Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership

Das Kommunikationsverhalten der pädagogischen Fachkraft in Elterngesprächen

Title: Das Kommunikationsverhalten der pädagogischen Fachkraft in Elterngesprächen

Term Paper , 2021 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Luisa Becker (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In meiner Arbeit wird das Kommunikationsverhalten der pädagogischen Fachkraft in Elterngesprächen, in erzieherischen Institutionen und vor allem in Kindertageseinrichtungen erläutert. Sie soll verdeutlichen, dass sich die Qualität von Elterngesprächen auf den Umgang mit Kindern auswirken kann. Es ist zu beachten, dass die Studienarbeit mit dem Begriff „Eltern“ ebenso die Erziehungs- und Sorgeberechtigten sowie jedes Geschlecht miteinschließt.

Dabei soll auf die Grundlagen eines Elterngesprächs eingegangen werden, nämlich die Begriffsklärung von „Kommunikation“, „Elterngespräche“ selbst und die Formen derer. Durch eine umfassende Gesprächsvorbereitung kann die Kommunikation gefördert werden, welche im Anschluss ebenso die Nachbereitung und Evaluation erfordert. Der Kommunikationswissenschaftler Carl Rogers konstruierte die klientenzentrierte Kommunikation, welche als fördernd gilt und neben den drei grundlegenden Axiomen auch das aktive Zuhören beinhaltet. Bestimmte Faktoren können das Gespräch allerdings auch hemmen, wie z. B. sogenannte Killerphrasen bzw. Kommunikationssperren oder Störungen im Beziehungsaspekt, welche aufbauend auf die von Carl Rogers definierten Axiome sind. Zuletzt sollen sich hinsichtlich einer gelingenden Kommunikation im Elterngespräch Chancen sowohl für die Eltern, das Kind, aber auch für die pädagogische Institution ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 GRUNDLAGEN DER ELTERNGESPRÄCHE

1.1 Begriffsklärung „Kommunikation“

1.2 Begriffsklärung „Elterngespräche“

1.3 Formen der Elterngespräche

2 FÖRDERLICHE FAKTOREN IN DER KOMMUNIKATION

2.1 Gesprächsplanung

2.1.1 Gesprächsvorbereitung

2.1.2 Gesprächsnachbereitung und Evaluation

2.2 Klientenzentrierte Kommunikation nach Carl Rogers

2.2.1 Drei grundlegende Axiome

2.2.2 Aktives Zuhören

3 HEMMENDE FAKTOREN IM ELTERNGESPRÄCH

3.1 Killerphrasen / Kommunikationssperre

3.2 Störung im Beziehungsaspekt

4 CHANCEN GELINGENDER ELTERNGESPRÄCHE

4.1 Chancen für die Eltern

4.2 Chancen für das Kind

4.3 Chancen für die pädagogische Einrichtung

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht das Kommunikationsverhalten pädagogischer Fachkräfte in Elterngesprächen innerhalb von Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung der Kommunikation – insbesondere unter Anwendung des personenzentrierten Ansatzes nach Carl Rogers – die Qualität der Erziehungspartnerschaft verbessert und somit eine positive Entwicklung des Kindes sowie eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern gefördert werden kann.

  • Grundlagen der Kommunikation und Definition von Elterngesprächen
  • Methoden der Gesprächsplanung, Nachbereitung und Evaluation
  • Anwendung der klientenzentrierten Kommunikation nach Carl Rogers (Akzeptanz, Kongruenz, Empathie)
  • Identifikation und Neutralisierung von Kommunikationssperren und Killerphrasen
  • Analyse der Chancen gelingender Kommunikation für Eltern, Kinder und Einrichtungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Drei grundlegende Axiome

Die Überpunkte „Akzeptanz“, „Kongruenz“ und „Empathie“ stellen den Rahmen der personenzentrierten Gesprächsführung nach dem Konzept von Carl Rogers dar. Als Akzeptanz wird auch Wärme, sowie vollkommene und positive Wertschätzung verstanden (vgl. Wingchen 2009, S. 56). Die gegenseitige Akzeptanz zwischen Kommunikationspartnern stellt die Basis für die Kontaktaufnahme dar und hat Auswirkungen auf die folgende Kommunikation und dessen Beratungsbeziehung (vgl. Widulle 2012, S. 157). Die klientenzentrierte Kommunikation soll auch Akzeptanz gegenüber Verschiedenheiten und Veränderungen schaffen, um anschließend an die Problemlösungen anknüpfen zu können und daran zu arbeiten (vgl. ebenda 2012, S. 77). Ebenso ist das Akzeptieren von Gefühlen wichtig, um damit umgehen zu können und diese zu kompensieren (vgl. ebenda 2012, S. 108).

Akzeptanz und Wertschätzung umfassen Aspekte wie die Höflichkeit, welche Bestandteil einer jeden Kommunikationsform ist und Einfluss auf die Qualität der Kommunikation hat (vgl. Wingchen 2009, S. 57). Ebenso wirken sich Faktoren wie die bedingungslose Zuwendung, Verständnis und die Teilnahme an negativen Erfahrungen positiv auf Gespräche aus (vgl. ebenda 2009, S. 58). Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft besteht darin, dass sie den Kommunikationspartner uneingeschränkt wertschätzt und akzeptiert, ohne dass sie sich von abweichenden, persönlichen Einstellungen beeinflussen lässt. Bei der klientenzentrierten Kommunikation geht es um den Inhalt des Gesprächs und nicht um äußere Einflüsse. Die Person muss akzeptiert und nicht bewertet werden (vgl. ebenda 2009, S. 56).

Zusammenfassung der Kapitel

1 GRUNDLAGEN DER ELTERNGESPRÄCHE: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Kommunikation und Elterngespräche, beleuchtet deren Bedeutung als soziales Handeln und ordnet sie in den Kontext der pädagogischen Elternarbeit ein.

2 FÖRDERLICHE FAKTOREN IN DER KOMMUNIKATION: Hier werden Strategien zur Gesprächsplanung und -evaluation vorgestellt und die klientenzentrierte Kommunikation nach Carl Rogers als zentrales Instrument für eine gelingende Interaktion analysiert.

3 HEMMENDE FAKTOREN IM ELTERNGESPRÄCH: Das Kapitel befasst sich mit Hindernissen wie Kommunikationssperren, „Killerphrasen“ und Störungen auf der Beziehungsebene, die den professionellen Dialog beeinträchtigen können.

4 CHANCEN GELINGENDER ELTERNGESPRÄCHE: Die Arbeit schließt mit der Betrachtung der positiven Auswirkungen konstruktiver Elterngespräche auf die Eltern, das Kind und die Kindertageseinrichtung.

Schlüsselwörter

Elterngespräch, Kommunikation, Pädagogische Fachkraft, Elternarbeit, Klientenzentrierte Kommunikation, Carl Rogers, Akzeptanz, Kongruenz, Empathie, Aktives Zuhören, Kommunikationssperren, Killerphrasen, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, Erziehung, Kindeswohl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem professionellen Kommunikationsverhalten von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen bei Gesprächen mit Eltern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Kommunikation, förderlichen Gesprächstechniken (nach Rogers), hemmenden Faktoren wie Kommunikationssperren sowie den Chancen einer gelingenden Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Kommunikation die Qualität von Elterngesprächen steigern und die Erziehungspartnerschaft aktiv mitgestalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Anwendung kommunikationswissenschaftlicher Konzepte, insbesondere des personenzentrierten Ansatzes nach Carl Rogers.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Gesprächsplanung, die drei Axiome der klientenzentrierten Kommunikation, der Umgang mit Kommunikationsbarrieren sowie die positiven Effekte für Eltern, Kinder und Einrichtungen detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Elterngespräch, Kommunikation, Klientenzentrierter Ansatz, Erziehungspartnerschaft und pädagogische Fachkraft.

Warum ist das aktive Zuhören für die Fachkraft so wichtig?

Aktives Zuhören ermöglicht es, das Gegenüber bedingungslos zu verstehen, Missverständnisse zu minimieren und eine Vertrauensbasis zu schaffen, die für die Bildung und Erziehung des Kindes essenziell ist.

Welche Rolle spielen „Killerphrasen“ in Elterngesprächen?

Killerphrasen wirken als Kommunikationsbarrieren, die den Problemlöseprozess blockieren und den Gesprächspartner herabsetzen können, weshalb ihre Identifikation und Neutralisierung für den Erfolg wichtig ist.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Das Kommunikationsverhalten der pädagogischen Fachkraft in Elterngesprächen
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
1,3
Author
Luisa Becker (Author)
Publication Year
2021
Pages
21
Catalog Number
V1220528
ISBN (PDF)
9783346645821
ISBN (Book)
9783346645838
Language
German
Tags
Kommunikation Kommunikationsverhalten pädagogische Fachkraft Fachkraft Elterngespräche Gespräche Kommunikation mit Eltern Erziehungspartnerschaft Elternpartnerschaft Formen der Elterngespräche Gesprächsplanung Gesprächsvorbereitung Gesprächsnachbereitung Carl Rogers Klientenzentrierte Kommunikation Drei Axiome Axiome Aktives Zuhören Hemmende Faktoren Killerphrasen Kommunikationssperre Beziehungsaspekt Gelingende Elterngespräche Chancen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Becker (Author), 2021, Das Kommunikationsverhalten der pädagogischen Fachkraft in Elterngesprächen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1220528
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint