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David Humes. Grenzen der menschlichen Erkenntnis

Titel: David Humes. Grenzen der menschlichen Erkenntnis

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Vivien Weigel (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb dieser Arbeit wird die Grenze der menschlichen Erkenntnis exemplarisch an David Humes Theorie abgehandelt.

Zunächst soll ein kurzer Abriss zu David Humes Schaffen und seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ erfolgen, um im Anschluss anhand dessen seine Erkenntnistheorie darzustellen. Der Einfluss des Rationalismus sowie die Positionen von bekannten philosophischen Persönlichkeiten wie Immanuel Kant und René Descartes sollen in einem kurzen Querschnitt dargestellt werden, um die Idee hinter dem Empirismus und deren Vertretern besser verständlich zu machen.

Wichtige Begrifflichkeiten, wie Perception, Impression und Idea werden im Hauptkapitel geklärt und auf Grundlage dessen die Tatsachenfrage und das Induktionsproblem erläutert. Daraus werden kritische Bemerkungen abgeleitet und in einem Fazit abschließend zusammengefasst. Innerhalb dieser Arbeit ist diese Thematik allerdings nicht erschöpfend und entsprechend umfangreich darstellbar, daher dient sie eher dazu, ein Gesamtverständnis der Herkunft, des Einflusses sowie der Grenzen David Humes Theorie über den menschlichen Verstand zu begreifen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. David Humes Werk

2.1. Die Entstehung der Enquiry

2.2. Grundgedanken des Rationalismus und die empirische Antwort

3. „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ - Eine Erkenntnistheorie

3.1. Perception, Impression und Idea

3.2. Das Induktionsproblem und die Tatsachenfrage

3.3. Die Notwendigkeit von Verknüpfungen

4. Kritische Betrachtungen

4.1. Möglichen Einwände

4.2. Weitere Problematisierungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die erkenntnistheoretischen Grundlagen von David Hume im Kontext seines Werkes „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ darzustellen und kritisch zu hinterfragen, um die Grenzen der menschlichen Erkenntnis aufzuzeigen.

  • Empirismus und die Rolle der Sinneserfahrung
  • Differenzierung von Perception, Impression und Idea
  • Die Analyse des Induktionsproblems und der Tatsachenfrage
  • Das Kausalitätsprinzip und die menschliche Gewohnheit
  • Kritische Auseinandersetzung mit den skeptischen Schlussfolgerungen

Auszug aus dem Buch

3.1. Perception, Impression und Idea

David Hume versucht im zweiten Kapitel seines Werkes „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ die „Auffassung des Geistes“ zu identifizieren und zu differenzieren. Dazu teilt er das menschliche Denken in zwei Kategorien ein „die sich durch den […] Grad ihrer Stärke und Lebhaftigkeit unterscheide[n]“.

Für die „Auffassung des Geistes“ nutzt Hume fortlaufend den Begriff „Perception“. Dies meint jede Art von Bewusstseinsinhalten, innerhalb dieser werden des Weiteren „Impressions“, also lebhafte Eindrücke von „Ideas“, also Vorstellungen im Bereich der Gedanken unterschieden.

„[…] der lebendigste Gedanke ist immer noch schwächer als die dumpfeste Wahrnehmung.“

Anhand dieser Aussage lässt sich die Idee hinter Humes Unterteilung nachvollziehen, da das Schmerzempfinden an sich durch z.B. eine Verbrennung stärker ist als die bloße Vorstellung des Schmerzes. Die Erinnerung an den Schmerz sei dabei immer eine abgeschwächte Form des real empfunden Gefühls. Nach Hume meint der Begriff „Eindruck“ hier alle lebhaften Bewusstseinsinhalte, wie bspw. sehen, hören, fühlen, lieben oder wollen. Es ist naheliegend, dass zwischen den unterschiedlichen Perceptions die zum einen direkte Stimulation der Sinnesorgane, zum anderen rein innerliche Empfindungen darstellen, nochmal differenziert werden muss. So unterteilt Hume desweiteren in „sensations“, also die sinnlichen Wahrnehmungen und in „reflections“, also Gefühle wie Angst, Liebe oder Wut.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Empirismus ein und umreißt die Zielsetzung, David Humes erkenntnistheoretische Position im Vergleich zum Rationalismus zu erläutern.

2. David Humes Werk: Dieses Kapitel skizziert die Entstehung der „Enquiry“ und kontrastiert die empirische Haltung Humes mit den rationalistischen Ansätzen von Denkern wie Descartes und Kant.

3. „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ - Eine Erkenntnistheorie: Hier werden die zentralen Begriffe Perception, Impression und Idea geklärt sowie das Induktionsproblem und die kausale Verknüpfung von Vorstellungen analysiert.

4. Kritische Betrachtungen: Das Kapitel beleuchtet die Grenzen von Humes Erkenntnistheorie und diskutiert mögliche Einwände gegen seine Kausalitätsskepsis sowie die Problematik des induktiven Schließens.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Hume den Menschen weniger als reines Vernunftwesen, sondern primär als durch Erfahrungen geprägtes „Gewohnheitstier“ begreift und reflektiert die Stärken und Schwächen dieser Position.

Schlüsselwörter

David Hume, Empirismus, Erkenntnistheorie, Perception, Impression, Idea, Induktionsproblem, Kausalität, Gewohnheit, Aufklärung, Sinneswahrnehmung, Rationalismus, Skeptizismus, Philosophie, Menschlicher Verstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht David Humes erkenntnistheoretische Thesen aus seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ und deren Einfluss auf das menschliche Verständnis von Erkenntnisgrenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Empirismus, die Differenzierung von Wahrnehmungen und Vorstellungen sowie die fundamentale Kritik am Kausalitätsprinzip und induktiven Denken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine Analyse von Humes Werken ein Verständnis für die Herkunft, den Einfluss und die Grenzen seiner Theorie über den menschlichen Verstand zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert, um Argumentationsstränge darzustellen, zu verdeutlichen und anschließend kritisch zu würdigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Humes Begriffe wie Perception und Impression definiert, die Tatsachenfrage sowie das Induktionsproblem erörtert und die Annahme notwendiger Verknüpfungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kausalität, Empirismus, Induktionsproblem, Gewohnheit und die erkenntnistheoretische Unterscheidung von Impressionen und Vorstellungen.

Wie unterscheidet Hume zwischen Eindrücken und Vorstellungen?

Hume unterscheidet diese primär durch den Grad ihrer Stärke und Lebhaftigkeit, wobei Eindrücke (Impressions) die unmittelbaren, lebhaften Wahrnehmungen sind und Vorstellungen (Ideas) deren abgeschwächte Abbilder im Denken darstellen.

Warum ist laut Hume Kausalität problematisch?

Hume argumentiert, dass Kausalität nicht rational beweisbar ist, sondern auf dem psychologischen Prinzip der Gewohnheit beruht, da wir in der Erfahrung lediglich regelmäßige Abfolgen beobachten, aber keine notwendige Verbindung selbst sehen können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
David Humes. Grenzen der menschlichen Erkenntnis
Hochschule
Universität Leipzig  (Philosophie)
Veranstaltung
Philosophie der frühen Neuzeit
Note
2,3
Autor
Vivien Weigel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1220474
ISBN (PDF)
9783346646231
ISBN (Buch)
9783346646248
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hume Erkenntnis Praktische Philosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vivien Weigel (Autor:in), 2020, David Humes. Grenzen der menschlichen Erkenntnis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1220474
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Leseprobe aus  16  Seiten
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