Perspektivität in der Sprache

Mehrfachadressierungen in Grundschulzeugnissen: eine Möglichkeit des polyperspektivischen Sprachhandelns?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
22 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Perspektivität
2.1 Perspektivität: ein anthropologisches und kulturelles Phänomen
2.1.1 Terminologie
2.1.2 Perspektivität als anthropologisches Phänomen
2.1.3 Perspektivität als kulturelles Phänomen
2.2 Perspektivität in der Malerei
2.2.1 Bildende Kunst als Objektivierungsform
2.2.2 Perspektivität in Bildern
2.2.3 Zentralperspektive
2.2.4 Polyperspektive
2.3 Perspektivität in der Sprache

3 Mehrfachadressierung
3.1 Typologie der Adressaten
3.1.1 Adressierungsarten
3.1.2 Adressierungsformen
3.1.3 Verhältnis von Adressierungsformen und Adressierungs- arten
3.2 Typologie der Mehrfachadressierung
3.2.1 Offene Mehrfachadressierung
3.2.2 Verdeckte Mehrfachadressierung
3.2.2.1 Kodierte Mehrfachadressierung
3.2.2.2 Inszenierte Mehrfachadressierung

4 Textanalyse: Mehrfachadressierungen in Grundschulzeugnissen
4.1 Form der Mehrfachadressierung
4.1.1 Adressierungsarten in Grundschulzeugnissen
4.1.2 Adressierungsformen in Grundschulzeugnissen
4.1.3 Kodierte Mehrfachadressierung in Grundschulzeugnissen
4.2 Analyse einiger mehrfachadressierter Formulierungen aus Grundschul- zeugnissen
4.3 Fazit zur Textanalyse

5 Schluss

6 Literatur

1 Einleitung

„Vermittels der Sinnlichkeit also werden uns Gegenstände gegeben, und sie allein liefert uns Anschau- ungen; durch den Verstand aber werden sie gedacht, und von ihm entspringen Begriffe. Alles Den- ken aber muß sich (...) vermittelts gewisser Merkmale zuletzt auf Anschauungen, mithin bei uns auf Sinnlichkeit beziehen, weil uns auf andere Weise kein Gegenstand gegeben werden kann.“[1]

Der Mensch nimmt die Welt mittels seiner Sinne wahr und verarbeitet diese Eindrücke mithilfe seines Verstandes, der wiederum durch die Sinneseindrücke des Menschen geformt wurde und wird. Von diesem Verstand „entspringen Be- griffe“, werden Worte formuliert, wird Sprache entwickelt und benutzt. Und diese Sprache wird erneut von den Sinnen aufgenommen und vom Verstand verarbeitet. Nun verfügt jeder Mensch über eine unterschiedliche „Sinnlich- keit“, lebt jeder in einer unterschiedlichen Welt und nimmt somit unterschiedli- che Eindrücke wahr, die von einem Verstand, der schon von unterschiedlichen Impressionen geprägt wurde, auf unterschiedliche Weise verarbeitet werden.

Sprache ist ein Mittel zum Kommunizieren, zum Vermitteln von Informa- tionen, das so eingesetzt werden soll, dass trotz der genannten 'Unterschiedlich- keiten' ein Gedankenaustausch möglich ist. Da nun jeder Mensch eine un- terschiedliche Perspektive auf die Welt hat, kann es dabei zu Missverständnis- sen führen. Dennoch gibt es vielleicht eine Möglichkeit, diese unterschiedli- chen Perspektiven zu nutzen.

Um dies aufzuzeigen werde ich in dieser Arbeit zunächst das Phänomen der Perspektivität innerhalb der menschlichen Wahrnehmung, der Malerei und der Sprache verdeutlichen. Dann werde ich die Möglichkeit des polyperspek- tivischen Sprachhandelns an der Mehrfachadressierung erläutern und anhand der Formulierungen in Grundschulzeugnissen exemplifizieren.

2 Perspektivität

Wie in dem einführenden Zitat ersichtlich ist, entwickelt der Mensch seinen Verstand aus seinen Erfahrungen, die er durch seine Wahrnehmungen erlebt, wobei die Wahrnehmungen wiederum mittels des Verstandes zu Erfahrungen verarbeitet werden. Sein Denken ist also abhängig von seinen Wahrneh- mungen, von seiner Perspektive auf die Welt. Es ist ihm nicht möglich, diese zu verlassen, er ist in seiner eigenen Perspetivität gefangen.

Dieses Phänomen der Perspektivität kann als ein anthropologisches und kulturelles Urphänomen betrachtet werden. Um den Perspektivitätsbegriff nä- her zu erläutern und die Auswirkung der Perspektivität auf das Objek- tivierungsvermögen des Menschen zu erläutern, werde ich zunächst auf die menschliche Wahrnehmung und die Objektivierungsformen der Malerei näher eingehen. Und da „die Kunst (...) [als] eine Weise des Sprechens“[2] angesehen werden kann, ist von dort der Schritt zur Perspektivität in der Sprache nicht mehr groß. Bei meinen folgenden Erläuterungen werde ich mich vor allem auf die Ausführungen von Wilhelm Köller stützen.

2.1 Perspektivität: ein anthropologisches und kulturelles Phänomen

2.1.1 Terminologie

Der Grundbegriff Perspektivität ist am plausibelsten erklärbar mithilfe der drei Subtermini Sehepunkt, Aspekt und Perspektive.

Der Begriff Sehepunkt beschreibt die Position, sowohl räumlicher, zeitlicher als auch geistiger Art, aus der ein Objekt wahrgenommen wird. Er ist somit sub- jektbezogen und schreibt vor, welche Aspekte des Objekts wahrgenommen werden können.

Der Begriff Aspekt ist das objektbezogene Pendant zum Sehepunkt, er bezeich- net die Teile eines Objekts, die durch die eingenommene Position des Subjekts, von dem gegebenen Sehepunkt aus, erfahren werden können.

Mit dem Begriff Perspektive schließlich wird das Verhältnis von Objektsphäre und Subjektspäre beschrieben: „Perspektiven sind deshalb die Weisen, in denen die Subjekte in die Welt hineingleiten und Kontakt zu ihren Wahrnehmungs- objekten gewinnen.“[3]

2.1.2 Perspektivität als anthropologisches Phänomen

Die Perspektivität als ein anthropologisches Phänomen lässt sich sehr einleuch- tend am Sehsinn des Menschen explizieren, zumal der Terminus Perspektive dort etymologisch verankert ist[4]. Der Begriff bezieht sich also zunächst auf die optische Wahrnehmung des Menschen. Dieser nimmt die Welt mithilfe von Lichtdifferenzen durch seine Linsenaugen wahr. Sie ermöglichen es, die Auf- merksamkeit punktuell zu konzentrieren, wodurch die Wahrnehmungsschärfe peripher geringer wird. Auf diese Weise erfährt der Mensch Tiefenstaffelung und somit Räumlichkeit. In seiner Wahrnehmung ist der Mensch allerdings nicht nur an die Funktionstüchtigkeit seiner Augen gebunden, sondern auch an die Konstitution seines Körpers. So fixiert der Leib räumlich den Punkt, von dem aus die Welt gesehen wird und bestimmt zeitlich, wann man etwas sehen kann oder will. Des weiteren hat das Leipapriori einen motivationalen Aspekt:

„Ich sehe von meinem Leib und für meinen Leib in die Welt und nehme das in ihr wahr, was für meinen Leib biologisch und geistig von Interesse ist.“[5] Dennoch ist der menschliche Körper kein feststehendes Objekt, sondern ein be- wegliches Subjekt. Dies ermöglicht die Verschiebung des Sehepunktes, wo- durch neue Aspekte wahrgenommen werden können. Die daraus resultierende Veränderung der Wahrnehmungsinhalte dient zu einem der Mehrung von Erfahrung und Wissen, führt aber auch zu Wissens- und Verhaltensunsicherhei- ten, da die Identität und Invarianz der Dinge infrage gestellt werden können. Um dem entgegenzuwirken hat der Mensch Konstanzmechanismen entwickelt: mithilfe von Informationen aus dem Gedächtnis versuchen vorbewusste Ver- rechnungsoperationen gegen die Fraglichkeit anzukämpfen.

Die menschliche Perspektivität bezieht sich in keiner Weise nur auf die visuelle Wahrnehmung, die geistige ist davon mindestens im selben Maße betroffen. So ist die Kognition des Menschen – beeinflusst von seiner Wahrnehmung – von seiner individuellen Perspektivität geprägt, wenn nicht gar durch sie geformt.

2.1.3 Perspektivität als kulturelles Phänomen

Setzt man voraus, dass die menschliche Kognition durch die Perspektivität ge- prägt ist, muss man davon ausgehen, dass sie „prinzipiell auch auf die vorstruk- turierende Kraft der kulturellen Zeichensysteme ausgedehnt werden kann, mit denen wir im Bereich der Kognition operieren.“[6] Deshalb kann man annehmen, dass nicht nur die Perspektive des Menschen auf die Welt seine Denkart be- einflusst, sondern auch seine bisherigen Erfahrungen und vor allem seine kulturelle Prägung, auch hinsichtlich des Sprach- und anderer Zeichensysteme, in denen er sich bewegt, auf ihn einwirken und wiederum seine Perspektive be- einflussen. Der Mensch befindet sich inmitten eines Wechselspiels zwischen seiner individuellen Perspektive und der seiner kulturellen Prägung – und wird sich schwerlich daraus befreien können.

2.2 Perspektivität in der Malerei

Um die Perspektivitätsproblematik weiter zu erläutern werde ich sie nun im Rahmen der Malerei betrachteten, wo sie offensichtlich von großer Wichtigkeit ist und sozusagen an der 'Oberfläche der Werke' zu erkennen ist.

2.2.1 Bildende Kunst als Objektivierungsform

Kunstobjekte jeglicher Form sind Symbole, die für einen Gegenstand oder Sachverhalt in der Welt stehen. Besonders die Objektivierungsform der Bilder, die eine alte Tradition darstellt, wurde seit jeher als eine Form von Informa- tionsvermittlung gebraucht[7]. So sind sie in gleicher Weise wie Sprache ein menschlicher Versuch der Objektivierung und von derselben immanenten Per- spektivität geprägt.

2.2.2 Perspektivität in Bildern

Es existieren zahlreiche Darstellungsformen innerhalb der Malerei. Ebenso wie die Sprache haben sich die bildhaften Darstellungsformen fortlaufend entwi- ckelt und die jeweils relevanten Aspekte beachtet. Als Beispiel sei die aspek- tivische Darstellungsweise zu nennen, wie sie in der altägyptischen Kunst auf- taucht. Hier wurden keinerlei Räumlichkeiten beachtet, sondern nur die Aspek- te aufgezeigt, die wichtig schienen, ohne den Gesetzen der menschlichen Per- spektive zu folgen. Raumdarstellungen kann man allerdings in der altgrie- chischen Kunst feststellen, wo zumindest die Körper einzelner Figuren räum- lich abgebildet, also nur die von einem bestimmten Sehepunkt aus sichtbaren Aspekte einer Figur dargestellt wurden. Die räumliche Einordnung im Gesamt- bild fehlte hier allerdings. An dieser Stelle werde ich nur auf die Zentralper- spektive und die Polyperspektive näher eingehen, da sie für die Argumentation dieser Arbeit am zuträglichsten sind.

2.2.3 Zentralperspektive

Bei der in der Renaissance entwickelten zentralperspektivischen Darstellungs- weise interessieren nicht nur die Einzeldinge, sondern auch ihre Konstellation im Raum. Die Bilder wollen so naturgetreu wie möglich abbilden und un- terwarfen sich den geometrischen und optischen Naturgesetzen. So werden sie von einem Sehepunkt aus betrachtet und nur die entsprechenden Aspekte abge- bildet. Der Raum wird damit als eigene Größe objektiviert, allerdings über die Darstellung einzelner Dinge und deren Aspekte, die sich zu einem Gesamtbild ergänzen. In der Zentralperspektive wird so das Spannungsfeld zwischen Objektsphäre und Subjektsphäre zum Ausdruck gebracht. Insgesamt ist ein Bild in Zentralperspektive die Objektivierung eines bestimmten Seheindrucks von einem bestimmten Sehepunkt aus.

Der menschlichen perspektivischen Wahrnehmung gleicht diese Objek- tivierungsform nur auf den ersten Blick, da es bei normalen menschlichen Seh- prozessen keinen fixierten Sehepunkt gibt.

2.2.4 Polyperspektive

In der Moderne verflüchtigt sich die zentralperspektivische Darstellungsweise, Formgebung und Räumlichkeit werden verwischt, die perspektivisch genaue Abbildung verliert an Wichtigkeit und die Bilder sollen ein 'Eigenleben' be- kommen.

In interessanter Weise ist zum Beispiel M. C. Escher in seinem Werk Andere Welt[8] mit der Perspektive umgegangen. Er relativiert den Fluchtpunkt und benutzt ihn in einem einzigen Bild als Zenit, Nadir und Entfernungspunkt.[9] Dies tut er, indem er ein Objekt von drei verschiedenen Sehepunkten aus objektiviert. Diese Darstellungsart ermöglicht eine Wahrnehmungsweise, die in den Naturgesetzen der visuellen Wahrnehmung nicht möglich ist: ein Objekt kann auf einen Blick aus drei verschiedenen Perspektiven gesehen werden, der Betrachter kann mehrere Aspekte gleichzeitig wahrnehmen. Diese Wahrneh- mungsweise, die zunächst unrealistisch wirkt, ist, anders betrachtet, doch wieder realistisch, zeigt sie doch das Objekt nicht nur von einer Seite sondern mehrere Facetten von ihm, die es doch immer, auch wenn das menschliche Auge sie nicht immer sehen kann, besitzt. Escher selber deklarierte seine Wer- ke gerne als Gedankenbilder[10], sozusagen als kognitive Wahrnehmung und Ver- arbeitung von Sinneseindrücken.

Wenn ein Gegenstand in verschiedenen Perspektiven objektiviert wird, also von verschiedenen Sehepunkten aus betrachtet wird und verschiedene Aspekte von ihm abgebildet werden, kann man dies auch als Wahrnehmungsprozess in- terpretieren, im Gegensatz zur Zentralperspektive, wo nur eine Wahrnehmung abgebildet wird. Man kann es allerdings auch als mangelnde Entscheidungs- freude oder Angst des Produzenten betrachten, den richtigen Zugang zu den Dingen zu finden.

Bei der visuellen Wahrnehmung kann der Mensch die Welt immer nur von einem bestimmten Sehepunkt aus betrachten, er sieht die Welt – überspitzt ge- sagt – als eine Folge zentralperspektivischer Bilder. Wissen und Erinnerungs- vermögen befähigen den Menschen aber im Denken (fast) jede konkrete per- spektivische Einschränkung zu überwinden. Der Polyperspektivismus kann also der Versuch sein, eine bildliche Objektivierung für polyperspektivische Gedankengänge beziehungsweise Denkstrukturen zu finden.

Ob die Malerei nun eine Objektivierungsform ist, die die Wahrheit besser dar- stellen kann, eben wegen der genannten Möglichkeiten, ist schwer zu sagen. Picasso äußerte sich hierzu folgendermaßen: „Wir wissen alle, daß Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigs- tens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können.“[11]

2.3 Perspektivität in der Sprache

Sprache ist nicht frei von Perspektivität. Der Mensch ist in der Perspektivität gefangen, und als Produzent der Sprache kann er nicht anders, als die Sprache perspektivisch zu benutzen. So formuliert Humboldt:

„Der Mensch lebt hauptsächlich mit den Gegenständen, so wie sie ihm die Sprache zuführt, und da Empfinden und Handeln in ihm von seinen Vorstel- lungen abhängt, sogar ausschließlich so. Durch denselben Act, vermöge wel- ches der Mensch die Sprache aus sich heraus spinnt, spinnt er sich in dieselbe ein, und jede Sprache zieht um die Nation, welcher sie angehört, einen Kreis, aus dem es nur insofern hinauszugehen möglich ist, als man zugleich in den Kreis einer anderen Sprache hinübertritt. Die Erlernung einer neuen Sprache sollte daher die Gewinnung eines neuen Standpunktes in der bisherigen Welt- ansicht seyn, da jede das ganze Gewebe der Begriffe und der Vorstellungs- weise eines Theils der Menschheit enthält. Da man aber in eine fremde Sprache immer mehr oder weniger seine eigne Welt- ja seine eigne Sprachansicht hinüberträgt, so wird dieser Erfolg nie rein vollständig empfunden.“[12]

[...]


[1] Kant (1913), S. 55

[2] Biemel (1966/67), S. 154

[3] Köller (1993), S. 16

[4] Lat. perspicere: „hindurchschauen“, „hineinsehen“ (vgl. PONS. Wörterbuch für Schule und Studium. Latein-Deutsch. Stuttgart, 2003.)

[5] Köller (2004), S. 30

[6] Köller (1993), S. 16

[7] Man denke hierbei etwa an steinzeitliche Höhlenmalerei oder altägyptische Wandzeich- nungen

[8] s. Anhang A

[9] Vgl. Ernst (41987), S. 96

[10] Vgl. Köller (2004), S. 106

[11] Zitiert nach: Biemel (1966/67), S. 156

[12] Humboldt (31963), S.224f

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Details

Titel
Perspektivität in der Sprache
Untertitel
Mehrfachadressierungen in Grundschulzeugnissen: eine Möglichkeit des polyperspektivischen Sprachhandelns?
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Perspektivität in der Sprache
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V122038
ISBN (eBook)
9783640273324
ISBN (Buch)
9783640273591
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Perspektivität, Sprache
Arbeit zitieren
Nike-Marie Steinbach (Autor), 2008, Perspektivität in der Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122038

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