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Identität, Selbstwert, Selbstkonzept - Die Veränderung von Selbstkonzepten in Handlungsvollzügen

Title: Identität, Selbstwert, Selbstkonzept  - Die Veränderung von Selbstkonzepten in Handlungsvollzügen

Term Paper , 2007 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carina Nienstedt (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen einer Prüfungsleistung habe ich mich für das Seminar „Personenzentrierte Gesprächsführung“ mit dem Thema „Identität, Selbstwert, Selbstkonzept – Die Veränderung von Selbstkonzepten in Handlungsvollzügen“ beschäftigt.
Im ersten Teil meiner vorliegenden Hausarbeit habe ich die Begriffe Identität und Selbstwert erläutert und definiert. Dabei bin ich auf die Bedeutung der Begrifflichkeiten und ihre Entwicklung eingegangen.
Den Begriff des Selbstkonzeptes habe ich anhand der Personenzentrierten Theorie von Carl Rogers ausführlich erläutert. Schwerpunktmäßig bin ich zum einen auf die Personenzentrierte Theorie von Carl Rogers eingegangen, da mir diese wichtig für das Verständnis der Selbstkonzept- Veränderung waren und die Grundlage meiner Hausarbeit bildet. Sie ist meiner Meinung nach von großer Bedeutung, um den Zusammenhang von Selbstkonzept- Veränderungen und der Gesprächspsychotherapie deutlich zu machen.

Im dritten Teil dieser Arbeit habe ich mich eingehend mit der Gesprächspsychotherapie und deren Wirkung und Möglichkeiten die Selbstkonzept- Veränderungen zu beeinflussen, beschäftigt.
Hier habe ich einen weiteren Schwerpunkt auf die Bedingungen gelegt, die herrschen müssen, um Persönlichkeitsveränderungen bewirken zu können. Wichtig hierbei waren mir besonders die Begriffe Kongruenz, Empathie und unbedingte Wertschätzung, sowie die Selbstexploration und die Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte, die ich ausführlich erläutert habe.

In meinen Ausführungen habe ich mich weitgehend auf das Buch von Biermann- Ratjen gestützt, welches meiner Meinung nach eine gute Einführung in das Thema der Gesprächspsychotherapie bietet.
Für die Erläuterung des Selbstkonzeptes nach Rogers und der personenzentrierten Theorie habe ich größtenteils mit dem „Psychologie“ Buch von Hermann Hobmair gearbeitet.
Für die Begriffe Identität und Selbstwert habe ich auf Internetquellen zurückgreifen müssen, da es schwierig war passende Literatur zu finden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Begriffsbestimmung

2.1 Identität

Begriffsbestimmung

Die Entwicklung der Identität

Bildung der Ich- Identität

2.2 Selbstwert

Begriffsbestimmung

Positives und negatives Selbstwertgefühl

Entstehung des Selbstbildes

3. Die klientenzentrierte Theorie von Carl R. Rogers

Kurzbiographie Carl R. Rogers

Die Selbstaktualisierung

Der Organismische Bewertungsprozess

Das Selbstkonzept

Real- Selbst und Ideal- Selbst

Entstehung des Selbstkonzeptes

Aktuelle Erfahrungen und Selbstkonzept- Kongruenz und Inkongruenz

Die Bedeutung des Selbstkonzeptes

Die Messung des Selbstkonzeptes

4. Persönlichkeitsveränderungen durch Gesprächspsychotherapie

Das personenzentrierte Beratungskonzept

Bedingungen für Persönlichkeitsveränderungen

Empathie, Wertschätzung und Kongruenz

Der Psychotherapeutische Prozess

Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte (VEE)

Die Selbstexploration

Art und Weise der Persönlichkeitsveränderungen

Probleme der Gesprächspsychotherapie

5. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen von Identität, Selbstwert und Selbstkonzept sowie deren Veränderungsprozesse im Rahmen der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch spezifische therapeutische Bedingungen eine konstruktive Persönlichkeitsveränderung initiiert werden kann.

  • Theoretische Fundierung von Identität und Selbstwertgefühl
  • Die klientenzentrierte Persönlichkeitstheorie von Carl R. Rogers
  • Die Bedingungen für eine gelingende Persönlichkeitsveränderung
  • Methoden der Gesprächspsychotherapie wie VEE und Selbstexploration

Auszug aus dem Buch

Die Selbstaktualisierung

Rogers geht von drei Grundannahmen über die Natur des Menschen aus: o Jeder Mensch hat die angeborene Tendenz zu Selbstaktualisierung o Der Mensch unterwirft sich einem ständigen organischen Bewertungsprozess o Das Verhalten des Menschen wir durch die subjektive Erlebniswelt bestimmt

„Selbstaktualisierung ist das angeborene und beständige Streben des Menschen, seine Entwicklungsmöglichkeiten zu entfalten und zu verwirklichen.“ Fehler! Textmarke nicht definiert.

Rogers vertritt die Theorie, dass der Mensch nicht von beliebigen Trieben gesteuert wird, sondern von einer einzigen zentralen Energie. Er geht davon aus, dass der Mensch einzig und allein von der ihm angeborenen Tendenz zur Selbstaktualisierung, Selbsterhaltung und Selbstverwirklichung gesteuert wird. Jeder Mensch strebt danach, seine Möglichkeiten und Fähigkeiten zu entwickeln und zu entfalten.12

„Der Organismus hat eine grundlegende Tendenz, den Erfahrungen machenden Organismus zu aktualisieren, zu erhalten und zu erhöhen.“13

Beispiel: Obwohl es für das Kleinkind leichter ist zu krabbeln, lernt es trotzdem unter Mühe und Anstrengung das laufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitende Erläuterung der Motivation und Vorgehensweise bei der Erstellung der Hausarbeit im Rahmen des Seminars „Personenzentrierte Gesprächsführung“.

2. Begriffsbestimmung: Definition der grundlegenden Konzepte Identität und Selbstwert sowie deren Entwicklung im sozialen Kontext.

3. Die klientenzentrierte Theorie von Carl R. Rogers: Detaillierte Darstellung der humanistischen Theorie, insbesondere des Selbstkonzepts, der Selbstaktualisierung und der Bedeutung von Kongruenz.

4. Persönlichkeitsveränderungen durch Gesprächspsychotherapie: Erläuterung des personenzentrierten Beratungskonzepts und der spezifischen Bedingungen und Methoden für therapeutische Veränderungen.

5. Persönliches Fazit: Reflektion über den Erkenntnisgewinn und die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik während der Erstellung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Identität, Selbstwert, Selbstkonzept, Carl Rogers, klientenzentrierte Theorie, Gesprächspsychotherapie, Persönlichkeitsveränderung, Selbstaktualisierung, Kongruenz, Empathie, Wertschätzung, Selbstexploration, Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte, Selbsterfahrung, humanistische Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Konzepten von Identität, Selbstwert und Selbstkonzept und deren Dynamik in Veränderungsprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers und das Verfahren der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende therapeutische Beziehung eine Veränderung des Selbstkonzepts und damit eine Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Literaturanalyse der klientenzentrierten Theorie nach Carl Rogers basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Selbstkonzepts und die konkrete Beschreibung des therapeutischen Prozesses und dessen Wirkfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstaktualisierung, Kongruenz, Empathie, unbedingte Wertschätzung und Selbstexploration charakterisiert.

Was unterscheidet das Real-Selbst vom Ideal-Selbst?

Das Real-Selbst beschreibt die aktuelle Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, während das Ideal-Selbst das Wunschbild darstellt, wie die Person gerne sein möchte.

Welche Rolle spielt die „Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte“?

Sie dient als Methode des Therapeuten, die Gefühle des Klienten widerzuspiegeln, um dessen Selbstexploration zu fördern und ihn in der Annahme seiner Gefühle zu unterstützen.

Warum ist Kongruenz beim Therapeuten so wichtig?

Kongruenz ist die Grundvoraussetzung für ein authentisches Klima, das es dem Klienten erst ermöglicht, sich sicher zu fühlen und den eigenen Entwicklungsprozess anzustoßen.

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Details

Title
Identität, Selbstwert, Selbstkonzept - Die Veränderung von Selbstkonzepten in Handlungsvollzügen
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit)
Course
Personenzentrierte Gesprächsführung
Grade
1,3
Author
Carina Nienstedt (Author)
Publication Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V121856
ISBN (eBook)
9783640266364
ISBN (Book)
9783640668540
Language
German
Tags
Identität Selbstwert Selbstkonzept Veränderung Selbstkonzepten Handlungsvollzügen Personenzentrierte Gesprächsführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carina Nienstedt (Author), 2007, Identität, Selbstwert, Selbstkonzept - Die Veränderung von Selbstkonzepten in Handlungsvollzügen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121856
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