In dieser Stunde steht das eigenständige Üben des Werfens im Vordergrund. Durch den Stationsbetrieb kann jeder Schüler seine Fertigkeiten differenziert und mehrmalig erproben. Insgesamt liegt der Schwerpunkt dieser Stunde auf einer Fertigkeitsvermittlung der sportartenspezifischen Bewegung des Werfens. Die Förderung der Selbstständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit findet seine Bedeutung in der Bereitschaft zum Helfen und der Annahme von Hilfe, z.B. beim Auf- und Abbauen der Stationen und dem Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse während der Wartezeiten an den Stationen.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Unterrichtseinheit
2. Thema der Stunde
3. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
4. Thematisch- intentionaler Schwerpunkt
5. Lernziele der Unterrichtsstunde
5.1 Grobziele
5.2 Feinziele
6. Unterrichtsverlauf
7. Literatur
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtsstunde ist die spielerische Fertigkeitsvermittlung der sportartenspezifischen Bewegung des Werfens durch einen Stationsbetrieb, wobei die Schüler ihre motorischen Fähigkeiten sowie ihre Selbstständigkeit und Kooperationsbereitschaft weiterentwickeln sollen.
- Differenzierte Erprobung grundlegender motorischer Fertigkeiten
- Förderung der Selbstständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit durch Stationsarbeit
- Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten (Differenzierung, Gleichgewicht, Kopplung)
- Stärkung des Regelbewusstseins im Schulsport
- Realisierung eines eigenständigen Stationsdurchlaufs
Auszug aus dem Buch
4. Thematisch- intentionaler Schwerpunkt
In dieser Stunde steht das eigenständige Üben des Werfens im Vordergrund. Durch den Stationsbetrieb kann jeder Schüler seine Fertigkeiten differenziert und mehrmalig erproben.
Insgesamt liegt der Schwerpunkt dieser Stunde auf einer Fertigkeitsvermittlung der sportartenspezifischen Bewegung des Werfens. Die Förderung der Selbstständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit findet seine Bedeutung in der Bereitschaft zum Helfen und der Annahme von Hilfe, z.B. beim Auf- und Abbauen der Stationen und dem Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse während der Wartezeiten an den Stationen (vgl. Grundsätze u. Bestimmungen f. d. Schulsport. Hannover 1982, S.10).
Kennzeichnend für das Erfahrungs- und Lernfeld „Laufen, Springen, Werfen“ ist der übergreifende Charakter dieser grundlegenden motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie bahnen eine Qualifizierung für eine Teilhabe an der außerschulischen Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur an (ebd. S.22).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Unterrichtseinheit: Definiert das übergeordnete Lernfeld "Laufen, Springen und Werfen" im Stationsbetrieb.
2. Thema der Stunde: Konkretisiert das Lernziel auf das Ausprobieren und Üben von Wurftechniken.
3. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit: Ordnet die Einheit als zweite Stunde ein, die sich auf den "Jahrmarkt – Wurfbudenparcours" konzentriert.
4. Thematisch- intentionaler Schwerpunkt: Erläutert den pädagogischen Fokus auf eigenständiges Üben und soziale Kompetenzentwicklung.
5. Lernziele der Unterrichtsstunde: Legt die fachlichen, methodischen, kognitiven und sozialen Ziele fest.
6. Unterrichtsverlauf: Detailliert die zeitliche Abfolge von Begrüßung, Aufbau, Übungsphase und Reflexion.
7. Literatur: Listet die verwendeten Quellen für die Planung auf.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Grundschule, Werfen, Wurfbudenparcours, Stationsbetrieb, motorische Fertigkeiten, Selbstständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit, Koordination, Bewegungslehre, Sportdidaktik, Regelbewusstsein, Unterrichtsentwurf, Schulsport, Bewegungsformen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt einen konkreten Unterrichtsentwurf für eine 3. Klasse im Fach Sport zum Thema Werfen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?
Im Mittelpunkt steht das Erfahrungs- und Lernfeld "Laufen, Springen und Werfen", wobei das Werfen in einem Stationen-Parcours vertieft wird.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Sportstunde?
Ziel ist es, dass die Schüler sich handelnd mit dem Bewegungsablauf des Werfens auseinandersetzen und dabei Freude an der Bewegung entwickeln sowie ihre Fertigkeiten eigenständig erproben.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktische Strukturierung durch einen "Wurfbudenparcours" (Stationsbetrieb) genutzt, um eigenständiges Üben und soziale Interaktion zu fördern.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernzieldefinition, den detaillierten Zeitplan des Unterrichtsverlaufs sowie die spezifischen Aufgabenstellungen für die fünf verschiedenen Stationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Sportunterricht, Stationenlernen, Werfen, motorische Koordination und soziale Kompetenzentwicklung.
Welche Rolle spielt der "Sitzkreis" in der Unterrichtsstunde?
Der Sitzkreis dient als ritueller Rahmen für Begrüßung, Anleitung, Reflexion und Verabschiedung, um Aufmerksamkeit zu sichern.
Wie gehen die Schüler mit Schwierigkeiten während des Wurfbudenparcours um?
In der Reflexionsphase am Ende der Stunde reflektieren die Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft aufgetretene Probleme und suchen eigenständig nach Lösungen.
Warum wird in diesem Entwurf das Werfen an verschiedenen Stationen geübt?
Durch unterschiedliche Materialien (Zeitung, Bälle etc.) werden die koordinativen Fähigkeiten wie Differenzierungs- und Kopplungsfähigkeit spielerisch geschult.
Wie wird die soziale Kompetenz gefördert?
Durch das gemeinsame Auf- und Abbauen, das gegenseitige Helfen an den Stationen und die notwendige Geduld während der Wartezeiten.
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- Carolin Gosny (Author), 2006, Unterrichtsstunde: Ausprobieren und Üben des Werfens im Stationsbetrieb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121823