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Mariologie. Überblick über die Forschung und die Mariendogmen

Titel: Mariologie. Überblick über die Forschung und die Mariendogmen

Seminararbeit , 2009 , 25 Seiten

Autor:in: Eva Heidingsfelder (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mariologie ist ein Teil der Dogmatik der katholischen Theologie. Anfangs war es für mich wichtig, zu klären, was Mariologie bedeutet und mit was sie sich genau beschäftigt.

Dann möchte ich erklären, wer Maria war, wo sie in der Bibel auftauchte und was wir aus diesen Überlieferungen über sie zu sagen haben.

Im dritten Punkt beschäftige ich mich mit dem Kern der Lehraussagen über Maria, den Dogmen.

Der letzte Abschnitt soll sich dann mit der kritischen Sichtweise der feministischen Theologie beschäftigen und was Vertreter dieser Theologie in den verschiedenen Ansätzen über Maria auszusagen haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsklärung

2. Wer war Maria?

2.1. Paulus

2.2. Markus

2.3. Matthäus

2.4. Lukas

2.5. Johannes

2.6. Offenbarung

2.7. Das Protoevangelium des Jakobus

3. Die Mariendogmen

3.1. Die Jungfräulichkeit Marias

3.2. Maria als Gottesgebärerin

3.3. Die unbefleckte Empfängnis

3.4. Marias Aufnahme in den Himmel

4. Maria aus Sicht der feministischen Theologie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Person Maria im Kontext der christlichen Theologie, von ihrer biblischen Darstellung bis hin zur Entwicklung spezifischer Mariendogmen und deren kritischer Betrachtung durch die feministische Theologie.

  • Historische und biblische Einordnung der Person Maria.
  • Analyse der vier wesentlichen mariologischen Dogmen.
  • Untersuchung der Rolle Marias in verschiedenen neutestamentlichen Schriften.
  • Kritische Auseinandersetzung aus der Perspektive feministischer Theologie.
  • Kontrastierung von dogmatischen Lehraussagen und historischer Realität.

Auszug aus dem Buch

2. Wer war Maria?

Um an Informationen über Maria in der Bibel zu kommen, muss man drei verschiedene Ebenen unterscheiden (vgl. Brown u.a. 1981: S. 189): • Die historische Maria: Wer verbirgt sich hinter der Frau, die Jesus geboren hat? Welche historisch belegten Informationen finden sich über das Leben der Mutter Jesu? Hier muss man direkt in die Zeit vor der österlichen Tradition gehen. • Maria in den Traditionen, die den geschriebenen Evangelien vorausgingen. Was wusste man in der nachösterlichen Tradition über Maria? • Maria in den Evangelien, d.h. an was erinnern sich die Evangelisten, wenn sie von Maria sprechen?

Um ein Bild der historischen Maria skizzieren zu können, bräuchte man wesentlich mehr Informationen, als man tatsächlich finden kann. Im Gegensatz zu anderen Personen, die im Umfeld der Familie Jesu zu finden sind (z.B. Pontius Pilatus oder König Herodes) gibt es keine belegten historischen Tatsachen über die Frau, die Jesu Mutter war. Das bedeutet, man findet wesentlich mehr Informationen darüber, was man über Maria gedacht hat, als darüber, wer Maria tatsächlich war, „dass sich mehr über die Theologie sagen läßt als über die Geschichte“ (Brown u.a. 1981: S. 189). Ich werde mich deshalb – und aufgrund der Länge dieser Hausarbeit – darauf beschränken herauszufinden, was die wichtigen neutestamentlichen Schriften über Maria aussagen.

Das früheste Zeugniss von Maria im Neuen Testament findet sich bei Paulus. Alle seine Briefe stellen den ältesten Teil des Neuen Testaments dar, „das wiederum die früheste Quelle in Hinblick auf Maria ist und zudem die einzige, die Anspruch auf historische Gültigkeit erheben darf“ (Warner 1982: S. 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsklärung: Definition der Mariologie als dogmatischer Traktat der katholischen Theologie und Erläuterung der Kriterien für ein Dogma.

2. Wer war Maria?: Untersuchung der biblischen Zeugnisse über Maria bei den Evangelisten und Paulus sowie in apokryphen Schriften.

3. Die Mariendogmen: Detaillierte Analyse der vier dogmatischen Lehrsätze über Maria, von der Jungfräulichkeit bis zur Himmelfahrt.

4. Maria aus Sicht der feministischen Theologie: Kritische Reflexion des traditionellen Marienbildes und Diskussion verschiedener feministischer Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Mariologie, Dogmatik, Jungfrauengeburt, Gottesgebärerin, Unbefleckte Empfängnis, Mariä Himmelfahrt, Feministische Theologie, Bibel, Evangelien, Apokryphen, Christologie, Patriarchat, Tradition, Kirchengeschichte, Frauenbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Theologie der Person Maria, ihrer biblischen Grundlage sowie der dogmatischen Entwicklung innerhalb der christlichen Kirchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die biblischen Berichte, die vier katholischen Mariendogmen und die Kritik der feministischen Theologie am traditionellen Marienbild.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Ursprung und die Entwicklung der Marienlehre darzulegen und kritisch zu hinterfragen, wie sich die historische Figur Maria zur dogmatischen Gestalt gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theologische Analyse, die historische, exegetische und systematisch-theologische Quellen auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biblische Analyse, die Erläuterung der Dogmen und die feministische Auseinandersetzung mit der Rolle Marias.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Mariologie, Dogma, Feministische Theologie, Jungfräulichkeit, Gottesgebärerin und das Marienbild in den Evangelien.

Welche Rolle spielt das Protoevangelium des Jakobus für die Marienverehrung?

Das apokryphe Werk bietet eine erweiterte Geburtsgeschichte und diente als Quelle für viele spätere legendenhafte Vorstellungen über Marias Kindheit und Reinheit.

Wie unterscheidet sich die feministische Kritik an den Mariendogmen?

Die feministische Theologie kritisiert, dass Maria oft als unmögliches Modell instrumentalisiert wurde, um ein einseitiges Frauenbild zu festigen, statt Frauen tatsächliche Identifikationsmöglichkeiten zu bieten.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mariologie. Überblick über die Forschung und die Mariendogmen
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Evangelisches Institut)
Veranstaltung
Grundinformation Dogmatik
Autor
Eva Heidingsfelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V121938
ISBN (eBook)
9783668067721
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mariologie überblick forschung mariendogmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Heidingsfelder (Autor:in), 2009, Mariologie. Überblick über die Forschung und die Mariendogmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121938
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Leseprobe aus  25  Seiten
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