser für die Zeit ab 2005 nicht zur Verfügung.

[4] Schaetzing (2006), S. 571.

[5] Insider-Information des Verfassers aus Forstkreisen.

[6] Vgl. WamS (2008), S. 4 f.

[7] Schaetzing (2007), S. 600.

[8] Schrand/Schlieper (2004), S. 237.

[9] Schaetzing (2007), S. 600, nun schon weniger fatalistisch.

[10] Vgl. Zollondz (2002), S. XIII; sowie Definition in FN. 38.

[11] Vgl. Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden Württemberg et al. (2001), S. 28.

[12] Vgl. Dyckhoff/Souren (2008), S.1 ff.

[13] Vgl. Malorny (1996), S. 300 f.

[14] Vgl. Schaltegger/Sturm (1992), S. 4: Die Anthroposphäre als Teil der Biosphäre.

[15] Vgl. Zenk (1995), S. 4.

[16] Vgl. Barth (2002), S. 13 f.

[17] Vgl. Zollondz (2006), S. 346 f.

[18] Vgl. Zollondz (2006), S. 348.

[19] Vgl. Petrick/Reihlen (1999), S. 83 f.

[20] Vgl. hierzu m.w.N. Zollondz (2006), S. 346 ff.

[21] Vgl. UGA (2003a), S. 14 ff.

[22] Vgl. Modell Hohenlohe (2007), S. 7 zur Ausweitung des „EMAS-Bonus“ der Regierungspräsidien auf Kreise.

[23] Vgl. Schütz (1996), S. 398: „Die 4 Produktionsfaktoren der Zukunft heißen möglicherweise Kapital, Arbeit, Boden und Genehmigung“.

[24] Vgl. zur ggf. individuell-betriebswirtschaftlich rationalen Entscheidung, sich umweltschädigend zu verhalten: Schaltegger/Sturm (1992), S. 1.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Öko-Auditierung nach EMAS
Untertitel
Geeignetheitsprüfung für mittelständischen Hotelbetrieb
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Veranstaltung
Projektarbeit der 2. Praxisphase
Note
3,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
33
Katalognummer
V121772
ISBN (eBook)
9783640264599
ISBN (Buch)
9783640264865
Dateigröße
848 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Laut Korrektur inhaltlich fehlerfreie Arbeit mit formalen Schwächen.
Schlagworte
EMAS, Projektarbeit, Praxisphase
Arbeit zitieren
Sascha Nikolai Schmidt (Autor), 2009, Öko-Auditierung nach EMAS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121772

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