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"Special Olympics". Menschen mit geistiger Behinderung im Sport

Eine Medienanalyse

Titel: "Special Olympics". Menschen mit geistiger Behinderung im Sport

Bachelorarbeit , 2008 , 110 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julian Borghardt (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit der Organisation der Special Olympics International sowie Special Olympics Deutschland e. V. auseinander. Die Special Olympics National Games 2008 in Karlsruhe bieten außerdem einen aktuellen Anlass um das Zusammenspiel von Veranstaltung, Sport, Behinderung und den Medien auf unterschiedliche Weise zu beleuchten.

Die Arbeit widmet sich der Beschreibung des Ausrichters (Special Olympics Deutschland e.V.), seiner Dachorganisation (Special Olympics International), der Veranstaltung an sich (Special Olympics National Games 2008 in Karlsruhe) und ihrer Berichterstattung in den Medien, vornehmlich der Fernsehberichterstattung und den Berichten in den lokalen, regionalen und überregionalen Tageszeitungen Deutschlands.

Die Arbeit ist wie folgt gegliedert: Im ersten Teil werden die SO untersucht, bevor im zweiten Teil die Analyse von Medienberichten erfolgt. Der erste Teil der Arbeit unterteilt sich in 3 Punkte: Zum einen beschäftige ich mich mit der aus den USA kommenden Bewegung der SOI. Dabei werde ich einen allgemeinen Blick auf die Idee, Geschichte sowie auf die Athleten werfen. Als nächstes werden die nationalen Aktivitäten von SOD behandelt, bevor ich drittens die SONG ’08 eingehender beschreibe und detailliert in die Auseindersetzung mit Medienberichten gehe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Special Olympics International

2.1 Geschichte der SOI und SOD

2.2 Idee und Ziele des SO

2.3 Prinzipien der SO

2.4 Klientel der SO – Menschen mit geistiger Behinderung

2.4.1 Allgemeine Definition

2.4.2 Definition geistiger Behinderung durch die SO

3 Special Olympics Deutschland

3.1 Bekanntheitsgrad der SO in Deutschland

3.2 Finanzierung

3.3 Partner der SOD

3.3.1 Überblick Partner

3.3.2 Sponsoren

3.4 Das Prinzip der Sportpaten

3.4.1 Prominente Sportpaten

4 Special Olympics National Games 2008 in Karlsruhe

4.1 Sportarten

4.2 Zeitraum

4.3 Volunteers

4.4 Rahmenprogramm

4.5 Healthy Athletes

5 Zusammenfassung

6 Medien

6.1 Medienwirkung

6.2 Konsumentenerwartung

6.3 Innere und Äußere Faktoren

6.4 Behinderung und Medien

6.4.1 Blick auf Behinderung gestern und heute

6.4.2 Darstellung von Behinderung in den Medien

6.5 Behinderung und Sport in den Medien

6.5.1 Quantitative Aspekte

6.5.2 Qualitative Aspekte

6.5.3 Einstellung von Journalisten und Rezipienten gegenüber Sportlern mit Behinderung

6.6 Das Pressekonzept von SOD

6.6.1 Ziele der Pressearbeit

6.6.2 Zielgruppen der Besucher

6.6.3 Zielgruppen der Pressearbeit

6.6.4 Strategische Überlegungen

6.6.5 Sprachvorgabe für Journalisten

6.6.6 Gefahr der begrifflichen Festlegung

6.6.7 Anzuwendende Terminologien

7 Berichterstattung über die SO in Karlsruhe

7.1 Quantitative Analyse

7.2 Qualitative Analyse

7.2.1 1. Artikel: Frankfurter Allgemeine Zeitung – „Ein 0:6 darf schon mal „Weltklasse“ sein“

7.2.2 2. Artikel: Süddeutsche Zeitung – „Der Weg nach draußen“

7.2.3 3. Artikel: Die Welt – „Höher, schneller, toleranter“

7.2.4 Zusammenfassung

8 Fazit der SOD

9 Resümee

10 Persönliche Schlussbetrachtung

11 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Organisation der Special Olympics International sowie von Special Olympics Deutschland und analysiert das Zusammenspiel von Veranstaltung, Sport, Behinderung und Medienberichterstattung anhand der National Games 2008 in Karlsruhe.

  • Strukturen und Ziele der Special Olympics Bewegung
  • Die Bedeutung von Sport für Menschen mit geistiger Behinderung
  • Methoden der Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit bei Großveranstaltungen
  • Quantitative und qualitative Analyse der Medienberichterstattung
  • Einfluss der Berichterstattung auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Behinderung

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Definition geistiger Behinderung durch die SO

Um Athlet bei den SO zu werden, muss eine vom Arzt attestierte hundertprozentige geistige Behinderung vorliegen. (vgl. Lehnert, Zitat 37&38)

Die SO richten sich nach der Definition der American Association on Mental Retardation (AAMR). Danach liegt eine geistige Behinderung vor, wenn die folgenden drei Kriterien zutreffen: 1. Der Intelligenzquotient IQ ist niedriger als 70 - 75; 2. es bestehen starke Einschränkungen in zwei oder mehr adaptiven „skill areas“; 3. die Symptome haben sich bereits vor dem 18. Lebensjahr manifestiert.

„Adaptive skill areas“: Adaptive skill areas bezeichnen Fähigkeiten im „aktuellen Anpassungsverhalten“, d.h. in der effektiven alterstypischen und kulturspezifischen Bewältigung von Alltagsaufgaben beziehungsweise Standardsituationen. Man definiert elf adaptive skills: Selbstbestimmung, schulische Fertigkeiten, Arbeit, Freizeit, Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, soziale Fertigkeiten, häusliches Leben (Wohnen), Selbstversorgung sowie Teilnahme am öffentlichen Leben und Nutzung von Hilfen. Eine Person, die Einschränkungen in den intellektuellen Fähigkeiten hat, aber keinerlei Auffälligkeiten hinsichtlich der adaptive skill areas zeigt, muss nicht geistig behindert sein. (vgl.SO-Pressemappe, S.6)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor führt in den Anlass und den persönlichen Hintergrund der Arbeit bei den Special Olympics National Games 2008 in Karlsruhe ein.

2 Special Olympics International: Das Kapitel beleuchtet die Geschichte, die internationale Struktur und die grundlegende Zielsetzung der Special Olympics Bewegung.

3 Special Olympics Deutschland: Es wird die Organisation in Deutschland, ihre Finanzierung, Partnerschaften und das Konzept der Sportpaten detailliert beschrieben.

4 Special Olympics National Games 2008 in Karlsruhe: Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die konkrete Umsetzung der Spiele 2008 in Karlsruhe, inklusive Sportarten, Rahmenprogramm und dem Healthy Athletes Programm.

5 Zusammenfassung: Eine komprimierte Darstellung der zentralen Erkenntnisse über die Organisation und die Wahrnehmung der Special Olympics.

6 Medien: Ein theoretischer Teil über die Wirkung von Medien, gesellschaftliche Faktoren der Darstellung von Behinderung und die spezifische Sprachregelung der Special Olympics.

7 Berichterstattung über die SO in Karlsruhe: Der empirische Teil analysiert die mediale Präsenz der Spiele durch einen quantitativen und qualitativen Vergleich mit früheren Veranstaltungen.

8 Fazit der SOD: Eine positive Bilanz der Verantwortlichen von Special Olympics Deutschland zur Medienresonanz der National Games.

9 Resümee: Der Autor fasst die Entwicklung der Bewegung und die Bedeutung der medialen Aufmerksamkeit zusammen.

10 Persönliche Schlussbetrachtung: Der Autor reflektiert das Thema Behinderung im gesellschaftlichen Kontext und plädiert für ein integratives Miteinander.

11 Literaturverzeichnis: Eine Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und elektronischen Dokumente.

Schlüsselwörter

Special Olympics, geistige Behinderung, Medienanalyse, Sport, Integration, Öffentlichkeitsarbeit, National Games, Inklusion, Sportpaten, Behindertensport, Pressekonzept, Teilhabe, Berichterstattung, Deutschland, Athleten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Special Olympics (SO) als Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und untersucht kritisch, wie diese Veranstaltung medial wahrgenommen und repräsentiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Special Olympics International und Deutschland, dem Prinzip der Sportpaten, der Bedeutung von Sport für die Zielgruppe sowie einer detaillierten Medienanalyse der National Games 2008 in Karlsruhe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den geringen Bekanntheitsgrad der Special Olympics in Deutschland zu hinterfragen und zu analysieren, inwiefern die mediale Berichterstattung dazu beiträgt oder die Chance für einen gesellschaftlichen Kulturwandel bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und eine empirische Medienanalyse (quantitativ und qualitativ), bei der Zeitungsartikel der National Games 2008 mit denen von 2006 verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben der Beschreibung der internen Strukturen und der Sportarten wird untersucht, wie Journalisten über Menschen mit geistiger Behinderung berichten und welche sprachlichen Vorgaben die Organisation hierfür entwickelt hat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Special Olympics, geistige Behinderung, Medienanalyse, Inklusion, Sportpaten und Berichterstattung.

Wie definiert Special Olympics "geistige Behinderung" für die Teilnahme?

Die SO orientieren sich an der Definition der American Association on Mental Retardation (AAMR), die einen niedrigen Intelligenzquotienten, Einschränkungen in adaptiven Fähigkeiten und ein Auftreten vor dem 18. Lebensjahr voraussetzt.

Warum ist das "Pressekonzept" für die Special Olympics so wichtig?

Da die Organisation kaum über eigene finanzielle Mittel für großflächige Werbung verfügt, ist sie auf eine professionelle Pressearbeit angewiesen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Sponsoren zu gewinnen und Berührungsängste in der Bevölkerung abzubauen.

Welche Bedeutung haben die "Sportpaten" für die Wahrnehmung?

Da Sportler mit geistiger Behinderung in der öffentlichen Wahrnehmung selten als Identifikationsfiguren dienen, sollen prominente Paten stellvertretend Aufmerksamkeit generieren und den Journalisten Anknüpfungspunkte für die Berichterstattung liefern.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Special Olympics". Menschen mit geistiger Behinderung im Sport
Untertitel
Eine Medienanalyse
Hochschule
Hochschule Reutlingen
Note
2,0
Autor
Julian Borghardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
110
Katalognummer
V121988
ISBN (eBook)
9783668670235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
special olympics menschen behinderung sport eine medienanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Borghardt (Autor:in), 2008, "Special Olympics". Menschen mit geistiger Behinderung im Sport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121988
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Leseprobe aus  110  Seiten
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